Sprache der Sinne und Sprache des Begriffs

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Jörn Budesheim

Sa 21. Apr 2018, 11:55

hmmm. Ich befürchte, da muss ich erst mal passen. Vielleicht auch schon zu heiß hier :-( Auf jeden Fall verstehe ich nicht so wirklich, worauf du hinaus willst.




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Alethos
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Sa 21. Apr 2018, 14:36

Leider habe ich keine Zeit, mich vertieft darum zu kümmern, die Familie möchte Minigolf spielen und da will ich mit :)

Meine Überlegung baut auf der Vorstellung auf, dass Bedeutung in der Sache selbst liegt als ihr Wesen. Begriffe konstituieren diese Bedeutung mit, aber sie sind nicht Alleinverursacher. Sie sind Teilmengen. Und als solche konstruieren sie jeweils eine implizite Differenz zu alle dem, das sie nicht erfassen.

Ich glaube, dass wir innere Vorstellungen haben, die über die reine Begrifflichkeit hinausgehen. Wir kriegen nicht auf Papier, was wir sagen wollen, aber das heisst ja nicht, dass es nicht da wäre. Und diese Differenz zwischen innerer und äusserer Verfassung des Gedankens ist real. Dann aber ist nicht jedes Denken ein durch öffentliche Sprache konstituiertes Etwas, sondern zugleich ein verborgenes Etwas, das im Schatten des Lichts des öffentlichen Begriffs immer verborgen bleibt. Es ist eine negative Dialektik zwischen Innen und Aussen, die uns mit der Welt verbindet uns aber zugleich von ihr getrennt lässt.



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Friederike
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So 22. Apr 2018, 16:09

Alethos hat geschrieben :
Sa 21. Apr 2018, 14:36
Meine Überlegung baut auf der Vorstellung auf, dass Bedeutung in der Sache selbst liegt als ihr Wesen. Begriffe konstituieren diese Bedeutung mit, aber sie sind nicht Alleinverursacher. Sie sind Teilmengen. Und als solche konstruieren sie jeweils eine implizite Differenz zu alle dem, das sie nicht erfassen.

Ich glaube, dass wir innere Vorstellungen haben, die über die reine Begrifflichkeit hinausgehen. Wir kriegen nicht auf Papier, was wir sagen wollen, aber das heisst ja nicht, dass es nicht da wäre. Und diese Differenz zwischen innerer und äusserer Verfassung des Gedankens ist real. Dann aber ist nicht jedes Denken ein durch öffentliche Sprache konstituiertes Etwas, sondern zugleich ein verborgenes Etwas, das im Schatten des Lichts des öffentlichen Begriffs immer verborgen bleibt. Es ist eine negative Dialektik zwischen Innen und Aussen, die uns mit der Welt verbindet uns aber zugleich von ihr getrennt lässt.
Aufgrund der -begrifflichen- Unschärfe, die ich meine, bei Dir zu finden, kann ich jetzt immerhin begrifflich klarer trennen. Daß wir Gedanken haben, die wir nicht vollständig auch sagen können, das nehme ich nicht an. Ein Gedanke ist immer sprachlich verfaßt. Ich weiß nicht, wie es gehen sollte, daß ich einen Gedanken in mir denke, ohne daß ich ihn in mir sprachlich formuliere. Etwas anderes als Gedanken sind das, was ich unter "inneren Vorstellungen" verstehe. Der Begriff ist zwar mit der Schwierigkeit der Subjektphilosophie behaftet, aber ungeachtet dessen, würde ich darunter ein Konglomerat von Denken, Fühlen, Wahrnehmen verstehen, einen "Zustand", in dem die unterschiedlichen Modi zusammenkommen und von dem ich ebenfalls sagen würde, daß er sich exakt, d.h. ohne Überschüsse, in Sprache ausdrücken läßt. Das heißt, daß ich im Unterschied zu Dir nicht von einer grundsätzlich und notwendig gegebenen Differenz ausgehe. Obwohl ich hier einräumen würde, daß es in praktischer Hinsicht eher ausgeschlossen ist, je