Wahnsinn und Vernunft – Gegensätze oder Geschwister?
Wahnsinn und Vernunft – Gegensätze oder Geschwister?
Wir sprechen oft von „Wahnsinn“ und „Vernunft“, als wären sie unversöhnliche Gegensätze. Hier die Ordnung, dort das Chaos. Hier die Kontrolle, dort der Kontrollverlust.
Aber ist das wirklich so?
Ohne einen Hauch von Wahnsinn gäbe es vielleicht keine großen Entdeckungen, keine Kunst, keine Revolutionen des Denkens. Wer nie gegen bestehende Grenzen denkt, wird selten etwas Neues erschaffen.
Gleichzeitig braucht jede neue Idee die Vernunft. Sie prüft, ordnet und fragt nach den Folgen. Sie verhindert, dass aus Inspiration Selbstzerstörung wird.
Vielleicht sind Wahnsinn und Vernunft keine Feinde, sondern zwei Kräfte, die einander brauchen.
Der Wahnsinn öffnet Türen.
Die Vernunft entscheidet, welche wir durchschreiten.
Zu viel Vernunft kann erstarren. Zu viel Wahnsinn kann zerstören. Zwischen beiden liegt ein Raum, in dem Kreativität, Entwicklung und Menschlichkeit entstehen.
Ich glaube, der Mensch ist weder rein vernünftig noch vollkommen irrational. Wir leben in einer ständigen Spannung zwischen Ordnung und Chaos, Sicherheit und Freiheit, Gewissheit und Möglichkeit.
Deshalb lautet die entscheidende Frage für mich nicht:
„Wie besiege ich den Wahnsinn?“
Sondern:
„Wie finde ich ein Gleichgewicht zwischen Wahnsinn und Vernunft?“
Denn vielleicht beginnt echte Freiheit genau dort – nicht in der grenzenlosen Entgrenzung, sondern in der Fähigkeit, beides in sich zu tragen.
Wie seht ihr das?
(Erstellt in Zusammenarbeit mit einer KI)
Wir sprechen oft von „Wahnsinn“ und „Vernunft“, als wären sie unversöhnliche Gegensätze. Hier die Ordnung, dort das Chaos. Hier die Kontrolle, dort der Kontrollverlust.
Aber ist das wirklich so?
Ohne einen Hauch von Wahnsinn gäbe es vielleicht keine großen Entdeckungen, keine Kunst, keine Revolutionen des Denkens. Wer nie gegen bestehende Grenzen denkt, wird selten etwas Neues erschaffen.
Gleichzeitig braucht jede neue Idee die Vernunft. Sie prüft, ordnet und fragt nach den Folgen. Sie verhindert, dass aus Inspiration Selbstzerstörung wird.
Vielleicht sind Wahnsinn und Vernunft keine Feinde, sondern zwei Kräfte, die einander brauchen.
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Die Vernunft entscheidet, welche wir durchschreiten.
Zu viel Vernunft kann erstarren. Zu viel Wahnsinn kann zerstören. Zwischen beiden liegt ein Raum, in dem Kreativität, Entwicklung und Menschlichkeit entstehen.
Ich glaube, der Mensch ist weder rein vernünftig noch vollkommen irrational. Wir leben in einer ständigen Spannung zwischen Ordnung und Chaos, Sicherheit und Freiheit, Gewissheit und Möglichkeit.
Deshalb lautet die entscheidende Frage für mich nicht:
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Den Wahnsinn kann man eh nicht besiegen, dafür seid ihr zu einfach gestrickt!!! 
THE MATRIX HAS YOU!!!

Hallo Echo!!!
