Richtig .. sie scheinen tatsächlich nichts dagegen zu haben, wenn umgekehrt ein Konzern oder eine Firma wie ein antidemokratischer Staat geführt wird. Weil das "anscheinend" so gut funktioniert bei den Konzernen der Tech-Milliardäre, werben sie unter dem Vorzeichen einer Ideologie, namentlich der "dunklen Aufklärung", für eine antidemokratische Bewegung und einer Art Monarchie, in der ein Staat wie ein Konzern geführt wird. Was sie dabei allerdings übersehen ist das, woran die Ideologie der DDR, namentlich der real existierende Sozialismus, gescheitert ist, und zwar die Ausschaltung des Wettbewerbs. Man mag zwar in der Lage sein ein Wettbewerb innerhalb des Gefüges zu errichten, wirkmächtig ist allerdings meiner Meinung nach nur ein Wettbewerb zwischen den Konzernen und somit ein Wettbewerb außerhalb jenes Gefüges. So wie er beispielsweise zwischen Autokonzernen derzeit stattfindet. Solch ein Wettbewerb gab es in der Autoindustrie der DDR nicht. Das Ergebnis ist bekannt. Stinkende Zweitakter, auf deren Kauf man in der DDR, wäre die Wende 1989 nicht gekommen, vermutlich noch heute, über einem Jahrzehnt nach einer Bestellung warten musste. In der BRD undenkbar, eine solche Wartezeit, auf ein Auto und stinkende Zweitakter.Consul hat geschrieben : ↑Sa 17. Jan 2026, 07:12Die Anarchokapitalisten unter den Libertären sind nicht nur Antisozialisten, sondern auch Antietatisten, also Staatsfeinde/-verächter. Sie scheinen aber nichts dagegen zu haben, wenn umgekehrt ein Konzern oder eine Firma wie ein antidemokratischer Staat geführt wird.Timberlake hat geschrieben : ↑Fr 16. Jan 2026, 23:54Wer für eine antidemokratische Bewegung und eine Art Monarchie wirbt, in der ein Staat wie ein Konzern geführt wird, der möge sich dazu die Zustände in der DDR vergegenwärtigen. Denn das war damals genau das.
Dunkle Aufklärung
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Zur "dunklen Aufklärung" und der Ausschaltung des Wettbewerbs passend . ...
netzpolitik.org hat geschrieben :
Peter Thiel: Ein Idol fürs Monopol
Für den Investor und PayPal-Gründer Peter Thiel ist Wettbewerb etwas für Verlierer. Seine radikale Philosophie prägt heute das Silicon Valley.
Ideologische Umbrüche sind wie Verschiebungen der Kontinentalplatten. Sie geschehen zunächst unbemerkt im Untergrund, doch ihre Beben erschüttern die Welt.
Im Epizentrum eines solchen Bebens liegen Peter Thiel und sein Buch From Zero to One. Entstanden ist der schmale Band aus einem Kurs, den Thiel 2012 an seiner Alma Mater gab, der kalifornischen Universität Stanford. Das Cover tarnt ihn als Ratgeber für Start-up-Gründungen. In seinem Inneren schildert das Buch eine radikale Denkweise, die einen unheimlichen Einfluss auf das Silicon Valley entfalten sollte.
Die Hauptaussage des Buches lautet, dass freier Wettbewerb Profite senkt. Daher sollten Firmengründer:innen so oft wie möglich nach Monopolen streben. „Wettbewerb ist etwas für Verlierer“, fasste Thiel seine Philosophie zusammen.
manager-magazin.de hat geschrieben :
Lina Khan
Warum Amerikas Monopoljägerin ihren eigenen Wahlkampf führt
Lina Khan, die Chefin der Wettbewerbsbehörde FTC, ist eine der mächtigsten Beamtinnen der USA. Und die Lieblingsfeindin der Techindustrie
Ich lasse das mal, weil meiner Meinung nach keinelei Worte mehr bedürfend, unkommentiert so stehen.manager-magazin.de hat geschrieben :
Machtwechsel bei US-Kartellaufsicht Trump feuert Amerikas Monopoljägerin Lina Khan
Lina Khan, Feindbild der US-Techindustrie, ist raus bei der US-Wettbewerbsaufsicht. Der designierte US-Präsident Donald Trump will die FTC-Chefin wie erwartet entlassen. Ablösen soll sie Andrew Ferguson, der Khans „wirtschaftsfeindliche Agenda“ zurückdrehen will.
Elon Musk (53), Trumps wichtigster Wahlkampffinanzier und Berater im neuen Kabinett, hatte noch kurz vor der Präsidentschaftswahl auf X erklärt, dass Khan bald gefeuert werde .
Eine staatliche Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft lehnen alle Libertären und auch alle Neoreaktionären wie Curtis Yarvin (aka Mencius Moldbug) entschieden ab. Das ist für sie Teufelszeug!Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 17. Jan 2026, 18:21Richtig .. sie scheinen tatsächlich nichts dagegen zu haben, wenn umgekehrt ein Konzern oder eine Firma wie ein antidemokratischer Staat geführt wird. Weil das "anscheinend" so gut funktioniert bei den Konzernen der Tech-Milliardäre, werben sie unter dem Vorzeichen einer Ideologie, namentlich der "dunklen Aufklärung", für eine antidemokratische Bewegung und einer Art Monarchie, in der ein Staat wie ein Konzern geführt wird. Was sie dabei allerdings übersehen ist das, woran die Ideologie der DDR, namentlich der real existierende Sozialismus, gescheitert ist, und zwar die Ausschaltung des Wettbewerbs. Man mag zwar in der Lage sein ein Wettbewerb innerhalb des Gefüges zu errichten, wirkmächtig ist allerdings meiner Meinung nach nur ein Wettbewerb zwischen den Konzernen und somit ein Wettbewerb außerhalb jenes Gefüges. So wie er beispielsweise zwischen Autokonzernen derzeit stattfindet. Solch ein Wettbewerb gab es in der Autoindustrie der DDR nicht. Das Ergebnis ist bekannt. Stinkende Zweitakter, auf deren Kauf man in der DDR, wäre die Wende 1989 nicht gekommen, vermutlich noch heute, über einem Jahrzehnt nach einer Bestellung warten musste. In der BRD undenkbar, eine solche Wartezeit, auf ein Auto und stinkende Zweitakter.
