Migrationshintergrund

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Consul
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So 5. Apr 2026, 21:13

Man hat einen neuen, offiziell verwendeten Begriff eingeführt: "Einwanderungsgeschichte"
Eine Person mit Einwanderungsgeschichte ist nach der Definition des [Statistischen Bundesamtes (Destatis)](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... grund.html) jemand, der selbst oder dessen beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind. [1, 2]
Dieser Begriff ist enger gefasst als der „Migrationshintergrund“ und unterscheidet zwei Gruppen:

* Eingewanderte (1. Generation): Menschen, die selbst nach Deutschland zugewandert sind.
* Direkte Nachkommen (2. Generation): In Deutschland geborene Personen, bei denen beide Elternteile seit 1950 eingewandert sind. [3, 4]

## Die wichtigsten Unterschiede zur Statistik „Migrationshintergrund“:

1. Ein-Eltern-Regel: Während für einen Migrationshintergrund bereits ein zugewandertes Elternteil ausreicht, zählen für die Einwanderungsgeschichte nur Personen, bei denen beide Elternteile eingewandert sind.
2. Stichtag 1950: Es werden nur Wanderungsbewegungen ab dem Jahr 1950 berücksichtigt. Heimatvertriebene des Zweiten Weltkriegs und deren Nachkommen zählen somit nicht dazu.
3. Fokus auf Erfahrung: Das Konzept der Einwanderungsgeschichte wurde eingeführt, um die tatsächliche Migrationserfahrung (selbst erlebt oder durch beide Eltern geprägt) stärker zu betonen und die statistische Sichtweise zu modernisieren. [1, 2, 4, 5]

Im Jahr 2025 hatte laut [Destatis](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 1_125.html) etwa jede vierte Person in Deutschland eine Einwanderungsgeschichte in diesem Sinne. [6]
Möchtest du wissen, wie sich diese Definition auf die Zahlen in deinem Bundesland oder einer bestimmten Berufsgruppe auswirkt?

[1] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/themen/migration-int ... ssion%20um.)
[2] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... rangezogen.)
[3] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/1.2.pdf)
[4] [https://stadt.muenchen.de](https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:967ea ... 230201.pdf)
[5] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... 20zutrifft.)
[6] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... geschichte.)

Quelle: Google KI
In Deutschland haben rund 25 % der Bevölkerung (gut jede vierte Person) eine Einwanderungsgeschichte. [1, 2]
Dies entspricht etwa 21,2 Millionen Menschen (Stand 2025/2026). [1, 3, 4, 5]
## Definition und Differenzierung
Das Statistische Bundesamt unterscheidet zwischen zwei Konzepten, um die Vielfalt der Bevölkerung abzubilden:

* Personen mit Einwanderungsgeschichte: Hierzu zählen Menschen, die entweder selbst seit 1950 nach Deutschland zugewandert sind oder deren beide Elternteile seit 1950 zugewandert sind.
* Personen mit Migrationshintergrund: Dieses breiter gefasste Konzept schließt auch Personen ein, bei denen nur ein Elternteil zugewandert ist oder die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt. Unter diese Definition fallen etwa 30 % der Bevölkerung (ca. 25,2 Millionen Menschen). [1, 6, 7, 8, 9]

## Wichtige Fakten im Überblick

* Staatsangehörigkeit: Etwas mehr als die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.
* Jüngere Generationen: Der Anteil ist bei Jüngeren deutlich höher. Bei Kindern unter 5 Jahren hat fast jedes zweite Kind (rund 40 %) einen Migrationshintergrund.
* Schulwesen: Im Jahr 2023 hatten 29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte.
* Sprache: Mehr als drei Viertel der Menschen mit Einwanderungsgeschichte sprechen zu Hause überwiegend oder ausschließlich Deutsch. [6, 10, 11, 12, 13]

Möchten Sie mehr über die Herkunftsländer oder die regionale Verteilung dieser Bevölkerungsgruppen in Deutschland erfahren?

[1] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/bev ... utschland/)
[2] [https://www.demografie-portal.de](https://www.demografie-portal.de/DE/Bun ... geschichte.)
[3] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 20eingeben.)
[4] [https://www.zeit.de](https://www.zeit.de/politik/deutschland ... en.%20BETA.)
[5] [https://www.demografie-portal.de](https://www.demografie-portal.de/DE/Bun ... llionen%29.)
[6] [https://www.demografie-portal.de](https://www.demografie-portal.de/DE/Fak ... ichte.html)
[7] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... rundpapier.)
[8] [https://www.bamf.de](https://www.bamf.de/DE/Themen/Forschung ... ert%20sind.)
[9] [https://www.ihre-vorsorge.de](https://www.ihre-vorsorge.de/soziales/n ... ert%20sind.)
[10] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=IUxy0J-_SNU)
[11] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... geschichte.)
[12] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... %20Schulen.)
[13] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... %20Deutsch.)

Quelle: Google KI



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So 5. Apr 2026, 21:54

Timberlake hat geschrieben :
Sa 4. Apr 2026, 22:04
Consul hat geschrieben :
Di 13. Mai 2025, 21:49
Der Politologe David Miller unterscheidet interessanter- und relevanterweise zwischen unterschiedlichen Formen von Integration:

1. soziale Integration
1.1 formelle soziale Integration (z.B. Kindergarten, Schule, Arbeitsplatz, Vereine)
1.2 informelle soziale Integration
2. zivile Integration
3. kulturelle Integration

Daran schließt sich die Frage an, welche Art von und welches Maß an Integration die Einheimischen/Eingeborenen von Einwanderern verlangen oder erwarten dürfen. Darf es mehr sein als die Forderung nach Gesetzestreue und Teilnahme am Arbeitsleben (bei Erwachsenen) oder öffentlichen Schulleben (bei Kindern & Jugendlichen)?
Sicherlich darf es mehr sein , als die Forderung nach Gesetzestreue und Teilnahme am Arbeitsleben (bei Erwachsenen) oder öffentlichen Schulleben (bei Kindern & Jugendlichen) ! Muss es aber meiner Ansicht nach nicht. Erinnert sei dazu an das Zeitalter der Aufklärung und den „alten Fritz“ ...
Welches Integrationsniveau (vor allem eingebürgerte) Einwanderer erreichen sollen, ist eine sehr umstrittene Frage, die von linken Multikulturalisten und rechten Ethnonationalisten ganz unterschiedlich beantwortet wird.