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- Jörn P Budesheim
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Einfach gestrickt sind eher deine eigenen Beiträge. Sie folgen fast durchgängig demselben Schema: Einfache Dichotomien – etwa Vernunft/Wahnsinn, Vertrauen/Enttäuschung, Ordnung/Chaos – aufgelöst durch ein „Dazwischen“: Gleichgewicht, Balance, Integration. Komplexere Strickmuster mit Begriffsbestimmungen, Differenzierungen und Nuancen fehlen komplett. Das mag für dich selbst nach Tiefe klingen. In Wahrheit ist es vorhersehbar, schematisch und langweilig. Womit haben wir es hier also zu tun? Weder mit Wahnsinn noch mit Vernunft, sondern eben mit reiner, unverfälschter Langeweile.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
Wahnsinnig langweilig!!! :::))))Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Fr 19. Jun 2026, 09:33Einfach gestrickt sind eher deine eigenen Beiträge. Sie folgen fast durchgängig demselben Schema: Einfache Dichotomien – etwa Vernunft/Wahnsinn, Vertrauen/Enttäuschung, Ordnung/Chaos – aufgelöst durch ein „Dazwischen“: Gleichgewicht, Balance, Integration. Komplexere Strickmuster mit Begriffsbestimmungen, Differenzierungen und Nuancen fehlen komplett. Das mag für dich selbst nach Tiefe klingen. In Wahrheit ist es vorhersehbar, schematisch und langweilig. Womit haben wir es hier also zu tun? Weder mit Wahnsinn noch mit Vernunft, sondern eben mit reiner, unverfälschter Langeweile.
Sehe ich bei dir genauso!!!!
Was hast du mir voraus?
Erleuchte mich!!! Großer Jörn :::))))
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Manche Menschen sind zu wahnsinnig und vernichten sich selbst.
Andere sind nicht wahnsinnig genug und bleiben unter ihren Möglichkeiten.
Lust auf einen Trip Jörn? :::))))
Was hast du zu verlieren???
Da kommt garantiert keine Langeweile auf!!! :::))))
Ich gebe dir 2 Auswahlmöglichkeiten!!!
Andere sind nicht wahnsinnig genug und bleiben unter ihren Möglichkeiten.
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Ich meine, die Vernunft auszuschalten, um einem Wahnsinn Platz zu machen, wäre nicht die ideale Vorgehensweise.
Die Dinge aus einer Vernunft heraus anzugehen ist schon insgesamt hilfreicht, steht "Vernunft" doch ein wenig auch für "Bodenverbundenheit". Sich dann auch "wahnsinnige" Gedanken zu leisten, ist ja Ausdruck von "inspiriert sein". Ein "vernünftiger Wahnsinn" könnte dem nahe kommen
.....
Im Übrigen hast Du Dich ja selbst schon hier, für Deine Ausdrucksweise teilweise, entschuldigt - zumindest hat Dich Deine Wahrnehmung dazu veranlasst. ..... es steckt also auch Gutes in Dir *lach+
Ne, ohne Spaß: Du bist sehr "lebendig" mit und in manchen Deinen Beiträgen und sparst auch nicht mit Beurteilungen Anderer. Da ist dann natürlich eine Retour-Beurteilung vorprogrammiert
Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!
- Jörn P Budesheim
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Man kann die Ausdrücke „Wahnsinn“ oder „wahnsinnig“ auf sehr verschiedene Arten verwenden – und du hast hier ja auch bewusst Anführungszeichen gesetzt. Wie wäre es mit einem Beispiel? Wenn der Wahnsinn darin besteht, dass man mehrmals in der Nacht aufsteht, um Dutzende von Blumenampeln in der eigenen Wohnung gerade auszurichten, dann würde ich nicht sagen, dass wir es hier wirklich mit einer Form von Inspiriertheit zu tun haben. Wahnsinn ist also keineswegs generell Ausdruck von Inspiriertsein.
Ich finde auch nicht, dass eine solche Form von Wahnsinn eine Schwester der Vernunft ist. Und es ist nicht einmal klar, ob Wahnsinn überhaupt ein echter Gegensatz zur Vernunft ist. Die Gegensätze von Vernunft sind eher Unvernunft oder Irrationalität. Aber das findet man auch bei völlig unwahnsinnigen Menschen; und umgekehrt kann jemand seinen Wahn vielleicht völlig vernünftig ausleben, oder?
Wenn man einen Begriff wie „Wahnsinn“ beliebig weit fasst, kann man damit letztlich Beliebiges behaupten. Vor allem lässt sich derselbe Ausdruck dann innerhalb einer Argumentation ständig in unterschiedlichem Sinn verwenden. Auf diese Weise erreicht man alles, was einem gerade passt – also letztlich nichts.
