Kaffeestübchen

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
Burkart
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Sa 6. Jun 2026, 12:08

Stefanie hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 22:06
Wie bringt man eine Stadt zu einem fast kompletten Stillstand?
Sperrung der wichtigsten Rheinbrücke.
Ja, die lieben Brücken... Hier in Hamburg wird es langfristig spannend, wenn (wann) die lange Köhlbrandbrücke ersetzt wird... na, wenigstens schon ein jahrelanges Thema und kein akutes Problem wie die Rheinbrücke.

PS: Ich war diesmal ein wenig länger hier offline, weil mich die Nichterreichbarkeit der Seite real und insbesondere auch mental etwas abgehalten hatte, nur so nebenbei...



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

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RosiG2
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Sa 6. Jun 2026, 14:21

Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 12:04
RosiG2 hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 17:27
...

Ich sage: "Mit Krieg rächt sich die Männerwelt an den Männern" :(
Nur dass es eben nicht aus sie betrifft, wenn auch oft direkter.
Leider ja. Krieg ist aber alleine Arbeit der Männer. Die freiwilligen Frauen sind lediglich die normale Unschärfe.

Ich vergesse nicht den Ruf eines arabischen Jungen nach aktuellen Angriffen: "Wir haben gezeigt, dass wir auch Krieg können. Das ist in den Köpfen der Menschen offensichtlich ein so normal erstrebenswert wertiges Ziel und Ding, wie wenn andere zur Arbeit gehen. Da ist sowas Männerbeschäftigung. Die Menschen sind so weit von einer sinnhaften menschlichen Lebensform entfernt, dass man sich noch im Zoo wähnt, wo von 72 jungen Kälbern geträumt wird :(



Ich bin zwar weich, aber darin bin ich knallhart!

Timberlake
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Sa 6. Jun 2026, 14:58

Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 12:04
RosiG2 hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 17:27
Timberlake hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 17:00
...
Ukraine-Krieg: Russland verliert bis zu 1000 Soldaten

Offen blieb, wie viele Soldaten des russischen Bataillons während des Gefechts verwundet oder getötet wurden. Forbes machte dazu keine näheren Angaben. Ein Bataillon besteht in der Regel aus 900 bis 1200 Soldaten. Allerdings ist nach Angaben des US-Nachrichtenmagazins davon auszugehen, dass die Kampfgruppe aufgrund der hohen Verluste an Material nicht mehr einsatzfähig ist. Es ist auf jeden Fall ein weitere Enttäuschung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der sich auch aufgrund dieser Rückschläge bereits auf einen langen Krieg vorbereitet hat.
Ich sage: "Mit Krieg rächt sich die Männerwelt an den Männern" :(
Nur dass es eben nicht aus sie betrifft, wenn auch oft direkter.
Wie es übrigens auch nicht die betrifft, die diesen Krieg angezettelt haben. Wenn sich an Putin, der von ihm angezettelte Krieg in der Ukraine rächt, dann ganz bestimmt nicht dadurch, dass er befürchten muss, als Soldat eines russischen Bataillons, während des Gefechts verwundet oder getötet zu werden.




Burkart
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Sa 6. Jun 2026, 15:40

RosiG2 hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 14:21
Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 12:04
RosiG2 hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 17:27
...

Ich sage: "Mit Krieg rächt sich die Männerwelt an den Männern" :(
Nur dass es eben nicht aus sie betrifft, wenn auch oft direkter.
Leider ja. Krieg ist aber alleine Arbeit der Männer. Die freiwilligen Frauen sind lediglich die normale Unschärfe.

