Das Geldsystem

Ursprünglich in der praktischen Philosophie beheimatet sind Theorien der Gesellschaft heute weitgehend von der Soziologie aufgegriffen worden.
Timberlake
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Sa 16. Mai 2026, 13:14

Dynamis hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 11:30
Timberlake hat geschrieben :
Fr 15. Mai 2026, 23:32
Dynamis hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 12:52
Die Sozialsysteme werden also von Nationalisten als deutsches Eigentum betrachtet.
Wohlgemerkt, bei aller liebe zur "Migration", ein deutsches Eigentum, um das es "ökonomisch" nicht zum Besten bestellt ist.
Komisch, dass den Leuten immer zuerst "Migration" als Kostenfaktor einfällt, wenn sie sich über die ökonomische Schieflage des Bundeshaushalts den Kopf zerbrechen. Mir fiele da zuerst die Aufrüstung ein:
Fabian Scheidler hat geschrieben : Die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante und vom Bundestag abgesegnete Erhöhung des Militärbudgets von 52 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf beispiellose 153 Milliarden im Jahr 2029 ist ohne einen massiven Rückbau des Sozialstaates nicht zu finanzieren. Auch die Budgets für Entwicklungs-Zusammenarbeit, Umwelt- und Klimaschutz stehen unter massivem Druck. Der tiefgreifende sozial-ökologische Umbau, der angesichts der näher rückenden Kipppunkte im Erd-Klimasystem dringender denn je geboten ist, wird so nicht mehr zu finanzieren sein. (https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege ... 20760.html)

Übersicht mit KI
Das gesamte Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland liegt bei über 9,5 Billionen Euro. Diese Summe ist extrem ungleich verteilt: Die reichsten 10 % der Haushalte besitzen mehr als 60 % des gesamten Nettovermögens, während das untere Fünftel nahezu gar kein Vermögen besitzt oder verschuldet ist.



Vor dem Hintergrund dieser 9,5 Billionen Euro, wovon die reichsten 10 % der Haushalte mehr als 60 % besitzen, fielen mir allerdings da zuerst diese 10% ein, um die ökonomische Schieflage des Bundeshaushalts zu richten.
Das Geldsystem verursacht eine systematische Umverteilung zugunsten der Vermögenden
Bei einem Zinssatz von 5% bekommt ein Millionär für das Verleihen seiner Million 50.000 Euro pro Jahr. Das sind mehr als 4000 Euro pro Monat – damit kann man selbst in teuren Städten wie Paris oder München gut leben. Werden die Zinsen allerdings nicht verkonsumiert, sondern dem Vermögen wieder zugeschlagen, setzt die mächtige Zinseszins-Dynamik ein. Denn statt 50.000 Euro Zinsen wie im ersten Jahr bekommt ein Millionär bereits 52.500 Euro im zweiten und über 55.000 Euro im dritten Jahr. Nicht nur sein Vermögen wächst, auch das aus diesem Vermögen gezogene Kapitaleinkommen tut es.
Zumal wenn es tatsächlich zutrifft, dass , wie hier beschrieben und vorgerechnet, das Geldsystem eine systematische Umverteilung zugunsten der Vermögenden verursacht. Wie heißt es doch dazu so "schön" ...

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

Übersicht mit KI
Dieses bekannte deutsche Sprichwort beschreibt das Phänomen, dass Reichtum, Erfolg und Vorteile meist immer weiter denjenigen zufallen, die ohnehin schon viel besitzen. Den wissenschaftlichen Hintergrund dieses Prinzips, den sogenannten Matthäus-Effekt, können Sie auf Wikipedia nachlesen
  • Wirtschaft & Vermögen: Wer Kapital hat, vermehrt es durch Zinsen und Renditen leichter. Wer arm ist, hat oft Mühe, überhaupt etwas aufzubauen.




Timberlake
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Sa 16. Mai 2026, 13:35

Dazu einmal ergänzend

Wachsende Ungleichheit

Armut ist teuer
  • Die Nettoprivatvermögen in Deutschland wachsen rasch.
  • Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen fünf Billionen Euro.
  • Die sich selbst verstärkende Armut ist in Anlehnung an ein Zitat aus den Evangelien als der Matthäus-Effekt bekannt.
Von Lea Hampel und Pia Ratzesberger

Jede Sekunde nimmt der Reichtum zu. Wer auf die Internetseite der Nationalen Armutskonferenz geht, kann sehen, wie schnell das Nettoprivatvermögen in Deutschland wächst. Ein einziges Flimmern, nie stehen die Ziffern still. Viel wichtiger noch als diese Summe sind aber die beiden Angaben darunter. Sie zeigen, wie viel die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen, etwa fünf Billionen Euro - und wie wenig das untere Zehntel hat, nämlich Schulden von 16 bis 17 Milliarden Euro. Die schlichte Botschaft: Wer reich ist, wird reicher. Wer arm ist, muss sich sehr anstrengen, nicht noch ärmer zu werden. Denn hohe Kosten für Grundbedürfnisse wie Energie und Ernährung treffen diejenigen besonders hart, die ohnehin Mangel leiden.

