Was ist Bewusstsein?

Was ist Bewusstsein? Eine Frage, die nach wie vor ungeklärt ist.
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Jörn P Budesheim
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Mi 26. Nov 2025, 21:23

Das Video dient nur mögliche als Anregung, sich über die darin gestellten Fragen auszutauschen. Der Faden soll sich bei Interesse frei entfalten.



"Professor Brian Cox and an expert panel explore the elusive science of consciousness – what it is, how it arises, whether it can be observed in the brain, and the most compelling theories explaining it.

In a deep, often mind-bending discussion, the panel tackles the many ways of interpreting consciousness itself, and how fields like psychophysics can be used to quantify imagination and perception.

With questions from the audience, the conversation delves into hallucinations and reality, how memory helps to build identity, and whether AI could ever be conscious too."

• Anil Seth – Professor of Cognitive and Computational Neuroscience, University of Sussex
• Katharina Schmack – Consultant Psychiatrist and Group Leader, Neural Circuits and Immunity in Psychosis Laboratory, Francis Crick Institute
• Steve Fleming – Professor of Cognitive Neuroscience, UCL
• Alex O’Connor – Host of ‘Within Reason’ podcast

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Hier die Fragen, die in dem Video "beantwortet" werden:
  1. Können wir Bewusstsein definieren?
  2. Können wir Bewusstsein im Gehirn sehen?
  3. Wie hängen Bewusstsein und Gedächtnis zusammen?
  4. Kann man etwas halluzinieren, das man nie erlebt hat?
  5. Was wäre, wenn man kein Gedächtnis hätte?
  6. Sind Tiere und Pflanzen bewusst?
  7. Wie steht es um andere Bewusstseinstheorien?
  8. Wo ordnen sich Wahrnehmung, Halluzinationen und Wahnvorstellungen ein?
  9. Ist Bewusstsein mit dem freien Willen verknüpft?
  10. Kann KI bewusst sein?
Unter dem Video gibt es Links zu den einzelnen Fragen, sodass man sich auswählen kann, was einen speziell interessiert.




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Jörn P Budesheim
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1. Können wir Bewusstsein definieren?

Diesen Teil hab ich mir angeschaut: Hier haben sich die Experten für meinen Geschmack zu sehr auf Nagels geniale Definition kapriziert - dass es für ein bewusstes Wesen "irgendwie ist" zu sein - alternativ, dass es sich irgendwie anfühlt. Das ist zwar richtig und wichtig, aber eben doch nur ein Aspekt. Bewusstseinszustände handeln in der Regel von etwas - das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Vergammeltes Fleisch zu riechen "ist zwar irgendwie", es fühlt sich irgendwie an, nämlich ekelig, aber der Geruch ist ja gleichzeitig intentional, es sagt uns etwas: "Dieses Fleisch ist für dich gefährlich." Ich will nicht unterstellen, dass diese beiden Aspekte schon hinreichen.




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Jörn P Budesheim
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Die einfachste Frage ist wohl Frage 2. Die Antwort lautet schlicht: Nein.




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Fr 28. Nov 2025, 01:47

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:47
1. Können wir Bewusstsein definieren?

Diesen Teil hab ich mir angeschaut: Hier haben sich die Experten für meinen Geschmack zu sehr auf Nagels geniale Definition kapriziert - dass es für ein bewusstes Wesen "irgendwie ist" zu sein - alternativ, dass es sich irgendwie anfühlt. Das ist zwar richtig und wichtig, aber eben doch nur ein Aspekt. Bewusstseinszustände handeln in der Regel von etwas - das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Vergammeltes Fleisch zu riechen "ist zwar irgendwie", es fühlt sich irgendwie an, nämlich ekelig, aber der Geruch ist ja gleichzeitig intentional, es sagt uns etwas: "Dieses Fleisch ist für dich gefährlich." Ich will nicht unterstellen, dass diese beiden Aspekte schon hinreichen.
Bei Nagels berühmt-berüchtigter "what it is like"-Phrase geht es (hauptsächlich) nicht um die psychische "Valenz" von Empfindungen und Gefühlen, d.h. nicht um deren positive oder negative "Wertigkeit" (angenehm—unangenehm, genießbar—ungenießbar, Lust/Freude/Wonne bereitend—Unlust/Qual/Schmerz bereitend), sondern um die Empfindungs- oder Gefühlsqualitäten ("Qualia") an sich. Die "what it is like"-Phrase drückt somit auch keinen Vergleich aus wie "Das Schmecken/Der Geschmack von X ist (fühlt sich so an) wie das Schmecken/der Geschmack von Y".

