Dynamis hat geschrieben : ↑Sa 16. Mai 2026, 11:30Komisch, dass den Leuten immer zuerst "Migration" als Kostenfaktor einfällt, wenn sie sich über die ökonomische Schieflage des Bundeshaushalts den Kopf zerbrechen. Mir fiele da zuerst die Aufrüstung ein:Timberlake hat geschrieben : ↑Fr 15. Mai 2026, 23:32Wohlgemerkt, bei aller liebe zur "Migration", ein deutsches Eigentum, um das es "ökonomisch" nicht zum Besten bestellt ist.
Fabian Scheidler hat geschrieben : Die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante und vom Bundestag abgesegnete Erhöhung des Militärbudgets von 52 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf beispiellose 153 Milliarden im Jahr 2029 ist ohne einen massiven Rückbau des Sozialstaates nicht zu finanzieren. Auch die Budgets für Entwicklungs-Zusammenarbeit, Umwelt- und Klimaschutz stehen unter massivem Druck. Der tiefgreifende sozial-ökologische Umbau, der angesichts der näher rückenden Kipppunkte im Erd-Klimasystem dringender denn je geboten ist, wird so nicht mehr zu finanzieren sein. (https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege ... 20760.html)
Übersicht mit KI
Das gesamte Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland liegt bei über 9,5 Billionen Euro. Diese Summe ist extrem ungleich verteilt: Die reichsten 10 % der Haushalte besitzen mehr als 60 % des gesamten Nettovermögens, während das untere Fünftel nahezu gar kein Vermögen besitzt oder verschuldet ist.
Vor dem Hintergrund dieser 9,5 Billionen Euro, wovon die reichsten 10 % der Haushalte mehr als 60 % besitzen, fielen mir allerdings da zuerst diese 10% ein, um die ökonomische Schieflage des Bundeshaushalts zu richten.
Zumal wenn es tatsächlich zutrifft, dass , wie hier beschrieben und vorgerechnet, das Geldsystem eine systematische Umverteilung zugunsten der Vermögenden verursacht. Wie heißt es doch dazu so "schön" ...Das Geldsystem verursacht eine systematische Umverteilung zugunsten der Vermögenden
Bei einem Zinssatz von 5% bekommt ein Millionär für das Verleihen seiner Million 50.000 Euro pro Jahr. Das sind mehr als 4000 Euro pro Monat – damit kann man selbst in teuren Städten wie Paris oder München gut leben. Werden die Zinsen allerdings nicht verkonsumiert, sondern dem Vermögen wieder zugeschlagen, setzt die mächtige Zinseszins-Dynamik ein. Denn statt 50.000 Euro Zinsen wie im ersten Jahr bekommt ein Millionär bereits 52.500 Euro im zweiten und über 55.000 Euro im dritten Jahr. Nicht nur sein Vermögen wächst, auch das aus diesem Vermögen gezogene Kapitaleinkommen tut es.
Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen
Übersicht mit KI
Dieses bekannte deutsche Sprichwort beschreibt das Phänomen, dass Reichtum, Erfolg und Vorteile meist immer weiter denjenigen zufallen, die ohnehin schon viel besitzen. Den wissenschaftlichen Hintergrund dieses Prinzips, den sogenannten Matthäus-Effekt, können Sie auf Wikipedia nachlesen
- Wirtschaft & Vermögen: Wer Kapital hat, vermehrt es durch Zinsen und Renditen leichter. Wer arm ist, hat oft Mühe, überhaupt etwas aufzubauen.