Ich vergesse nicht den Ruf eines arabischen Jungen nach aktuellen Angriffen: "Wir haben gezeigt, dass wir auch Krieg können. Das ist in den Köpfen der Menschen offensichtlich ein so normal erstrebenswert wertiges Ziel und Ding, wie wenn andere zur Arbeit gehen. Da ist sowas Männerbeschäftigung. Die Menschen sind so weit von einer sinnhaften menschlichen Lebensform entfernt, dass man sich noch im Zoo wähnt, wo von 72 jungen Kälbern geträumt wird :(
Und wenn nun Männer sich auch mehrheitlich gegen Krieg aussprechen, wie eben wohl auch viele Frauen, ist es dann weiter Männer-Arbeit?
Man kann natürlich darüber diskutieren, ob Frauen grundsätzlich mehr andere Dinge im Krieg machen soll(t)en als Männer, wie vor gut 80 Jahren z.B. bei uns.
Aber ist das im Sinne der Gleichberechtigung?



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Sa 6. Jun 2026, 15:43

Timberlake hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 14:58
Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 12:04
RosiG2 hat geschrieben :
Do 4. Jun 2026, 17:27


Ich sage: "Mit Krieg rächt sich die Männerwelt an den Männern" :(
Nur dass es eben nicht aus sie betrifft, wenn auch oft direkter.
Wie es übrigens auch nicht die betrifft, die diesen Krieg angezettelt haben. Wenn sich an Putin, der von ihm angezettelte Krieg in der Ukraine rächt, dann ganz bestimmt nicht dadurch, dass er befürchten muss, als Soldat eines russischen Bataillons, während des Gefechts verwundet oder getötet zu werden.
Ja, so ist das heutzutage und zeigt dem krassen Unterschied zwischen den "Oben" und den meisten (weiter) "Unten". Da lobe ich mir die Zeiten, wo die Anführern noch an der Spitze ihres Heeres standen :P



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So 7. Jun 2026, 02:00

Timberlake hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 14:58
...

Wie es übrigens auch nicht die betrifft, die diesen Krieg angezettelt haben. Wenn sich an Putin, der von ihm angezettelte Krieg in der Ukraine rächt, dann ganz bestimmt nicht dadurch, dass er befürchten muss, als Soldat eines russischen Bataillons, während des Gefechts verwundet oder getötet zu werden.
Das gerade nicht, aber Putin zieht auch von einem Bunker in den nächsten, die Angst im Nacken.

Schlimm ist eigentlich, dass sich die Systeme "danach" nicht so ändern, dass eine solche befugte Herrschaft nicht mehr möglich sein kann. Da könnte man fast meinen es wäre Absicht, obwohl es wohl eher Hilflosigkeit sein wird.



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So 7. Jun 2026, 02:16

Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 15:40
...
Und wenn nun Männer sich auch mehrheitlich gegen Krieg aussprechen, wie eben wohl auch viele Frauen, ist es dann weiter Männer-Arbeit?
Man kann natürlich darüber diskutieren, ob Frauen grundsätzlich mehr andere Dinge im Krieg machen soll(t)en als Männer, wie vor gut 80 Jahren z.B. bei uns.
Aber ist das im Sinne der Gleichberechtigung?
Mir ging es um das Strukturelle eben in der "Männerwelt", aus der wir historisch kommend noch leben. Das Prinzip der "Stärke" herrscht oft vor dem Prinzip des "Richtigen". Es gilt dies "Richtige" in einer gemeinsamen Weise zu treffen und ich meine, weil es doch ausschließlich um Menschen geht, es dabei auch um Menschen gehen sollte :)

"Leben" wäre so ein Ziel, dem man dann langfristig gedeihliche (mir fällt einfach kein besseres Wort ein) Umgebungen zur Verfügung stellen sollte.



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So 7. Jun 2026, 12:18

RosiG2 hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 02:16
Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 15:40
...
Und wenn nun Männer sich auch mehrheitlich gegen Krieg aussprechen, wie eben wohl auch viele Frauen, ist es dann weiter Männer-Arbeit?
Man kann natürlich darüber diskutieren, ob Frauen grundsätzlich mehr andere Dinge im Krieg machen soll(t)en als Männer, wie vor gut 80 Jahren z.B. bei uns.
Aber ist das im Sinne der Gleichberechtigung?
Mir ging es um das Strukturelle eben in der "Männerwelt", aus der wir historisch kommend noch leben. Das Prinzip der "Stärke" herrscht oft vor dem Prinzip des "Richtigen". Es gilt dies "Richtige" in einer gemeinsamen Weise zu treffen und ich meine, weil es doch ausschließlich um Menschen geht, es dabei auch um Menschen gehen sollte :)

