Frauen

Dieser Teil des Forums befaßt sich mit politischen, sozialen und historischen Aspekten der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten.
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Stefanie
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Sa 30. Jul 2022, 21:21

In loser Reihenfolge, nicht chronologisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit stelle ich und gerne auch andere, hier Frauen vor, die Geschichte schrieben oder noch schreiben, in ihrem Bereich Die Erste waren, oder Veränderungen bewirkten, oder zu Vorbildern wurden, oder eine herausragende Leistung zeigten, berühmte aber auch weniger berühmte Frauen aus allen Bereichen.



Nur Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
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Stefanie
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Sa 30. Jul 2022, 21:51

Zu Beginn gleich vier Frauen.
Die Mütter des Grundgesetzes.

Dr. Martha Elisabeth Selbert geb. 1869, gestorben 1986. Juristin und Politikerin. SPD.
Ihr Name wird in den letzten Jahren immer bekannter und ist die bekannteste von den vier Frauen.

Friederike „Frieda“ Nadig SPD, geboren 1987, gestorben 1970, Politikern SPD.

Helene Weber, geboren 1881, gestorben 1962, CDU

Helene Wessel, 1898, gestorben 1967, Zentrumspartei.

Selber und Nadig waren die treibenden Kräfte, um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ins Grundgesetz zu schreiben. Weber war erst skeptisch, aber unterstützte dies dann auch.
Wegen dieser Frauen und gegen große Widerstände steht jetzt im Grundgesetz

Art. 3 Absatz 2
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.



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Stefanie
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Sa 30. Jul 2022, 21:58

Lenelotte von Bothmer, Politikern SPD

Ihr haben wir es zu verdanken, dass registriert wurde, auch Frauen können und dürfen in der Politik einen Hosenanzug tragen.

Wikipedia
Am 14. Oktober 1970 löste sie einen Skandal aus, weil sie als erste Frau in einem Hosenanzug eine Rede im Bundestag hielt. Am 15. April 1970 war sie bereits im Hosenanzug im Plenum erschienen. Zuvor hatte der Vizepräsident des Bundestages Richard Jaeger (CSU) erklärt, er würde es keiner Frau erlauben, das Plenum in Hosen zu betreten, geschweige denn an das Rednerpult zu treten. Von dieser Äußerung provoziert, kaufte sie einen hellen Hosenanzug und betrat den Bundestag. Sie erhielt daraufhin eine Vielzahl von anonymen Schreiben, in denen sie zum Teil heftig beschimpft wurde.
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Stefanie
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So 31. Jul 2022, 07:47

Althea Gibson, geboren 1927, gestorben 2003, USA, Tennis, Afroamerikanisch.

Sie war die erste schwarze Frau, die im Tennis einen Grand Slam Titel gewann und sie war die erste schwarze, Frau, die in Wimbleon gewonnen hat und zwar 1957. Insgesamt gewann sie 5 Einzeltitel und 6 Titel im Doppel bei dem Grand Slam Turnieren. Wimbledon gewann sie zweimal.
Aufgrund ihrer Hautfarbe und der damit verbundenen Rassentrennung in den USA durfte sie nicht früher bei den großen Turnieren starten. Man ließ sie zunächst seitens des US Verbandes nicht starten.
Nach ihrer Karriere im Tennis wurde sie dann die erste schwarze Profigolferin.
Der Wikipedia Artikel ist für eine solch große Sportlerin erschreckend kurz.
Sie starb 2003 verarmt und ziemlich vergessen, allerdings nicht bei ihren Nachfolgerinnen, die auch aufgrund ihrer Hautfarbe auch heute noch im weißen Sport zu kämpfen haben.
Es dauerte 43 Jahre bis eine weitere schwarze Spielerin ein Grand Slam Turnier gewann und zwar Serena Williams, die auch Wimbledon gewonnen hat und noch viele weitere Turniere.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/al ... n-102.html

Heute steht ihre Statue neben dem Arthur Ashe Stadion in New York. Der heutige Austragungsort der US Open.