"Moldbugs Idealregime hat zwei Aspekte: die politische Struktur und die daraus entstehende Zivilgesellschaft. Im Grunde entwirft Moldbug eine radikal libertäre Utopie mit maximaler Freiheit in allen Bereichen außer der Politik. Die ideale Wirtschaftsordnung basiert auf der uneingeschränkten Akzeptanz der Mises’schen Mikroökonomie. Moldbug schlägt vor, alle Vermögenswerte und Machtzentren gegen Bargeld zu verstaatlichen und sie anschließend entweder zu privatisieren oder zu zerstören, wodurch eine geldreiche, vollständig privatisierte Gesellschaft entstünde. Moldbug stellt sich eine „offene Gesellschaft“ freier Gedanken und Verhaltensweisen vor, die durch streng durchgesetzte Gesetze zum Schutz von Verträgen und zur Verhinderung von Gewalt eingeschränkt wird. Viele von Moldbugs Ansichten zu sozialen Fragen sind konventionell libertär – er hat sich für die gleichgeschlechtliche Ehe, die Toleranz privater Religion und des privaten Drogenkonsums ausgesprochen und gegen rassen- oder geschlechtsspezifische Diskriminierungsgesetze gewettert (obwohl er bewusst private Wohlfahrts- und Gefängnisreformen vorschlug, die der Sklaverei ähnelten). Moldbug geht davon aus, dass in einer korrekt gestalteten autoritären Ordnung maximale wirtschaftliche Freiheit die beste Gesellschaft hervorbringt. Für diese Annahme gibt es libertäre Präzedenzfälle, insbesondere das Engagement der libertären Rechten in Augusto Pinochets Chile in den 1970er und 1980er Jahren.
Der libertäre Aspekt von Moldbugs Denken wird von seinem Antiprogressivismus und seinem unnachgiebigen, an [Thomas] Carlyle erinnernden Autoritätsdenken überschattet. Da das geordnetste System eine einheitliche Befehlsstruktur mit einer klaren Hierarchie ist, ist Moldbugs Modell für eine neue politische Ordnung das Wirtschaftsunternehmen (der Konzern). Er schlägt vor, den Staat zu privatisieren, um gewinnmaximierende Regierungsführung durch „Aktionäre“ (Großeigentümer) zu fördern, die einen CEO-Monarchen wählen – eher Steve Jobs als Heinrich VIII.: Der Monarch besitzt absolute Autorität, dient aber nach dem Gutdünken der Aktionäre. Moldbug nennt dieses unternehmensmonarchische Regime „Neokameralismus“. Indem er die Politik auf diesen engen Bereich beschränkt, schafft Moldbug nach eigener Aussage Raum für ein libertäres Paradies. Moldbug bezeichnet sich selbst als „Jakobiten“ und befürwortet die Restauration des Hauses Stuart, doch die Details seiner futuristischen Monarchie sind weniger wichtig als das Streben nach totaler Privatisierung und Autoritarismus." [Google + Consul Translate]
(Tait, Joshua. "Mencius Moldbug and Neoreaction." In Key Thinkers of the Radical Right, ed. by Mark Sedgwick, 198-203. New York: Oxford University Press, 2019. pp. 196-7)
"Der Neokameralismus ist in Yarvins theoretischer Darstellung durch eine Herrschaft gekennzeichnet, die auf einem CEO-Suite-Modell aufgeklärter autoritärer Herrschaft basiert. Politische Entscheidungen werden darin von einer geschlossenen und hierarchischen Gruppe unternehmerisch-managerieller Eliten ohne Wahlen oder Parteipolitik getroffen, wobei das Land wie eine Aktiengesellschaft geführt wird. Yarvin formuliert es so:
—
„Für einen Neokameralisten ist ein Staat ein Unternehmen, dem ein Land gehört. Ein Staat sollte, wie jedes andere große Unternehmen, durch die Aufteilung des logischen Eigentums in handelbare Anteile geführt werden, von denen jeder einen präzisen Anteil am Staatsgewinn erwirtschaftet… Die Kunden dieses Unternehmens sind seine Einwohner. Ein gewinnbringend geführter neokameralistischer Staat wird, wie jedes Unternehmen, seine Kunden effizient und effektiv bedienen. Missregierung ist gleichbedeutend mit Missmanagement.“
—
Yarvin, der sich selbst in einem philosophischen Sinne als „Monarchist“ bezeichnet, argumentiert, dass dieses CEO-Modell politischer Herrschaft in der Tat eine moderne Variante monarchischer Herrschaft darstellt, jedoch ohne die Insignien göttlicher oder blutsbasierter Legitimität, die traditionelle Ausprägungen dieser Regimeform aufweisen. Der Akademiker Jonathan Ratcliffe fasst Yarvins Idealvorstellung einer Zukunft für die Menschheit prägnant zusammen: Sie strebt danach, „ein Netzwerk hyperkapitalistischer Stadtstaaten zu werden, die von autoritären CEO-Monarchen regiert werden.“
Diese Form der Stadtstaatenmonarchie würde Yarvins Schriften zufolge aufgrund der in einem technologisch geprägten Staatskonzern inhärenten Hierarchien sogar gewisse quasi-feudale Elemente aufweisen. In seinen detailliertesten Ausführungen zu einer positiven autoritären Vision greift er insbesondere auf den schottischen Autoritarismustheoretiker Thomas Carlyle zurück, um sowohl die Demokratie als Form politischer Herrschaft zu kritisieren als auch die Bedeutung der einzigartigen Entscheidungsfähigkeit einer aktiven monarchischen Figur an der Spitze eines ordnungsgemäß funktionierenden politischen Systems zu unterstreichen.
Damit nimmt Yarvin klassische Vorstellungen von gerechter Herrschaft ernst und ist überzeugt, dass eine einzelne, effektive Führungspersönlichkeit, die frei von Zwängen ist und sich einer tugendhaften Herrschaft verschrieben hat, die normativ und systemisch überlegene Konstellation für jedes politische Regime darstellt. Seine wichtigste Neuerung im Vergleich zu Denkern, die traditionelle Rechtfertigungen monarchischer Herrschaft vertreten, besteht darin, dass eine einzelne, tugendhafte Herrschaft durch CEO-Prinzipien gefördert werden kann, sodass schlechte Leistungen eingedämmt und hohe Leistungen durch eine moderne Aktionärsorganisation unterstützt werden können. Struktur und ein schlanker, bürokratischer Staat nach dem Vorbild von Startups.
