Kaffeestübchen

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
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Das ist der übliche rechte Abschaum heutzutage, der mal wieder Kapital schlagen will aus dem Elend anderer Leute.



...vorher nicht feststehende Wahrheiten... (frei nach D. Diederichsen)

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden.“ (K. Adenauer)

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NaWennDuMeinst
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Wetterextreme und der Zusammenhang mit dem Klimawandel.




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Stefanie
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Fr 23. Jul 2021, 20:16

Wie nenne ich folgendes nur......Werbung oder sowas?
https://www.ksta.de/kultur/pornofuehrer ... --38928700

Pornoführer durch Museen Warum so prüde, liebe Direktoren?

Solcherlei Prüderie wird man der Streaming-Plattform Pornhub sicher nicht vorwerfen können. Hier laufen mehr explizite Inhalte, als sich selbst römische Orgienkaiser träumen ließen, und seit neuestem auch eine kleine Serie, in der ein einschlägig bekanntes Pärchen in offiziellem Firmenauftrag bedeutende Kunstwerke nachstellt. In einem Film essen Adam und Eva etwa besonders delikate verbotene Früchte; derweil posiert die Aktrice Cicciolina in einer Werbebotschaft als Botticellis Venus in der Muschel.

Mit dieser Kampagne soll angeblich ein Audioführer durch die großen Museen lanciert werden, der die Besucher im Louvre oder in den Uffizien zielsicher an den Bibelschinken vorbei zu den Schweinereien lotst. Auf diese Weise, behauptet Pornhub in aller Unschuld, wolle man die in Coronazeiten abgekühlte Liebe der Menschen zur Kunst und zu den Museen neu entfachen. „Einige der besten Pornos aller Zeiten“, gurrt Cicciolina, „gibt es nicht auf Pornhub. Man findet sie in den Museen.“



Nur Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
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Jörn Budesheim
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Fr 23. Jul 2021, 20:39

Bild

Bis Ende September gibt es in Kassel (und Graz) reichlich Gelegenheit meine Arbeiten mal "live" zu sehen, statt "nur" digital :) falls Corona es sich nicht noch mal anders überlegt.

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Doppelzimmer
16. 07. bis 26. 09. 2021
Doppelzimmer im Hugenottenhaus,
gemeinsam mit Kathrin Brömse und 20 weiteren Künstler:innenpaaren

https://hugenottenhaus.com/

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202100 Beuys in Graz
20. 07 bis 29. 07. 2021
als Teil einer Gruppenausstellung über Joseph im Büro für Pessi_mismus, Graz

https://bfp.agency/100-beuys/

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Bewegungs-Perspektiven
31. 07. bis 28. 08. 2021
9 Zeichnungen, gemeinsam mit vielen anderen Künstler:innen als Teil des Projekts "Bewegungs-Perspektiven" von MiKi Lazar, Kassel, Lichte Wege, Weinbergterrassen

https://lichtewege.de/

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Alle Farben malen Schwarz
01. bis 19. 09. 2021
Kassel, Kunstbalkon in Kooperation mit dem Kunstverein Eulengasse Frankfurt, zusammen mit Andrea Blumör und Margrit Gehrhus

https://kunstbalkon.de/

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Kasseler Atelierrundgang
26. 09. 2021
zusammen mit Michael Evers, Kassel

https://atelierrundgang.net/

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"Nichts ist menschlicher als der Wunsch, kein Mensch zu sein!" (Stanley Cavell)

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Stefanie
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Fr 23. Jul 2021, 22:52

Dann drücke ich mal die Daumen, dass corona nicht wieder zum Spielverderber wird.



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Jörn Budesheim
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Sa 24. Jul 2021, 07:10

In Kassel ist heute wieder so etwas wie Alarmzustand. Zwar wurde eine beantragte Querdenker Demo verboten, aber letztlich weiß man nie, was passieren wird. Es gibt eine größere Polizeipräsenz zum Glück, soweit ich gelesen habe und in bestimmten Bereichen der Innenstadt gibt es eine erweiterte Masken-Pflicht.



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Alethos
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Sa 24. Jul 2021, 09:58

Ich bin kurz vor Kassel. Wenn es nötig ist, halte ich an und eile zur Verstärkung (der Ordnungskräfte natürlich).



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Jörn Budesheim
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Sa 24. Jul 2021, 09:59

Ich kann es dir nicht genau sagen, aber ich glaube im Moment ist die Lage noch ruhig :) bist du auf dem Weg nach Berlin?