Zusatzkurzinfo: Arthur Ashe war ebenfalls Afroamerikaner, gewann ebenfalls als erster Schwarzer ein Grand Slam Turnier und auch Wimbleon 1975 und auch sein Wikipedia Artikel ist ebenfalls erschreckend kurz.



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Stefanie
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So 31. Jul 2022, 19:51

Es gibt die Programmiersprache Ada.
Benannt wurde diese Programmiersprache nach...

Augusta Ada King-Noel, Countess of Lovelace, bekannt als Lady Ada Lovelace oder einfach als Ada Lovelace.
Geboren 1815, gestorben 1852.
Tochter von Anne Isabella Noel-Byron und dem bekannten englischen Dichter Lord Byron. Kurz nach der Geburt ist die Ehe auch schon wieder vorbei. Aus Angst die Tochter könnte das stürmische und unberechenbare Temperament des dichtenden Vaters erben, lässt die Hobby-Mathematikerin Annabella, von Byron einst "Prinzessin der Parallelogramme" genannt, Ada eine naturwissenschaftliche Ausbildung zukommen.
Ungefähr ein Jahrhundert bevor Konrad Zuse die erste programmierbare Rechenmaschine konstruierte, schrieb Ada Lovelace in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm der Welt. Gemessen an dem Stand der Forschung der damaligen Zeit ist ihr Werk visionär. Und zwar für einen mechanischen Computer.

Hier gibt es mehr
https://www.mpg.de/frauen-in-der-forschung/ada-lovelace



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Stefanie
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So 31. Jul 2022, 20:12

Die Frauen der Familie Curie.

Natürlich darf bei einem solchen Thema nicht der weibliche Superstar der Naturwissenschaften fehlen, Marie Curie. Sie gehört zu den vier Personen, die zweimal einen Nobelpreis erhielten und von denen erhielten Linus Pauling und sie diesen in zwei Kategorien.
Und es gibt noch zwei Frauen in der Familie Curie, die naturwissenschaftlich berühmt geworden sind.

Die Tochter
Irène Joliot-Curie (* 12. September 1897 in Paris; † 17. März 1956 ebenda) war eine französische Physikerin und Chemikerin. Sie erhielt mit ihrem Ehemann Frédéric Joliot-Curie 1935 den Chemienobelpreis für die Entdeckung der künstlichen Radioaktivität. Sie war die Tochter von Marie und Pierre Curie, Schwester der Schriftstellerin Ève Curie, Mutter der Kernphysikerin Hélène Langevin-Joliot und des Biochemikers Pierre Joliot.

Und
Die Enkelin
Hélène Langevin-Joliot (geborene Joliot-Curie; * 19. September 1927 in Paris) ist eine französische Kernphysikerin, die als Professorin am Institut für Kernphysik an der Universität von Paris lehrte. https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A9l% ... vin-Joliot

Den Chauvi Preis verleihe ich der Akademie der Wissenschaften, die sich weigerten Marie Curie aufzunehmen und auch ihre Tochter wurde abgelehnt. Erst seit 1972 können Frauen vollständiges Mitglied werden.



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NaWennDuMeinst
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So 31. Jul 2022, 21:16

Ich möchte aus dem Bereich Film- und Fernsehen gerne Sigourney Weaver (Alien) und Carrie Fisher (Star Wars) hervorheben.
Beide waren Pioniere in ihren Rollen als weibliche Actionheldinnen und haben die Tür für andere Frauen die dann folgten weit aufgestoßen!



But I, being poor, have only my dreams; I have spread my dreams under your feet;
Tread softly because you tread on my dreams.
(William Butler Yeats)

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Stefanie
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So 31. Jul 2022, 21:24

Linda Hamilton insbesondere in Terminator 2 nicht vergessen.



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NaWennDuMeinst
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So 31. Jul 2022, 21:52

Stefanie hat geschrieben :
So 31. Jul 2022, 21:24
Linda Hamilton insbesondere in Terminator 2 nicht vergessen.
Ja, natürlich.
(Aber nicht Terminator 2 sondern Terminator 1.
Terminator 2 war fast 2 Jahrzehnte später.
Da waren Frauen in Actionrollen schon etabliert.)