Der deutsche Philosoph Friedrich Paulsen (1846–1908) schreibt:
"…Der objektive Ausgangspunkt aber für diese in die Tiefe dringende Naturbetrachtung ist das eigene im Selbstbewusstsein unmittelbar erlebte Innenleben der Wirklichkeit."

(Friedrich Paulsen. Geleitwort zu: Fechner, Gustav Theodor. Über die Seelenfrage: Ein Gang durch die sichtbare Welt, um die unsichtbare zu finden. 2. Aufl. [1861, 1. Aufl. (ohne Geleitwort)] Hamburg/Leipzig: L. Voß, 1907. S. XIV)
das (phänomenale) Bewusstsein =def das unmittelbar erlebte Innenleben

Besser kann man es wohl nicht definieren.



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Consul
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Fr 28. Nov 2025, 02:13

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:58
Die einfachste Frage ist wohl Frage 2. Die Antwort lautet schlicht: Nein.
Wenn subjektive Erfahrungen aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen, dann kann man sie mit technischer Hilfe sichtbar machen. Eine Empfindung im Gehirn eines anderen zu sehen, bedeutet natürlich nicht, sie selbst zu erleben. Mein Sehen einer Empfindung in deinem Gehirn ist ein von dieser verschiedender Vorgang in meinem Gehirn. Wenn du eine rote Tomate siehst und ich gleichzeitig dein Sehen einer roten Tomate (als einen Nervenvorgang) sehe, dann werden sich dein visueller Eindruck der roten Tomate in deinem Gehirn und mein visueller Eindruck deines Sehens einer roten Tomate in meinem Gehirn qualitativ voneinander unterscheiden, was aber nicht bedeutet, dass der von mir gesehene Nervenvorgang in deinem Gehirn nicht mit deinem Sehen einer roten Tomate identisch ist.



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Jörn P Budesheim
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Fr 28. Nov 2025, 07:20

Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 01:47
das (phänomenale) Bewusstsein =def das unmittelbar erlebte Innenleben
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 02:13
Wenn subjektive Erfahrungen aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen, dann ...
Ist das nicht ein direkter innerer Widerspruch? Wenn du Bewusstsein als „das unmittelbar erlebte Innenleben“ definierst, hast du dich meines Erachtens bereits auf eine bestimmte Kategorisierung festgelegt: Innenwelt ist das subjektiv Erlebte, Außenwelt ist die bewusstseinsunabhängige Welt. Wenn subjektive Erfahrungen nun aber aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen sollen, identifizierst du etwas aus der Innenwelt mit etwas aus der Außenwelt. Das ist innerhalb dieses terminologischen Rahmens ungereimt. Nervenvorgänge gehören gemäß der verwendeten Terminologie zur Außenwelt und nicht etwa zum „Innenleben“. Falls du dich auf eine Form von Identitätstheorie festlegst, verliert die Ausgangsdefinition für meinen Geschmack jeden Witz.