"Menschen, die wenig Geld haben, leben immer von der Hand in den Mund", sagt der Armutsforscher Ernst-Ulrich Huster. Weil am Ende des Monats kein Geld übrig ist, besteht keine Möglichkeit, nachhaltig zu investieren. "Wenn man in einer Knappheits-Ökonomie lebt, bleibt wenig Autonomie", sagt Huster. Das Leben sei eher ein permanentes Löcherstopfen: Hat man gerade erst mit Mühe ein Loch gestopft, tut sich schon das nächste auf.

Das ist auch aus ökonomischer Sicht problematisch, denn Ungleichheit hemmt Wachstum. In den Jahren von 1990 bis 2010 zum Beispiel ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf um etwa 26 Prozent gestiegen. Bei konstanter Einkommenungleichheit hätte es der OECD zufolge um etwa sechs Prozentpunkte höher liegen können. Das Argument, Ungleichheit führe zu mehr Wettbewerb und so zu mehr Wachstum, lässt sich demnach kaum halten. Die Wissenschaftler Kate Pickett und Richard Wilkinson argumentieren zudem, dass gerade in reichen Ländern Ungleichheit soziale Probleme befördere, sie korreliere unter anderem mit Krankheit und Kriminalität.
Diese Ungleich korreliert übrigens meiner Meinung nach auch mit Fremdenhass ...
Dynamis hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 22:56


Du verbindest das mit dem Hinweis, dass die Nationalisten zu diesem Mittel greifen, "wenn es mit der " Ökonomie" abwärts geht". Natürlich, auch da stimme ich dir zu. Ich habe dir bereits den Artikel aus der Zeitschrift "Z" verlinkt, wo genau dieser Zusammenhang beschrieben wird:
Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung hat geschrieben : Der Kapitalismus ist ein System, das auf dem Prinzip von Teilen und Herrschen basiert. Immer wieder haben die Regierungen in Großbritannien die Ausländerkarte gespielt oder versucht, mit Fremdenhass Arbeiter gegeneinander aufzuwiegeln. Die Finanzblasen in den USA und im Vereinigten Königreich sind nun geplatzt, die Länder bewegen sich auf die Krise zu und immer mehr Arbeitsplätze fallen weg, wobei migrantische Lohnarbeiter als erste getroffen werden. Die Angst einheimischer Arbeiter mag berechtigt sein, doch es besteht immer die Gefahr, dass ihre ausländischen Kollegen als Sündenböcke missbraucht werden.
.. und in dem die Nationalisten zu diesem Mittel greifen , mit einem aufkommenden Nationalismus. In dem dieser die Demokratie gefährdert, würde ich dieses Geldsystem, welches die Ungleichheit befördert , sogar als Demokratiefeindlich einstufen.
RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 07:33
...
Warum überhaupt Bedingungen, die sich gegenseitig weitertragen? Warum etwas auf Dauer anlegen?
Nun, Transparenz braucht Offenheit, Offenheit braucht Sicherheit, Investition braucht Vertauen, Veränderung braucht Möglichkeit usw.

Das Eine braucht das Andere, geht nicht ohne das Andere. Im Besten Fall stützt, trägt und rückversichert sich alles im System. Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
Um an dieser Stelle RosiG2 mit ihrer Ansicht, dass im Krieg der Systeme, das Finanzsystem bisher immer gewonnen hat, mit in das Boot zu holen.
RosiG2 hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 02:48
Deine Ausführungen zum Thema sind in einem Amtsdeutsch verfasst, dass der beste Anwalt Dir nicht an den Karren fahren könnte. Leider versteht man durch die Satzverwinkelungen aber nichts mehr - zumindest ich. Und ich habe wirklich keinen Spaß auf Gerichtssaal, deshalb bitte ich Dich, in einem Stil wie hier zitiert mit mir zu kommunizieren. Den Rest hatten wir ja auch schon.