Ich denke, eine über die reine Gesetzestreue hinausgehende zivile Integration darf zumindest erwartet werden, insbesondere von Einwanderern aus demokratiefernen Ländern.
"Sehen wir uns als Nächstes die zivile Integration an. Ich beziehe mich dabei auf Menschen, die dazu kommen, eine Reihe von Prinzipien und Normen zu teilen, die ihr gesellschaftliches und politisches Leben leiten. So eint sie beispielsweise nicht nur ihr Bekenntnis zur Demokratie als eines abstrakten Prinzips, sondern auch ihr gemeinsames Verständnis davon, was »sich wie ein Demokrat zu verhalten« bedeutet – wie man von seinem Wahlrecht Gebrauch macht, auf welche Weise politische Debatten geführt werden sollten und so weiter. Dieses Verständnis erstreckt sich von einfachen Verhaltensregeln wie denen, die das Anstehen für Kinokarten betreffen, bis hin zu komplexeren Fragen wie der, wie mit einem Streit in einer Nachbarschaft um die Nutzung einer Gemeinschaftseinrichtung wie etwa eines Saals oder eines öffentlichen Parks umzugehen ist. Die zivile Integration dreht sich nicht darum, dass Menschen die gleichen substantiellen Ziele verfolgen (ob in politischen oder sonstigen Lebensbereichen), sondern darum, wie und unter welchen Rahmenbedingungen diese Ziele verfolgt werden sollen. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass die soziale Integration vermutlich zur zivilen führen wird – denn wenn Menschen in regelmäßigem Kontakt miteinander stehen, werden sie sich normalerweise an das Verhalten des jeweils anderen anpassen und praktikable Regeln für die Gestaltung ihres Umgangs miteinander finden. Dennoch sind sie eindeutig nicht dasselbe und können auch, wie wir gleich sehen werden, aus verschiedenen Gründen wichtig sein."

(Miller, David. Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung. Übers. v. Frank Lachmann. Berlin: Suhrkamp, 2017. S. 204-5)
Die AfDler erwarten oder fordern zusätzlich eine kulturelle Integration, die einer Assimilation an die deutsche Ethnonation gleichkommt.
"[Joseph] Carens unterscheidet in seiner Beschäftigung mit der Integration von Einwanderern zwischen Forderungen [requirements], Erwartungen [expectations] und Wünschen [aspirations]. Forderungen sind Bedingungen, die durchgesetzt werden können; um ein banales Beispiel zu nennen, kann man sagen: Von den Einwanderern kann gefordert werden, dass sie die Gesetze einhalten. Erwartungen sind Normen, und ihre Einhaltung wird durch informelle soziale Sanktionen forciert, weshalb zu vermuten stehen dürfte, dass Einwanderer, die die Landessprache nicht sprechen, wenigstens ihr Kinder dazu anhalten werden, sie zu erlernen; und sowohl staatliche Beamte als auch andere werden ihr Missfallen gegenüber Eltern zum Ausdruck bringen, die dies nicht tun. Wünsche sind Hoffnungen auf das Verhalten der Einwanderer, die nicht einmal informell durchsetzbar sind; und für Carens ist die soziale Integration das beste Beispiel dafür:

Die Menschen mögen zu der Annahme neigen, dass der Prozess nur dann wirklich gut läuft, wenn es zwischen Einwanderern und ihren Nachkommen einerseits und der restlichen Bevölkerung auf der anderen Seite zu einem hohen Grad an Vermischung sowohl im Hinblick auf den Wohnort als auch auf den sozialen Austausch generell kommt – allerdings ohne dabei auch der Auffassung zu sein, dass es angebracht sei, besondere Erwartungen an sie dahingehend zu richten, wo sie wohnen und mit wem sie sich umgeben sollen. ["The Integration of Immigrants", Journal of Moral Philosophy 2, 2005]

Carens sagt nicht ausdrücklich, warum die Integration nicht in den Rang einer Erwartung oder einer Forderung erhoben werden sollte, doch impliziert er, dies würde der persönlichen Freiheit auf nicht gerechtfertigte Weise in die Quere kommen. Ist der Staat also moralisch unfähig dazu, gesellschaftlich nach dem »Imperativ der Integration« zu handeln? Dem scheint nicht so zu sein, weil es indirekte Möglichkeiten dafür geben könnte, die Integration zu fördern, ohne dabei Menschen Befehle darüber zu erteilen, wo sie wohnen oder mit wem sie sich umgeben sollten. Eine einfache Methode dafür ist eine Antidiskriminierungsgesetzgebung, die sich nicht nur klaren Fällen wie nach Rasse oder Religion getrennten Arbeitsstätten widmet, sondern auch Praktiken wie denen, dass Immobilienmakler ihre Klienten unter der Hand in ethnisch »passenden« Nachbarschaften unterbringen oder die »weiße Flucht« durch Techniken wie die des »blockbusting« bestärken. Die Wohnungspolitik generell kann darauf abzielen, Nachbarschaften dadurch zu integrieren, dass sie von den Bauherren verlangt, verschiedene Typen von Behausungen (und damit verschiedene Einkommensgruppen) miteinander zu vermischen. Die finanzielle Unterstützung für Gemeinschaftsorganisationen kann auf Vereine und sonstige Zusammenschlüsse zugeschnitten werden, deren Mitgliederschaft sich aus Angehörigen von Einwanderergruppen und Nichteinwanderergruppen zusammensetzen. Solche Politiken mögen sich als recht kontrovers erweisen, da einzelne Personen es möglicherweise vorziehen würden, sich nur mit Menschen aus ihrer eigenen religiösen oder ethnischen Gruppe zu verbinden; der Punkt ist aber der: Wird die soziale Integration für wichtig erachtet, dann kann sie auf eine Weise betrieben werden, durch die nicht dem Bürger als Einzelperson eine Pflicht zur Integration auferlegt wird (obwohl sie von Arbeitgebern und öffentlichen Beschäftigten die Einhaltung entsprechender Richtlinien fordert)."