Was Bewusstsein ist, wissen wir bisher nicht. Dem sollten Definitionen Rechnung tragen und entsprechend keine Optionen vorschnell ausschließen. Selbst wenn subjektive Erfahrungen bei Wesen wie uns aus Nervenvorgängen im Gehirn bestünden, heißt das ja nicht, dass sie notwendig daraus bestehen müssen. Andere Wesen mit anderer Architektur könnten ebenfalls bewusst sein. Wir wissen es schlicht nicht, und man sollte das nicht definitorisch eliminieren.
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 02:13
Wenn subjektive Erfahrungen aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen, dann ...
Wenn das stimmen würde, hätten wir damit auch schon eine Antwort auf Frage 6: Sind Tiere und Pflanzen bewusst? Dann müssten wir diese Lebewesen nur scannen, um herauszufinden, ob sie bewusst sind. Man denke dazu auch an Nagels Gedankenexperiment mit der Fledermaus.
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 01:47
das (phänomenale) Bewusstsein =def das unmittelbar erlebte Innenleben
Das ist für mich ein definitorischer GAU. Erstens aufgrund der Innen/Außen-Unterscheidung. Und zweitens, weil die Definition sich auf das phänomenale Bewusstsein beschränkt.
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:47
Bewusstseinszustände handeln in der Regel von etwas – das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Vergammeltes Fleisch zu riechen „ist zwar irgendwie“, es fühlt sich irgendwie an, nämlich ekelig, aber der Geruch ist ja gleichzeitig intentional, er sagt uns etwas: „Dieses Fleisch ist für dich gefährlich.“ Ich will nicht unterstellen, dass diese beiden Aspekte schon hinreichen.
Wir sind uns aber in der Regel etwas bewusst. Das sind zwei Aspekte, die wir zwar begrifflich unterscheiden können, die aber zusammengehören: Ich erlebe die Musik, ich sehe das Auto vorbeifahren. Dieser Aspekt ist bei Paulsen (wenn auch etwas widersprüchlich formuliert) noch zu finden: „...das eigene im Selbstbewusstsein unmittelbar erlebte Innenleben der Wirklichkeit...“, bei dir fehlt er jedoch völlig.




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Jörn P Budesheim
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5. Was wäre, wenn man kein Gedächtnis hätte?

Hier müsste man klären, was damit gemeint ist. Wenn tatsächlich alles Gedächtnis ausfiele, dann wären wir vollkommen orientierungslos: Wir wüssten nicht mehr, wer wir sind und wo wir uns befinden, hätten also keine Identität. Wir könnten nicht mehr sprechen, würden nichts wiedererkennen und hätten vermutlich kein Zeiterleben – auch die Einbildungskraft wäre dann ausgesetzt. Damit könnten wir eigentlich auch nicht mehr wirklich etwas wahrnehmen usw.

Wir hätten dann vermutlich auch kein Bewusstsein mehr im Vollsinne. Dazu fällt mir eine bekannte Formulierung von Kant ein, die ich für diesen Fall zweckentfremden würde: Es wäre weniger als ein Traum.




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Fr 28. Nov 2025, 12:33

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:47
1. Können wir Bewusstsein definieren?

Diesen Teil hab ich mir angeschaut: Hier haben sich die Experten für meinen Geschmack zu sehr auf Nagels geniale Definition kapriziert - dass es für ein bewusstes Wesen "irgendwie ist" zu sein - alternativ, dass es sich irgendwie anfühlt. Das ist zwar richtig und wichtig, aber eben doch nur ein Aspekt. Bewusstseinszustände handeln in der Regel von etwas - das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Vergammeltes Fleisch zu riechen "ist zwar irgendwie", es fühlt sich irgendwie an, nämlich ekelig, aber der Geruch ist ja gleichzeitig intentional, es sagt uns etwas: "Dieses Fleisch ist für dich gefährlich." Ich will nicht unterstellen, dass diese beiden Aspekte schon hinreichen.
"Bewusstsein" lässt sich hält schwer gut definieren, aber irgendwie wie "irgendwie ist" geht es natürlich.
Ansonsten muss man halt Aspekte aufführen, die einen zu "Bewusstsein" wichtig sind.