Yarvins Theorie des neokameralistischen, CEO-artigen Autoritarismus orientiert sich in wichtigen Punkten am eindeutigen Erfolg des Stadtstaates Singapur unter Lee Kuan Yew im 20. Jahrhundert. Die Abkehr vom großen, territorialen Nationalstaat zugunsten von Stadtstaaten oder „Gov-Corps“ (um die Terminologie seines neoreaktionären Gesprächspartners Nick Land aufzugreifen) ist ein wichtiger Aspekt der neokameralistischen Argumentation. Elemente des Yarvinschen Ansatzes zum politischen Regime weisen zudem eine fast spiegelbildliche Ähnlichkeit mit älterer politikwissenschaftlicher Literatur zum „bürokratischen Autoritarismus“ auf, die sowohl leistungsschwächere lateinamerikanische Staaten der Mitte des 20. Jahrhunderts als auch erfolgreichere ostasiatische Varianten beschrieb." [Google Translate]
(Waller, Julian G. "Intellectual Entrepreneurs Against Democracy: Authoritarian Theorists in Modern America." Working Paper (v5), January 2024. pp. 26-7)
"Der Neokameralismus ist eine politische Theorie der neoreaktionären Bewegung (auch „Dark Enlightenment“ genannt), die im frühen 21. Jahrhundert maßgeblich vom Softwareentwickler Curtis Yarvin (Pseudonym: Mencius Moldbug) entwickelt wurde.
Das Kernkonzept sieht vor, den modernen Nationalstaat als eine souveräne Aktiengesellschaft („sovcorp“) neu zu strukturieren.
Zentrale Prinzipien des Neokameralismus:
* Staat als Unternehmen: Ein Land wird wie ein privates Unternehmen geführt. Es gibt keine Bürger im demokratischen Sinne, sondern Kunden (Bewohner) und Anteilseigner.
* CEO-Monarchie: An der Spitze steht ein bevollmächtigter Geschäftsführer (CEO), der wie ein Monarch regiert. Er ist allein dem Vorstand und den Anteilseignern gegenüber für die Effizienz und Profitabilität des Staates verantwortlich.
* Ablehnung der Demokratie: Neokameralisten betrachten die Demokratie als ineffizient, korruptionsanfällig und kurzsichtig. Politische Teilhabe („Voice“) wird durch das Recht ersetzt, den Staat bei Unzufriedenheit zu verlassen („Exit“).
* Patchwork: Die Welt soll in Tausende kleiner, souveräner Stadtstaaten oder „Patches“ aufgeteilt werden, die untereinander um Bewohner und Kapital konkurrieren. Als reale Vorbilder dienen oft Orte wie Singapur oder Dubai.
* Formalismus: Machtstrukturen sollen explizit und technokratisch geregelt sein, statt durch informelle Netzwerke oder öffentliche Meinung beeinflusst zu werden.
Etymologie:
Der Begriff leitet sich vom historischen Kameralismus ab, einer Lehre der Staatsverwaltung des 18. Jahrhunderts (insbesondere in Preußen und Österreich), die darauf abzielte, die staatlichen Einnahmen durch effiziente Verwaltung und wirtschaftliche Kontrolle zu maximieren. Neokameralismus modernisiert diesen Ansatz durch Konzepte aus der Start-up-Kultur und der Austrian School of Economics."
Quelle: Google KI-Suche
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
Seine Befürwortung monopolistischer Marktmacht und entsprechender Machtkonzentration ist ein Beleg für sein antidemokratisches Denken.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 17. Jan 2026, 19:14Zur "dunklen Aufklärung" und der Ausschaltung des Wettbewerbs passend . ...
netzpolitik.org hat geschrieben : Peter Thiel: Ein Idol fürs Monopol
Für den Investor und PayPal-Gründer Peter Thiel ist Wettbewerb etwas für Verlierer. Seine radikale Philosophie prägt heute das Silicon Valley.
…
Die Hauptaussage des Buches lautet, dass freier Wettbewerb Profite senkt. Daher sollten Firmengründer:innen so oft wie möglich nach Monopolen streben. „Wettbewerb ist etwas für Verlierer“, fasste Thiel seine Philosophie zusammen.
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
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Nur läuft meiner Meinung nach Peter Thiels Anliegen, die Monopolisierung der Wirtschaft, auf dieses Teufelszeug hinaus. Wie wird denn ein Wirtschaftsunternehmen ( Konzern) verwaltet, wenn nicht eben so, geplant und zentral? Das einzige, was dem entgegen steht und dessen "geplante" Profite in Gefahr geraten lässt, ist der Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsunternehmen (Konzernen) und diesen Wettbewerb gilt es nach Peter Thiel eben deshalb, wegen den Profiten, auszuschalten.Consul hat geschrieben : ↑Sa 17. Jan 2026, 22:25Eine staatliche Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft lehnen alle Libertären und auch alle Neoreaktionären wie Curtis Yarvin (aka Mencius Moldbug) entschieden ab. Das ist für sie Teufelszeug!Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 17. Jan 2026, 18:21Richtig .. sie scheinen tatsächlich nichts dagegen zu haben, wenn umgekehrt ein Konzern oder eine Firma wie ein antidemokratischer Staat geführt wird. Weil das "anscheinend" so gut funktioniert bei den Konzernen der Tech-Milliardäre, werben sie unter dem Vorzeichen einer Ideologie, namentlich der "dunklen Aufklärung", für eine antidemokratische Bewegung und einer Art Monarchie, in der ein Staat wie ein Konzern geführt wird. Was sie dabei allerdings übersehen ist das, woran die Ideologie der DDR, namentlich der real existierende Sozialismus, gescheitert ist, und zwar die Ausschaltung des Wettbewerbs. Man mag zwar in der Lage sein ein Wettbewerb innerhalb des Gefüges zu errichten, wirkmächtig ist allerdings meiner Meinung nach nur ein Wettbewerb zwischen den Konzernen und somit ein Wettbewerb außerhalb jenes Gefüges. So wie er beispielsweise zwischen Autokonzernen derzeit stattfindet. Solch ein Wettbewerb gab es in der Autoindustrie der DDR nicht. Das Ergebnis ist bekannt. Stinkende Zweitakter, auf deren Kauf man in der DDR, wäre die Wende 1989 nicht gekommen, vermutlich noch heute, über einem Jahrzehnt nach einer Bestellung warten musste. In der BRD undenkbar, eine solche Wartezeit, auf ein Auto und stinkende Zweitakter.
"Der Neokameralismus ist eine politische Theorie der neoreaktionären Bewegung (auch „Dark Enlightenment“ genannt), die im frühen 21. Jahrhundert maßgeblich vom Softwareentwickler Curtis Yarvin (Pseudonym: Mencius Moldbug) entwickelt wurde.
Das Kernkonzept sieht vor, den modernen Nationalstaat als eine souveräne Aktiengesellschaft („sovcorp“) neu zu strukturieren.