(Miller, David. Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung. Übers. v. Frank Lachmann. Berlin: Suhrkamp, 2017. S. 207-9)



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So 5. Apr 2026, 22:14

Wie viele Deutsche haben weder eine Einwanderungsgeschichte noch einen Migrationshintergrund?
———
In Deutschland leben etwa 57,6 Millionen Menschen, die weder eine Einwanderungsgeschichte noch einen Migrationshintergrund haben. Dies entspricht rund 69,6 % der Gesamtbevölkerung (Stand 2024). [1, 2, 3, 4, 5]
Hier sind die Details zur Einordnung dieser Zahlen:
## Statistische Definitionen
Um die Zahl zu verstehen, ist die Unterscheidung der beiden amtlichen Konzepte wichtig:

* Ohne Migrationshintergrund: Personen, die selbst als deutsche Staatsangehörige in Deutschland geboren wurden und deren beide Elternteile ebenfalls als deutsche Staatsangehörige in Deutschland geboren wurden.
* Ohne Einwanderungsgeschichte: Personen, die selbst nicht eingewandert sind (also in Deutschland geboren wurden) und deren beide Elternteile ebenfalls nicht eingewandert sind. [6, 7, 8]

## Aktuelle Zahlen (2024)
Die Daten basieren auf den Ergebnissen des Mikrozensus, die vom [Statistischen Bundesamt (Destatis)](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... alter.html) veröffentlicht wurden: [9, 10, 11]

| Merkmal [3, 4, 12, 13] | Anzahl (in Millionen) | Anteil an der Gesamtbevölkerung |
|---|---|---|
| Ohne Migrationshintergrund | 57,6 | 69,6 % |
| Mit Migrationshintergrund | 25,2 | 30,4 % |
| Gesamtbevölkerung | 82,8 | 100 % |

(Hinweis: Die Gesamtzahl kann je nach Datenquelle und Zählweise der Privathaushalte leicht variieren.) [14]
## Entwicklung
Die Zahl der Personen ohne Migrationshintergrund ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, während die Gruppe mit Migrationsgeschichte gewachsen ist: [15]

* 2011: ca. 64,2 Millionen
* 2019: ca. 60,6 Millionen
* 2024: ca. 57,6 Millionen [1, 16]

Weitere detaillierte Auswertungen zu diesem Thema finden Sie bei [Statista](https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/) oder direkt beim [Statistischen Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... nhalt.html).

[1] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)
[2] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)
[3] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/)
[4] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .526%20%7C)
[5] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... 209%2C1%25)
[6] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... geschichte.)
[7] [https://www.demografie-portal.de](https://www.demografie-portal.de/DE/Fak ... ichte.html)
[8] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/1.2.pdf)
[9] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... cationFile)
[10] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... Bibliothek.)
[11] [https://www.spiegel.de](https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... %20%28insb.)
[12] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)
[13] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... 209%2C1%25)
[14] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... alter.html)
[15] [https://www.ihk.de](https://www.ihk.de/blueprint/servlet/re ... %20Prozent.)
[16] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)

Quelle: Google KI



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So 5. Apr 2026, 22:20

Wie viele Minderjährige in Deutschland haben einen Migrationshintergrund?
———
In Deutschland haben rund 4,3 Millionen Minderjährige (unter 18 Jahre) einen Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von fast 40 % aller Kinder und Jugendlichen in dieser Altersgruppe. [1, 2, 3, 4, 5]
## Zentrale Daten im Überblick (Stand 2024/2025):

* Gesamtzahl: Etwa 4,3 Millionen Minderjährige mit Migrationshintergrund leben in deutschen Privathaushalten.
* Anteil nach Altersgruppen: Je jünger die Kinder, desto höher ist tendenziell der Anteil. Bei Kindern im Vorschulalter (unter 6 Jahren) liegt der Anteil oft sogar über 40 %.
* Schüler: An allgemeinbildenden Schulen hat fast jeder dritte Schüler (ca. 29 %) einen Migrationshintergrund.
* Definition: Als Person mit Migrationshintergrund gilt, wer selbst oder bei dem mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. [2, 3, 6, 7, 8, 9, 10, 11]

## Regionale Unterschiede:
Der Anteil variiert stark nach Bundesland. In Stadtstaaten wie Bremen oder Berlin sowie in westlichen Bundesländern ist der Prozentsatz deutlich höher als in den ostdeutschen Flächenländern. [12, 13, 14, 15, 16]
Möchtest du mehr über die regionale Verteilung oder die spezifische Situation in Kitas und Schulen erfahren?

