Trump und die Dreckslöcher

Dieser Teil des Forums befaßt sich mit politischen, sozialen und historischen Aspekten der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten.
Tosa Inu
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Tommy hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 17:00
Tosa Inu hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 16:09
Ich habe tatsächlich nicht den Eindruck, dass wir eine ernsthafte Wertediskussion haben oder hatten. Was war denn das Ergebnis oder wo ist denn was darüber zu lesen, wer sind die Akteure?
Unsere Werte heute sind ja nicht die selben wie unsere Werte vor 100 Jahren, oder?
Genausowenig wie unsere Identität die gleiche ist wie noch vor 100 Jahren.
Es ist einfach ein Fehler sich diese Dinge statisch vorzustellen, so wie es z.B. die Identitären oder Pegida tun.
Das alles ist weder statisch noch lässt es sich statisch halten oder konservieren.

Insofern ist die Frage eigentlich falsch gestellt.
Aus meiner Bemerkung geht doch gar nicht hervor, dass es mir um irgendeine inhaltliche Festlegung geht.

Tommy hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 17:00
Diese Diskussion hat kein (End-)Ergebnis, sondern sie ist ein andauernder Prozess und das Ergebnis ständig offen.

Mal so gefragt: Welche Werte möchtest Du denn diskutiert haben?
Ich will keine bestimmten Werte diskutiert haben, sondern, dass man ergebnisoffen darüber diskutiert.
Je mehr Leute, desto besser. Je durchdachter, desto besser.



„Die Tiere machen einen ja nachdenklich. Wir gehen doch noch außerdem zum Friseur u. begaunern die Kundschaft, sonst alles ebenso. Sich lausen u. wichsen, – Kinder, Kinder! Das nennt sich Schöpfung!“ (Gottfried Benn, im Brief, nach Zoobesuch der Affen)

Tosa Inu
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Rosita hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 17:02
Kurz vor oder kurz nach der inauguration Trumps hat er gesagt die EU wäre eine Verirrung. Natürlich passt Trump eine starke EU nicht in den Kram.

Vielleicht magst Du das mal lesen?
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... r8/seite-2
Ich glaube nicht, dass Trump sich die Mühe macht, sich eine Meinung, die über ein momentanes Gefühl hinaus geht zu bilden.
Die Chancen, dass der Europa auf Anhieb auf der Weltkarte findet, sehe ich immerhin bei 85%.



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Rosita
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Mo 15. Jan 2018, 18:59

Tosa Inu hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 18:22
Rosita hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 17:02
Kurz vor oder kurz nach der inauguration Trumps hat er gesagt die EU wäre eine Verirrung. Natürlich passt Trump eine starke EU nicht in den Kram.

Vielleicht magst Du das mal lesen?
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... r8/seite-2
Ich glaube nicht, dass Trump sich die Mühe macht, sich eine Meinung, die über ein momentanes Gefühl hinaus geht zu bilden.
Die Chancen, dass der Europa auf Anhieb auf der Weltkarte findet, sehe ich immerhin bei 85%.
Ich habe ja nicht behauptet, dass Trump damit grossen Erfolg hatte. Seine Meinung/Absicht war es trotzdem. Seine Berater sollen ihm wohl gesagt haben,
dass Amerika und die EU so miteinander verflochten sind, dass Strafzölle mehr Amerika als der EU schaden.
Er scheint wohl auch nicht wirklich darüber informiert gewesen sein, wieviele deutsche Autos in Amerika gebaut werden.
BMW setzt sich im übrigen über Trumps Anweisung hinweg und baut ein Werk in Mexiko.



Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten!

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Mo 15. Jan 2018, 19:54

Rosita hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 18:59
Ich habe ja nicht behauptet, dass Trump damit grossen Erfolg hatte. Seine Meinung/Absicht war es trotzdem. Seine Berater sollen ihm wohl gesagt haben, dass Amerika und die EU so miteinander verflochten sind, dass Strafzölle mehr Amerika als der EU schaden.
Es gibt Grund zu der Annahme, dass Trumps Meinungen nicht besonders lang anhaltend sind und es auch weiterhin nicht sein werden.