"Leben" wäre so ein Ziel, dem man dann langfristig gedeihliche (mir fällt einfach kein besseres Wort ein) Umgebungen zur Verfügung stellen sollte.
Ja, die "Stärke" ist seit langer Zeit insbesondere auch evolutionär das Prinzip; die Stärkeren überleben, die Schwächeren sind z.T. ihre Opfer.
Nur was ist das "Richtige"? Das ist alles andere als klar und eindeutig. Wer entscheidet das z.B.?
Jut, gehen wir ausschließlich von Menschen aus. Klar, Leben ist unser zentraler Punkt, nur welche Aspekte? Z.B.:
- Quantität gegen Qualität, also langes gegen (irgendwie) gutes Leben
- Individualität gegenüber Gemeinschaft: Zählt eher der einzelne Mensch oder die menschliche Gemeinsachaft?
Letzteres sehen wir z.B. daran, dass die Deutschen und (viele) Europäer seit ein paar Jahrzehnten immer weniger Kinder bekommen. Die Idee der Familie ist z.T. verdrängt worden von den rein individuellen Interessen des Einzelnen durch Karriere, Materielles, Hobbys u.a., aus meiner Sicht leider.



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RosiG2
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So 7. Jun 2026, 15:17

Burkart hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 12:18
...
Ja, die "Stärke" ist seit langer Zeit insbesondere auch evolutionär das Prinzip; die Stärkeren überleben, die Schwächeren sind z.T. ihre Opfer.
Nur was ist das "Richtige"? Das ist alles andere als klar und eindeutig. Wer entscheidet das z.B.?
Jut, gehen wir ausschließlich von Menschen aus. Klar, Leben ist unser zentraler Punkt, nur welche Aspekte? Z.B.:
- Quantität gegen Qualität, also langes gegen (irgendwie) gutes Leben
- Individualität gegenüber Gemeinschaft: Zählt eher der einzelne Mensch oder die menschliche Gemeinsachaft?
Letzteres sehen wir z.B. daran, dass die Deutschen und (viele) Europäer seit ein paar Jahrzehnten immer weniger Kinder bekommen. Die Idee der Familie ist z.T. verdrängt worden von den rein individuellen Interessen des Einzelnen durch Karriere, Materielles, Hobbys u.a., aus meiner Sicht leider.
Ich meine, wenn man in der Zeit zurück schaut, wird man gut erkennen können, welche Dinge "gut" für Menschen insgesamt sind und welche sich als "schlecht" herausgestellt haben.

Es geht dabei um einen Rahmen, in dem sich Menschen gedeihlich entwickeln können. In diesem Verlauf würde sich beispielsweise die Lächerlichkeit von Ländergrenzen und ihrer Willkürlichkeit über die Zeit zeigen - wie viele Menschen für solche Lächerlichkeiten umsonst gestorben sind usw. ...

Das Problem ist nur, dass wir uns mittlerweile mit unserem Kapitalsystem eine Macht geschaffen haben, die für sich und damit oft gegen Menschen ankämpft - was gut für Menschen ist, ist schlecht für dieses Kapitalsystem (oder die wenigen mächtigen Menschen in diesem Kapitalsystem).

Es wird auch die innere Logik dieses Kapitalsystems keine Wende bringen können - da muss von Außen deutlich irritiert werden ;)



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Timberlake
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So 7. Jun 2026, 21:24