Also, wenn Du nochmal Lust hast, schreibe doch Deine Einwände nocheinmal in diesem hier gefassten Stil, bitte.
Zumal ich einmal davon ausgehe, dass ihr dieser "Gerichtssaal" Spaß macht und sie deshalb meinen "Satzverwinkelungen" sehr viel aufgeschlossener ist. ;-)




Timberlake
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Sa 16. Mai 2026, 14:42

Wo wir schon mal bei RosiG2 sind ..
RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 07:33
...
Warum überhaupt Bedingungen, die sich gegenseitig weitertragen? Warum etwas auf Dauer anlegen?
Nun, Transparenz braucht Offenheit, Offenheit braucht Sicherheit, Investition braucht Vertauen, Veränderung braucht Möglichkeit usw.

Das Eine braucht das Andere, geht nicht ohne das Andere. Im Besten Fall stützt, trägt und rückversichert sich alles im System. Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
Wenn nach ihrer Ansicht im Krieg der Systeme, bisher das Finanzsystem immer gewonnen hat, so dürfte es "mit der Veränderung, die Möglichkeit braucht" zumindest diesbezüglich nicht zum Besten bestellt sein.
Das Geldsystem verursacht eine systematische Umverteilung zugunsten der Vermögenden
Bei einem Zinssatz von 5% bekommt ein Millionär für das Verleihen seiner Million 50.000 Euro pro Jahr. Das sind mehr als 4000 Euro pro Monat – damit kann man selbst in teuren Städten wie Paris oder München gut leben. Werden die Zinsen allerdings nicht verkonsumiert, sondern dem Vermögen wieder zugeschlagen, setzt die mächtige Zinseszins-Dynamik ein. Denn statt 50.000 Euro Zinsen wie im ersten Jahr bekommt ein Millionär bereits 52.500 Euro im zweiten und über 55.000 Euro im dritten Jahr. Nicht nur sein Vermögen wächst, auch das aus diesem Vermögen gezogene Kapitaleinkommen tut es.

Wachsende Ungleichheit

Von Lea Hampel und Pia Ratzesberger

Jede Sekunde nimmt der Reichtum zu. Wer auf die Internetseite der Nationalen Armutskonferenz geht, kann sehen, wie schnell das Nettoprivatvermögen in Deutschland wächst. Ein einziges Flimmern, nie stehen die Ziffern still. Viel wichtiger noch als diese Summe sind aber die beiden Angaben darunter. Sie zeigen, wie viel die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen, etwa fünf Billionen Euro - und wie wenig das untere Zehntel hat, nämlich Schulden von 16 bis 17 Milliarden Euro. Die schlichte Botschaft: Wer reich ist, wird reicher. Wer arm ist, muss sich sehr anstrengen, nicht noch ärmer zu werden. Denn hohe Kosten für Grundbedürfnisse wie Energie und Ernährung treffen diejenigen besonders hart, die ohnehin Mangel leiden.

Was um so merkwürdige ist, wie das, wie hier ersichtlich, "eine Transparenz, die Offenheit braucht" , offenbar vorliegt. Also daran kann es schon mal nicht liegen, dass das Finanz - bzw. Geldsystem bisher immer gesiegt hat




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Sa 16. Mai 2026, 19:33

Timberlake hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 14:42
Wo wir schon mal bei RosiG2 sind ..

...

Was um so merkwürdige ist, wie das, wie hier ersichtlich, "eine Transparenz, die Offenheit braucht" , offenbar vorliegt. Also daran kann es schon mal nicht liegen, dass das Finanz - bzw. Geldsystem bisher immer gesiegt hat
*lach*

Die Logik des Finanzsystems: "Gewinne und Gewinnmaximierung" hat sich als dominanter Sinn vielfach durchgesetzt (z.B. Pflegeheime in der Kapitalanlage).

Das führt insgesamt zu einer Dynamik von: "Wie kann ich es billiger machen" und weg von "wie kann ich es besser machen". Da zieht das Eine, das Andere mit "runter".

Das löst auf vielen gesellschaftlichen Ebenen eine Ungedeihlichkeit aus, die sich aber schwer fassen lässt - schwer fassen lässt, im Verständnis des dominanten Systems, weil gedeihliche Betrachtungen in diesem System nur eben Gewinne und Gewinnmaximierung sind. Die Kosten, die es für ein gedeihliches Umfeld braucht, müssen von diesem System, für diesen Zweck eingepreist werden. Wir versuchen dies durch Steuern und Abgaben irgendwie umzusetzen, aber gleichzeitig wird darin sichtbar, wie auch hier wieder in Gewinne und Gewinnmaximierung gedacht wird.