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NaWennDuMeinst
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Sa 24. Jul 2021, 11:19

Soziale Ungleichheit ist eine Tatsache. Ich sehe keinen Sinn darin, dass in irgendeiner Form zu relativieren oder zu behaupten, das sei subjektiv. Soziale Ungleichheit gibt es in vielen verschiedenen geraden und Ausprägungen. Viele davon sind schreiend ungerecht. Ich habe keine Ahnung, wie man darauf kommt, das zu leugnen. Man kann die Probleme dieser Welt nicht lösen, indem man behauptet, sie bestehen gar nicht. Aber wenn das euer Motto ist, dann kann ich daran nichts ändern.
Was soll denn der Blödsinn? Wer hat denn genau wo geleugnet, dass es soziale Ungleichheit gibt?
Ich habe sowas nicht geschrieben und Burkhart auch nicht.
(Wenn man feststellt, dass reich und arm relative Begriffe sind, leugnet man damit doch nicht, dass das Geld ungleich verteilt ist)



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Alethos
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Sa 24. Jul 2021, 11:45

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 09:59
Ich kann es dir nicht genau sagen, aber ich glaube im Moment ist die Lage noch ruhig :) bist du auf dem Weg nach Berlin?
Das ist gut. Ja, 400km noch.



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Burkart
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Sa 24. Jul 2021, 11:57

NaWennDuMeinst hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 11:19
Soziale Ungleichheit ist eine Tatsache. Ich sehe keinen Sinn darin, dass in irgendeiner Form zu relativieren oder zu behaupten, das sei subjektiv. Soziale Ungleichheit gibt es in vielen verschiedenen geraden und Ausprägungen. Viele davon sind schreiend ungerecht. Ich habe keine Ahnung, wie man darauf kommt, das zu leugnen. Man kann die Probleme dieser Welt nicht lösen, indem man behauptet, sie bestehen gar nicht. Aber wenn das euer Motto ist, dann kann ich daran nichts ändern.
Was soll denn der Blödsinn? Wer hat denn genau wo geleugnet, dass es soziale Ungleichheit gibt?
Ich habe sowas nicht geschrieben und Burkhart auch nicht.
(Wenn man feststellt, dass reich und arm relative Begriffe sind, leugnet man damit doch nicht, dass das Geld ungleich verteilt ist)
Ach, du hattest dazu auch schon was geschrieben, das habe ich nun erst gelesen. Ich habe dazu eben einen neuen Thread aufgemacht, vielleicht können wir es dort zentraler genauer klären.



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.

[Allgemeine, starke KI wird kommen - die Frage ist nur, wann... und was man darunter genau versteht...]

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Alethos
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Sa 24. Jul 2021, 14:23

Ich möchte ja nicht die Diskussion hier fortführen, wenn sie andernorts geschlossen wurde, aber gestattet sei mir folgende Frage:
Wie kann der Umstand, dass soziale Ungleichheit vom Empfinden oder der Bewertung abhangen soll zusammengehen mit der Aussage, sie sei eine Tatsache?

Es ist ja wohl etwas anderes zu behaupten, Menschen fühlten tatsächlich soziale Ungleichheit (oder eben relativ gesehen auch nicht) oder es sei eine Tatsache, dass es soziale Ungleichheit gebe. Als Tatsache in letzterem Sinn steht sie fest ohne individuelle Bewertung oder Empfindung (denn sonst ist es ja keine soziale Tatsache der Ungleichheit, die als solche eingesehen werden kann von denjenigen, gegenüber denen sie behauptet wird).



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NaWennDuMeinst
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Sa 24. Jul 2021, 17:39

Alethos hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 14:23
Ich möchte ja nicht die Diskussion hier fortführen, wenn sie andernorts geschlossen wurde, aber gestattet sei mir folgende Frage:
Wie kann der Umstand, dass soziale Ungleichheit vom Empfinden oder der Bewertung abhangen soll zusammengehen mit der Aussage, sie sei eine Tatsache?