Und man kann es schön auch auf KI beziehen, wenn man möchte, wie "10. Kann KI bewusst sein?" ja zeigt.
Aus meiner Sicht im KI-Sinne ja, wenn man Bewusstsein auf Sinne (Daten-Imput) bezieht und deren datentechnische Verarbeitung (Bewusstsein ohne Sinne macht aus meiner Sicht keinen Sinn) und so die gesamtheitliche Vorstellung der KI in einem/ihrem Kern, den sie haben sollte, zumindest um mit uns als Mensch vergleichbar zu sein (und nicht mit der Menschheit o.ä. durch Dezentralität).
Zuletzt geändert von Burkart am Fr 28. Nov 2025, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.



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Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

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Fr 28. Nov 2025, 12:35

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:58
Die einfachste Frage ist wohl Frage 2. Die Antwort lautet schlicht: Nein.
Was immer die Frage auch sollte. Ich fürchte, die Abwesenheit im menschlichen Gehirn könnte man vielleicht prüfen, wenn es vollkommen tot ist... aber das mag für anderes Bewusstsein nicht so einfach gehen bzw. gelten.



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Fr 28. Nov 2025, 12:38

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 09:43
5. Was wäre, wenn man kein Gedächtnis hätte?

Hier müsste man klären, was damit gemeint ist. Wenn tatsächlich alles Gedächtnis ausfiele, dann wären wir vollkommen orientierungslos: Wir wüssten nicht mehr, wer wir sind und wo wir uns befinden, hätten also keine Identität. Wir könnten nicht mehr sprechen, würden nichts wiedererkennen und hätten vermutlich kein Zeiterleben – auch die Einbildungskraft wäre dann ausgesetzt. Damit könnten wir eigentlich auch nicht mehr wirklich etwas wahrnehmen usw.

Wir hätten dann vermutlich auch kein Bewusstsein mehr im Vollsinne. Dazu fällt mir eine bekannte Formulierung von Kant ein, die ich für diesen Fall zweckentfremden würde: Es wäre weniger als ein Traum.
Ja, ohne klar zu schreiben, was mit der hypothetischen Frage gemeint, ist, kann man sie nicht wirklich beantworten, ähnlich wie die Frage was wäre, wenn wir kein Menschen wären (sondern z.B. eine Fledermaus).



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Fr 28. Nov 2025, 12:43

Burkart hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 12:35
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:58
Die einfachste Frage ist wohl Frage 2. Die Antwort lautet schlicht: Nein.
Was immer die Frage auch sollte. Ich fürchte, die Abwesenheit im menschlichen Gehirn könnte man vielleicht prüfen, wenn es vollkommen tot ist... aber das mag für anderes Bewusstsein nicht so einfach gehen bzw. gelten.
Das verstehe ich nicht. Welche Abwesenheit? Das tote Gehirn? Ich blick' nicht durch.




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Fr 28. Nov 2025, 12:45

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 12:43
Burkart hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 12:35
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:58
Die einfachste Frage ist wohl Frage 2. Die Antwort lautet schlicht: Nein.
Was immer die Frage auch sollte. Ich fürchte, die Abwesenheit im menschlichen Gehirn könnte man vielleicht prüfen, wenn es vollkommen tot ist... aber das mag für anderes Bewusstsein nicht so einfach gehen bzw. gelten.
Das verstehe ich nicht. Welche Abwesenheit? Das tote Gehirn? Ich blick' nicht durch.
Ich meinte "Abwesenheit von Bewusstsein", wenn unsere ganzen Neuronen u.ä. tot sind und nicht mehr funktionieren,



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Fr 28. Nov 2025, 12:48

Zu 6. "Sind Tiere und Pflanzen bewusst?"
Naturlich sind Tiere auch bewusst, Beispiel Mensch :)
Insgesamt sollte man Bewusstsein nicht als "da oder nicht da" ansehen, sondern als "mehr oder weniger ausgeprägt" und insofern auch gerne bei Pflanzen.