Meinen Vorschlag, was denn dringend vor "Gewinne und Gewinnmaximierung" gedacht werden sollte, kennt ihr ja mittlerweile ;)



Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!

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Sa 16. Mai 2026, 19:41

Timberlake hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 13:35
...

Um an dieser Stelle RosiG2 mit ihrer Ansicht, dass im Krieg der Systeme, das Finanzsystem bisher immer gewonnen hat, mit in das Boot zu holen.

...

Zumal ich einmal davon ausgehe, dass ihr dieser "Gerichtssaal" Spaß macht und sie deshalb meinen "Satzverwinkelungen" sehr viel aufgeschlossener ist. ;-)
Ein wenig zurechtrücken möchte ich das dann doch noch :lol:

So wirklich Spaß ist schon anders :D ..... die Bewegung und Energie ist interessant, die Kommunikation ist mühsam. Ich ahne die Inhalte mehr, als das ich sie erkenne :?

... vielleicht passt Du ja auch Dein Angebot ein wenig an - mit Mühe ;)
:*



Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!

Dynamis
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So 17. Mai 2026, 10:48

RosiG2 hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 19:33
weil gedeihliche Betrachtungen in diesem System nur eben Gewinne und Gewinnmaximierung sind.
Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das fällt übrigens nicht einfach so vom Himmel, sondern wird gerade durch das Regierungsprogramm der aktuellen Bundesregierung noch weiter forciert. Für Friedrich Merz ist die gesetzliche Rentenversicherung nur noch eine "Basisabsicherung" und er will verstärkt auf "kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung" setzen. Innerhalb einer neoliberalen Wirtschaftslogik mag das eine durchaus schlüssige Antwort sein, aber wenn das durchgesetzt wird, wird Gewinnmaximierung noch stärker als systemischer Zwang in das Wirtschaftssystem eingemauert. "kapitalgedeckte Elemente" heißt dann im Klartext: Das Geld, das in irgendwelche Depots angelegt und dadurch in Unternehmen investiert wird, muss Gewinn abwerfen! Wenn es das nicht tut, kannst du dir im Alter kein neues Gebiss mehr leisten und musst deine Suppe mit dem Strohhalm schlürfen. Gewinnmaximierung und Gedeihlichkeit des Alterns werden so unmittelbar miteinander gekoppelt, was sich spätestens bei der nächsten Wirtschaftskrise als nicht so gedeihlich herausstellt.




Timberlake
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So 17. Mai 2026, 15:17

Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 10:48

. "kapitalgedeckte Elemente" heißt dann im Klartext: Das Geld, das in irgendwelche Depots angelegt und dadurch in Unternehmen investiert wird, muss Gewinn abwerfen! Wenn es das nicht tut, kannst du dir im Alter kein neues Gebiss mehr leisten und musst deine Suppe mit dem Strohhalm schlürfen. Gewinnmaximierung und Gedeihlichkeit des Alterns werden so unmittelbar miteinander gekoppelt, was sich spätestens bei der nächsten Wirtschaftskrise als nicht so gedeihlich herausstellt.
Du sagst es .. "Das Geld, das in irgendwelche Depots angelegt und dadurch in Unternehmen investiert wird, muss Gewinn abwerfen! "

Übersicht mit KI
Bei klassischen ETFs gibt es keine garantierten Gewinne. Die Rendite eines ETFs hängt von der Entwicklung des zugrundeliegenden Index ab. Kursverluste sind jederzeit möglich. Wer absolute Gewinne garantiert haben möchte, muss auf festverzinsliche Anlagen, Tagesgeld oder spezielle Garantieprodukte ausweiche.
Fazit von Verbraucherschützern:Eine Anlage mit garantierter Rendite geht meist zulasten der Ertragschancen. Die Stiftung Warentest rät in der Regel zu einem langfristigen Anlagehorizont in kostengünstige, breit gestreute ETFs, um so das Verlustrisiko über die Jahre deutlich zu minimiere
.


Wobei allerdings wir dabei von einem Geldsystem reden, bei dem eine Anlage mit garantierter Rendite meist zulasten der Ertragschancen geht. So das man im Alter deshalb sich kein neues Gebiss mehr leisten kann und somit seine Suppe mit dem Strohhalm schlürfen muss , weil man sich für eine Anlage mit garantierter Rendite entschieden hat.