Nachtrag
Den Gedanke, dass Wahnsinn etwas mit Inspiration zu tun hat, ist natürlich weit verbreitet, er hatte sogar bis nach Hollywood geschafft!
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
Genau, diese Anführungszeichen sollten das Relative an "wahnsinnig" anzeigen. Für den Einen ist etwas wahnsinnig, für den Anderen relativ nicht.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Fr 19. Jun 2026, 21:28Man kann die Ausdrücke „Wahnsinn“ oder „wahnsinnig“ auf sehr verschiedene Arten verwenden – und du hast hier ja auch bewusst Anführungszeichen gesetzt. Wie wäre es mit einem Beispiel? Wenn der Wahnsinn darin besteht, dass man mehrmals in der Nacht aufsteht, um Dutzende von Blumenampeln in der eigenen Wohnung gerade auszurichten, dann würde ich nicht sagen, dass wir es hier wirklich mit einer Form von Inspiriertheit zu tun haben. Wahnsinn ist also keineswegs generell Ausdruck von Inspiriertsein.
Ich finde auch nicht, dass eine solche Form von Wahnsinn eine Schwester der Vernunft ist. Und es ist nicht einmal klar, ob Wahnsinn überhaupt ein echter Gegensatz zur Vernunft ist. Die Gegensätze von Vernunft sind eher Unvernunft oder Irrationalität. Aber das findet man auch bei völlig unwahnsinnigen Menschen; und umgekehrt kann jemand seinen Wahn vielleicht völlig vernünftig ausleben, oder?
Wenn man einen Begriff wie „Wahnsinn“ beliebig weit fasst, kann man damit letztlich Beliebiges behaupten. Vor allem lässt sich derselbe Ausdruck dann innerhalb einer Argumentation ständig in unterschiedlichem Sinn verwenden. Auf diese Weise erreicht man alles, was einem gerade passt – also letztlich nichts.
...
Den Gedanke, dass Wahnsinn etwas mit Inspiration zu tun hat, ist natürlich weit verbreitet, er hatte sogar bis nach Hollywood geschafft!
Wenn Wahn die Entkopplung vom Boden der Realität ist, ist es "dort" so weit, wie Gedanken frei sind. Entscheidend ist, was man von dort "zurück" bringt oder ob man überhaupt wieder zurückfindet.
Vermutlich werden "wahnsinnige" Menschen ihren "Wahn" für vernünftig halten - wenn ich da beispielsweise an Mannheimer Corona-Theoretiker zurückdenke.
Bestimmt lässt sich in diesem Zusammenhang auch einmal von "krankhaften Wahnsinn" sprechen, wenn zu viele "Verbindungen" zur Realität gekappt sind - ein spannenden Thema finde ich, denn Alles was es gibt ist wirklich.
... und natürlich wissen wir nicht was den Wahnsinnigen inspiriert diese Blumenampeln auszurichten - aber es erscheint anderen wahnsinnig, ja.
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@Rosi: Wenn man beim Relativismus und Subjektivismus ankommt, dann weiß man schon, dass man irgendwo falsch abgebogen ist. Denn uns gibt es ganz im Ernst. Und der Subjektivismus – das ist die Ironie dabei – nimmt, entgegen seinem Titel, unsere Subjektivität gerade nicht ernst. Solche Zwangshandlungen sind eben keine Frage der Perspektive, und wer davon betroffen ist, leidet in der Regel selbst darunter. Natürlich gibt es auch Wahnvorstellungen, welche die Betroffenen nicht als solche erkennen; das ändert aber nichts daran, dass es eben dennoch Wahnvorstellungen sind. Wenn aber alles nur an der Perspektive des Einzelnen hängt, dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Wahn und Nichtwahn und ebenfalls auch keinen mehr zwischen Vernunft und Unvernunft oder Irrationalität. Dann ist das Thema einfach im Nebel des Relativismus verschwunden.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
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Das Vernünftige ist das, was man tun oder denken sollte. Das zu sagen, ist keine empirische Entdeckung, sondern eine Begriffserläuterung. Dennoch hat man vielleicht manchmal das Gefühl, dass es vernünftig ist, hin und wieder unvernünftig zu handeln. Damit dieser Satz nicht einfach logischer Unsinn ist, braucht es eine Erklärung. Der Begriff „Vernunft” muss darin in verschiedenen Bedeutungen/Hinsichten verwendet sein. Nur dann haben wir nicht mit einem Paradoxon zu tun.