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Mo 15. Jan 2018, 19:58

Tommy hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 19:12
Tosa Inu hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 18:16
Ich will keine bestimmten Werte diskutiert haben, sondern, dass man ergebnisoffen darüber diskutiert.
Je mehr Leute, desto besser. Je durchdachter, desto besser.
Und das findet nicht statt, meinst Du?
Ich habe zwar gelesen, dass manche sagten, jetzt sei auch mal genug über Werte diskutiert, jetzt müsse politisch gehandelt werden, aber da muss ich kurz auf dem Klo gewesen sein.
Tommy hat geschrieben :
Mo 15. Jan 2018, 19:12
Was genau meinst Du denn mit "ergebnisoffen"?
Was ist daran unverständlich?
Ich stelle mir vor, dass nachher eine nicht allzu lange Liste der Werte rauskommt, auf die die Mehrheit der Bevölkerung bereit ist, ist zu verpflichten. Aktuell ist zu vielen vieles recht egal, diese Oberflächlichkeit ist m.E. mehr als nur nervig und lästig.



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Jörn Budesheim
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Mi 17. Jan 2018, 16:33

spiegel.de hat geschrieben : Test zur geistigen Gesundheit

Trump kann Löwe und Nashorn benennen

Trumps Arzt hat nach einem kurzen Test verkündet: "Der Präsident ist geistig sehr klar." Weiß man jetzt tatsächlich mehr über seine mentale Gesundheit?

Bild

Von Nina Weber und Heike Le Ker > http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 88295.html




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Jörn Budesheim
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Fr 19. Jan 2018, 09:48

spiegel.de hat geschrieben : Dirk Kurbjuweit, im Spiegel
Das hat Trump nicht verdient

Dass mir das passiert, hätte ich nicht gedacht. Ich habe das Bedürfnis, Donald Trump in Schutz zu nehmen. Was jetzt passiert, hat er nicht verdient, nicht einmal er. Ich finde obszön, wie alle Details seines körperlichen und geistigen Zustands ausgebreitet werden. Der Body-Mass-Indexwert, den er hat. Die Medikamente, die er nimmt. Die Fragen, die er beim Wahrnehmungstest beantworten kann.
Tosa Inu hat geschrieben :
Do 18. Jan 2018, 10:35
Das, so wie weitere Anneinanderreihungen genehmer, weil das eigene Bild stützender 'Fakten', ist billig und penetrant [...]
Nicht vermeintliche oder tatsächliche Fakten zu liefern, ist das Entscheidende, jeder zieht ohnehin die aus dem Zylinder, die er braucht, sondern aus diesen Argumente zu machen und ggf Theorien, Strategien und Anregungen zu liefern, das wäre wünschenswert.
Ich kann hier weder Dirk Kurbjuweit noch Dir, Tosa Inu beipflichten. Im Gegenteil. Was jetzt passiert, hat Trump sehr wohl verdient, finde ich persönlich. Meines Erachtens versäumt es Kurbjuweit den Hintergrund richtig ins Bild zu rücken. Denn hier ist schließlich nicht einfach ein Bulletin ausgeschlachtet worden. Trumps Äußerungen und Handlungen selbst haben wiederholt Fragen zu seinem Geisteszustand aufkommen lassen. (Man bedenke dabei auch, dass Trump erst vor kurzem getwittert hat, er sei ein Genie!) Obwohl Ferndiagnosen verpönt sind, haben sich beispielsweise eine Reihe von höchst renommierten Fachleuten zu Trumps Geisteszustand geäußert. "Wenn wir als Psychiater von der besonderen Gefahr wissen, die von Trump ausgeht, und darüber nicht sprechen, wird die Geschichte nicht gut über uns urteilen."

Der Punkt ist also - nach meiner Einschätzung - folgender: Wenn Trump glaubt, dass es vor diesem Hintergrund ausreicht, so einen Test (der offensichtlich nichts mit den Befunden zu tun hat) zu absolvieren und zu veröffentlichen, um die Sorgen dieser Experten und vieler Menschen zu zerstreuen, dann zeigt das ein erstaunliches Maß an Realitätsverlust. Oder es zeigt, dass Trump glaubt, er könne alle Wähler für dumm verkaufen.




Rosita
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Fr 19. Jan 2018, 16:46

Trumpf weisst Süd- und Mittelamerikaner aus, die teilweise 30 Jahre im Land leben und die Kinder haben, die in der USA geboren wurden.

Die teilweise noch minderjährign Kinder dürfen bleiben, die Eltern nicht. Wie verrück ist das denn?.

