Nebenbei, vielleicht können wir uns, was die Grautöne zwischen Wahnsinn und Vernunft betrifft, auf einer Ebene einigen, mit der du dich sehr viel besser auskennst, als ich, und zwar der Kunst, wie der von ..Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Sa 20. Jun 2026, 15:49
Nebenbei: Die biologische und kulturelle Evolution haben sich wahnsinnig (oops!) viel Mühe gegeben, uns so zu schaffen, dass wir uns erstaunlich gut in andere hineinversetzen können. Sie haben uns so gebaut, dass auch unsere Gefühle im Großen und Ganzen etwas „strukturell expressives und sozial lesbares“ sind und für andere erkennbar bleiben – und dass sie zudem ansteckend sein können. Mit anderen Worten: unsere Gefühle sind im Großen und Ganzen auch etwas Öffentliches. Aus diesem und vielen anderen Gründen leben wir in einem gemeinsamen Raum des öffentlichen und objektiven Sinns. Wenn jemand nachts x-mal aufsteht, um Blumenampeln zu richten, dann wissen wir einfach, dass hier etwas nicht stimmt. Und die Leute, die das tun, wissen es auch.
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Salvador Dalí (1904–1989) war der absolute Meister des Surrealismus und ein brillanter Exzentriker. Er wandelte geschickt auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, was sich in seinen Traumwelten, schmelzenden Uhren und provokanten Auftritten bis heute in der Kunstgeschichte widerspiegelt
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Das Zusammenspiel aus Genie und Wahnsinn prägte Vincent van Goghs Leben und Schaffen. Seine psychischen Krisen, die sich in extremen Stimmungsschwankungen, epileptischen Anfällen und Halluzinationen äußerten, trieben ihn an, spiegeln sich aber auch in der expressiven Farbintensität und dem einzigartigen Malstil seiner Meisterwerke wider.