Dazu ein paar Beispiele:
Manchmal kann es sehr vernünftig sein, nicht das zu tun, was allgemein als vernünftig gilt, wenn es in Wahrheit gar nicht vernünftig ist.
Eine andere Option ist vielleicht im folgenden Zitat ganz gut ausgedrückt, auch wenn ich nicht beanspruche, Pascal korrekt auszulegen: „Le cœur a ses raisons que la raison ne connaît point.” in meiner Auslegung bedeutet das, dass die Vernunft der Gefühle von der diskursiven Vernunft manchmal nicht eingeholt werden kann. Es geht also um die Epistemologie der Gründe.
Eine weitere Möglichkeit wäre, sich dem A-Rationalen hinzugeben, was manchmal einfach befreiend wirken kann. Das A-Rationale ist nicht das dezidiert Un-Rationale oder Irrationale, sondern steht quer dazu.
Unvernünftig zu sein, kann auch bedeuten, unberechenbar zu sein. Und das kann in manchen strategischen Situationen von Vorteil sein.
Diese kleine Aufzählung beansprucht natürlich nicht, vollständig zu sein.
Dazu ein paar Beispiele:
Manchmal kann es sehr vernünftig sein, nicht das zu tun, was allgemein als vernünftig gilt, wenn es in Wahrheit gar nicht vernünftig ist.
Eine andere Option ist vielleicht im folgenden Zitat ganz gut ausgedrückt, auch wenn ich nicht beanspruche, Pascal korrekt auszulegen: „Le cœur a ses raisons que la raison ne connaît point.” in meiner Auslegung bedeutet das, dass die Vernunft der Gefühle von der diskursiven Vernunft manchmal nicht eingeholt werden kann. Es geht also um die Epistemologie der Gründe.
Eine weitere Möglichkeit wäre, sich dem A-Rationalen hinzugeben, was manchmal einfach befreiend wirken kann. Das A-Rationale ist nicht das dezidiert Un-Rationale oder Irrationale, sondern steht quer dazu.
Unvernünftig zu sein, kann auch bedeuten, unberechenbar zu sein. Und das kann in manchen strategischen Situationen von Vorteil sein.
Diese kleine Aufzählung beansprucht natürlich nicht, vollständig zu sein.
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Ich will noch mal auf diesen Punkt zurückkommen. Ich denke, ähnliche Gedanken finden sich durchaus auch in der Ästhetik, abseits von Hollywood-Narrativen. Wobei damit natürlich nicht objektiv pathologische Formen von Wahnsinn gemeint sind. Und der Wahnsinn ist dann auch nicht der Gegenspieler der Vernunft, sondern eher der Gegenspieler der techne. Christoph Menke hat das in „Die Kraft der Kunst“ ausgearbeitet. Mit techne ist hier, Pi mal Daumen, eine Form der Kunstfertigkeit gemeint, die – korrekt eingesetzt – gewissermaßen das Gelingen des Tuns garantiert, wenn man so will: eine Art Algorithmus, der abzuarbeiten ist.
Allerdings wird gerade in der Kunst das bloß regelgeleitete Können oft überschritten bzw. außer Kraft gesetzt. Platon erklärt sich das mit einer Art göttlichem Wahn, einer poetischen mania. Ich kenne diese Ausführungen Platons allerdings nur durch die Darstellung Menkes. Bei Nietzsche findet sich dafür ein schönes Wort, nämlich sinngemäß das „Können des Nichtkönnens“. Der Wahn, um den es Platon dabei geht, ist, wie gesagt, sicherlich nicht vergleichbar mit dem Drang, nachts aufzustehen und die Blumenampeln zu richten. Der Dichter ist in diesem Bild nicht mehr Herr seiner selbst, sondern ein Werkzeug der Gottheit. Mit „Wahn“ ist hier, soweit ich sehe, eher eine Form des Außer-sich-Seins gemeint.