Inzwischen wurden kürzlich 150.000 El Salvadorianer ausgewiesen.
Zuletzt geändert von Rosita am Fr 19. Jan 2018, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.



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Fr 19. Jan 2018, 17:18

Rosita hat geschrieben :
Fr 19. Jan 2018, 16:46
Trumpf weisst Süd- und Mittelamerikaner aus, die teilweise 30 Jahre im Land leben und die Kinder haben, die in der USA geboren wurden.
Ich hab mal einen Artikel dazu rausgesucht.
Donald Trump
USA heben Bleiberecht von 200.000 Salvadorianern auf

Seit 2001 genießen viele Menschen aus El Salvador einen Schutzstatus in den USA. Aber dieser endet bald. Damit sind auch zahlreiche Menschen betroffen, die sich in den USA ein neues Leben aufgebaut haben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 86822.html




Tosa Inu
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Jörn Budesheim hat geschrieben :
Fr 19. Jan 2018, 09:48
Der Punkt ist also - nach meiner Einschätzung - folgender: Wenn Trump glaubt, dass es vor diesem Hintergrund ausreicht, so einen Test (der offensichtlich nichts mit den Befunden zu tun hat) zu absolvieren und zu veröffentlichen, um die Sorgen dieser Experten und vieler Menschen zu zerstreuen, dann zeigt das ein erstaunliches Maß an Realitätsverlust. Oder es zeigt, dass Trump glaubt, er könne alle Wähler für dumm verkaufen.
Das mag so sein, oder nicht. (Wie gesagt, rein technisch glaube ich nicht, dass Trump psychotisch ist, nichts anderes heißt nämlich Realitätsverlust.
Ist aber nicht mein Punkt, der lautet schlicht, dass ein Kampf gegen Trump, wenn man meint, gegen ihn kämpfen zu müssen, nicht mit den Mitteln Trumps erfolgen sollte, weil man damit genau das Klima der Diskreditierung und Häme festigt, was man eigentlich nicht haben will. Es ist alles andere als leicht, dann zur gegebenen Zeit den Schalter wieder umzulegen.



„Die Tiere machen einen ja nachdenklich. Wir gehen doch noch außerdem zum Friseur u. begaunern die Kundschaft, sonst alles ebenso. Sich lausen u. wichsen, – Kinder, Kinder! Das nennt sich Schöpfung!“ (Gottfried Benn, im Brief, nach Zoobesuch der Affen)

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Jörn Budesheim
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Fr 19. Jan 2018, 18:57

Mein Punkt ist wiederum ein anderer. Es ist wichtig und richtig zu lachen, wenn die Mächtigen sich lächerlich machen. Darum gibt es auch ganz zu recht Kabarettisten, Charlie Hebdo, Caricatura u.v.m.




Tosa Inu
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Jörn Budesheim hat geschrieben :
Fr 19. Jan 2018, 18:57
Mein Punkt ist wiederum ein anderer. Es ist wichtig und richtig zu lachen, wenn die Mächtigen sich lächerlich machen. Darum gibt es auch ganz zu recht Kabarettisten, Charlie Hebdo, Caricatura u.v.m.
Absolut, das wären die Mittel der Satire und ich bin dafür, dass Satire sehr viel darf (nicht unbedingt alles), aber Hohn und Häme sind nicht dasselbe wie Satire. Von heißt für das Selbstverständnis vieler Satiriker und Kabarettisten auch, nicht die kleinen Leute zu verspotten, sondern sich gegen die Oberen zu wenden.

Nur ist der 'Schutz von Minderheiten' oder Schwachen, den sich da einige auf die Fahnen geschrieben haben, auch so eine Sache und zwar sowohl psychologisch, als auch philosophisch. Psychologisch ist es nicht selten so, dass der Gedanke jemanden beschützen zu müssen, eine sogennannte Reaktionsbildung gegen Entwertung ist. Die Entwertung hieße: "Der kriegt es sowieso nicht hin" und eine Reaktionsbildung ist die sozial akzeptierte Form, eines nicht akzeptierten Gedankens, der dann heißt: "Der Arme, dem muss man helfen." Nicht jede Hilfe bedeutet Entwertung, aber die Überbetonung, dass jemand ein Opfer sei, sollte einen immer mal in die Richtung schauen lassen.

