Von Menschen und Schiffen

Mit Beginn der 1920er Jahre bilden sich in der deutschen Philosophie die Disziplinen der Philosophischen Anthropologie und der Lebensphilosophie aus, deren Grundfragen in den 1990er Jahren eine Renaissance erleben.
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transfinitum
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Mi 31. Mär 2021, 19:53

TsukiHana hat geschrieben :
Do 25. Mär 2021, 07:50
Am 22 März war Weltwassertag. Er stand unter dem Motto:

„Wert des Wassers“

.


Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Johann Wolfgang von Goethe
wow, das kannte ich noch gar nicht. Das ist wirklich wunderschön. <3



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TsukiHana
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Sa 3. Apr 2021, 11:01

Etwas Seemannsgarn...

.





Auf dem See

Und frische Nahrung, neues Blut
Saug ich aus freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug, mein Aug, was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so gold du bist;
Hier auch Lieb und Leben ist.

Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die türmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.

Johann Wolfgang von Goethe



Wozu die Tage zählen!?
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TsukiHana
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Di 6. Apr 2021, 15:45

Een Boot is noch Buten...– ein Boot ist noch draußen.


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„Een Boot is noch buten?“
1882, nach dem Oelgemälde von Prof. H. Knorr in Karlsruhe.
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TsukiHana
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Mi 7. Apr 2021, 20:39

Nordmeer:

Verlassener Frachter treibt im Nordmeer – Bergung verschoben

Ein niederländischer Frachter ist vor der Küste Norwegens in Seenot geraten und treibt nach der Rettung der Besatzung verlassen im Meer. Die „Eemslift Hendrika“ war von Bremerhaven nach Kolvereid in Norwegen unterwegs, als das Schiff bei stürmischem Wetter eine schwere Schlagseite bekam, wie die norwegische Küstenverwaltung am Dienstag mitteilte.

Der Frachter hat rund 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord. Am Dienstagabend hatte er sich laut Küstenverwaltung rund 40 bis 50 Seemeilen (74 bis 93 Kilometer) westlich der Stadt Ålesund an der norwegischen Westküste befunden...

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Do 8. Apr 2021, 20:07

Steuerungsloser Frachter im Nordmeer:
„Eemslift Hendrika“ gesichert
Der vor Norwegen in Seenot geratene Frachter wird nach Ålesund geschleppt.
Die befürchtete Umweltkatastrophe ist abgewendet.

https://taz.de/Steuerungsloser-Frachter ... /!5764444/

OSLO dpa | Ölverschmutzung abgewendet: Ein verlassenes und antriebslos im Nordmeer schwankendes Frachtschiff ist von Spezialkräften in der Nacht zu Donnerstag gesichert worden und wird nun in den Hafen der norwegischen Stadt Ålesund geschleppt. Bergungsmannschaften sei es gelungen, an Bord der “Eemslift Hendrika“ zu gelangen und das Schiff mit zwei Schleppern zu verbinden, teilte die norwegische Küstenverwaltung mit. Zuvor war angesichts des schlechten Wetters befürchtet worden, das 112 Meter lange Schiff der niederländischen Reederei Amasus Shipping mit 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord könne auf Grund laufen – und sensible Naturgebiete in der Gegend verschmutzen...

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TsukiHana
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Do 15. Apr 2021, 01:26

Seit fast 30 Jahren gehören die vier "Bojenmänner" des Künstlers Stephan Balkenhol zum Stadtbild der Freien und Hansestadt Hamburg. Diese vier Männer mittleren Alters, in obligatorischer (bei Balkenhol) schwarzer Hose und weißem Hemd und mit neutralem Gesichtsausdruck stehen seit 1993 auf Hamburgs Gewässern und blicken unbeirrt in die weite Ferne...
Da die Skulpturen im Winter immer "eingemottet" werden, erfreut mich ihr Anblick auf der Elbe und im Hafen ganz besonders, denn - egal ob dat Weer will wat um d' Hannen hebben - wenn die "Bojenmänner" wieder Löcher in die weite Ferne gucken, ist eindeutig Frühling! :D

Damit die 2,40 m großen Skulpturen Wind und Wasser besser standhalten, wurden sie nun aus Aluminium neu geschaffen. Der Senat ließ dafür 100.000 Euro springen und Stephan Balkenhol verzichtete auf sein Honorar...

Nein, nein, nein... ich kommentiere es nicht...


...ich freue mich einfach, dass endlich Frühling ist!

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Jörn Budesheim
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Do 15. Apr 2021, 06:04

Stephan Balkenhol hat sein Atelier übrigens in Kassel. Vor knapp zehn Jahren war eine seiner Skulpturen mal ein Dorn im Auge der damaligen documentamacherin :) die befand sich allerdings nicht im Wasser sondern gewissermaßen in der Luft. https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... lptur.html



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"Die meisten Menschen würden leichter dahin zu bringen seyn, sich für ein Stück Lava im Monde, als für ein Ich zu halten." (Fichte)

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TsukiHana
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Fr 16. Apr 2021, 15:18

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Do 15. Apr 2021, 06:04
Stephan Balkenhol hat sein Atelier übrigens in Kassel. Vor knapp zehn Jahren war eine seiner Skulpturen mal ein Dorn im Auge der damaligen documentamacherin :) die befand sich allerdings nicht im Wasser sondern gewissermaßen in der Luft. https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... lptur.html
@ Jörn, ich kann mich an diese sinnbefreite Debatte damals noch gut erinnern. :D
Ich glaube wirklich, dass wohl keiner der Documenta-Besucher damals verstanden hat, warum die Balkenhol-Figur im Kirchturn plötzlich so ein Thema sein sollte.

