Stabile Rockmusik aus reiner Damenhand
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Quk
Sahara Hotnights -- 1992 bis 2011, aus Schweden
Zuletzt geändert von Quk am Fr 27. Sep 2024, 23:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Timberlake
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... hätte es dann nicht heißen müssen "Stabile Hardrockmusik aus reiner Damenhand" ? Schließlich gibt es da ja noch den stabilen Soft- bzw. den watteflauschigen Kuschelrock. Das Letzteres nicht stabil ist will ich übrigens gerne einräumen. Wohlgemerkt im wortwörtlichen Sinn. Gleichwohl so richtig stabil , im wortwörtlichen Sinn , will mir auch der Hardrock nicht erscheinen.
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Quk
Mit stabil meine ich hart. Stabilität im Sinne von Härte. Kein Wackelpudding, kein Blues, keinen Hüpf-Pop, keine Folklore, keine Balladen ...
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Quk
Ursprünglich wollte ich in der Überschrift "Indie Rock" schreiben. Aber dann wurde mir gleich klar, dass viele Indie Bands gar nicht mehr bei Independent Labels unter Vertrag sind, sondern bei diesen verfluchten Großkonzernen wie BMG, Sony, Universal, Warner, etc.
Jedenfalls war "Indie Rock" typischerweise nie Folk, Blues, Pop oder Kuschel, sondern eher Punkrock, Grunge, Hardrock, Hardcore, Metal ...
"Indie Rock" war auch mein Hauptarbeitsgebiet in meinem früheren Leben im Tonstudio. Unsere Kundschaft kam nicht von den Konzernen, sondern von den Indie Labels; die kamen aus aller Welt, denn wir waren gut und kostengünstig :-) Teure Geräte allein machen noch keinen guten Sound. Das geht auch mit mittelteuren Geräten und dem Wissen, wie guter Sound entsteht. Ich schweife ab, aber ich wollte in diesem Faden einfach etwas im Geiste der härteren Musik ausrollen, und dies speziell damenbetont. Hart und weiblich. Dies sollte kein weiterer auf Damen bezogener "Was hörst du gerade"-Faden werden. Ich glaube, Consul hatte das sofort verstanden :-)
Jedenfalls war "Indie Rock" typischerweise nie Folk, Blues, Pop oder Kuschel, sondern eher Punkrock, Grunge, Hardrock, Hardcore, Metal ...
"Indie Rock" war auch mein Hauptarbeitsgebiet in meinem früheren Leben im Tonstudio. Unsere Kundschaft kam nicht von den Konzernen, sondern von den Indie Labels; die kamen aus aller Welt, denn wir waren gut und kostengünstig :-) Teure Geräte allein machen noch keinen guten Sound. Das geht auch mit mittelteuren Geräten und dem Wissen, wie guter Sound entsteht. Ich schweife ab, aber ich wollte in diesem Faden einfach etwas im Geiste der härteren Musik ausrollen, und dies speziell damenbetont. Hart und weiblich. Dies sollte kein weiterer auf Damen bezogener "Was hörst du gerade"-Faden werden. Ich glaube, Consul hatte das sofort verstanden :-)
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Timberlake
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Sollte sich "Indie Rock" , wie übrigens alle Musikrichtungen , nicht vielmehr an der Spielweise , als denn am Label abbilden? Natürlich nur unter der Voraussetzung , dass das Label selbige auch zulässt. Wie dem auch sei, für den Fall , dass du hier tatsächlich beabsichtigst lediglich Stabile (Hard -) Rockmusik aus reiner Damenhand zu listen , so dürfte man schon jetzt so ziemlichn an dessen Ende angekommen sein. Auch lässt sich an dieser Stelle dazu feststellen, dass die schon gelisteten Bands ganz sicher nicht in der Oberliga dieser stabilen Rockmusik spielen . Zumindest wenn man dafür das zum Maßstab macht , was einem da so an Bands , in dieser Musikrichtung , nach einer Suche im Internet angezeigt werden. Darin findet sich bezeichnenderweise nicht eine einzige , der hier aufgeführten Bands für Stabile (Hard -) Rockmusik aus reiner Damenhand. Immerhin von 495!Quk hat geschrieben : ↑Sa 28. Sep 2024, 12:19
Ursprünglich wollte ich in der Überschrift "Indie Rock" schreiben. Aber dann wurde mir gleich klar, dass viele Indie Bands gar nicht mehr bei Independent Labels unter Vertrag sind, sondern bei diesen verfluchten Großkonzernen wie BMG, Sony, Universal, Warner, etc.
Warum ist das so ?
Warum ist "Stabile Rockmusik aus reiner Damenhand" so selten und warum spielt sie darin so gut wie keine Rolle.
Um bei dieser Gelegenheit den Faden mit der Diskussion solcher , durchaus philosophischer Fragen , wie ich finde , auch von daher aus zu rollen. Das Einverständnis von @Quk , als Themenstarter dieses Threads , natürlich vorausgesetzt.
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Quk
Umgekehrt. Das Indie-Label richtet sich nach dem Stil der Band, und das ist bei Indie-Bands typischerweise sehr außergewöhnlich und für die Masse gewöhnungsbedürftig. Die Konzerne hingegen bedienen den Massengeschmack um auf Gewinnmaximierung zu kommen. Die Indie-Labels hingegen fördern Geschmacks-Nischen, unterstützen die Kunst mehr aus Gründen des persönlichen Schönheitsempfindens als aus Gründen des Profits.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 28. Sep 2024, 14:49Sollte sich "Indie Rock" , wie übrigens alle Musikrichtungen , nicht vielmehr an der Spielweise , als denn am Label abbilden?
Grundsätzlich: Labels stehen für eine bestimmte Stilrichtung. Wenn du in den Laden gehst und nach einer Zahnpasta suchst, wirst du die nicht in der Käse-Abteilung finden. Du wirst Helene Fischer und Kiss nicht im selben Label finden. Jedes Produkt, sei es Musik oder Nudel, ist Teil eines Sortiments, das mit Etiketten geordnet ist.
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Quk
Sicher. Aber der Gewinn muss nicht darauf ausgerichtet werden, einen Rolls Royce kaufen zu können. Es reicht auch ein gebrauchter VW Passat.
Gewinnmaximierung ist etwas anderes als Gewinnmachen.
Gewinnmaximierung ist etwas anderes als Gewinnmachen.
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Quk
Das wird hier ein Katalog, Stefanie. Da kannst Du gemütlich die nächsten 30 Jahre immer wieder stichprobenweise hereinspazieren. Timberlake, oje, in der deutschen Wikipedia wirst Du natürlich wenig finden. Dafür gibt es ja nun diesen Faden hier.
Team Dresch -- seit 1993, aus Oregon, USA
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