[1] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... %20ansehen.)
[2] [https://www.bib.bund.de](https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/ ... %202024%29)
[3] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... C%20bpb.de.)
[4] [https://www.faz.net](https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... 2DLiveblog.)
[5] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/themen/migration-int ... ntergrund/)
[6] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... C%20bpb.de.)
[7] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/bil ... r%C3%BCnde.)
[8] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... %A4tigkeit.)
[9] [https://www.zeit.de](https://www.zeit.de/gesellschaft/2024-0 ... en.%20BETA.)
[10] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 20eingeben.)
[11] [https://www.bamf.de](https://www.bamf.de/DE/Themen/Forschung ... entspricht.)
[12] [https://www.datawrapper.de](https://www.datawrapper.de/_/ZmA3M#:~:t ... atawrapper.)
[13] [https://www.dosb.de](https://www.dosb.de/aktuelles/news/deta ... 20deutlich.)
[14] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... C3%A4ndern.)
[15] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/system/files/dokumen ... %20Prozent.)
[16] [https://www.sozialpolitik-aktuell.de](https://www.sozialpolitik-aktuell.de/fi ... n%20wurden.)

Quelle: Google KI
Wie viele Minderjährige in Deutschland haben eine Einwanderungsgeschichte?
———
In Deutschland haben rund 29 % aller Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte (Stand 2026). Dies entspricht etwa 2,5 Millionen Kindern und Jugendlichen im Schulsystem. [1, 2, 3, 4]
Es ist wichtig, zwischen den statistischen Begriffen zu unterscheiden, da die Zahlen je nach Definition variieren:
## 1. Einwanderungsgeschichte (neueres Konzept)
Dieses Konzept wird zunehmend vom Statistischen Bundesamt genutzt, um die Stigmatisierung des Begriffs „Migrationshintergrund“ zu vermeiden. [5, 6, 7]

* Definition: Personen, die entweder selbst seit 1950 eingewandert sind oder deren beide Elternteile seit 1950 eingewandert sind.
* Schüleranteil: Bundesweit liegt dieser bei ca. 29 % (Stand Januar 2026).
* Besonderheit: Kinder mit nur einem eingewanderten Elternteil zählen hier – anders als beim Migrationshintergrund – nicht zur Gruppe mit Einwanderungsgeschichte, sondern werden separat erfasst. [2, 3, 8, 9, 10]

## 2. Migrationshintergrund (weiter gefasst)
Dieser Begriff wird oft noch in älteren Statistiken oder für die gesamte Minderjährigenbevölkerung verwendet. [11]

* Definition: Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.
* Anteil bei Kindern: Rund 43 % aller Kinder unter 15 Jahren haben nach dieser Definition einen Migrationshintergrund. [12, 13]

## Regionale Unterschiede (Beispiel Schulen)
Der Anteil der Schüler mit Einwanderungsgeschichte schwankt stark zwischen den Bundesländern:

* Hoher Anteil: In Stadtstaaten wie Bremen (53,2 %) und Berlin (45,6 %) sowie in Hessen (40,4 %) ist der Anteil am höchsten.
* Geringerer Anteil: In ostdeutschen Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern (10,2 %) oder Sachsen (11,4 %) ist der Anteil deutlich niedriger. [2, 10, 14, 15, 16]

Möchtest du wissen, wie sich diese Zahlen auf die verschiedenen Schulformen (z. B. Gymnasien vs. Realschulen) verteilen?

[1] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... geschichte.)
[2] [https://www.spiegel.de](https://www.spiegel.de/panorama/bildung ... %20SPIEGEL.)
[3] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... %20Schulen.)
[4] [https://www.deutschlandfunk.de](https://www.deutschlandfunk.de/knappes- ... geschichte.)
[5] [https://www.lpb-bw.de](https://www.lpb-bw.de/migrationshinterg ... gebrauchen.)
[6] [https://www.bamf.de](https://www.bamf.de/DE/Themen/Forschung ... Verwendung.)
[7] [https://www.bib.bund.de](https://www.bib.bund.de/DE/Publikatione ... f%C3%BChrt.)
[8] [https://www.bamf.de](https://www.bamf.de/DE/Themen/Forschung ... %20der%202.)
[9] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... hkommen%29.)
[10] [https://www.stern.de](https://www.stern.de/news/29-prozent-de ... 20STERN.de.)
[11] [https://www.migrationsbegriffe.de](https://www.migrationsbegriffe.de/migra ... 015%2C%20S.)
[12] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... en%20wurde.)
[13] [https://www.bib.bund.de](https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/ ... em%20Alter.)
[14] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... 3%B6chsten.)
[15] [https://www.svr-migration.de](https://www.svr-migration.de/wp-content ... %B6lkerung.)
[16] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/bil ... Prozent%29.)

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So 5. Apr 2026, 22:24

Wie viele Kinder unter sechs Jahren in Deutschland haben einen Migrationshintergrund?
———
In Deutschland haben etwa 43 % bis 45 % aller Kinder unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund. Dies entspricht einer absoluten Zahl von über 1,6 Millionen Kindern in dieser Altersgruppe. [1, 2, 3, 4]
## Zentrale Statistiken (Stand 2024/2026):

* Anteil in der Alterskohorte: Während der Anteil in der Gesamtbevölkerung bei ca. 27 % bis 29 % liegt, ist er bei den jüngsten Altersgruppen am höchsten. Fast jedes zweite Kind unter sechs Jahren hat damit eine familiäre Zuwanderungsgeschichte.
* Absolute Zahl: Für die Gruppe der Kinder unter 5 Jahren wurde für das Jahr 2024 eine Zahl von 1,595 Millionen Personen mit Migrationshintergrund ermittelt.
* Regionale Spitzenwerte: In einigen Bundesländern liegt die Quote bei den unter 6-Jährigen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Den höchsten Anteil verzeichnet Bremen mit rund 67 %. [3, 5, 6, 7, 8]

## Einordnung der Begriffe:

* Migrationshintergrund: Umfasst Kinder, die selbst eingewandert sind oder bei denen mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.
* Einwanderungsgeschichte: Ein enger gefasster Begriff (beide Elternteile oder das Kind selbst eingewandert), der bei Schulstatistiken oft einen Anteil von rund 29 % ausweist. [7, 9, 10, 11]

Möchtest du mehr über die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland oder die Betreuungsquoten dieser Kinder in Kitas erfahren?