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Consul
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Sa 29. Nov 2025, 07:24

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 07:20
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 01:47
das (phänomenale) Bewusstsein =def das unmittelbar erlebte Innenleben
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 02:13
Wenn subjektive Erfahrungen aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen, dann ...
Ist das nicht ein direkter innerer Widerspruch? Wenn du Bewusstsein als „das unmittelbar erlebte Innenleben“ definierst, hast du dich meines Erachtens bereits auf eine bestimmte Kategorisierung festgelegt: Innenwelt ist das subjektiv Erlebte, Außenwelt ist die bewusstseinsunabhängige Welt. Wenn subjektive Erfahrungen nun aber aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen sollen, identifizierst du etwas aus der Innenwelt mit etwas aus der Außenwelt. Das ist innerhalb dieses terminologischen Rahmens ungereimt. Nervenvorgänge gehören gemäß der verwendeten Terminologie zur Außenwelt und nicht etwa zum „Innenleben“. Falls du dich auf eine Form von Identitätstheorie festlegst, verliert die Ausgangsdefinition für meinen Geschmack jeden Witz.
Nicht für meinen Geschmack; denn es ist nicht ungereimt zu behaupten, dass bestimmte außenweltlich-objektive Ereignisse/Vorgänge in Gehirnen zugleich innenweltlich-subjektive Ereignisse/Vorgänge bilden. Der materialistischen Identitätstheorie zufolge sind die Elemente der konstitutiven Mechanismen des subjektiven Innenlebens Neuronen und der (Inter-)Aktionen.
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 07:20
Was Bewusstsein ist, wissen wir bisher nicht. Dem sollten Definitionen Rechnung tragen und entsprechend keine Optionen vorschnell ausschließen. Selbst wenn subjektive Erfahrungen bei Wesen wie uns aus Nervenvorgängen im Gehirn bestünden, heißt das ja nicht, dass sie notwendig daraus bestehen müssen. Andere Wesen mit anderer Architektur könnten ebenfalls bewusst sein. Wir wissen es schlicht nicht, und man sollte das nicht definitorisch eliminieren.
Ich bekenne mich schamlos zum "Neurochauvinismus"! 8-)

Eine Definition des (phänomenalen) Bewusstseins sollte insofern so neutral wie möglich sein, als sie keine bestimmte philosophische oder wissenschaftliche Theorie des Bewusstseins beinhalten sollte, insbesondere das Leib-Seele-Verhältnis betreffend.

Was Bewusstsein allgemein in phänomenologischer Hinsicht ist, wissen wir sehr wohl durch unsere introspektive Selbstwahrnehmung, die zwar unvermeidlicherweise anthropozentrisch ist, uns aber nichtsdestoweniger ein allgemeines Grundverständnis des phänomenalen Bewusstseins und seiner Hauptarten von Inhalten ermöglicht, welches sich auf bewusste nichtmenschliche Lebewesen übertragen lässt. (Damit will ich keineswegs sagen, dass das Bewusstsein von Nichtmenschen demjenigen von Menschen in jeder Hinsicht gleicht.)
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 07:20
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 02:13
Wenn subjektive Erfahrungen aus Nervenvorgängen im Gehirn bestehen, dann ...
Wenn das stimmen würde, hätten wir damit auch schon eine Antwort auf Frage 6: Sind Tiere und Pflanzen bewusst? Dann müssten wir diese Lebewesen nur scannen, um herauszufinden, ob sie bewusst sind. Man denke dazu auch an Nagels Gedankenexperiment mit der Fledermaus.
Solange die Neurowissenschaftler nicht ganz genau, en détail wissen, welche besonderen Muster von Nervenaktivitäten beim Menschen und anderen Arten von Gehirntieren sowohl notwendige als auch hinreichende Bedingungen für das Vorhandensein von (phänomenalem) Bewusstsein sind, können sie auch nicht anhand von Gehirnscans entscheiden, ob der untersuchte Organismus Bewusstsein besitzt oder nicht.
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 07:20
Consul hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 01:47
…das (phänomenale) Bewusstsein =def das unmittelbar erlebte Innenleben
Das ist für mich ein definitorischer GAU. Erstens aufgrund der Innen/Außen-Unterscheidung. Und zweitens, weil die Definition sich auf das phänomenale Bewusstsein beschränkt.
Genau darum geht es doch! Das hard problem of consciousness ist das hard problem of phenomenal consciousness (aka subjective experience).

