.. und deshalb sollte man dieses gewisses Maß an "Energieüberschuss" besser in gedeihliche Dinge investieren. Das Problem dabei ist nur, dass Putin, als auch der deutsche Kaiser, in den von ihnen entfachten Krieg, darin eben das gesehen haben - einen für sie gedeihlichen Ausgang.RosiG2 hat geschrieben : ↑Di 16. Jun 2026, 15:47Jeder Krieg zeigt das Alle verloren haben - der eine früher, der andere einfach nur viel später.Timberlake hat geschrieben : ↑Di 16. Jun 2026, 14:43.....
Ein Unentschieden , wenn er denn davon vorneherein ganz grundsätzlich und generell ausgegangen wäre, ihn heute tatsächlich sehr viel besser hätte leben lassen können? So wie er von daher vermutlich keinen Krieg mit der Ukraine führen würde? Ich denke das wird sich auch der deutsche Kaiser gedacht haben: " Ach hätte ich doch nur schon vorher "angenommen", dass der Krieg in Form eines Stellunfgskriegs auf ein Unentschieden hinauslaufen wird". So wie dieser Kaiser, wie übrigens auch Putin davon zunächst nicht ausgegangen sind. Ganz im Gegenteil. Das Ergebnis dessen, ist für den deutsche Kaiser und dem deutschen Volk bekannt! Bleib in Anbetracht dessen nur zu hoffen, das Putin und dem russisschen Volk, das ( nicht) bekannt ist.
Aber dieser "Wettkampf" in unserem Tier ist eben vorhanden und wenn sich kein einfach zugänglicher "Kanal" dafür ausleben lässt, wird das eben überall versucht wo es möglich ist. Ein gewisses Maß an "Energieüberschuss" ist ja grundsätzlich ersteinmal auch wichtig, damit es weiter geht.
... es sind ja immer die Ziele, die Handeln bestimmen.
- Übersicht mit KI
In seinem Hauptwerk "Vom Kriege" argumentiert Carl von Clausewitz, dass ein Krieg erst mit der Verteidigung beginnt. Ein reiner Angriff ohne Widerstand ist für ihn keine kriegerische Handlung, sondern bloße (feindliche) Besitznahme
Die Verteidigung und der Angriff sind die beiden grundlegenden Formen des Krieges, die Clausewitz detailliert analysiert.
wenn sich der Angegriffene wehrt. Der bewaffnete Widerstand ist die Voraussetzung für einen echten Kampf
- Ein reiner Angriff ohne Widerstand ist für ihn keine kriegerische Handlung, sondern bloße (freundliche ) Besitznahme.
- Logik des Beginns:Der Kriegsbegriff entsteht philosophisch erst dann,
"Wir wollen jetzt noch einige Ergänzungen geben zu dem , was in der vorigen Stunden besprochen wurde , zuvor ist aber noch eine weitere Vorfrage zu erledigen : Verschiedene Hörer sind mit der Bemerkung an mich herangetreten , das Thema unserer Übung läge ihnen zu fern , sie könnten die geplanten Erörterungen ja zu nichts gebrauchen. Das charakterisiert ja meine Seminarübungen ganz vortrefflich. Zur Illustrierung will ich eine kleinen Geschichte erzählen. Ich machte neulich Besuch in einer hiesigen Familie , dem Mädchen , welches mich anmeldete , entfuhr es dabei: Heidegger ! Ist das der , bei dem die Studenten nichts lernen ? Das Mädchen hatte kurz zuvor noch bei einem Chemieprofessor gedient. Dies war die allerbeste Definition für meine Lehrtätigkeit. Sie lernen praktisch hier nichts! Die Frage , ob man Philosophie brauchen kann , ist von vornherein nicht zu entscheiden. Vielleicht merken sie es nach 4 Jahren , wenn sie fertig studiert haben , oder vielleicht erst im 40ten Jahr , dann ist es aber zu spät. Um ein Automobil oder Fahrrad herzustellen , braucht man allerdings keine Philosophie, aber doch Mechanik , d.h. dann aber Physik"
Heidegger