"Restente ist voll Verarschung auch für die Leute, die mehr verdienen. Wenn sie das, was in die Riesterrente eingezahlt haben, in 30 Jahren nur das Geld wieder haben wollen, müssen sie hinterher 85 Jahre alt werden, mindestens, denn vererben können sie die Riesterrente nicht. . Wenn sie das, was sie eingezahlt haben, mit 3% Rendite wieder haben wollen, müssen sie schon 95 Jahre alt werden. Finde ich ambitioniert. Wenn Sie das, was sie eingezahlt haben, mit Inflationsausgleich wiederhaben wollen, müssen Sie mit Nachnamen Hesters heißen"

Übrigens auch deshalb, weil sie die Rendite "garantiert", führt die Riesterrente in die Armut. In der Hoffnung, dass ich mit Nachnamen Hesters heiße, habe ich sie selbst abgeschlossen. Nur wusste ich, als ich sie damals abgeschlossen habe, noch nichts davon, dass ich dazu diesen Nachnamen haben musste. Also das, wenn ich das, was ich eingezahlt haben, mit Inflationsausgleich wiederhaben will. Von daher habe ich eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, um mir ein neues Gebiss leisten zu können, damit ich im Alter meine Suppe nicht mit dem Strohhalm schlürfen muss. Wie ich auch dazu, "der Riesterrente und nicht zu vergessen, das Geldsystem dahinter sei dank", bei der Pflege meiner Zähne täglich das volle Programm absolviere.
Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 15:52, insgesamt 7-mal geändert.




Burkart
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So 17. Mai 2026, 15:30

Nicht zufällig wird die Riesterrente ja jetzt reformiert...bzw. eine bessere geschaffen.



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

Timberlake
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So 17. Mai 2026, 16:00

deutsche-rentenversicherung.de hat geschrieben :
Reform der privaten Altersvorsorge: Bun ... Nachfolge
Damit mehr Menschen in die dritte Säule investieren sieht das Altersvorsorge-Reformgesetz ein paar Neuerungen und Ergänzungen vor. Künftig sollen beispielsweise neue Produkte angeboten werden. Das heißt, sowohl Produkte ohne lebenslange Auszahlung und ohne Garantie auf die eingezahlten Beträge sind dann möglich.
Ich denke mal, da kann ich mich, mit meiner Riesterrente, indem sie Lebenslang ausgezahlt wird und vor allem die eingezahlten Beträge zumindest garantiert sind, noch glücklich schätzen.
RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 07:33
...
Warum überhaupt Bedingungen, die sich gegenseitig weitertragen? Warum etwas auf Dauer anlegen?
Nun, Transparenz braucht Offenheit, Offenheit braucht Sicherheit, Investition braucht Vertauen, Veränderung braucht Möglichkeit usw.

Das Eine braucht das Andere, geht nicht ohne das Andere. Im Besten Fall stützt, trägt und rückversichert sich alles im System. Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
Wie dem auch sei, so gehe ich einmal davon aus, dass auch nach dieser Reform der Riesterrente die Versicherungen , die diese Verträge abschließen werden, wiederum gewinnen werden. Im Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen haben, jedenfalls nichts Neues.
Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 16:16, insgesamt 3-mal geändert.




Dynamis
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So 17. Mai 2026, 16:08

Burkart hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 15:30
Nicht zufällig wird die Riesterrente ja jetzt reformiert...bzw. eine bessere geschaffen.
Wie gut, dass wir mit Merz einen Kanzler haben, der aufgrund seiner Erfahrungen bei BlackRock weiß, wie das geht! ;)

Ich will jetzt aber auch gar so hämisch über ihn daherreden. Ich traue ihm sogar auf fachlicher Ebene aufgrund seiner BlackRock-Expertise durchaus zu, dass er weiß, wie man da noch etwas rausholen kann. Vielleicht funktioniert das am Ende des Tages und die Leute können sich davon doch noch eine menschenwürdige Existenz im Alter leisten. Man muss sich aber einen Punkt klar machen, der häufig nicht so klar angesprochen wird. Durch die kapitalgedeckte Altersvorsorge wird in systematischer Weise die Existenz von sauberen Seniorenheimen mit kompetenten Pflegekräften an den Erfolg der Finanzmärkte gekoppelt. Eventuell kann sich der Timberlake tatsächlich ein neues Gebiss leisten. Aber das nur deswegen, weil die Manager seines Depots erfolgreich in Unternehmen investiert und die Unternehmer Gewinne erzielt haben.