Die Innen-/Außen-Unterscheidung ergibt Sinn, wobei ein zusätzlicher begrifflicher Unterschied besteht zwischen dem objektiven, physiologischen/neurologischen Innenleben eines bewussten Organismus und dessen subjektivem, psychologischem/phänomenologischem Innenleben. Nur Letzteres wird von einem bewussten Lebewesen in der inneren (introspektiven) Wahrnehmung unmittelbar erlebt, sodass die Gleichsetzung des phänomenalen Bewusstseins mit dem unmittelbar erlebten Innenleben zutreffend ist.

Die interozeptive Selbstwahrnehmung als Leibeswahrnehmung findet wohlgemerkt im Gegensatz zur introspektiven Selbstwahrnehmung als Seelenwahrnehmung nicht unmittelbar statt, weil sie ihre Gegenstände dem Subjekt nicht direkt präsentiert, sondern nur indirekt durch Empfindungen, die Körpervorgänge/-zustände repräsentieren. Die introspektive Wahrnehmung einer Empfindung präsentiert diese dem Subjekt hingegen direkt, weil darin keine zweite Empfindung als Erscheinung der ersten Empfindung einbezogen ist.

Übrigens, Wilhelm Wundt (1832–1920), einer der Väter der modernen Psychologie, hat die Psychologie als "Wissenschaft der unmittelbaren Erfahrung" definiert. Man kann sie äquivalent als "Wissenschaft des unmittelbar erfahrenen/erlebten Innenlebens" oder als "Wissenschaft der unmittelbar erfahrenen/erlebten Bewusstseinsinhalte" (keine Wundt-Zitate!) definieren. Damit wird die Psychologie zwar auf eine Wissenschaft des Bewussten reduziert, aber das stört mich eigentlich nicht; denn mir ist überhaupt nicht klar, was das distinktiv Psychische an einem sogenannten unbewussten Geistes-/Seelenzustand ist.

Ein Selbstzitat:
Consul hat geschrieben :
Mo 7. Okt 2024, 02:22
Die innere Wahrnehmung eigener Bewusstseinsinhalte nennen Psychologen Introspektion.
Es gibt eine zweite Art innerer Wahrnehmung, die Interozeption genannt wird. Introspektion ist die innere Wahrnehmung psychologischer Vorkommnisse in dir, d.i. innere Geistes-/Seelenwahrnehmung, wohingegen Interozeption die innere Wahrnehmung physiologischer Vorkommnisse in dir ist, d.i. innere Körper-/Leibeswahrnehmung.
Zum Begriff der Interozeption, siehe die Zitate in diesem Beitrag von mir!
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 27. Nov 2025, 07:47
Bewusstseinszustände handeln in der Regel von etwas – das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Vergammeltes Fleisch zu riechen „ist zwar irgendwie“, es fühlt sich irgendwie an, nämlich ekelig, aber der Geruch ist ja gleichzeitig intentional, er sagt uns etwas: „Dieses Fleisch ist für dich gefährlich.“ Ich will nicht unterstellen, dass diese beiden Aspekte schon hinreichen.
Wir sind uns aber in der Regel etwas bewusst. Das sind zwei Aspekte, die wir zwar begrifflich unterscheiden können, die aber zusammengehören: Ich erlebe die Musik, ich sehe das Auto vorbeifahren. Dieser Aspekt ist bei Paulsen (wenn auch etwas widersprüchlich formuliert) noch zu finden: „...das eigene im Selbstbewusstsein unmittelbar erlebte Innenleben der Wirklichkeit...“, bei dir fehlt er jedoch völlig.
Es mag sein, dass alle Inhalte des unmittelbar erlebten Innenlebens einen intentionalen/repräsentationalen Aspekt oder Charakter haben; aber es geht bei der besagten Grunddefinition zunächst nur um den "experientialen", phänomenalen "Stoff" des Bewusstseins, der den Inhalt des unmittelbar erlebten Innenlebens bildet. (Empfindungen sind für mich der Grundstoff des bewussten Innenlebens.)