Zentrale Prinzipien des Neokameralismus:
* Staat als Unternehmen: Ein Land wird wie ein privates Unternehmen geführt. Es gibt keine Bürger im demokratischen Sinne, sondern Kunden (Bewohner) und Anteilseigner.
* CEO-Monarchie: An der Spitze steht ein bevollmächtigter Geschäftsführer (CEO), der wie ein Monarch regiert. Er ist allein dem Vorstand und den Anteilseignern gegenüber für die Effizienz und Profitabilität des Staates verantwortlich.
* Ablehnung der Demokratie: Neokameralisten betrachten die Demokratie als ineffizient, korruptionsanfällig und kurzsichtig. Politische Teilhabe („Voice“) wird durch das Recht ersetzt, den Staat bei Unzufriedenheit zu verlassen („Exit“).
* Patchwork: Die Welt soll in Tausende kleiner, souveräner Stadtstaaten oder „Patches“ aufgeteilt werden, die untereinander um Bewohner und Kapital konkurrieren. Als reale Vorbilder dienen oft Orte wie Singapur oder Dubai.
* Formalismus: Machtstrukturen sollen explizit und technokratisch geregelt sein, statt durch informelle Netzwerke oder öffentliche Meinung beeinflusst zu werden.
Etymologie:
Der Begriff leitet sich vom historischen Kameralismus ab, einer Lehre der Staatsverwaltung des 18. Jahrhunderts (insbesondere in Preußen und Österreich), die darauf abzielte, die staatlichen Einnahmen durch effiziente Verwaltung und wirtschaftliche Kontrolle zu maximieren. Neokameralismus modernisiert diesen Ansatz durch Konzepte aus der Start-up-Kultur und der Austrian School of Economics."
Quelle: Google KI-Suche
Somit ich zwischen Curtis Yarvin und Peter Thiel noch einen erheblichen Klärungsbedarf sehe. So wie Curtis Yarvin mit * Patchwork: auf das ganze Gegenteil setzt.
Von daher würde ich übrigens Curtis Yarvin, dem Guru der dunklen Aufklärung, sehr viel mehr in die Nähe von Lina Khan verorten.
So wie sie beispielsweise gegen die Monopolstellung von Amazon vorgeht und auf diese Weise genau das bewirkt, was Curtis Yarvin anstrebt, und zwar ein Zustand, wo untereinander wieder um Kunden (Bewohner) und Anteilseigner konkurriert wird. Nur eben nicht unter tausende kleiner, souveräner Stadtstaaten, sondern unter tausende kleiner, souveräner Unternehmen innerhalb und außerhalb von Staaten bzw. "Stadtstaaten" wie Singapur oder Dubai.
FTC-Chefin Lina Khan
Eine 34-jährige Juristin versetzt Amazon in Angst und Schrecken
Die Angstgegnerin von Amazon zieht wegen Kartellrechtsverletzungen vor Gericht. Im schlimmsten Fall droht die Aufspaltung.
Amazon gerät erneut ins Visier der US-Wettbewerbsbehörde. Die Federal Trade Commission (FTC) hat zusammen mit 17 Bundesstaaten eine Kartellklage gegen den Online-Riesen eingereicht. Der Vorwurf: Amazon missbrauche seine Monopolstellung im Online-Marktplatzgeschäft und benachteilige Kunden und Konkurrenten. Die Klage wurde vor einem Gericht in Seattle eingereicht, wie die FTC am Dienstag mitteilte, da Amazon dort seinen Hauptsitz hat.
Wettbewerb / Konkurrenz | Politik für Kinder, einfach erklärt
In der Wirtschaft bedeutet Wettbewerb, dass große und kleine Unternehmen miteinander konkurrieren. Die Firmen wollen möglichst viele Kunden gewinnen, von deren Geld sie schließlich leben. Deswegen müssen sie gute Produkte anbieten, die möglichst besser und billiger sind als die Produkte der Konkurrenten. Dann steigen die Chancen, dass sie ihre Produkte verkaufen.
Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft
In der freien Marktwirtschaft ist dieser Wettbewerb sehr wichtig. Expertinnen und Experten sprechen davon, dass der Wettbewerb Motor für den Fortschritt und für das gute Funktionieren der Wirtschaft ist. Es heißt oft, dass Wettbewerb (Konkurrenz) das Geschäft belebt, denn die Firmen sind bestrebt, immer bessere Produkte zu entwickeln, um im Konkurrenzkampf zu bestehen.
Fairness
Wie im Sport muss auch in der freien Marktwirtschaft der Wettbewerb fair sein. Es dürfen zum Beispiel keine heimlichen Preisabsprachen zwischen Unternehmen stattfinden, um andere Rivalen und Mitbewerber zu bekämpfen, die dann nicht mehr mithalten können. Die sogenannte Wettbewerbspolitik der Regierung hat daher das Ziel, freien und fairen Wettbewerb sicherzustellen.
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(Mit dem Verweis auf ... "Wettbewerb / Konkurrenz | Politik für Kinder, einfach erklärt " ... am Ende des vorigen Beitrags habe ich die Absicht verknüpft, PeterThiel als das bloßzustellen, was er meiner Meinung nach in Wahrheit ist ... "Vernarrt in eine Narretei")
Wo wir schon mal dabei sind ...
Gold Card für die USA: Trump Card als neuer Weg zur US-Aufenthaltsgenehmigung
Die von Donald Trump Anfang 2025 vorgestellte “Gold Card”, auch bekannt als “Trump Card”, ist im September 2025 gesetzlich verankert worden. Sie bietet eine interessante Möglichkeit für Fachkräfte und Investoren, in den USA Fuß zu fassen. Ähnlich dem bekannten EB-5-Visum, zielt die Gold Card darauf ab, die US-Wirtschaft durch Zuwanderung zu stärken.
Der Erwerb einer Trump Gold Card soll etwa eine Millionen Dollar kosten.
Wo wir schon mal dabei sind ...
Was man von einem Recht zu halten hat, den Staat bei Unzufriedenheit zu verlassen („Exit“) , kann man derzeit sehr schön an den Grenzen der USA, aber auch an den Grenzen in Europa beobachten. Das gilt übrigens auch für das Recht eines Arbeitnehmers bei Unzufriedenheit ein Unternehmen zu verlassen („Exit“). Beispielsweise, weil man grottenschlecht entlohnt wird."Der Neokameralismus ist eine politische Theorie der neoreaktionären Bewegung (auch „Dark Enlightenment“ genannt), die im frühen 21. Jahrhundert maßgeblich vom Softwareentwickler Curtis Yarvin (Pseudonym: Mencius Moldbug) entwickelt wurde.