Der Gedanke ist (zurecht) erstaunlich langlebig. Man denke an das berühmte Bild von Sigmar Polke aus dem Jahr 1969: „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen!“ Polke mag das vielleicht ironisch gemeint haben; ich neige dazu, es eher „wörtlich“ zu verstehen, wenn auch ohne höhere Wesen, Götter, Wahn oder Tollheit. Ich würde es eher unter dem Titel der Autonomie der Kunst verhandeln. Und wer weiß, vielleicht ist das keine Anrufung der Götter, sondern eine Anrufung der ästhetischen Vernunft.
Noch ein kleiner Schwenker: Wie wäre es mit Trance? Wie verhalten sich Wahn und Trance zueinander? Dasselbe sind sie nicht. Trance scheint in der Geschichte der Kunst eine bedeutende Rolle gespielt zu haben, und vielleicht spielt sie sie noch immer. Ich denke dabei etwa an Kunstformen, in denen sich Tänzer und Tänzerinnen bewusst in tranceartige Zustände versetzen. Es kann gut sein, dass uns ein solcher Zustand zu dem führt – oder zumindest führen kann –, was ästhetisch zu tun ist. Ich erinnere mich noch an eine Vorlesung, in der ein Gastredner uns Student:innen sogar Drogen empfahl. Allerdings können Kunstwerke natürlich ebenso in größter Nüchternheit entstehen.
In dieser kurzen Skizze, als Antwort auf das Zitat, geht es mir also weniger um den Gegensatz – sofern es denn einer ist – von Wahnsinn und Vernunft als um die Frage, wie es um das „Können des Nichtkönnens“ bestellt ist und was seine Quellen sind.
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Das meine ich so nicht, denn was wir tun ist, als "vernünftige" Menschen den "Wahnsinn" dann Anderer zu beurteilen.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 09:06@Rosi: Wenn man beim Relativismus und Subjektivismus ankommt, dann weiß man schon, dass man irgendwo falsch abgebogen ist. ...
Das mag auch wie Du schreibst, relativ oft zutreffend zu sein, dass vielleicht jemand die Verbindung zur gemeinsamen Realität verloren hat, aber wir kennen eben nicht deren Position. "Wahnvorstellungen" nennen wir das dann - es wird eine Realität "erlebt", die eine andere ist als unsere. Das ist schwer einzuordnen wenn sich etwas stark gegen rationales Erleben stellt. Autismus überschreitet diese Schwelle auch öfters meine ich, wird aber weniger als Wahnsinn betrachtet.
Es zeigt aber, dass es mitunter gar nicht sooo einfach ist, "seine Sinne so beieinander zu halten", dass man sich gesund durch dieses Universum bewegen kann. Trance würde ich dabei als ein ähnliches Loslösen aus der Realität betrachten, um "offener" für dieses Losgelöste zu werden - ein Ausblenden vieler Körper-Sinne.
Zudem ist es auch so, wenn man sich Gedanken zu Dingen macht, plant und sich diese Dinge vorstellt, dann nutzt man geziehlt Wahnvorstellungen, was denn Alles passieren könnte, um eben möglichst brauchbare Vorbereitungen treffen zu können. Also wäre die "Zukunftsbetrachtung" eine Art Wahnvorstellung, die man für sich dann auch bewusst sehr überspitzt und vermutlich unwahrscheinlich ausdenkt - um insgesamt ein "Gefühl" für das geplante Ding zu entwickeln.
Abschließend meine ich, dass der Spruch "Des Menschen Willen ist sein Himmelreich", hier ganz gut passt. Da veranlasst wahnhaft Stolz und Ehre oder der eigene Anspruch zu Handlungen oder Entscheidungen, die oft doch als "wahnsinnig" bezeichnet werden können.
... der Wahnsinn ist eigentlich erst in seiner Begründung zu finden.
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Mich befahlen übrigens höhere Wesen "grau" zu malen, und zwar ausgehend von der rechte oberen Ecke "schwarz", hin zu der unteren Ecke "weiß", die Fläche dazwischen, in Abstufung dessen.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 11:55
Der Gedanke ist (zurecht) erstaunlich langlebig. Man denke an das berühmte Bild von Sigmar Polke aus dem Jahr 1969: „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen!“ Polke mag das vielleicht ironisch gemeint haben; ich neige dazu, es eher „wörtlich“ zu verstehen, wenn auch ohne höhere Wesen, Götter, Wahn oder Tollheit. Ich würde es eher unter dem Titel der Autonomie der Kunst verhandeln. Und wer weiß, vielleicht ist das keine Anrufung der Götter, sondern eine Anrufung der ästhetischen Vernunft.