Ich kenne dieses ganze nerdige Fachblabla, in dem die Anlageberater von BlackRock und Co. ihre Anlageprodukte anpreisen, ich habe selbst schon solche Gespräche über mich ergehen lassen. Wenn man das grundsätzliche systemische Grundprinzip nicht durchschaut hat, blickt man tatsächlich ehrfurchtsvoll zu diesen Leuten auf, als wären das kompetente Finanzdoktoren, die nur das beste für dein Geld wollen. Und innerhalb ihres beschränkten Paradigmas sind sie das auch tatsächlich. Aber das ökonomische Paradigma, auf dem ihre Anlagevorschläge beruhen, wird eben nicht so klar kommuniziert. Und dabei ist es ganz einfach: Du steckst irgendwo Geld rein und hoffst dann einfach, dass am Ende mehr rauskommt als du reingesteckt hast. Und damit wird ein System zementiert, welches auf Gewinnerzielung und Wirtschaftswachstum angewiesen ist.




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So 17. Mai 2026, 16:20

Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:08
Eventuell kann sich der Timberlake tatsächlich ein neues Gebiss leisten. Aber das nur deswegen, weil die Manager seines Depots erfolgreich in Unternehmen investiert und die Unternehmer Gewinne erzielt haben.

Aber doch sicher nur, wenn sich Volker Pispers "eventuell" verrechnet hat ..



Bei den Zahlen, die mir dazu, derzeit im Alter von 65 Jahren, kurz vor der Auszahlungsphase der Riesterrente, von der Versicherung vorliegen, hat er sich jedenfalls nicht verrechnet.
Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.




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So 17. Mai 2026, 16:21

Timberlake hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:20
Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:08
Eventuell kann sich der Timberlake tatsächlich ein neues Gebiss leisten. Aber das nur deswegen, weil die Manager seines Depots erfolgreich in Unternehmen investiert und die Unternehmer Gewinne erzielt haben.

Aber doch sicher nur, wenn sich Volker Pispers "eventuell" verrechnet hat ..
Das ganze System ist so oder so pervers, egal ob sich Pispers verrechnet hat oder nicht.




Timberlake
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So 17. Mai 2026, 16:38

Um dazu also dem "perversen" Geldsystem , noch mal auf Volker Pispers zurückzukommen. So wie er , wie meiner Ansicht nach kein anderer, uns auch dieses System erklären kann ..



" Und was sind Schulden? Die Schulden ist das Vermögen des anderen. Das hat uns doch nur nie einer richtig erklärt. Der Kapitalismus lebt davon, dass er die Menschen blöd hält, damit sie nicht begreifen, wie das Finanzsystem funktioniert".
Pisper


RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 07:33
...
Warum überhaupt Bedingungen, die sich gegenseitig weitertragen? Warum etwas auf Dauer anlegen?
Nun, Transparenz braucht Offenheit, Offenheit braucht Sicherheit, Investition braucht Vertauen, Veränderung braucht Möglichkeit usw.

Das Eine braucht das Andere, geht nicht ohne das Andere. Im Besten Fall stützt, trägt und rückversichert sich alles im System. Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
@RosiG2

.. und „Hand aufs Herz“ , du, die hier das Finanzsystem zum Thema gemacht hast, war dir das bekannt, was Volker Pispers dazu in diesem Video ausgeführt hat? Ich bin zwar in der DDR zur Schule gegangen, soviel glaube ich allerdings zu wissen, in den Lehrplänen an den Schulen in BRD findet sich davon ganz sicher nichts - also wie das Finanzsystem , so wie von Volkerr Pispers beschrieben, funktioniert".
Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:08


Wie gut, dass wir mit Merz einen Kanzler haben, der aufgrund seiner Erfahrungen bei BlackRock weiß, wie das geht! ;)

Ich würde so gar so weit gehen, dass selbst der Kanzler Merz davon nichts weiß. Warum auch. Ich meine, wenn ich ein Auto ( BlackRock ) fahre, dann muss ich schließlich auch nicht wissen, wie ein Verbrennungsmotor ( "Geldschöpfen der Banken aus dem Nichts" .. Pispers) funktioniert!
Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 17:24, insgesamt 4-mal geändert.