Burkart hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 12:18
RosiG2 hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 02:16
Burkart hat geschrieben :
Sa 6. Jun 2026, 15:40
...
Und wenn nun Männer sich auch mehrheitlich gegen Krieg aussprechen, wie eben wohl auch viele Frauen, ist es dann weiter Männer-Arbeit?
Man kann natürlich darüber diskutieren, ob Frauen grundsätzlich mehr andere Dinge im Krieg machen soll(t)en als Männer, wie vor gut 80 Jahren z.B. bei uns.
Aber ist das im Sinne der Gleichberechtigung?
Mir ging es um das Strukturelle eben in der "Männerwelt", aus der wir historisch kommend noch leben. Das Prinzip der "Stärke" herrscht oft vor dem Prinzip des "Richtigen". Es gilt dies "Richtige" in einer gemeinsamen Weise zu treffen und ich meine, weil es doch ausschließlich um Menschen geht, es dabei auch um Menschen gehen sollte :)

"Leben" wäre so ein Ziel, dem man dann langfristig gedeihliche (mir fällt einfach kein besseres Wort ein) Umgebungen zur Verfügung stellen sollte.
Ja, die "Stärke" ist seit langer Zeit insbesondere auch evolutionär das Prinzip; die Stärkeren überleben, die Schwächeren sind z.T. ihre Opfer.
Nur was ist das "Richtige"? Das ist alles andere als klar und eindeutig. Wer entscheidet das z.B.?
Jut, gehen wir ausschließlich von Menschen aus. Klar, Leben ist unser zentraler Punkt, nur welche Aspekte? Z.B.:
- Quantität gegen Qualität, also langes gegen (irgendwie) gutes Leben
- Individualität gegenüber Gemeinschaft: Zählt eher der einzelne Mensch oder die menschliche Gemeinsachaft?
Letzteres sehen wir z.B. daran, dass die Deutschen und (viele) Europäer seit ein paar Jahrzehnten immer weniger Kinder bekommen. Die Idee der Familie ist z.T. verdrängt worden von den rein individuellen Interessen des Einzelnen durch Karriere, Materielles, Hobbys u.a., aus meiner Sicht leider.
Ich denke mal, dass du damit RosiG2 überforderst.
Timberlake hat geschrieben :
Sa 16. Mai 2026, 01:04
Um dazu einmal bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam zu machen, auf welche Philosophie das Ganze meinerseits beruht ...

Dialektischer Materialismus

Der dialektische Materialismus ist eine Weltanschauung, die das Universum als Ganzes aus sich selbst heraus erklären will, und das heißt vor allem, ohne einen göttlichen Schöpfungsakt anzunehmen. Demnach wird

[*]das Universum als Ganzes angesehen, das außerhalb und unabhängig vom menschlichen Bewusstsein existiert und eine Mannigfaltigkeit von Erscheinungsformen umfasst;
[*]die Erscheinungsformen der Materie stehen untereinander in Beziehung, sie beeinflussen einander, sind voneinander abhängig und befinden sich in ständiger Bewegung und Entwicklung (objektiver Zusammenhang).

Zu diesen Grundlagen kommen drei sehr allgemeine „Gesetze“, die aus „der geschichtlichen Entwicklung“ sowie aus der Entwicklung des „Denkens“ abstrahiert worden sind

1. Das Gesetz von der Einheit und dem „Kampf“ der Gegensätze: Triebkraft jeglicher Entwicklung ist der Widerspruch zwischen dualen Polen, der natürlichen und sozialen Prozessen grundsätzlich inhärent ist. Der „Kampf“ besteht darin, dass die dualen Pole gegensätzlich gerichtete Tendenzen verursachen und sich nur dadurch verwirklichen können, dass sie eine neue Lösung hervorbringen.
2. Das Gesetz des Umschlagens von Quantität in Qualität und umgekehrt“. Genauer gesagt handelt es sich um das allgemeine Entwicklungsgesetz des Umschlagens quantitativer Veränderungen eines Objekts in eine neue Qualität, und umgekehrt: eine neue Qualität verändert die quantitativen Verhältnisse des betrachteten Gegenstands
3. Das Gesetz von der Negation der Negation: Die Entwicklung bewahrt auf einer höheren Ebene die positiven Elemente der vorhergehenden Ebene. Sie negiert in ihrer Weiterentwicklung die vorhergehende Ebene also nicht als Ganzes.