Die Frage ist auch, ob diejenigen, die man da meint schützen zu müssen, überhaupt geschützt werden wollen. Sehr eindrucksvoll ist dies auch bei dem österreichen Philosophen Robert Pfaller zum Ausdruck gekommen, gestern im 'Philosophischen Radio' (vom 19.1.18). Der Moderator stellte erstaunt fest, dass die gestrige Sendung in 10 Jahren und damit ungefähr 500 Sendungen, die erste war, in der der These, sowohl von den Anrufern, als auch bei den Kommentaren per mail durchweg zustimmend waren. Pfallers These ist schlicht, dass wir wieder wie Erwachsene sprechen sollten und dass diejenigen, die meinen, die Verletzung ihrer und anderer Gefühle sei das, um was sich alles zu drehen habe, ohnehin aus einer sehr privilegierten, man kann fast sagen luxuriösen Warte reden. Da geht es dann nur noch um Korrektsprech und nicht mehr um den Kontext in dem ein Bösewort steht. Und auch hier wurde angesprochen, dass es entmündigend ist, Menschen, nur weil sie im z.B. Rollstuhl sitzen im Diskurs besonders zu behandeln. Was Menschen allgemein bräuchten, wären gleiche Rechte, keine verschraubte Sprache. Das ist dann auch die Abgrenzung nach Ganzrechts, denn die Ganzrechten wollen nicht nur sprechen wie sie wollen, sondern haben auch wenig Probleme damit andere handfest, in Wort, Tat und Gesetz zu diskrimienieren.

Darum auch Vorsicht mit der Psychopathologisierungen. Trump könnte in der Tat narzisstisch sein, aber was heißt das nun? Autoren, die sich mit dem Verhältnis von Politik und Psychopathologie beschäftigt haben, meinten auch bei Joschka Fischer und Helmuth Kohl eindeutig Narzissmus zu erkennnen. Und im Fadenkreuz des Verdachts wären da sicher noch erheblich mehr, je angesehener die Poisition, desto mehr, auch überproportional viele Narzissten wird man dort finden. Dazu kommen andere psychische Erkankungen. Von Willy Brandt ist mehr oder minder bekannt, dass er an ausgedehnten phasenweisen Depressionen litt, ebenso Churchill, dessen Biographie nun gesäubert ins Kino kommt. Der beliebte Helmuth Schmidt hat seine Suchtproblematik nun sehr öffentlich präsentiert, aber die Zahl der Alkoholkranken und jenen, die koksen, Chrystal und anderes benutzen, ist nun sicher auch nicht ganz gering. Aber erneut, was heißt das alles? Sind das Ausschlußkriterien und warum oder ab wann wären es welche? Was soll der Hinweis auf Trumps Übergewicht? 16 Jahre ist Deutschland von einem Kanzer regiert worden, der fast geplatzt wäre, uns fielen weitere an, quer durch die Parteien. Warum sollten körperliche Gebrechen ein Ausschlusskriterium sein, welche und ab wann, das müsste dann mal argumentativ klar gemacht werden.



„Die Tiere machen einen ja nachdenklich. Wir gehen doch noch außerdem zum Friseur u. begaunern die Kundschaft, sonst alles ebenso. Sich lausen u. wichsen, – Kinder, Kinder! Das nennt sich Schöpfung!“ (Gottfried Benn, im Brief, nach Zoobesuch der Affen)

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So 21. Jan 2018, 17:42

Die Kalifornier beeindrucken mich. Sie halten bei allen Eskarpaten Trumps dagegen.
Sie leiden aber auch am meisten wegen Trumps Politik.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendun ... index.html

Gov. Jerry Brown macht das richtig gut. Zur Zeit Schwarzeneggers hätte das anders ausgesehen. Nach ihm blühte Kalifornien regelrecht auf.



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So 21. Jan 2018, 18:18

Sehr hörenswert, Kalifornien ist der Anti-Trump-Bundesstaat. Zwei komplett gegensätzliche Welten: In Washington an der Ostküste: Forschung und Wahrheit werden ignoriert, statt dessen setzt man auf alternative Fakten - auf der anderen Seite des Landes: Kalifornien, vielfältig und fortschrittlich. Sie verstehen sich als eine Art Widerstandbewegung. Im "Gegenzug" steht Kaliforniens freiheitliches und pluralistisches Werte-Fundament besonders unter Beschuss. Das klingt fast nach einem "geistigen Bürgerkrieg".




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