In Hamburg erfreuen sich die (diversen!) Balkenhol-Skulpturen großer Beliebtheit. Mir persönlich gefällt das überdimensionierte Paar "Mann und Frau" vor der Zentralbibliothek. Die beiden Figuren beleben/bespielen den Platz mit einer faszinierenden Dynamik...

Die "Bojenmänner" sind nach 30 Jahren nun wirklich nicht mehr besonders ansehnlich, denn der sprichwörtliche Zahn der Zeit nagte reichlich an ihnen. Die Vorstellung, dass sie jetzt aus Alu nachempfunden werden, behagt mir zwar nicht so sehr, doch so bleiben sie uns wenigstens erhalten.

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Jörn Budesheim
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Fr 16. Apr 2021, 15:50

TsukiHana hat geschrieben :
Fr 16. Apr 2021, 15:18
Ich glaube wirklich, dass wohl keiner der Documenta-Besucher damals verstanden hat, warum die Balkenhol-Figur im Kirchturn plötzlich so ein Thema sein sollte.
Verstanden habe ich das schon, denn es ging ja darum, den Menschen aus dem Zentrum zu rücken und vom Sockel zu stoßen, da passte diese Skulptur nach Ansicht von CCB ben gar nicht. Etwas ungeschmeidig fand ich ihre Reaktion dennoch - vorsichtig formuliert :-)



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TsukiHana
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So 18. Apr 2021, 00:04

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Fr 16. Apr 2021, 15:50
... Etwas ungeschmeidig fand ich ihre Reaktion dennoch - vorsichtig formuliert :-)
"Ungeschmeidig" ist wirklich sehr vorsichtig formuliert. :D
Eine Meinung (zum Thema), der ich mich anschließen möchte, ist die des Künstlers selbst:
"Die documenta sollte souveräner sein. Sie sollte auf die Kraft der Werke, die sie präsentiert, vertrauen, anstatt zu verhindern, das irgendjemand etwas anderes macht. Die documenta ist ja ein Fest der Kunst. Wenn sie sich herablässt, Zensur anzustellen, widerspricht das jeglichem künstlerischen Handeln."

Stephan Balkenhol in einem Interview in der Leipziger Volkszeitung
Stephan Balkenhol ist in Hamburg sehr beliebt, doch vergangenen Sommer füllte auch hier ein kleines, aufgebauschtes Skandälchen das alljährliche "Sommerloch" der Gazetten und andere Medien :
ein Rassismus-Vorwurf!
https://taz.de/Streit-um-Giraffenskulpt ... /!5694439/

Der Vorwurf war absurd, denn man hätte die Figur nur reinigen müssen! :D

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Mi 21. Apr 2021, 17:47

Manche freilich müssen drunten sterben,
Wo die schweren Ruder der Schiffe streifen,
Andre wohnen bei dem Steuer droben,
Kennen Vogelflug und die Länder der Sterne...

aus: Manche freilich . . . von Hugo von Hofmannsthal



"Sea-Eye 4" in Richtung Mittelmeer unterwegs...

Foto: dpa
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Do 22. Apr 2021, 23:09

Auf dem Weg nach Europa
Flüchtlingsboot im Mittelmeer gesunken – mindestens 41 Tote
Vor der Küste der tunesischen Hafenstadt Sfax sind mehr Menschen ertrunken als bislang angenommen – nur drei konnten gerettet werden. Sie waren auf dem Weg nach Europa.

Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes auf dem Weg nach Europa sind vor der tunesischen Küste mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sei mindestens ein Kind, teilten das Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag mit. Alle Toten stammten demnach aus südafrikanischen Ländern. Drei Bootsinsassen konnten den Angaben zufolge von der tunesischen Küstenwache gerettet werden.
Ein Sprecher der Küstenwache in der tunesischen Stadt Sfax hatte zuvor von 20 Toten gesprochen und 17 Vermissten gesprochen. Die Suche nach weiteren Insassen des Bootes musste wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. Sie soll nach Angaben des Sprechers aber am Samstag fortgesetzt werden.

Durch das zentrale Mittelmeer verläuft die tödlichste Route für Flüchtlingsboote. Dennoch nahmen im vergangenen Jahr mehr Boote diesen Weg. Die Zahl der Boote, die in Tunesien in See stechen, hat sich nach Angaben von UNHCR und IOM im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar verdreifacht. Im gesamten Mittelmeer starben nach Angaben der Vereinten Nationen seit Jahresbeginn schon mehr als 290 Migranten.
2020 hatte die Zahl der Toten bei mindestens 1200 gelegen.

https://www.spiegel.de/panorama/fluecht ... f5f4effa55

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Fr 23. Apr 2021, 23:09

*
mit neuen "Wellen"
gehen wir auf große Fahrt
zu den Trauminseln...
*
(23.04.2021)

aus dem Zyklus "Badewannenlyrik"

Foto: Stefano Sabene
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Mo 3. Mai 2021, 00:43

INNERHALB WENIGER TAGE:
Helfer retten Hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer

Die Hilfsorganisation Sea-Watch nahm nach eigenen Angaben bei mehreren Einsätzen insgesamt 455 Menschen an Bord. SOS Méditerranée brachte 236 Flüchtlinge nach Sizilien. Die Organisation kritisiert das Vorgehen der EU scharf.

https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 21912.html



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Mo 3. Mai 2021, 22:40

Nichts bewegt wie Stille.
(Peter Horton)
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