Beispiel
4.Durch den Widerspruch zwischen wachsenden Bedürfnissen der Menschen und der jeweils erreichten Produktivität kommt es zur Erfindung von immer komplizierteren Werkzeugen und später von Maschinen
So wie ich, weil auf das Gleiche hinauslaufend, sie mit meinem Verweis auf den dialektischen Materialismus überfordert habe. Ihr Focus liegt allein auf die Gedeihlichkeit. Das damit zugleich Ungedeihlichkeit und ich würde sogar Unredlichkeit einhergeht, wird als solches von ihr völlig ausgeblendet.

Übersicht mit KI
Die Kohle war der entscheidende "Treibstoff" der Ersten Industriellen Revolution, die um 1750 in Großbritannien begann. Als unerschöpflich wirkende Energiequelle löste sie Holz und menschliche Muskelkraft ab. Sie ermöglichte den massenhaften Betrieb von Dampfmaschinen, trieb die Stahlproduktion an und revolutionierte den Transport durch die Eisenbahn.

Denn was einmal gedeihlich war wie z.B. die Nutzung der Kohle, als entscheidender "Treibstoff" der Ersten Industriellen Revolution, kann sich auch in ihr Gegenteil umschlagen. Wie wir heute diesbezüglich zur Kenntnis nehmen müssen.
Zuletzt geändert von Timberlake am So 7. Jun 2026, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.




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RosiG2
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So 7. Jun 2026, 21:34

Timberlake hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 21:24
.....
So wie ich, weil auf das Gleiche hinauslaufend, sie mit meinem Verweis auf den dialektischen Materialismus überfordert habe. So wie ihr Focus allein die Gedeihlichkeit ausgerichtet. Das damit zugleich Ungedeihlichkeit und ich würde sogar Unredlichkeit einhergeht, wird als solches von ihr völlig ausgeblendet.
...
Das müsstest Du mir Überforderten einmal genauer erklären, worin genau Du Ungedeihlichkeit und Unredlichkeit witterst.



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Timberlake
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So 7. Jun 2026, 21:49

Dazu nur mal zur Erinnerung ..
Timberlake hat geschrieben :
Mo 11. Mai 2026, 16:08


Dazu nur mal zur Erinnerung ...



1:37 min .... ein Veganer Student ohne Auto, der minimalistisch in einer kleinen Studentenwohnung wohnt, hat trotzdem einen ökologischen Fußabdruck von etwa 2,2 Erden.

In dem selbst ein Veganer Student ohne Auto, der minimalistisch in einer kleinen Studentenwohnung wohnt, noch einen ökologischen Fußabdruck von etwa 2,2 Erden hat, so sind anscheinend hier, bei uns in Deutschland, die Lebensumstände so, dass man gar nicht umhinkommt gegen langfristige Effekte zu verstoßen. Ich weiß nun nicht wie es sich dabei für dich verhält - ich , für mich nehme das jedenfalls an. Also das ich , mit dem was ich an Ressourcen verbrauche, ... WOHLGEMERKT! .. nicht nachhaltig leben KANN! .
Diese Ungeihlichkeit war von dir damals, als ich dich darüber in Kenntnis gesetzt habe, keinerlei "Rede" wert. Unter Redlichkeit verstehe ich jedenfalls etwas anderes, und zwar das man sich dazu bekennt, dass man unter diesen Umständen nicht nachhaltig und demzufolge gedeihlich leben KANN! . Auch du nicht. Deine Gedeihlichkeitspyramide und nicht zu vergessen dein Tunnel-Schwingungs-Modell hin oder her.




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Mo 8. Jun 2026, 02:36

Timberlake hat geschrieben :
So 7. Jun 2026, 21:49
...

Diese Ungeihlichkeit war von dir damals, als ich dich darüber in Kenntnis gesetzt habe, keinerlei "Rede" wert. Unter Redlichkeit verstehe ich jedenfalls etwas anderes, und zwar das man sich dazu bekennt, dass man unter diesen Umständen nicht nachhaltig und demzufolge gedeihlich leben KANN! . Auch du nicht. Deine Gedeihlichkeitspyramide und nicht zu vergessen dein Tunnel-Schwingungs-Modell hin oder her.
Wir meinen mit Gedeihlichkeit etwas anderes im Konkreten.