[1] [https://leanderwattig.com](https://leanderwattig.com/zahlenzentral ... 2DZentrale.)
[2] [https://www.bib.bund.de](https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/ ... intergrund.)
[3] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .190%20%7C)
[4] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Methoden/WIS ... 0zugezogen.)
[5] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/bil ... 3%A4hrigen)
[6] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... 1%25%20%7C)
[7] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... geschichte.)
[8] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .190%20%7C)
[9] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... en%20wurde.)
[10] [https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... %20Schulen.)
[11] [https://www.rnd.de](https://www.rnd.de/politik/statistik-zu ... e%20steigt.)

Quelle: Google KI



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So 5. Apr 2026, 22:26

Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 22:24
Wie viele Kinder unter sechs Jahren in Deutschland haben einen Migrationshintergrund?
———

Möchtest du mehr über die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland…erfahren?

Quelle: Google KI
* Regionale Unterschiede:
* Westdeutschland (inkl. Berlin): Hier liegt der Anteil mit rund 43,8 % deutlich über dem Durchschnitt.
* Ostdeutschland: Der Anteil ist mit etwa 16,9 % wesentlich geringer.

Quelle: Google KI



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So 5. Apr 2026, 22:44

Die obigen Statistiken ergeben ein klares Bild: In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird der Anteil des deutschen Ethnos (Stammvolk [ohne Migrationshintergrund oder Einwanderungsgeschichte]) sowohl am deutschen Demos (Staatsvolk) als auch am deutschen Plethos (Bevölkerung Deutschlands einschließlich Ausländer) immer weiter abnehmen.

Es gibt bereits jetzt eine Reihe von Städten in Deutschland, in denen die Einwohner ohne Migrationshintergrund in der Minderheit sind. (Dazu zählt meine Heimatstadt Nürnberg.)
Provokativ gefragt: Offenbach ist eine Stadt in Deutschland, aber ist sie noch eine deutsche Stadt?
Die deutsche Stadt mit dem höchsten Anteil an Einwohnern mit Migrationshintergrund ist Offenbach am Main. [1, 2]
Nach aktuellen Daten (Stand 2023/2024) haben dort rund 66,5 % der Bevölkerung eine Migrationsgeschichte. Damit liegt die hessische Stadt deutlich vor anderen Großstädten. [2, 3]
Hier ist eine Übersicht der deutschen Städte mit den höchsten Anteilen (Großstädte über 100.000 Einwohner):

* Offenbach am Main: 66,5 % (2023)
* Pforzheim: 59,7 % (2023)
* Heilbronn: 58,3 % (2023)
* Salzgitter: 57,5 % (2022)
* Frankfurt am Main: 57,0 % (2023)
* Ludwigshafen am Rhein: 53,6 % (2022)
* Nürnberg: 51,6 % (2024) [2]

[1] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Migration ... andkreisen.)
[2] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Migration ... ahr:%20%7C)
[3] [https://www.sozialpolitik-aktuell.de](https://www.sozialpolitik-aktuell.de/fi ... %B6rigkeit.)

Quelle: Google KI



"Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst." – Juliane Werding

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Consul
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So 5. Apr 2026, 22:58

Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 in das heutige Gebiet Deutschlands eingewandert sind.
Aus dieser Definition folgt, dass eine Person mit vier (nach 1949) nach Deutschland eingewanderten Großeltern keine Einwanderungsgeschichte hat, wenn sie und ihre Eltern in Deutschland geboren sind.
"Meine vier Großeltern sind (nach 1949) nach Deutschland eingewandert, aber ich habe keine Einwanderungsgeschichte." – Klingt das nicht sehr komisch, geradezu absurd?!



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Consul
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Mo 6. Apr 2026, 06:29

Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 22:44
Die obigen Statistiken ergeben ein klares Bild: In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird der Anteil des deutschen Ethnos (Stammvolk [ohne Migrationshintergrund oder Einwanderungsgeschichte]) sowohl am deutschen Demos (Staatsvolk) als auch am deutschen Plethos (Bevölkerung Deutschlands einschließlich Ausländer) immer weiter abnehmen.
Es gibt bereits jetzt eine Reihe von Städten in Deutschland, in denen die Einwohner ohne Migrationshintergrund in der Minderheit sind. (Dazu zählt meine Heimatstadt Nürnberg.
"Demografie in Deutschland: Multikulturalität kommt schneller als gedacht
Fast die Hälfte der Neugeborenen hat bereits einen Migrationshintergrund. Nach dem Abtreten der Boomer-Generation wird die „biodeutsche“ Bevölkerung zur Minderheit.…"

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/politik ... i.10020958
Dieser Artikel ist leider hinter einer Bezahlschranke, sodass ich ihn nicht weiter lesen kann; aber Google KI fasst ihn wie folgt zusammen:
"Die Multikulturalität in Deutschland schreitet schneller voran als angenommen. Prognosen zufolge wird um 2060 ein Gleichstand zwischen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund erreicht, in Städten wie Berlin noch früher. Da fast die Hälfte der Neugeborenen einen Migrationshintergrund hat und die „Babyboomer“ in den Ruhestand gehen, wandelt sich die Altersstruktur tiefgreifend, während Zuwanderung den demografischen Wandel verjüngt.

Schnellerer Wandel: Die demografische Entwicklung führt dazu, dass die sogenannte "biodeutsche" Bevölkerung nach dem Abgang der Boomer-Generation zur Minderheit wird.
Städtischer Fokus: Besonders in Berlin und westdeutschen Ballungszentren wird dieser Wandel früher eintreten als im ländlichen Raum."

Quelle: Google KI



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Jörn P Budesheim
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Mo 6. Apr 2026, 06:51

"Die Multikulturalität in Deutschland schreitet schneller voran als angenommen"
Schön, dass es manchmal auch gute Meldungen gibt!