Es ist ja wohl etwas anderes zu behaupten, Menschen fühlten tatsächlich soziale Ungleichheit (oder eben relativ gesehen auch nicht) oder es sei eine Tatsache, dass es soziale Ungleichheit gebe. Als Tatsache in letzterem Sinn steht sie fest ohne individuelle Bewertung oder Empfindung (denn sonst ist es ja keine soziale Tatsache der Ungleichheit, die als solche eingesehen werden kann von denjenigen, gegenüber denen sie behauptet wird).
Was hat das mit dem zu tun, was in dem Thread geschrieben wurde? Da steht doch gar nichts davon, dass soziale Ungerechtigkeit relativ ist (oder dass sie nicht vorkommt). Wo steht das? Das ist das was Jörn aus dem Geschriebenen gemacht hat, aber nicht das was da wortwörtlich steht.
Ich habe geschrieben, dass die Begriffe "arm" und "reich" keinen Sinn ergeben ohne das Bezugssystem zu nennen (also so wie zum Bespiel auch bei den Begriffen "groß" und "klein"). Daraus folgt in keiner Weise das was Jörn dann daraus macht. Es folgt einfach nicht.
Meiner Meinung nach wird hier eine Diskussion einfach abgewürgt weil sie nicht so verläuft wie Jörn sich das wünscht. Was soll das?



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Alethos
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Sa 24. Jul 2021, 18:07

NaWennDuMeinst hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 17:39
Alethos hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 14:23
Ich möchte ja nicht die Diskussion hier fortführen, wenn sie andernorts geschlossen wurde, aber gestattet sei mir folgende Frage:
Wie kann der Umstand, dass soziale Ungleichheit vom Empfinden oder der Bewertung abhangen soll zusammengehen mit der Aussage, sie sei eine Tatsache?

Es ist ja wohl etwas anderes zu behaupten, Menschen fühlten tatsächlich soziale Ungleichheit (oder eben relativ gesehen auch nicht) oder es sei eine Tatsache, dass es soziale Ungleichheit gebe. Als Tatsache in letzterem Sinn steht sie fest ohne individuelle Bewertung oder Empfindung (denn sonst ist es ja keine soziale Tatsache der Ungleichheit, die als solche eingesehen werden kann von denjenigen, gegenüber denen sie behauptet wird).
Was hat das mit dem zu tun, was in dem Thread geschrieben wurde? Da steht doch gar nichts davon, dass soziale Ungerechtigkeit relativ ist (oder dass sie nicht vorkommt). Wo steht das? Das ist das was Jörn aus dem Geschriebenen gemacht hat, aber nicht das was da wortwörtlich steht.
Ich habe geschrieben, dass die Begriffe "arm" und "reich" keinen Sinn ergeben ohne das Bezugssystem zu nennen (also so wie zum Bespiel auch bei den Begriffen "groß" und "klein"). Daraus folgt in keiner Weise das was Jörn dann daraus macht. Es folgt einfach nicht.
Meiner Meinung nach wird hier eine Diskussion einfach abgewürgt weil sie nicht so verläuft wie Jörn sich das wünscht. Was soll das?
Ich verstehe deinen Frust, das geht mir manchmal in Diskussionen auch so. Da klinke ich mich einfach aus, fahre mit dem Rad durch den Tiergarten und alles ist gut. Letztes Jahr traf ich übrigens Herrn Sloterdijk beim
Tiergarten - daraus entstand eine 10 Sekunden-Diskussion über die Moral des Überholens und Überholtwerdens (Sie wurde abgewürgt, weil die Ampel auf Grün schaltete und Herr Sloterdijk (oder Peter, wie ich ihn seither nenne) weiterfahren musste.

Jedenfalls ist klar, dass der Schnellere den Langsameren überholt, und er nur „der Schnellere“ ist in Bezug auf ihn. Das Schnellersein ist gewiss relativ, wie das Ärmersein, aber das ist ja nichts, was den Relativismus wahr machen würde. Ja, arm und reich ergeben nur Sinn im entsprechenden Koordinatensystem, in welchem sie sich zueinander verhalten. Aber das - die Relation - ist ja objektiv. Wenn wir diese Unterschiede anerkennen, d.h. sehen, dass es sie tatsächlich gibt, dann können wir auch etwas dagegen tun, falls es denn angezeigt ist. Jedenfalls ist „arm sein“ in Deutschland nicht etwa „weniger arm sein“, nur weil arm sein in einem anderen Teil der Welt bedeutet, noch ärmer zu sein. Die sozialen Unterschiede verwischen nicht, wenn wir sie vergleichen, sondern treten klarer hervor.