Gedeihlichkeit heißt für mich, welche Strukturen ermöglichen, dass unterschiedliche Vorstellungen vom guten Leben koexistieren können, ohne dass die eine Seite die andere verschlingt? Ich hatte "Transparenz" als eine Strukturform bereits aufgezählt.

Es führt in dieser Sache ja jetzt nicht weiter, dem Menschen vorzuhalten, dass er ein Verbraucher ist. Die Lösung kann dabei immer nie die Forderung nach Verbrauchsreduzierung an den Einzelnen sein, sondern dies muss systemisch bereits im Vorfeld anders gelenkt sein. Dabei könnte man dann sehr gut über gedeihliche oder gedeihlichere Verfahren nachdenken als die existierenden.

... man darf aber auch nicht vergessen, dass die Menschheit immerhin bis hierhin gediehen ist, trotzdem sie 300 Jahre lang die vermutlich Besten von sich verbrannt hat und Leute heute noch ihren Müll in die Gegend kippen ;)

... jetzt stell Dir einmal vor wo die Menschheit wäre, wenn das insgesamt noch gedeihlicher vonstatten gegangen wäre ...



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Stefanie
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Mi 10. Jun 2026, 17:22

Einige Reiseerlebnisse zum Transportwesen. Ich war in Den Haag.
Deutsche Bahn mit Licht und Schatten. Hinfahrt ab Köln mit ICE, der nach Amsterdam fährt, kommend aus Frankfurt. Pünktlich in Köln, aber dann....Immer mehr Verspätung. Wegen einem vorausfahrenden langsam fahrenden Zuges. Hmm. Von meinen 44 Minuten Umstiegszeit in Utrecht zum Zielort Den Haag blieben zum Glück noch 10 Minuten.
Rückfahrt, 1 + mit Sternchen für die Deutsch Bahn, pünktlich in Köln auf die Minute genau angekommen. Zudem keine Probleme mit der Regionalbahn nach Bonn. Auch pünktlich auf die Minute. Das ist mir den letzten 2 Jahre nicht passiert, pünktliche Züge. Null Stress auf der Rückfahrt. Geht doch.
ÖPNV Den Haag versus Bonn/Köln.
Hier ist es so, es gibt den Fahrplan Mo-Fr, Samstags schon ausgedünnter Fahrplan, Sonntags fährt die Straßenbahn nur 2 mal die Stunde. In Den Haag wird Sonntags wie wochentags gefahren, z.B. alle 10 Minuten (Tram), die zwei Buslinien, die ich nutzte, ebenfalls wie an einem Wochentag. Pünktlich war die Bahn immer. Eigenens Gleisbett. Es gibt Tram Linien, die fahren mitten durch Innenstadt, durch Fussgängerzonen, ein Gewusel, permanentes Gebimmel der Bahnen, schon fast eine Touristenattraktion. Und trotzdem, pünktlich. Das Ticketangebot für Menschen, die Gast sind, ist überragend. Nichts Vergleichbares hier. Und es funktioniert auch immer. Den Haag ist größer als Bonn, kleiner als Köln. Wieso schaffen die das, und wir nicht?



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.

Rudolf Pirnbacher
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Do 11. Jun 2026, 10:49

Ich bräuchte eine Hilfe, und damit eine Frage an die Runde: wie kann man zu einem Beitrag zu einem anderen Thema verweisen, ohne dass dieser Beitrag auch gleich aufgerufen wird. Als Beispiel möchte ich diesen Link von „Consul“ anführen:

Siehe: ‪viewtopic.php?p=102092#p102092 ‬

‪Danach öffnet sich folgender Link: ‬viewtopic.php?t=713&start=460

Vielen Dank im Voraus!




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Jörn P Budesheim
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Do 11. Jun 2026, 12:59

Oberhalb jedes Beitrags wird das Datum des Beitrags angezeigt. Klickt man darauf, kann man im Adressfenster des Browsers den direkten Link zum Beitrag kopieren.