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So 17. Mai 2026, 16:55

Timberlake hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:00
deutsche-rentenversicherung.de hat geschrieben :
Reform der privaten Altersvorsorge: Bun ... Nachfolge
Damit mehr Menschen in die dritte Säule investieren sieht das Altersvorsorge-Reformgesetz ein paar Neuerungen und Ergänzungen vor. Künftig sollen beispielsweise neue Produkte angeboten werden. Das heißt, sowohl Produkte ohne lebenslange Auszahlung und ohne Garantie auf die eingezahlten Beträge sind dann möglich.
Ich denke mal, da kann ich mich, mit meiner Riesterrente, indem sie Lebenslang ausgezahlt wird und vor allem die eingezahlten Beträge zumindest garantiert sind, noch glücklich schätzen.
RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Di 12. Mai 2026, 07:33
...
Warum überhaupt Bedingungen, die sich gegenseitig weitertragen? Warum etwas auf Dauer anlegen?
Nun, Transparenz braucht Offenheit, Offenheit braucht Sicherheit, Investition braucht Vertauen, Veränderung braucht Möglichkeit usw.

Das Eine braucht das Andere, geht nicht ohne das Andere. Im Besten Fall stützt, trägt und rückversichert sich alles im System. Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
Wie dem auch sei, so gehe ich einmal davon aus, dass auch nach dieser Reform der Riesterrente die Versicherungen , die diese Verträge abschließen werden, wiederum gewinnen werden. Im Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen haben, jedenfalls nichts Neues.
Sicher, letzteres ist zu befürchten.
Ich habe auch eine Riesterrente, aber mehr nebenbei. Ja, das Geld ist garantiert, dafür die Rendite nur nicht so hoch.
Wat soll's, einfach weniger Geld ausgeben als man einnimmt und es passt 🙂



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
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So 17. Mai 2026, 17:02

Burkart hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:55

Ich habe auch eine Riesterrente ..
Das wären mit mir derer, die hier im Forum mit Nachnamen Hester heißen sollten, wohl nun mehr schon mal zwei ...



"Restente ist voll Verarschung auch für die Leute, die mehr verdienen. Wenn sie das, was in die Riesterrente eingezahlt haben, in 30 Jahren nur das Geld wieder haben wollen, müssen sie hinterher 85 Jahre alt werden, mindestens, denn vererben können sie die Riesterrente nicht. . Wenn sie das, was sie eingezahlt haben, mit 3% Rendite wieder haben wollen, müssen sie schon 95 Jahre alt werden. Finde ich ambitioniert. Wenn Sie das, was sie eingezahlt haben, mit Inflationsausgleich wiederhaben wollen, müssen Sie mit Nachnamen Hesters heißen"
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Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 17:28, insgesamt 3-mal geändert.




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So 17. Mai 2026, 17:03

Mir scheint, wir alle haben uns hier gesucht und gefunden ;)

Habt ihr schon einmal Ansatze gefasst wie das aussehen müsste oder gestaltet sein sollte, das Geldsystem?



Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!

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So 17. Mai 2026, 17:07

RosiG2 hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 17:03
Habt ihr schon einmal Ansatze gefasst wie das aussehen müsste oder gestaltet sein sollte, das Geldsystem?


Die gibt es durchaus, siehe ...

monneta.org/ hat geschrieben :
Welche Lösungsansätze gibt es?


Das Geldsystem ist von Menschen gemacht. Es ist nicht alternativlos sondern kann reformiert werden. Wie – dazu gibt es viele Ideen:

[...]
Nur würde ich allerdings bezweifeln, ob Kanzler Merz aufgrund seiner Erfahrungen bei BlackRock weiß, wie das geht, wenn er denn überhaupt von diesen Ideen weiß ...
Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:08


Wie gut, dass wir mit Merz einen Kanzler haben, der aufgrund seiner Erfahrungen bei BlackRock weiß, wie das geht! ;)

... und selbst wenn er es wüsste, wie soll das gehen ..
RosiG2 hat geschrieben :
Mi 13. Mai 2026, 23:18

.Wir arbeiten mit Systemen, die gegeneinander arbeiten. Ein Krieg der Systeme, den bisher das Finanzsystem gewonnen hat ;-)
.. wenn im Krieg der Systeme, bisher das "perverse" Finanzsystem immer gewonnen hat. ..
Dynamis hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:21
Das ganze System ist so oder so pervers, egal ob sich Pispers verrechnet hat oder nicht.
Zuletzt geändert von Timberlake am So 17. Mai 2026, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.




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RosiG2
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So 17. Mai 2026, 17:25

Timberlake hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 17:07
RosiG2 hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 17:03
Habt ihr schon einmal Ansatze gefasst wie das aussehen müsste oder gestaltet sein sollte, das Geldsystem?