Mir ist gerade ein Gegenbeispiel zur Annahme eingefallen, dass alle Empfindungen oder Sinneseindrücke einen intentionalen Aspekt haben, d.h. etwas repräsentieren. Es gibt ein visuelles Phänomen namens Phosphen(e). Solche nicht von äußeren Lichtreizen verursachten Farbeindrücke repräsentieren nichts und erwecken nicht einmal den Anschein, etwas zu repräsentieren. Sie haben keinen intentionalen Gegenstand – im Gegensatz zu visuellen Halluzinationen, die in phänomenologischer Hinsicht wahrhaften visuellen Wahrnehmungen von Gegenständen gleichen können.



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Sa 29. Nov 2025, 07:37

Burkart hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 12:48
…Insgesamt sollte man Bewusstsein nicht als "da oder nicht da" ansehen, sondern als "mehr oder weniger ausgeprägt" und insofern auch gerne bei Pflanzen.
Doch, sollte man! Das "Licht" des (phänomenalen) Bewusstseins ist entweder eingeschaltet oder ausgeschaltet, weil es keinen möglichen Zwischenzustand gibt. Eine Empfindung kann nicht halb da und halb nicht da sein; sie ist entweder da oder nicht da.



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Consul hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 07:24
Farbeindrücke
Meines Erachtens haben auch solche einfachen Eindrücke einen Inhalt, nämlich die entsprechende Farbe. Sie handeln von: rot. Einen Inhalt haben ist nicht zwingend dasselbe wie etwas repräsentieren, was nicht selbst Teil des bewussten Erlebens ist.




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Sa 29. Nov 2025, 10:13

Consul hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 07:37
Burkart hat geschrieben :
Fr 28. Nov 2025, 12:48
…Insgesamt sollte man Bewusstsein nicht als "da oder nicht da" ansehen, sondern als "mehr oder weniger ausgeprägt" und insofern auch gerne bei Pflanzen.
Doch, sollte man! Das "Licht" des (phänomenalen) Bewusstseins ist entweder eingeschaltet oder ausgeschaltet, weil es keinen möglichen Zwischenzustand gibt. Eine Empfindung kann nicht halb da und halb nicht da sein; sie ist entweder da oder nicht da.
Haben Tiere außer dem Menschen denn für dich Bewusstsein oder nicht?
Falls ja: Welches Tier ja, welches nicht?
Falls nein: Warum sollte nur der Mensch Bewusstsein haben? (Ist das nicht überheblich?) Und wenn ja, seit wann? Auch schon die Steinzeitmenschen usw.?



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Sa 29. Nov 2025, 10:39

Consul hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 07:24
Nicht für meinen Geschmack; denn es ist nicht ungereimt zu behaupten, dass bestimmte außenweltlich-objektive Ereignisse/Vorgänge in Gehirnen zugleich innenweltlich-subjektive Ereignisse/Vorgänge bilden. Der materialistischen Identitätstheorie zufolge sind die Elemente der konstitutiven Mechanismen des subjektiven Innenlebens Neuronen und der (Inter-)Aktionen.
Kannst du das irgendwie an anschaulichen Beispielen erläutern, ich verstehe es so schlicht nicht.