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Burkart
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So 31. Jul 2022, 23:22

Dann denkt vor allem auch an die gerade gestern verstorbenen Nichelle Nichols, Lt. Uhura im alten Enterprise.



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.

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Stefanie
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Mo 1. Aug 2022, 00:02

Nun gut, dann jetzt schon

Die erste schwarze Frau, die einen Oscar erhielt, war Hattie McDaniel für die beste Nebenrolle in "Vom Winde verweht". Sie musste an einem anderen Tisch sitzen, als die anderen SchauspielerInnen des Films, die auch nominiert waren. Sie durfte auch nicht an der Premiere teilnehmen, wie alle schwarzen Schauspieler in diesem Film.

Erst 2002 erhielt dann Halle Berry als Hauptdarstellerin den Oscar.



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Erasmus
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Mo 1. Aug 2022, 08:46

Vor der Tagesschau, bei der Dagmar Berghoff die erste weibliche Sprecherin war, gibt es neben der Werbung mit den Wundermittelchen gegen Alters- und/oder Darmbeschwerden, auch immer zwangshippe Banken- oder Autowerbung. Da gab‘s dann neulich die erste junge weibliche schwarze Rollstuhlfahrerin. Ich liefere nach, wenn die Werbung noch einmal kommt.

Vielleicht findet jemand ja jemand noch den ersten weiblichen Dachdecker- oder Maurermeister, die erste Müllfahrerin. Oder eine Heizerin auf Dampfloks. Ich bin sicher, da lässt sich ein langer Strang über Jahre speisen.




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Stefanie
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Mo 1. Aug 2022, 20:41

In der Tat gibt es viele Frauen, deren Leistung nicht gewürdigt wird/wurde und oder nicht anerkannt wird /wurde.
Bei einigen dauerte es Jahrzehnte, bis man ihre Leistung anerkannte, viele Frauen kennen nur Insider. Etliche sind auch berühmt geworden.
Den meisten ist gemein, dass sie oft gegen Widerstände zu kämpfen hatten, weil sie Frauen sind.

Einige Frauen hatte und habe ich im Kopf und viele nicht.
Arthur Ashe wusste ich, aber nicht die erste schwarze Frau, die Wimbledon gewonnen hatte. Ein Beispiel für viele, und dann stellt sich die Frage, wieso sind Frauen nicht so präsent.
Bei den diversen Listen und Internetseiten ist mir auch aufgefallen, dass diese Listen mehrheitlich weiß sind.

In der Tat, es gibt viel Nachholbedarf.



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Stefanie
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Mo 1. Aug 2022, 21:08

Pilotinnen-Anteil nach Airline,Flybe, Luxair (jeweils 10 Prozent), Air France (8 Prozent), United Airlines (7,5 Prozent), Lufthansa, Condor (jeweils 6 Prozent), TUIfly (5,3 Prozent), SunExpress (5,1 Prozent), Eurowings, Easyjet, Austrian Airlines, SWISS, Pegasus Airlines, Norwegian (jeweils 5 Prozent), KLM (4,8 Prozent),SAS Scandinavian Airlines (3,8 Prozent), Finnair (2,8 Prozent), Emirates (2,3 Prozent), Aeroflot (1,4 Prozent)
Quelle https://www.xn--flge-1ra.de/news/frauen ... 260820191/

Die Pionierinnen im Fliegen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Helene Dutrieu, Melli Beese, Harriet Quimby, Margot Duchalde, Marga von Etzdorf, Hannah Reitsch, Emelia Earhart, Elly Beinhorn, Beate Uhse.
In der Zeit von etwa 1910 bis Ende des 2. Weltkrieg sind erstaunlich viele Frauen, auch Berufsmäßig, geflogen, auch für das Militär. Z.B. das Überführen von Flugzeugen.
Irgendwie ist dann der Schwung aus den Anfangsjahren verpufft. Hmmm, wieso nur. Rhetorische Frage.