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Stefanie
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Sa 24. Jul 2021, 18:31

Meiner Meinung nach gibt es sowas wie ein Begriffskudelmuddel.
Z.b. Relativismus und Subjektivismus.
Was das ist, und was wird in der Philosophie darunter verstanden wird und wer versteht es wie?
Es ist derzeit hier oft schwierig zu verstehen, was wer wie darunter versteht.
Vielleicht klärt man mal das?
Ich verstehe z.B. den ersten Beitrag von Burkhard in dem von ihm eröffneten Thread nicht, weil wenn man sagt, Luxus sei relativ, weil subjektiv (?), dann relativiert man auch die soziale Ungleichheit, denn Luxus ist ein Teilbereich dieses Problems. Macht man das so, ist soziale Ungleichheit ebenfalls subjektiv. Und wenn man was relativiert, wird was abgeschwächt.
Kurz... Fragezeichen bei mir.



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NaWennDuMeinst
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Sa 24. Jul 2021, 18:39

Alethos hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 18:07
Das Schnellersein ist gewiss relativ, wie das Ärmersein, aber das ist ja nichts, was den Relativismus wahr machen würde.
Man, das hat doch an der Stelle auch Niemand behauptet. Nochmal: Was soll das?



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NaWennDuMeinst
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Sa 24. Jul 2021, 19:07

Stefanie hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 18:31
Ich verstehe z.B. den ersten Beitrag von Burkhard in dem von ihm eröffneten Thread nicht, weil wenn man sagt, Luxus sei relativ, weil subjektiv (?), dann relativiert man auch die soziale Ungleichheit, denn Luxus ist ein Teilbereich dieses Problems.
Ich finde jetzt machst Du auch "Begriffskuddelmuddel".
Was Burkhart vielleicht meinte war dass die Frage, was Luxus ist und was nicht, nicht leicht zu klären ist.
Für viele ist es Luxus ein Auto zu fahren. Ich kenne Leute die sagen wer ein Auto fährt leistet sich einen Luxus.
Andere wiederum weisen darauf hin, dass es zumindest in unserer Gesellschaft eigentlich kein Luxus ist, weil sich das (fast) jeder leisten kann.
Es geht also darum, dass der Begriff des "Luxus" schwer zu fassen ist.
Wobei ich auch verstehe warum man das macht. Man kann unter "Luxus" nämlich auch so eine Art "Verschwendungssucht" verstehen. Dinge die man doppelt und dreifach hat obwohl man sie ja gar nicht doppelt und dreifach braucht. Oder wenn ein einzelner Mann in einer 20 Zimmer Villa wohnt. Die sprichwörtliche goldene Klobrille, die ihren Zweck natürlich auch erfüllen würde ohne dafür 5000€ auszugeben.
Also was ist hier mit Luxus gemeint?

Das ist das eine. Das andere ist die Frage nach der sozialen Ungerechtigkeit und was da dazugehört. Wenn es nun schwierig ist festzulegen was Luxus ist und was nicht, dann ist es vielleicht nicht sehr geschickt soziale Gerechtigkeit am Begriff "Luxus" festzumachen.
Das sind alles Fragen die man da stellen kann und damit leugnet man IN ÜBERHAUPT KEINER WEISE, dass es sowas wie soziale Ungerechtigkeiten gibt.



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Stefanie
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Sa 24. Jul 2021, 19:41

Mir geht es nicht primär darum, was unter Luxus verstanden wird, sondern um das

"Meiner Meinung nach gibt es sowas wie ein Begriffskudelmuddel.
Z.b. Relativismus und Subjektivismus.
Was das ist, und was wird in der Philosophie darunter verstanden wird und wer versteht es wie?
Es ist derzeit hier oft schwierig zu verstehen, was wer wie darunter versteht.
Vielleicht klärt man mal das?"



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Jörn Budesheim
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Sa 24. Jul 2021, 19:50

Meiner Meinung nach wird hier eine Diskussion einfach abgewürgt
Ziemlich genau so habe ich das auch empfunden. Denn wenn als erstes in Frage gestellt wird, dass es den Gegenstand des Fadens überhaupt gibt, dann verliere ich auch leicht die Lust daran, überhaupt irgendwas zu diskutieren. Für manche ist halt ihr Relativismus und Subjektivismus das höchste der philosophischen Gefühle, aber dann erübrigt sich jedes Gespräch.



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Alethos
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Stefanie hat geschrieben :
Sa 24. Jul 2021, 19:41
Vielleicht klärt man mal das?"
Das ist eine gute Idee.



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