"Gut" möglich, dass diese höheren Wesen das auch Lotfi Zadeh befohlen haben.Warum Fuzzy-Logik? Eine kurze Geschichte
Die Ursprünge der Fuzzy-Logik reichen zurück bis in die 1960er Jahre. Entwickelt wurde sie von Lotfi Zadeh, einem Informatikprofessor an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Zadeh erkannte, dass die Welt nicht ausschließlich in Schwarz und Weiß, in wahr und falsch unterteilt ist. Es gibt eine riesige Grauzone dazwischen, die mit der traditionellen binären Logik nicht effektiv behandelt werden konnte.
Seine Idee war es, eine Art von Logik zu entwickeln, die diese Grauzonen akzeptiert und in der Lage ist, mit ihnen zu arbeiten. Das Ergebnis war die Fuzzy-Logik, die heute in vielen technischen Systemen wie Waschmaschinen, Kameras und sogar in der Finanzwelt Anwendung findet, um nur einige zu nennen. Die Fuzzy-Logik hilft, Entscheidungsfindungen unter Unsicherheit zu verbessern und komplexere Probleme zu lösen, als es mit traditioneller Logik möglich wäre.
Von daher würde auch ich, das so nicht meinen!RosiG2 hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 14:06Das meine ich so nicht, denn was wir tun ist, als "vernünftige" Menschen den "Wahnsinn" dann Anderer zu beurteilen.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 09:06@Rosi: Wenn man beim Relativismus und Subjektivismus ankommt, dann weiß man schon, dass man irgendwo falsch abgebogen ist. ...
So wie demnach die Übergänge von dem, was "vernünftige(weiß)" und "wahnsinnige(schwarz)" Menschen fließend wären. So das die Fuzzy-Logik dabei helfen kann, Entscheidungsfindungen diesbezüglich zu verbessern und nicht zu vergessen komplexere Probleme , die aufgrund dieser Unsicherheiten entstehen, zu lösen. Sehr viel besser, als wie das es mit der traditioneller Logik weiß/schwarz bzw. Vernünftig/ Wahnsinnig möglich wäre.
@RosiG2
Wenngleich ich bezweifeln würde , wo ich nun mehr auch dadurch meine Basis geklärt habe, dass dein TSM Raumschiff in der Lage ist, auch eine Schub dahingehend zu generieren. Also, gleichsam einer Kerze, eine "Flamme" , ausgehend von der unteren Stufe "weiß ", hin zu der oberen Stufe "schwarz ", mit unzähligen "grau" Abstufungen dazwischen!“ Diese höheren Wesen scheinen dir jedenfalls dergleichen noch nicht befohlen zu haben. So zumindest mein Eindruck.
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Damit ist dir beim ‚Bad-Derailing-Award 2026‘ ein Spitzenplatz sicher. Und beim ‚Rhetorical Failure Award‘ ebenfalls.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 14:21Mich befahlen übrigens höhere Wesen "grau" zu malen, und zwar ausgehend von der rechte oberen Ecke "schwarz", hin zu der unteren Ecke "weiß", die Fläche dazwischen, in Abstufung dessen.
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Na doch kennen wir "deren Position". Die Position ist, nachts x-mal aufzustehen, um etwas völlig sinnloses zu tun, nämlich dafür zu sorgen, dass die Ampeln waagerecht sind. Das Entscheidende liegt nicht im Verborgenen. Solche Zwangshandlungen sind für die Betroffenen übrigens sehr unangenehm und belastend. Sie machen das unter starkem Druck, obwohl sie es letztlich gar nicht möchten.
Aber selbst wenn es nicht belastend oder unangenehm für die Person wäre, könnten wir als Dritte feststellen, dass das x-fache Ausrichten der Blumenampel mitten in der Nacht ganz offensichtlich etwas völlig sinnloses ist. Sinn ist nichts, was sich per se und ausschließlich wie ein scheues Tier im privaten Innenraum versteckt. Aber eben genau das glaubt der Subjektivismus/Relativismus.