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

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Consul
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Mo 6. Apr 2026, 21:43

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 6. Apr 2026, 06:51
"Die Multikulturalität in Deutschland schreitet schneller voran als angenommen"
Schön, dass es manchmal auch gute Meldungen gibt!
("Multiethnizität" ist hier der passendere Begriff.)

Du freust dich also darüber, dass das deutsche Volk als Ethnie/Ethnos in Deutschland insgesamt (nicht nur wie jetzt schon in einer Reihe von Großstädten sowie in vielen Kindergärten und Schulen) zu einer Minderheit in seinem Heimatland werden wird. – Ich nicht!
Ich glaube zwar nicht an die Verschwörungstheorie eines von "dunklen Mächten" systematisch geplanten und durchgeführten "Großen Austauschs", aber an die nüchterne demographische Tatsache des "Großen Schwundes". Dieser ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, und die bisherige Migrationspolitik mit ihrer grenzenlosen "Willkommenskultur" ist einer davon. Kriege wie der Jugoslawienkrieg, der Syrienkrieg und der Ukrainekrieg, die große Flüchtlingswellen ausgelöst haben, sind ein anderer Faktor, wobei das Öffnen oder Schließen unserer Landesgrenzen stets eine ethisch-politische Entscheidung ist.



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Timberlake
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Di 7. Apr 2026, 23:18

Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 21:54

Welches Integrationsniveau (vor allem eingebürgerte) Einwanderer erreichen sollen, ist eine sehr umstrittene Frage, die von linken Multikulturalisten und rechten Ethnonationalisten ganz unterschiedlich beantwortet wird.
Um einmal diese umstrittene Frage,
Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 22:14
[1] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)
Quelle: Google KI

... an der von dir hier vorgestellten Statistik festzumachen. Dafür, dass sich lt. dieser Statistik, beim Verhältnis der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland , zwischen 2011 und 2024 einiges getan hat, hat sich eigentlich so gut wie gar nichts verändert. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 21:54
Ich denke, eine über die reine Gesetzestreue hinausgehende zivile Integration darf zumindest erwartet werden, insbesondere von Einwanderern aus demokratiefernen Ländern.
Wo hätte sich auch jene Demokratieferne in nennenswerter weise von daher bemerkbar gemacht. Dazu nur mal zum Vergleich ..
tagesschau.de hat geschrieben :
"Die AfD ist die größte Gefahr für die Demokratie"

Quent: Es gab ja schon andere Gutachten in den vergangenen Jahren, die sich dem angenähert haben, auch in mehreren Bundesländern. Der mittlerweile aufgelöste Jugendverband "Junge Alternative" wurde bundesweit als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuft.

Es dreht sich im Wesentlichen immer um drei Prinzipien: Das ist der Verstoß gegen das Menschenwürdeprinzip, das sieht man an abwertenden Äußerungen, an Verächtlichmachung, an Pauschalisierung insbesondere gegen Menschen mit Migrationshintergrund und gegen Muslima und Muslime. Es ist der Verstoß gegen das Demokratieprinzip, also die Verachtung des Staates und seiner Institutionen beispielsweise, und der Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip.
Insofern ich mich schon frage, ob nicht vielmehr .. "eine , über die reine Gesetzestreue hinausgehende zivile Integration" ... bei der AfD und somit bei den Menschen ohne Migrationshintergrund an zu mahnen ist. Zumal man die , wegen ihrer demokrtatieferne , ggf. nicht abschieben kann. Wohin auch - etwa nach Putins Russland ?




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Consul
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Mi 8. Apr 2026, 00:46

Timberlake hat geschrieben :
Di 7. Apr 2026, 23:18
Um einmal diese umstrittene Frage,
Consul hat geschrieben :
So 5. Apr 2026, 22:14
[1] [https://de.statista.com](https://de.statista.com/statistik/daten ... .276%20%7C)
Quelle: Google KI
... an der von dir hier vorgestellten Statistik festzumachen. Dafür, dass sich lt. dieser Statistik, beim Verhältnis der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland , zwischen 2011 und 2024 einiges getan hat, hat sich eigentlich so gut wie gar nichts verändert. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
Auf die absoluten Zahlen dieser Statistik bezogen:
Im Jahr 2011 war das Verhältnis der Leute mit Migrationshintergrund und derjenigen ohne 1: 4,4.
Im Jahr 2024 war das Verhältnis der Leute mit Migrationshintergrund und derjenigen ohne 1: 2,3.
Es stimmt also keineswegs, dass "sich eigentlich so gut wie gar nichts verändert [hat]"; denn pro Person mit Migrationshintergrund gibt es immer weniger Personen ohne Migrationshintergrund.
Timberlake hat geschrieben :
Di 7. Apr 2026, 23:18
Insofern ich mich schon frage, ob nicht vielmehr .. "eine , über die reine Gesetzestreue hinausgehende zivile Integration" ... bei der AfD und somit bei den Menschen ohne Migrationshintergrund an zu mahnen ist. Zumal man die , wegen ihrer demokrtatieferne , ggf. nicht abschieben kann. Wohin auch - etwa nach Putins Russland ?
Man kann zumindest Ausländer, die sich einer zivilen Integration im Sinn einer gelebten Anerkennung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung widersetzen, nicht einwandern lassen bzw. ausweisen. Gemeint sind insbesondere Islamisten.