Das Kernkonzept sieht vor, den modernen Nationalstaat als eine souveräne Aktiengesellschaft („sovcorp“) neu zu strukturieren.
Zentrale Prinzipien des Neokameralismus:
...
* Ablehnung der Demokratie: Neokameralisten betrachten die Demokratie als ineffizient, korruptionsanfällig und kurzsichtig. Politische Teilhabe („Voice“) wird durch das Recht ersetzt, den Staat bei Unzufriedenheit zu verlassen („Exit“).
...
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Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Na was meint man denn, wozu es einen Mindestlohn gibt? Weil man jederzeit einen Job bekommen kann, dessen Entlohnung darüber liegt, doch wohl sicherlich nicht. Das ist in etwa so realistisch , wie das man gemäß der dunklen Aufklärung jederzeit ein ( Stadt-) Staat verlassen kann, mit dem man unzufrieden ist. Das kann man tatsächlich, nur eben nicht jeder....Timberlake hat geschrieben : ↑Do 28. Aug 2025, 00:48...
P.S.
Dort, wo ich zuletzt als Schlosser gearbeitet habe, hätte ich, wenn ich nicht alleinstehend gewesen wäre, ganz sicher aufstocken müssen. Für mich sind als solches Armutslöhne keine bloße Theorie. Vielleicht resultiert ja daraus meine Affinität zu alltagstauglichen Beispielen bzw. die Tatsache, dass ich gelegentlich nicht verstanden werde.
Gold Card für die USA: Trump Card als neuer Weg zur US-Aufenthaltsgenehmigung
Die von Donald Trump Anfang 2025 vorgestellte “Gold Card”, auch bekannt als “Trump Card”, ist im September 2025 gesetzlich verankert worden. Sie bietet eine interessante Möglichkeit für Fachkräfte und Investoren, in den USA Fuß zu fassen. Ähnlich dem bekannten EB-5-Visum, zielt die Gold Card darauf ab, die US-Wirtschaft durch Zuwanderung zu stärken.
Der Erwerb einer Trump Gold Card soll etwa eine Millionen Dollar kosten.
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Wir haben inzwischen einiges gesammelt. Der folgende Versuch soll etwas Ordnung in diese Sammlung bringen. Ziel ist eine Komplexitätsreduktion, die zwar stark vereinfacht, aber gerade dadurch (hoffentlich) zentrale Muster der dunklen Aufklärung sichtbar macht.
Was zeigt sich, wenn man die Dunkle Aufklärung mit zwei klassischen Dreierkonstellationen konfrontiert:
1. Freiheit, Gleichheit, Solidarität (bzw. Brüderlichkeit)
2. Das Wahre, das Schöne und das Gute
1. Freiheit, Gleichheit, Solidarität
Die Dunkle Aufklärung lehnt diese Trias als Ganze ab. Freiheit im aufklärerischen Sinn – als Selbstbestimmung innerhalb einer politischen Ordnung, die diese Selbstbestimmung ermöglicht und schützt – wird faktisch gestrichen. Zwar wird viel von „Freiheit“ gesprochen, der Begriff ist jedoch vollständig entleert. Der paradigmatische Träger von Freiheit ist nicht die Bürgerin oder der Bürger, sondern das souveräne Unternehmen, möglichst entbunden von staatlicher Regulierung. Privilegiert werden Organisationen, Unternehmen und Machtträger; faktisch läuft das auf das Recht des Stärkeren hinaus.
Für Einzelne bleibt das Recht des Ausstiegs. Man kann die Staaten, die nun wie Unternehmen geführt werden, verlassen: friss oder stirb – oder friss oder wandere aus. Dumm nur, wenn der ganze Globus nach diesem Muster organisiert ist und Freiheit nirgends geachtet wird.
Gleichheit im normativen Sinn verschwindet als Wert. Es zählt nur noch, was das System effizient macht. Individualität hat – entgegen dem Anschein – keinen intrinsischen Wert, sondern nur insoweit, als sie Effizienz, Leistungsfähigkeit oder Hierarchie stützt. Die faktischen Ungleichheiten werden gleichsam automatisch in Hierarchien verwandelt. Die gesellschaftliche Ordnung folgt strikt dem Prinzip des Rechts des Stärkeren.
Solidarität verschwindet unter diesen Voraussetzungen nahezu automatisch. Sie hat einen intrinsischen Unwert.
2. Das Wahre, das Schöne, das Gute
Auch die klassische Trias des Wahren, Schönen und Guten ist mit der Dunklen Aufklärung unvereinbar. Wahrheit wird zum erklärten Feind, sofern sie an öffentliche Diskurse, wissenschaftliche Institutionen und an das gebunden ist, was als „Kathedrale“ bezeichnet wird. Wahrheitssuche im Sinne argumentativer Rechtfertigung wird ersetzt durch Prognostizierbarkeit, Steuerbarkeit und Machbarkeit. Als wahr gilt, was effizient funktioniert, sich rechnen lässt und Kontrolle ermöglicht. Der Streit der Theorien wird durch technische Optimierung ersetzt. Das Pochen auf Wahrheit gilt als Zensur.
Das Schöne ist nicht mehr das kantianische interesselose Wohlgefallen, sondern die Ästhetik der Technologie, der Effizienz und des schmückenden Designs. Schönheit ist kein eigenständiger Wert mehr, sondern ein Nebenprodukt effizienter Systeme. Kunst im autonomen Sinn hat hier keinen Ort; es geht um Eleganz, Glätte und Leistungsfähigkeit.
Das Gute schließlich gilt als das Böse schlechthin. Es gehört zur „Kathedrale“. Jeder Versuch, dem Guten normativ Geltung zu verschaffen, wird als Tyrannei oder Moralismus denunziert. Übrig bleibt ein struktureller Amoralismus, der sich als nüchterner Realismus ausgibt: Gut ist, was sich durchsetzt.
Die Reduktion ist zwar grob, aber sie trifft – so hoffe ich – das Muster. Was meint ihr?
Was zeigt sich, wenn man die Dunkle Aufklärung mit zwei klassischen Dreierkonstellationen konfrontiert:
1. Freiheit, Gleichheit, Solidarität (bzw. Brüderlichkeit)
2. Das Wahre, das Schöne und das Gute
1. Freiheit, Gleichheit, Solidarität
Die Dunkle Aufklärung lehnt diese Trias als Ganze ab. Freiheit im aufklärerischen Sinn – als Selbstbestimmung innerhalb einer politischen Ordnung, die diese Selbstbestimmung ermöglicht und schützt – wird faktisch gestrichen. Zwar wird viel von „Freiheit“ gesprochen, der Begriff ist jedoch vollständig entleert. Der paradigmatische Träger von Freiheit ist nicht die Bürgerin oder der Bürger, sondern das souveräne Unternehmen, möglichst entbunden von staatlicher Regulierung. Privilegiert werden Organisationen, Unternehmen und Machtträger; faktisch läuft das auf das Recht des Stärkeren hinaus.