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Rudolf Pirnbacher
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Do 11. Jun 2026, 13:57

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Do 11. Jun 2026, 12:59
Oberhalb jedes Beitrags wird das Datum des Beitrags angezeigt. Klickt man darauf, kann man im Adressfenster des Browsers den direkten Link zum Beitrag kopieren.
Vielen Dank Jörn!




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Stefanie
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Do 11. Jun 2026, 18:53

Ich musste heute was in der Innenstadt erledigen und war danach shoppen.
Bonn hat seit Mittwoch eine Brücke weniger, gesperrt aus Sicherheitsgründen und seitdem herrscht Chaos und Staus ohne Ende. Einige Maßnahmen sind angelaufen, die die Staus vielleicht etwas verkürzen. Egal ob mit PKW oder ÖPNV. Galgenhumor ist derzeit angesagt. Die Autofähre im Bonner Norden ist derzeit der Star, schnell reagiert, 2 Fähren im Einsatz, wird auch benutzt von SchülerInnen, die aufs Fahrrad umgestiegen sind, 400 Schülerinnen jeden Morgen nutzen jetzt diese Fähren. Führt allerdings zum Rückstau an der linksrheinischen Anlegestelle, die auf so viele Autos und Radfahrende nicht ausgerichtet ist.
Auch der Kaufhof reagierte fix:

20260611_134243.jpg
20260611_134243.jpg (245.45 KiB) 605 mal betrachtet

Innerhalb von wenigen Tagen so was mit unzähligen Flyern aus dem Boden zu stampfen, finde ich erstaunlich. Das Papier ist nicht so dick wie sonst, die Farben nicht so kräftig, und nur DIN A 5. Eine Verkäuferin brachte es auf den Punkt: Wer will denn in einer Stadt einkaufen, in die er oder sie kaum rein und wieder raus kommt? Es wurde sogar Neuware reduziert. Krass.
Es bleiben nur die Ortsansässigen, das Umland fällt weg.
Natürlich habe ich heute den Einzelhandel unterstützt.



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
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Jörn P Budesheim
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Fr 12. Jun 2026, 14:20

1000010253.jpeg
1000010253.jpeg (1.74 MiB) 577 mal betrachtet
David Hockney ist gestorben!



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

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Fr 12. Jun 2026, 15:04

....


Übersicht mit KI
Die Preise für Bilder von David Hockney variieren stark zwischen mehreren zehn Millionen Euro für originale Ölgemälde und ein paar Tausend Euro für limitierte Drucke.
Originale Gemälde: Hockney gehört zu den teuersten lebenden Künstlern. Seine berühmten Pool-Bilder erzielen auf Auktionen schwindelerregende Summen. Sein Rekordwerk "Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)" wurde beispielsweise für über 90 Millionen US-Dollar versteigert. Kleinere Originale oder Zeichnungen beginnen oft im niedrigen sechsstelligen Bereich, etwa bei 50.000 bis 150.000 Euro




Bild

Übersicht mit KI
Das Vermögen von David Hockney wird auf über 100 Millionen Pfund (ca. 118 Millionen Euro) geschätzt. Er gilt als einer der kommerziell erfolgreichsten und teuersten lebenden Künstler der Welt.


.. ob das Bild von Jörn dem gerecht wird, würde ich allerdings bezweifeln wollen. So bieder wie er im Vergleich dazu herüberkommt. Oder im "Hinblick" der Röte seines Gesichts durchaus. Dann allerdings vermutlich unbeabsichtigt.

Wie dem auch sei. Wenn z.b. dieses Bild, anstelle dessen von jemand erstellt worden wäre, sagen wir mal von einem derzeitigen Studenten an einer Kunstakademie, so würde ich bezweifeln wollen, dass dieses Bild bei der Bewertung durch den Dozenten, derart aufgefallen wäre. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass dieser Dozent, weil eines angehenden Künstlers unwürdig, dieses Bild verreißt.




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