Mein Einwand galt im Übrigen deiner Definition, wenn du eine Art Identitätstheorie vertrittst, dann ergibt es keinen Sinn, in der Definition von Bewusstsein von inneren Zuständen zu sprechen, weil sie ja gemäß deiner Sicht identisch mit äußeren Zuständen sind. Worin sollte dann der definitorische Witz liegen?

Zudem versteht man unter der sogenannten Innenwelt in aller Regel das Bewusstsein, so dass in deiner Definition des Bewusstseins das Bewusstsein vorkommt.




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Consul hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 07:24
Was Bewusstsein allgemein in phänomenologischer Hinsicht ist, wissen wir sehr wohl durch unsere introspektive Selbstwahrnehmung, die zwar unvermeidlicherweise anthropozentrisch ist, uns aber nichtsdestoweniger ein allgemeines Grundverständnis des phänomenalen Bewusstseins und seiner Hauptarten von Inhalten ermöglicht, welches sich auf bewusste nichtmenschliche Lebewesen übertragen lässt.
Wenn wir über Bewusstsein reden, sollten wir tunlichst Dinge vermeiden, die phänomenologisch ganz sicher falsch sind. Wenn ich etwas über das bewusste Erleben der Farbe Rot erfahren will, dann sicher nicht durch Introspektion, sondern indem ich mir rote Gegenstände, zum Beispiel Tomaten, anschaue.

Im Übrigen gibt es meines Erachtens nur sehr wenige Bewusstseinserlebnisse, die wir überhaupt sinnvollerweise als etwas Inneres klassifizieren sollten – und in der Regel gelingt das nur aufgrund ausgedehnter Erfahrung, Abstraktion oder entsprechender Schulung*. Wenn ich trübsinnig bin, was vielleicht noch am ehesten als etwas Innerliches gelten könnte, erscheint mir doch die ganze Welt getrübt – wie sollte das phänomenologisch etwas Inneres sein? Das ist bereits eine sehr starke Abstraktion von der erlebten Erfahrung.

Gibt es überhaupt etwas Bewusstes, das man sinnvollerweise als innerlich klassifizieren sollte? Vielleicht nicht. Mit meiner vorsichtigen Formulierung oben ("nur sehr wenige Bewusstseinserlebnisse") wollte ich nur vermeiden, eine allzu starke oder allzu allgemeine These zu vertreten. Vielleicht gibt es solche inneren Erlebnisse überhaupt nicht – das ist durchaus denkbar.

*Dazu eine Erfahrung, die mich beeindruckt hat: Ich war mit einer Enkelin auf dem Spielplatz, und als sie plötzlich anfing, zu humpeln, erläuterte sie mir sinngemäß, dass sie Schmerzen an der Leiter der Rutsche habe. In ihrem Erleben waren die Schmerzen an dem Ort, wo sie auftraten, nämlich beim Aufstieg zur Rutsche. Später lernen wir dann natürlich, dass Schmerzen etwas sind, das in gewisser Weise „zu uns“ gehört, was aber doch nicht bedeutet, dass sie etwas Innerliches sind. Wenn ich mir versehentlich in den Finger schneide, sind die Schmerzen am Finger also „außen“.




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So 30. Nov 2025, 01:53

Burkart hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 10:13
Haben Tiere außer dem Menschen denn für dich Bewusstsein oder nicht?
Ja.
Burkart hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 10:13
Falls ja: Welches Tier ja, welches nicht?
Schwer zu sagen, aber zumindest bei Säugetieren habe ich keine Zweifel. Es müssen auf jeden Fall Tiere mit einem (höher entwickelten) Gehirn (zentralen Nervensystem) sein.
Burkart hat geschrieben :
Sa 29. Nov 2025, 10:13
…Und wenn ja, seit wann? Auch schon die Steinzeitmenschen usw.?
Diese waren gewiss (selbst)bewusste Tiere (Menschen sind Tiere); aber bei welcher Tierart Bewusstsein im Laufe der Evolution erstmalig aufgetreten ist, weiß ich nicht. (Die Wissenschaftler wissen es auch nicht.)



"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding

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