Für Einzelne bleibt das Recht des Ausstiegs. Man kann die Staaten, die nun wie Unternehmen geführt werden, verlassen: friss oder stirb – oder friss oder wandere aus. Dumm nur, wenn der ganze Globus nach diesem Muster organisiert ist und Freiheit nirgends geachtet wird.
Gleichheit im normativen Sinn verschwindet als Wert. Es zählt nur noch, was das System effizient macht. Individualität hat – entgegen dem Anschein – keinen intrinsischen Wert, sondern nur insoweit, als sie Effizienz, Leistungsfähigkeit oder Hierarchie stützt. Die faktischen Ungleichheiten werden gleichsam automatisch in Hierarchien verwandelt. Die gesellschaftliche Ordnung folgt strikt dem Prinzip des Rechts des Stärkeren.
Solidarität verschwindet unter diesen Voraussetzungen nahezu automatisch. Sie hat einen intrinsischen Unwert.
2. Das Wahre, das Schöne, das Gute
Auch die klassische Trias des Wahren, Schönen und Guten ist mit der Dunklen Aufklärung unvereinbar. Wahrheit wird zum erklärten Feind, sofern sie an öffentliche Diskurse, wissenschaftliche Institutionen und an das gebunden ist, was als „Kathedrale“ bezeichnet wird. Wahrheitssuche im Sinne argumentativer Rechtfertigung wird ersetzt durch Prognostizierbarkeit, Steuerbarkeit und Machbarkeit. Als wahr gilt, was effizient funktioniert, sich rechnen lässt und Kontrolle ermöglicht. Der Streit der Theorien wird durch technische Optimierung ersetzt. Das Pochen auf Wahrheit gilt als Zensur.
Das Schöne ist nicht mehr das kantianische interesselose Wohlgefallen, sondern die Ästhetik der Technologie, der Effizienz und des schmückenden Designs. Schönheit ist kein eigenständiger Wert mehr, sondern ein Nebenprodukt effizienter Systeme. Kunst im autonomen Sinn hat hier keinen Ort; es geht um Eleganz, Glätte und Leistungsfähigkeit.
Das Gute schließlich gilt als das Böse schlechthin. Es gehört zur „Kathedrale“. Jeder Versuch, dem Guten normativ Geltung zu verschaffen, wird als Tyrannei oder Moralismus denunziert. Übrig bleibt ein struktureller Amoralismus, der sich als nüchterner Realismus ausgibt: Gut ist, was sich durchsetzt.
Die Reduktion ist zwar grob, aber sie trifft – so hoffe ich – das Muster. Was meint ihr?
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
Milliardär Thiel – libertär & asozial:
Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl? Tech-Milliardäre flüchten vor drohender Reichensteuer
"Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl sind offenbar zu viel. Die Idee, vor der die Tech-Milliardäre Reißaus nehmen, stammt von einer Gewerkschaft der Gesundheitsindustrie: Alle Einwohner Kaliforniens mit einem Vermögen von über einer Milliarde Dollar sollen einmalig fünf Prozent davon abgeben."
Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl? Tech-Milliardäre flüchten vor drohender Reichensteuer
"Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl sind offenbar zu viel. Die Idee, vor der die Tech-Milliardäre Reißaus nehmen, stammt von einer Gewerkschaft der Gesundheitsindustrie: Alle Einwohner Kaliforniens mit einem Vermögen von über einer Milliarde Dollar sollen einmalig fünf Prozent davon abgeben."
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
Was Leute wie Hoppe fordern ist nichts anderes als eiskalter kapitalistischer Sozialdarwinismus – survival of the richest!
"Das steuerfinanzierte öffentliche Wohlfahrtssystem sollte mit Stumpf und Stiel abgeschafft werden." [Google Translate]
(Hoppe, Hans-Hermann. Getting Libertarianism Right. Auburn, AL: Mises Institute, 2018. p. 51)
"Die Verbindung von Kulturkonservatismus und Wohlfahrtsstaat ist unmöglich und daher wirtschaftlich unsinnig. Der Wohlfahrtsstaat – soziale Sicherheit in jeglicher Form – führt zu moralischem und kulturellem Verfall und Degeneration. Wer sich also tatsächlich um Amerikas moralischen Niedergang sorgt und die Normalität in Gesellschaft und Kultur wiederherstellen will, muss sich allen Aspekten des modernen Sozialstaats entgegenstellen. Eine Rückkehr zur Normalität erfordert nichts Geringeres als die vollständige Abschaffung des gegenwärtigen Sozialversicherungssystems: Arbeitslosenversicherung, Sozialversicherung, Medicare, Medicaid, öffentliche Bildung usw. – und damit die nahezu vollständige Auflösung und Zerschlagung des aktuellen Staatsapparats und der Regierungsmacht. Um jemals wieder Normalität zu erreichen, müssen die staatlichen Mittel und die Macht auf das Niveau des 19. Jahrhunderts oder sogar darunter sinken. Wahre Konservative müssen daher überzeugte Libertäre (Staatsgegner) sein. Buchanans Konservatismus ist falsch: Er will zwar eine Rückkehr zur traditionellen Moral, befürwortet aber gleichzeitig den Erhalt jener Institutionen, die für Perversion und Zerstörung der traditionellen Moralvorstellungen verantwortlich sind.
Die meisten heutigen Konservativen, insbesondere unter den Lieblingen der Medien, sind daher keine Konservativen, sondern Sozialisten – entweder internationalistischer Prägung (die neuen und neokonservativen Kriegs- und Wohlfahrtsstaatler sowie die globalen Sozialdemokraten) oder nationalistischer Prägung (die Buchanan-Populisten). Wahre Konservative müssen sich beiden entgegenstellen. Um die soziale und kulturelle Normalität wiederherzustellen, können wahre Konservative nur radikale Libertäre sein und müssen die Abschaffung – als moralische und wirtschaftliche Perversion – des gesamten Sozialversicherungssystems fordern." [Google Translate]
(Hoppe, Hans-Hermann. Democracy: The God That Failed. New Brunswick, NJ: Transaction Publishers, 2001. pp. 198-9)
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
"La propriété, c’est le vol." ("Eigentum ist Diebstahl.")