Nebenbei: Die biologische und kulturelle Evolution haben sich wahnsinnig (oops!) viel Mühe gegeben, uns so zu schaffen, dass wir uns erstaunlich gut in andere hineinversetzen können. Sie haben uns so gebaut, dass beispielweise unsere Gefühle im Großen und Ganzen etwas „strukturell expressives und sozial lesbares“ sind und für andere erkennbar bleiben – und dass sie zudem ansteckend sein können. Mit anderen Worten: unsere Gefühle sind im Großen und Ganzen auch etwas Öffentliches. Aus diesem und vielen anderen Gründen leben wir in einem gemeinsamen Raum des öffentlichen und objektiven Sinns. Wenn jemand nachts x-mal aufsteht, um Blumenampeln zu richten, dann wissen wir einfach sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Und die Leute, die das tun, wissen es auch.
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Weil mir bisher unbekannt und um da auch keine Missverständnisse aufkommen zu lassen ..Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 15:30Damit ist dir beim ‚Bad-Derailing-Award 2026‘ ein Spitzenplatz sicher. Und beim ‚Rhetorical Failure Award‘ ebenfalls.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 14:21Mich befahlen übrigens höhere Wesen "grau" zu malen, und zwar ausgehend von der rechte oberen Ecke "schwarz", hin zu der unteren Ecke "weiß", die Fläche dazwischen, in Abstufung dessen.
Übersicht mit KI
Es gibt keinen offiziellen oder bekannten "Bad-Derailing-Award" im Jahr 2026. Der Begriff "Derailing" bezieht sich im Netzjargon meist auf das vorsätzliche Ablenken von Diskussionen, oder auf echte Zugentgleisungen, während das englische Wort "Bad" eher für Musikpreise (wie den Grammy von Bad Bunny) oder Badausstattungen steht
Übersicht mit KI
Ein direkter deutscher Äquivalent-Begriff für den „Rhetorical Failure Award“ existiert nicht als feststehender Name. Im deutschen Sprachraum werden Preise für extremes Scheitern oder absurde Fehlleistungen üblicherweise als Negativpreise bezeichnet
.. wenn dem so ist, und ich mich darauf bezogen habe, also ..
Wäre denn deiner Meinung nach deshalb auch Lotfi Zadeh dergleichen sicher?Warum Fuzzy-Logik? Eine kurze Geschichte
Die Ursprünge der Fuzzy-Logik reichen zurück bis in die 1960er Jahre. Entwickelt wurde sie von Lotfi Zadeh, einem Informatikprofessor an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Zadeh erkannte, dass die Welt nicht ausschließlich in Schwarz und Weiß, in wahr und falsch unterteilt ist. Es gibt eine riesige Grauzone dazwischen, die mit der traditionellen binären Logik nicht effektiv behandelt werden konnte.
Seine Idee war es, eine Art von Logik zu entwickeln, die diese Grauzonen akzeptiert und in der Lage ist, mit ihnen zu arbeiten. Das Ergebnis war die Fuzzy-Logik, die heute in vielen technischen Systemen wie Waschmaschinen, Kameras und sogar in der Finanzwelt Anwendung findet, um nur einige zu nennen. Die Fuzzy-Logik hilft, Entscheidungsfindungen unter Unsicherheit zu verbessern und komplexere Probleme zu lösen, als es mit traditioneller Logik möglich wäre.
Du darfst allerdings als Administrator gerne diesen Beitrag löschen. Nur würde ich dann dich schon darum bitten, es dann auch mit dem Beitrag103057 von mir zu tun.
Echt Jörn, manchmal verstehe ich dich nicht. Ich meine , als Schachspieler musstest du doch damit rechnen, dass als nächstes von mir dieser "Zug" erfolgt. Es sei denn, weil darauf ein Schachmatt meinerseits zu erwarten ist, dass du mich damit eine Falle locken wolltest. Dann wäre ich allerdings schon sehr gespannt, auf deinen nächsten Zug. Also in diesem Fall, eine dementsprechende Antwort auf meine Frage.
- Jörn P Budesheim
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Ich als Schachspieler weiß, dass nach einem Matt und kein weiterer Zug folgen kann.
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