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Stefanie
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Do 4. Aug 2022, 21:50

Sojourner Truth, geboren um 1797 gestorben 1883, ehemalige Sklavin,  Abolitionistin, Frauenrechtlerin

Es war etwas schwierig, freiverfügbare Informationen in Deutsch zu gekommen, die sich zu dem gleichen. Also dann doch Wikipedia. In den USA ist sie wesentlich bekannter als in Europa. Es gibt scheinbar in den USA eine Briefmarke, auf der sie abgebildet ist.

Wikipedia:
Mitte des 19. Jahrhunderts war Sojourner eine der Ersten, die eine Verbindung zwischen Frauenrechten und den Rechten der afroamerikanischen Bevölkerung herstellte. Mit ihrer berühmten Frage „Ain’t I a woman?“ (Bin ich etwa keine Frau?) forderte sie die weißen Frauenrechtlerinnen auf, sich auch für die Rechte Schwarzer Frauen einzusetzen.

Während der 1860er Jahre war Truth die einzig vernehmbare Stimme, die für die Schwarzen Frauen sprach und die eine Verbindung von Rassismus und Sexismus herstellte: „Es gibt eine große Aufregung darüber, dass farbige Männer ihre Rechte bekommen, aber kein Wort über die farbigen Frauen; und wenn farbige Männer ihre Rechte bekommen und farbige Frauen nicht, sehen Sie, dass die farbigen Männer Herren über die Frauen sein werden, und es wird genauso schlimm sein wie zuvor.“[3]
Sojourner Truth: Address to the First Annual Meeting of the American Equal Right Association. In: B.J. Loewenberg (Hrsg.): Black Women in Nineteenth Century American Life. University Park 1996: „There is a great stir about colored men getting their rights, but not a word about the colored women; and if colored men get their rights, and not colored women theirs, you see the colored men will be masters over the women, and it will be just as bad as it was before.“
Während ihrer Predigten bewies Sojourner Truth eine bibeltreue, aber feministische Grundhaltung mit einer großen Portion beißendem Humor. So fragte sie männliche Abolitionisten, die das Wahlrecht für Schwarze Männer forderten, ob sie nicht an Jesus glaubten. Als diese bejahten, entgegnete sie: „Nun, Jesus ist der Sohn von Gott und Maria, ein Mann hatte damit nichts zu tun“.

Ihre bekannteste Rede Ain’t I a woman? Habe ich in Deutsch nur hier gefunden:
https://www.rav.de/publikationen/rav-in ... keine-frau
Aufgrund der Quelle kopiere ich mal lieber nicht, also bitte auf den link klicken.



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Timberlake
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Sa 6. Aug 2022, 01:56

Margaret Thatcher .. geboren 13. Oktober 1925 als Margaret Hilda Roberts in Grantham, Lincolnshire; gestorben 8. April 2013 in London
  • Thatcherismus
    Thatcherismus ist die Bezeichnung für die Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik von Margaret Thatcher, der britischen Premierministerin von 1979 bis 1990.
    Merkmale:
    • schlanker Staat
      autonome Zivilgesellschaft
      „Marktfundamentalismus“
      autoritäre Moral in Verbindung mit ökonomischem Individualismus
      der Arbeitsmarkt reguliert sich selbst wie jeder andere Markt
      Hinnahme von sozialer Ungleichheit
      traditioneller Nationalismus und/oder Patriotismus
      Sozialstaat als reines Sicherheitsnetz
      lineare Modernisierung
      schwach ausgebildetes ökologisches Bewusstsein
      neorealistisches Denken in der internationalen Politik
      Einbindung in den Ost-West-Gegensatz




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Stefanie
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Sa 6. Aug 2022, 21:41

Die Mode und die Frauen

Mary Quant, geboren 1934, Britin, Modedesignerin
Der Minirock.

Lesley „Twiggy“ Lawson, geboren 1949, Britin
Und sie machte den Minirock populär. Fotomodell

Und

Coco Chanel, geboren 1883, gestorben 1971
Wegbereiterin einer damals nahezu revolutionären, funktionellen Damenmode mit wadenlangem Rock oder luftiger Hose, lose gegürtetem Oberteil und Kurzhaarschnitt.
Und das "Kleine Schwarze", das Chanel Kostüm, die typische Chanel Handtasche, und das berühmteste und meistverkaufte Parfüm der Welt "Chanel No 5".