(Proudhon, Pierre-Joseph. Qu’est ce que la propriété? Ou recherches sur le principe du droit et du gouvernement. Paris: Prévot, 1841. S. 2)
"Steuern sind Diebstahl."
(Hoppe, Hans-Hermann. Hoppe Unplugged: Ansichten, Einsichten und Provokationen aus Interviews und Reden von Prof. Hans-Hermann Hoppe. Hrsg. v. Thomas Jacob. Hamburg: tredition, 2021. S. 22)
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
"[W]ir sind diejenigen, die überhaupt keinen Staat wollen."
(Hoppe, Hans-Hermann. Hoppe Unplugged: Ansichten, Einsichten und Provokationen aus Interviews und Reden von Prof. Hans-Hermann Hoppe. Hrsg. v. Thomas Jacob. Hamburg: tredition, 2021. S. 56)
"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding
Ja, mit dem (rechts)libertären Freiheitsbegriff sind rein negative Freiheit und "asoziale Freiheit" gemeint – Freiheit ohne Brüderlichkeit und Gleichheit.Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑So 18. Jan 2026, 08:581. Freiheit, Gleichheit, Solidarität
Die Dunkle Aufklärung lehnt diese Trias als Ganze ab. Freiheit im aufklärerischen Sinn – als Selbstbestimmung innerhalb einer politischen Ordnung, die diese Selbstbestimmung ermöglicht und schützt – wird faktisch gestrichen. Zwar wird viel von „Freiheit“ gesprochen, der Begriff ist jedoch vollständig entleert. Der paradigmatische Träger von Freiheit ist nicht die Bürgerin oder der Bürger, sondern das souveräne Unternehmen, möglichst entbunden von staatlicher Regulierung. Privilegiert werden Organisationen, Unternehmen und Machtträger; faktisch läuft das auf das Recht des Stärkeren hinaus.…
"[S]oziale Freiheit [heißt], an der sozialen Praxis einer Gemeinschaft teilzunehmen, in der die Mitglieder sich untereinander so viel Anteilnahme entgegenbringen, daß sie sich um des jeweils anderen willen wechselseitig zur Verwirklichung ihrer begründeten Bedürfnisse verhelfen.'"
(Honneth, Axel. Die Idee des Sozialismus. Berlin: Suhrkamp, 2015. S. 47)
"Den praktischen Bestrebungen der frühen Sozialisten liegt eine normative Intuition zugrunde…, die weit über herkömmliche Vorstellungen distributiver Gerechtigkeit hinausgeht; vielmehr wird angestrebt, durch eine Reform oder revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Marktwirtschaft soziale Verhältnisse zu schaffen, in denen die Zielsetzungen der Französischen Revolution dadurch realisierbar wären, daß Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in ein Verhältnis der wechselseitigen Ermöglichung gebracht werden. Das Lösungswort für die Versöhnung der drei aufgrund der damals herrschenden Wirtschaftsordnung bislang in Spannung begriffenen Prinzipien lautet »soziale Freiheit«; demzufolge können menschliche Wesen ihre individuelle Freiheit in den für sie wichtigsten Belangen allgemein geteilter Bedürfnisse nicht je für sich alleine realisieren, sondern sind dabei auf Beziehungen untereinander angewiesen, die allerdings ihrerseits nur »frei« genannt werden können, wenn sie bestimmte normative Auflagen erfüllen; dazu gehört an vorderster Stelle eine wechselseitige Anteilnahme, wie sie nur in solidarischen Gemeinschaften gegeben ist, weil sonst nicht gewährleistet wäre, daß das einzelne Subjekt dauerhaft auf die zwanglose und freiwillige Befriedigung seiner Bedürfnisse durch das komplementäre Zutun des anderen Subjekts rechnen kann – die Gesellschaftsmitglieder dürfen nicht nur »miteinander«, sondern müssen »füreinander« tätig sein, weil sie allein dann ihre allgemeinen Bedürfnisse auf zwanglose Weise verwirklichen können. Insofern liegt dem Sozialismus „ von Beginn an die Vorstellung einer neu zu schaffenden, kommunitären Lebensform zugrunde, und nicht etwa nur die Vorstellung der Durchsetzung eines veränderten, gerechteren Verteilungssystems."
(Honneth, Axel. Die Idee des Sozialismus. Berlin: Suhrkamp, 2015. S. 51-2)
"Die Idee, die individuelle Freiheit von der Beziehung zu anderen Subjekten abhängig zu machen und damit als »sozial« zu begreifen, habe ich…als theoretisches Element eines holistischen Individualismus bezeichnet; damit ist im Anschluß an Philip Pettit eine sozialontologische Position gemeint, die zwar behauptet, daß zur Realisierung bestimmter Vermögen des Menschen soziale Gemeinschaften und damit nur holistisch zu beschreibende Entitäten erforderlich sind, daraus aber nicht den Schluß einer Unvollständigkeit oder gar Nichtexistenz individueller Subjekte zieht.
Vom Kollektivismus unterscheidet sich eine solche soziale Freiheitsauffassung dadurch, daß es ihr primär um die Realisierungsbedingungen individueller Freiheit geht, vom herkömmlichen Individualismus grenzt sie sich hingegen dadurch ab, daß sie diese Freiheit von der Teilhabe an einer bestimmten Art von sozialer Gemeinschaft abhängig macht. Man kann die mittlere Position, die die frühen Sozialisten damit entwickelt haben, auch dadurch charakterisieren, daß in ihr der Terminus »Freiheit« auf beiden Stufen zugleich, auf der des Individuums und auf der der sozialen Gemeinschaft, eine entscheidende Rolle spielt: Die einzelnen Subjekte können ihr Vermögen zur Freiheit nur als Mitglieder einer sozialen Gemeinschaft realisieren, welche ihrerseits aber in dem Sinn frei sein muß, daß die reziproke Erfüllung der allgemein geteilten Absichten ohne Zwang und daher in einer Einstellung der wechselseitigen Anteilnahme erfolgt.“
(Honneth, Axel. Die Idee des Sozialismus. Berlin: Suhrkamp, 2015. S. 52-3)
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Yepp, die dunkle Aufklärung operiert demgegenüber mit einem pervertierten Freiheitsbegriff, in dem sich wenige auf Kosten vieler in eine Sonderposition bringen. Vermutlich ist dieser Freiheitsbegriff auch inkohärent, weil er die konstitutive gegenseitige Abhängigkeit und Aufeinanderbezogenheit der Menschen unterschlägt. Diese vermeintliche Freiheit ist auf diejenige Freiheit angewiesen, die sie zugleich zu unterdrücken versucht.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
Plutokratie statt Demokratie:
Den letzten Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!"Laut einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam hat die Zahl der Milliardäre weltweit zugenommen. Außerdem ist ihr Vermögen im vergangenen Jahr weiter gewachsen - um 16 Prozent, heißt es im Oxfam-Bericht zur sozialen Ungleichheit. Demnach besaßen die etwa 3.000 Milliardärinnen und Milliardäre ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar (ungefähr 15,75 Billionen Euro) - ein historischer Höchstwert.