Die gibt es durchaus, siehe ...

monneta.org/ hat geschrieben :
Welche Lösungsansätze gibt es?


Das Geldsystem ist von Menschen gemacht. Es ist nicht alternativlos sondern kann reformiert werden. Wie – dazu gibt es viele Ideen:
...
Gemeinwohl-Ökonomie trägt ja fast das Gleiche wie die Gedeihlichkeits-Pyramide :D

... es ist also schon immer das Problem der Umsetzung statt des Wissens. Dann wird das Problem auch schnell sichtbar: Das funktioniert nur auf globaler Ebene.



Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!

Timberlake
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So 17. Mai 2026, 17:31

Wo wir schon mal "dabei" sind, also der Gedeihlichkeits-Pyramide ...
RosiG2 hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 19:41
Timberlake hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 13:35
...

Um an dieser Stelle RosiG2 mit ihrer Ansicht, dass im Krieg der Systeme, das Finanzsystem bisher immer gewonnen hat, mit in das Boot zu holen.

...

Zumal ich einmal davon ausgehe, dass ihr dieser "Gerichtssaal" Spaß macht und sie deshalb meinen "Satzverwinkelungen" sehr viel aufgeschlossener ist. ;-)
Ein wenig zurechtrücken möchte ich das dann doch noch :lol:

So wirklich Spaß ist schon anders :D ..... die Bewegung und Energie ist interessant, die Kommunikation ist mühsam. Ich ahne die Inhalte mehr, als das ich sie erkenne :?

... vielleicht passt Du ja auch Dein Angebot ein wenig an - mit Mühe ;)
:*
Anscheinend ist mir die Kommunikation mit dir hier tatsächlich sehr viel besser gelungen ;)

Niklas Luhmann – Soziale Systeme: Grundriß einer allgemeinen Theorie (1984)

Bereits in diesem frühen Text formuliert Luhmann zentrale Leitideen seiner späteren Systemtheorie: Systeme entstehen durch Unterscheidung (Differenz) von System und Umwelt, sind sinnverarbeitet strukturiert, und ermöglichen die Zurechnung von Handlungskomplexen. Soziale Systeme entstehen durch Anschlusskommunikation – und bilden dadurch eine eigenständige operative Geschlossenheit aus.
Um im Hinblick darauf mit der Anschlusskommunikation sozialer Syteme , die dadurch lt Niklas Luhmann eine eigenständige operative Geschlossenheit bilden, auf etwas aufmerksam zu machen, was ich auch für das Geldsystem für essenziell halte.




Dynamis
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So 17. Mai 2026, 18:06

Timberlake hat geschrieben :
So 17. Mai 2026, 16:38
Um dazu also dem "perversen" Geldsystem , noch mal auf Volker Pispers zurückzukommen. So wie er , wie meiner Ansicht nach kein anderer, uns auch dieses System erklären kann ..



" Und was sind Schulden? Die Schulden ist das Vermögen des anderen. Das hat uns doch nur nie einer richtig erklärt. Der Kapitalismus lebt davon, dass er die Menschen blöd hält, damit sie nicht begreifen, wie das Finanzsystem funktioniert".
Pisper
Leider erklärt Pispers das auch nicht richtig bzw. in irreführender Weise. Staatsanleihen haben durchaus ihre Funktion innerhalb des kapitalistischen Systems. In der Darstellung von Pispers wird das nicht klar, da erscheint das so, als ob das einfach nur reine Willkür ist und dazu dient Elon Musk noch reicher zu machen. Tatsächlich aber dienen Staatsanleihen - auf denen die Staatsverschuldung basiert - als solide Rücklage für Unternehmen, Versicherungen, Banken, sogar andere Staaten, die in der Tat ein Vermögen anhäufen - müssen! Sie tun das nicht aus Habgier, sondern um Kapital anzuhäufen (wir leben im Kapitalismus, da geht das nicht anders). Staatsanleihen gelten als vergleichweise risikoarm, sie haben also eine Wertaufbewahrungsfunktion. Deswegen werden sie in der Tat benutzt, um Vermögen anzuhäufen, soweit hat Pispers nicht unrecht. Aber die Anhäufung von Vermögen ist kein Selbstzweck, das ist der Punkt, den Pispers nicht richtig erklärt. Pispers erklärt das Geldsystem nicht richtig, er betreibt Klassenkampf mit Mitteln des Comedy, indem er - zumindest in diesem Punkt hat er recht - darauf hinweist, dass unser System zu Ungleichheit führt.




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