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Jörn P Budesheim
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Mi 8. Apr 2026, 07:17

Consul hat geschrieben :
Mi 8. Apr 2026, 00:46
Es stimmt also keineswegs, dass "sich eigentlich so gut wie gar nichts verändert [hat]"; denn pro Person mit Migrationshintergrund gibt es immer weniger Personen ohne Migrationshintergrund.
Das hat Timberlake allerdings gar nicht gesagt! Stattdessen hat er sinngemäß gesagt: Gemessen daran, dass sich laut der fraglichen Statistik zwischen 2011 und 2024 einiges getan hat, hat sich in seiner Wahrnehmung so gut wie gar nichts verändert. Das ist ein erheblicher Unterschied! Das geht mir übrigens nicht anders. Ob man einen Unterschied bemerkt oder zu bemerken glaubt, dürfte an vielen Faktoren hängen. Zum Beispiel: Wohnort! Zum Beispiel: Einstellung! Wem die Migranten nicht passen oder wer glaubt, sie würden ihm nicht passen, der nimmt die Veränderung (als störend) wahr oder glaubt das zumindest.



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Stefanie
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Mi 8. Apr 2026, 09:45

Ich habe Timberlake auch so verstanden.



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.

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Consul
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Mi 8. Apr 2026, 21:44

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mi 8. Apr 2026, 07:17
Das hat Timberlake allerdings gar nicht gesagt! Stattdessen hat er sinngemäß gesagt: Gemessen daran, dass sich laut der fraglichen Statistik zwischen 2011 und 2024 einiges getan hat, hat sich in seiner Wahrnehmung so gut wie gar nichts verändert. Das ist ein erheblicher Unterschied! Das geht mir übrigens nicht anders. Ob man einen Unterschied bemerkt oder zu bemerken glaubt, dürfte an vielen Faktoren hängen. Zum Beispiel: Wohnort!
Ja, die obige Statistik bezieht sich auf Gesamtdeutschland; und es gibt teils erhebliche regionale Unterschiede zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum, zwischen den Bundesländern sowie zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. In keinem der fünf ostdeutschen Bundesländer beträgt der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund mehr als 12%. In Westdeutschland beträgt der niedrigste Anteil 22%.

Anzahl der Zuwanderungen von Ausländern aus dem Ausland nach West- und Ostdeutschland von 2010 bis 2024

Bevölkerung mit Migrationshintergrund in den Bundesländern (2024)



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Jörn P Budesheim
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Do 9. Apr 2026, 08:43

Migration ist allerdings keine "natürliche Art"*, die wir unter dem Mikroskop bestimmen können. Jede Definition von Migration hat gewisse Zwecke und Ziele. Eine Bekannte von mir kam mit 10 Jahren nach Deutschland. Ihr Sohn, der vor zwei Jahren hier in Deutschland geboren wurde, gilt daher als jemand mit Migrationshintergrund! Wir könnten den Begriff aber so definieren, dass alle Menschen eine Migrationsgeschichte haben, denn die Geschichte der Menschheit ist schließlich eine der Migration. Die Bandbreite ist enorm! Welche Definition man wählt, entscheidet dann darüber, wer als "integrierungsbedürftig" gilt, wer Ressourcen bekommt, wer in Statistiken auftaucht … und wie sich manche angesichts der "überhandnehmenden" Migration fühlen!

* Es gibt allerdings auch Versuche, Herkunft/Migration per DNA zu bestimmen. Dann kommt beispielsweise heraus, dass man "42 % mitteleuropäisch" oder "15 % nordafrikanisch" ist ... Allerdings: Jemand, dessen Vorfahren nie einen Fuß vor die Tür gesetzt haben, kann trotzdem "15 % nordafrikanisch" sein – weil andere Gruppen zu ihnen kamen.



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Timberlake
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Do 9. Apr 2026, 14:00

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 9. Apr 2026, 08:43
Jede Definition von Migration hat gewisse Zwecke und Ziele.
.. und wie ich meine auch gewisse Mittel. So konnte, um eine Emotionalisierung durch heutige Befindlichkeiten auszuschließen, damals, im römischen Reich, die Migration mit friedlichen Mitteln erfolgen - Stichwort: Pax Romana (lateinisch für „Römischer Frieden“) oder mit Gewalt - Stichwort: Völkerwanderung.

Übersicht mit KI
Die Hunnen, ein Reitervolk aus Zentralasien, spielten eine entscheidende Rolle beim Untergang des Weströmischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert nach Christus. Sie gelten als Auslöser der Völkerwanderung, die das Römische Reich destabilisierte
Auslöser der Völkerwanderung: Ab ca. 370 n. Chr. drangen die Hunnen nach Osteuropa vor und trieben germanische Stämme (wie die Goten) in das Römische Reich, was den Druck auf die römischen Grenzen drastisch erhöhte.


In dem z.B. derzeit die europäischen Grenzen gleichfalls unter Druck stehen, frage ich mich allerdings schon, welches "Reitervolk" dabei eine entscheidende Rolle spielt. Die Hunnen kommen jedenfalls dafür nicht mehr infrage.




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Consul
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Do 9. Apr 2026, 20:40

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 9. Apr 2026, 08:43
Migration ist allerdings keine "natürliche Art"*, die wir unter dem Mikroskop bestimmen können. Jede Definition von Migration hat gewisse Zwecke und Ziele. Eine Bekannte von mir kam mit 10 Jahren nach Deutschland. Ihr Sohn, der vor zwei Jahren hier in Deutschland geboren wurde, gilt daher als jemand mit Migrationshintergrund! Wir könnten den Begriff aber so definieren, dass alle Menschen eine Migrationsgeschichte haben, denn die Geschichte der Menschheit ist schließlich eine der Migration. Die Bandbreite ist enorm! Welche Definition man wählt, entscheidet dann darüber, wer als "integrierungsbedürftig" gilt, wer Ressourcen bekommt, wer in Statistiken auftaucht … und wie sich manche angesichts der "überhandnehmenden" Migration fühlen!
Ja, wenn wir weit genug in der Geschichte der Menschheit zurückgehen, dann haben wir alle eine Einwanderungsgeschichte bzw. einen Migrationshintergrund.
Ja, die stark eingeschränkten offiziellen und aktuell gebrauchten Definitionen dieser Begriffe sind nicht politisch neutral.