Seit 2020 wurden sie inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent reicher. Gleichzeitig lebe fast die Hälfte der Menschheit in Armut, betont Oxfam. Dem Bericht liegen Daten aus verschiedenen Quellen zugrunde. So führte Oxfam etwa Forbes-Schätzungen zum Vermögen von Milliardären mit Daten der Weltbank und solchen aus dem UBS-Weltvermögensreport zusammen.
Die zwölf reichsten Menschen der Welt hätten nun mehr Geld als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung, das sind mehr als vier Milliarden Menschen."
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ox ... e-100.html
Siehe dazu diesen Bericht aus dem letzten Jahr zum selben Thema:"Besorgt beobachtet Oxfam-Voständin Charlotte Becker den wachsenden politischen Einfluss der Superreichen: "Die Wirtschaftsmacht der Superreichen schlägt sich immer deutlicher in politischer Macht nieder und höhlt die Demokratie immer weiter aus. Das sehen wir zum Beispiel in den USA." Die Entwicklungsorganisation warnt, die große Lücke zwischen Arm und Reich sei "ein idealer Nährboden für antidemokratische Kräfte".
Am Beispiel des reichsten Mannes der Welt, Elon Musk, rechnet Oxfam vor, wie stark die Einkommensunterschiede inzwischen sind: Laut dem Bericht verdient Musk in vier Sekunden so viel, wie ein Durchschnittsmensch in einem Jahr."
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ox ... e-100.html
So sieht die derzeitige Vermögensverteilung in Deutschland und insgesamt in der Welt aus: https://www.zdfheute.de/panorama/vermoe ... s-100.html"In Deutschland stieg 2024 das Gesamtvermögen der Superreichen um 26,8 Milliarden US-Dollar auf inzwischen 625,4 Milliarden US-Dollar. Neun Milliardäre kamen hinzu, insgesamt seien es jetzt 130. Deutschland hat damit nach den USA, China und Indien die meisten Milliardäre. Oxfam errechnete zudem, dass deutsche Milliardärinnen und Milliardäre überdurchschnittlich von Erbschaften profitieren. Während weltweit 36 Prozent des Milliardärsvermögens aus Erbschaften stammt, sind es hierzulande sogar 71 Prozent.
Zugleich habe die Armut in den letzten Jahren stark zugenommen, viele Menschen könnten ihren gewohnten Lebensstandard nicht halten. "Diese extreme Ungleichheit entsteht maßgeblich durch eine ungerechte Steuerpolitik", erklärte Oxfam-Referent Manuel Schmitt. "Superreiche zahlen hierzulande oft weniger Steuern und Abgaben als Mittelschichtsfamilien.""
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fi ... m-100.html
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Allerdings sind nicht alle Superreichen auch Anhänger der Dunklen Aufklärung, oder?
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Hoffentlich nicht!Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Mo 19. Jan 2026, 09:03Allerdings sind nicht alle Superreichen auch Anhänger der Dunklen Aufklärung, oder?
Nenne mich einen Sozialisten, aber ich plädiere grundsätzlich für eine Welt ohne Milliardäre.
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Da wäre ich dabei!
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Reichensteuer: Aber richtig! | Warum Milliardäre zu wenig Steuern zahlen und wie wir das ändern
(edition suhrkamp) Broschiert – 13. Januar 2026 von Gabriel Zucman (Autor), Ulrike Bischoff (Übersetzer)
Gabriel Zucman gehört zu den bekanntesten und renommiertesten Ökonomen weltweit. Seit Jahren forscht er zu Steuergerechtigkeit und Steuervermeidung. Gerade diejenigen, so sein Befund, die ein im wahrsten Sinne des Wortes unvorstellbares Vermögen angehäuft haben, leisten oft keinen angemessenen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Kassen. Das ist nicht nur ein Problem für die Staatsfinanzen, sondern auch eine eklatante Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes.
Im Februar 2025 votierte die französische Nationalversammlung für die »Taxe Zucman«: eine Steuer von zwei Prozent für Superreiche. Seither steht Gabriel Zucman im Zentrum einer hitzigen Debatte. Während einer der reichsten Menschen der Welt ihn persönlich diffamierte, wird er auf den Straßen Frankreichs gefeiert. In seinem neuen Buch erläutert er seinen Vorschlag so kompakt wie verständlich und erklärt, wie seine Steuer auch in Deutschland funktionieren kann.
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Was kann man tun? Mach mit bei Team Mensch.
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Apropos zu viel ...Consul hat geschrieben : ↑So 18. Jan 2026, 18:54Milliardär Thiel – libertär & asozial:
Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl? Tech-Milliardäre flüchten vor drohender Reichensteuer
"Fünf Prozent fürs Allgemeinwohl sind offenbar zu viel. Die Idee, vor der die Tech-Milliardäre Reißaus nehmen, stammt von einer Gewerkschaft der Gesundheitsindustrie: Alle Einwohner Kaliforniens mit einem Vermögen von über einer Milliarde Dollar sollen einmalig fünf Prozent davon abgeben."
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier"
Oxfam-Rechnung zu Elon Musk
Der reichste Mann der Welt, Elon Musk , verdient nach Rechnung von Oxfam in vier Sekunden so viel, wie ein Durchschnittsmensch in einem Jahr. Er müsste pro Sekunde mehr als 4.500 Dollar verschenken, damit sein Vermögen schrumpfte.
Weitere Rechenergebnisse der Entwicklungsorganisation:
"Die vier reichsten Männer sind mehr wert als alle Kühe der Welt zusammen."
"Die Milliardäre dieser Welt könnten mehr als 600 Milliarden Labubu-BlindBoxes kaufen - es würde fast sechs Millionen Jahre dauern, sie alle auszupacken." (Blind Boxes sind zufällig verpackte Labubu-Sammlerfiguren.)
"Milliardäre verdienen durchschnittlich 6.000 Dollar während eines 20-minütigen Powernaps und 145.000 Dollar während eines achtstündigen Schlafs."
Mahatma Gandhi