Und dann gibt es noch ihre Zusammenarbeit mit den Nazis während der Besatzungszeit.



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Burkart
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Mo 8. Aug 2022, 22:22

Olivia Newton-John ist heute gestorben, mit 73 noch nicht sehr alt :(
Im Film Grease habe ich sie 1978 kennengelernt (war ich gerade im Frankreich-Schüler-Austausch); ihre Stimme habe ich geliebt.

Auch die Session mit ABBA und BeeGees hat mich sehr beeindruckt:



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Stefanie
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Di 9. Aug 2022, 19:52

Golda Meir, geboren 1898 in Kiev, gestorben 1978 in Jerusalem

Ihre Familie wanderte in die USA aus, sie besuchte gegen den Widerstand vor allem der Mutter, die sie verheirateten wollte und von Bildung für Mädchen nicht viel hielt, die high School, begann eine Lehrerinnenausbildung, die sie für die Politik abbrach, kam in den USA mit der zionistischen Bewegung in Kontakt, lernte in den USA ihren Mann kennen und ging dann 1921 mit ihrem Mann nach Palästina. Dort begann ihre politische Karriere.
Ein paar Daten in Kürze.
Sie engagierte sich für die Gründung Israels, gehörte zu den 25 Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948.
Sie war die erste Botschafterin Israels in Moskau (1948/49), dann Arbeitsministerin (1949-1955) , dann Außenministerin (1955-1965), und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidenten.
Alles weitere, auch Kritik, kann Mann und Frau nachlesen.

Ich kann mich schwach daran erinnern, als 1978 im Fernsehen ihr Tod vermeldete wurde und konnte natürlich mit ihr nichts anfangen. Meine Eltern erklärten mir, was für eine bedeutende Politikerin sie war. Mit dem Zusatz "als Frau."



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Stefanie
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Di 9. Aug 2022, 21:15

Allyson Felix, geboren 1985, USA, Leichtathletin
Mutter einer Tochter geb. 2018

Sie ist mit 13 Weltmeistertiteln, insgesamt mit 18 Medallien, die erfolgreichste Teilnehmerin bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften überhaupt, also Männer und Frauen zusammen, und sie ist die erfolgreichste Leichtathletin bei Olympischen Sommerspielen mit sieben Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille.
Bei den letzen olympischen Spielen in Tokio gewann sie eine bronze Medaille und mit der Staffel wurde sie Olympiasiegerin.
Sie ist ein Superstar des Sports. Warum habe ich extra erwähnt, dass sie eine Tochter hat....deswegen:

Als sie im Jahr 2018 Mutter wurde, kam es öffentlichkeitswirksam zum Zerwürfnis mit ihrem Sponsor Nike , der ihr 70 % weniger Unterstützung zukommen lassen wollte, und Felix sich von Nike zudem unter Druck gesetzt fühlte, trotz Mutterschaft und vorheriger Schwangerschaftskomplikationen mit Notkaiserschnitt schnellstmöglich wieder international erfolgreich sein zu müssen. Als weitere Sportlerinnen berichteten, dass es ihnen ähnlich erging, als sie schwanger wurden, manche sogar gedrängt wurden, weiter Leistungssport trotz fortgeschrittener Schwangerschaft zu machen, sah sich Nike einenm gewaltigen Shitstorm ausgesetzt, es hagelte Kritik. Nike musste seine Vorgehensweise ändern und gab bekannt, im Fall der Schwangerschaft einer Nike-Vertrags-Athletin soll 18 Monate lang keine Verringerung der Zahlung vorgenommen werden.
Felix hat trotzdem den Sponsor gewechselt.

Es gibt viele Sportlerinnen, die nach einer Schwangerschaft erfolgreich waren, im Ski Sport, in der Leichtathelik und in weiteren Sportarten.



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