* Eine Person hat genau dann eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder ihren beiden Elternteile seit 1950/nach 1949 in das heutige Gebiet Deutschlands zugewandert sind.
Daraus folgt beispielsweise:
– Eine Person, die entweder selbst vor 1950 in das Deutsche Reich einwanderte, oder deren Eltern dies taten, gilt als Person ohne Einwanderungsgeschichte.
– Eine Person mit vier nach 1949 eingewanderten Großeltern (ohne irgendwelche deutsche Vorfahren), die selbst in Deutschland geboren wurde und Eltern hat, welche ebenfalls in Deutschland geboren wurden, gilt als Person ohne Einwanderungsgeschichte.

* Eine Person hat genau dann einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.
Daraus folgt beispielsweise:
– Eine mit deutscher Staatsangehörigkeit geborene Person mit mit deutscher Staatsangehörigkeit geborenen Eltern, die vier eingewanderte und später eingebürgerte Großeltern hat, gilt als Person ohne Migrationshintergrund.

Das bedeutet, dass bereits viele Menschen, die Enkel/innen von Einwanderern sind, statistisch gar nicht mehr als Personen mit Einwanderungsgeschichte oder Migrationshintergrund erfasst werden, was ich ziemlich fragwürdig finde.
"Meine vier Großeltern sind alle aus der Türkei nach Deutschland eingewandert, aber ich habe offiziell keine (familiäre) Einwanderungsgeschichte." – Wie klingt das für euch?
Unter welchen Bedingungen gelten Enkel oder Enkelinnen von Einwanderern nicht als Personen mit Einwanderungsgeschichte?

In Deutschland basiert die Definition darauf, ob jemand einen Migrationshintergrund im statistischen Sinne hat.
Enkel oder Enkelinnen von Einwanderern gelten dann nicht mehr als Personen mit Migrationshintergrund, wenn: [1]

1. Beide Elternteile die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
2. Diese Elternteile nicht selbst zugewandert sind (also bereits in Deutschland geboren wurden).
3. Die Elternteile seit ihrer Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. [2, 3]

Kurz gesagt: Wenn die „mittlere Generation“ (die Eltern) bereits als Deutsche in Deutschland geboren wurde, zählt die Enkelgeneration in der offiziellen Statistik nicht mehr als Bevölkerung mit Migrationshintergrund – selbst wenn die Großeltern eingewandert sind.
Soll ich dir erklären, wie sich diese Definition von der rein soziologischen Betrachtung unterscheidet?

[1] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/fil ... %9C%20sind.)
[2] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/new ... intergrund.)
[3] [https://www.statistik-bw.de](https://www.statistik-bw.de/fileadmin/u ... %20geboren.)

Quelle: Google KI



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Fr 10. Apr 2026, 00:45

Unter welchen Bedingungen gelten Enkel oder Enkelinnen von Einwanderern nicht als Personen mit Einwanderungsgeschichte?

In Deutschland basiert die Definition darauf, ob jemand einen Migrationshintergrund im statistischen Sinne hat.
Enkel oder Enkelinnen von Einwanderern gelten dann nicht mehr als Personen mit Migrationshintergrund, wenn: [1]

1. Beide Elternteile die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
2. Diese Elternteile nicht selbst zugewandert sind (also bereits in Deutschland geboren wurden).
3. Die Elternteile seit ihrer Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. [2, 3]

Kurz gesagt: Wenn die „mittlere Generation“ (die Eltern) bereits als Deutsche in Deutschland geboren wurde, zählt die Enkelgeneration in der offiziellen Statistik nicht mehr als Bevölkerung mit Migrationshintergrund – selbst wenn die Großeltern eingewandert sind.
Soll ich dir erklären, wie sich diese Definition von der rein soziologischen Betrachtung unterscheidet?

[1] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/fil ... %9C%20sind.)
[2] [https://mediendienst-integration.de](https://mediendienst-integration.de/new ... intergrund.)
[3] [https://www.statistik-bw.de](https://www.statistik-bw.de/fileadmin/u ... %20geboren.)

Quelle: Google KI
Das mag ja alles so sein, die Frage, die sich mir allerdings stellt ist die, inwiefern ein Migrationshintergrund der Eltern eine Staatsangehörigkeit, der hier geborenen Kinder verhindert.
bpb.de hat geschrieben :
Das Staatsangehörigkeitsrecht der USA – eine kurze Geschichte

Das Staatsangehörigkeitsrecht der USA ist eng mit der I Einwanderungsgeschichte des Landes verknüpft. Das Geburtsortprinzip ist im 14. Zusatz der Verfassung der USA verankert, welcher 1868 aufgenommen wurde. Darin heißt es im ersten Absatz: „Alle Personen, die in den Vereinigten Staaten geboren oder eingebürgert sind und ihrer Gesetzeshoheit unterstehen, sind Bürger der Vereinigten Staaten und des Einzelstaates, in dem sie ihren Wohnsitz haben.“ Zur Auflösung der Fußnote[1] Der 14. Verfassungszusatz wurde drei Jahre nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) vom Kongress verabschiedet. Damit korrigierte das Parlament ein rassistisches Urteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten (Supreme Court) aus dem Jahr 1857. Dieser hatte im Fall Dred Scott vs. Sandford entschieden, dass versklavte Menschen – und damit mehrheitlich Menschen afrikanischer oder afroamerikanischer Abstammung – keine Bürger:innen der USA, sondern als „Eigentum“ zu betrachten seien. Entsprechend sollten sie auch kein Recht auf die Staatsbürgerschaft durch Geburt in den USA haben.
Ob man nicht auch wie in den USA, hier bei uns in Deutschland, automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten sollte, wenn man hier geboren wurde.




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