Corona

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
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Stefanie
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Sa 27. Jun 2020, 20:19

Na ja, die meisten Infektionen gibt in Gütersloh, Warendorf, Kreis Wesel Moers, alles Auswirkungen von den Schlachtbetrieben. Düsseldorf zieht wieder an, da kann man wohl von Leichtsinn reden. Köln hat auch zu kämpfen. In beiden Städten wurden gestern Abend Plätze geräumt, weil der Abstand nicht eingehalten wurde bzw. nicht mehr eingehalten werden konnte.
Bei uns auch, dort gibt seit geraumer Zeit Ärger. Bei mir gab es null neueinfektionen, und in den umliegenden Kreisen gab es gerade mal 3.
Die Leute wissen abends nicht wohin, feiern in Bars, Diskotheken geht immer noch nicht, richtige Alternativen gibt es nicht. Lagerkoller.
Dazu kommt noch: Präventionsparadoxum.

https://www.medmedia.at/relatus-med/kom ... aevention/
Mit der beginnenden Lockerung der Corona-Maßnahmen nimmt die Debatte über deren Ausmaß zu. Es zeigt sich dabei ein altes Problem von Präventionsmaßnahmen: sind sie wirkungsvoll, ist der Grund warum sie ergriffen wurden nicht mehr spürbar.
Der Begriff „Präventionsparadox“ wurde Anfang der 1980er Jahre vom britischen Epidemiologen Geoffrey Rose am Beispiel der koronaren Herzkrankheiten beschrieben, erklärt der Public Health-Experte Martin Sprenger. Es stelle ein grundlegendes Dilemma der bevölkerungs- und risikogruppenbezogenen Prävention dar. Die Kernaussage: Eine präventive Maßnahme, die für Bevölkerung und Gemeinschaften einen hohen Nutzen bringt, bringt dem einzelnen Menschen oft nur wenig – und umgekehrt.



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Alethos
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So 28. Jun 2020, 15:44

Ich weiss nicht, ob ihr diesen Artikel lesen könnt, aber er ist interessant. Die Pandemie fängt auch an der Fleischtheke an:

https://nzzas.nzz.ch/international/bill ... sh&mktcval



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Stefanie
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So 28. Jun 2020, 16:15

Leider ist der Artikel nicht zu lesen, nur die ersten Sätze u.a. mit dem Wort "grillieren". : - )



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Alethos
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So 28. Jun 2020, 22:52

Schade. Es geht dort - grob zusammengefasst - darum, dass die Konsumenten den Preiskampf befeuern, indem sie dem billigen Fleisch gegenüber dem ein paar wenige Cent teureren den Vorzug geben.Allein mit einem Aufschlag von 20-30 Cent pro Kilo Fleisch liessen sich die Arbeitsbedingungen der Fleischerei-Arbeiter verbessern, unter anderem durch bessere Unterbringungsmodalitäten und Implementierung von Hygienemassnahmen, womit ein Beitrag geleistet würde an die Eindämmung von Seuchenausbrüchen.

Ganz abgesehen davon, dass die Tiere unter würdigeren Umständen gehalten werden könnten, wenn die Konsumenten das Fleisch teurer kauften, würde man also mit ein pasr wenigen Cent einen wesentichen Beitrag an die Volksgesundheit leisten. Leider, so scheint es, überwiegen die kurzfristigen Kostenvorteile im Cent-Bereich und verdrängen solche Überlegungen aus dem Bewusstsein. Wenn die Corona-Krise etwas Gutes bewirken kann, dann unter anderem, dass wir uns solche Mechanismen wieder ins Bewusstsein holen: Wir sind alle verantwortlich für den weiteren Verlauf der Pandemie und wir nehmen diese Verantwortung nicht nur wahr, indem wir Masken tragen und die Hände eifrig in Desinfektionsmittel waschen.



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Stefanie
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Mo 29. Jun 2020, 18:34

Ich habe mal Fleischpreise verglichen. In Kilopreisen zur besseren Vergleichbarkeit.
Schweinefilet Konventionelle Aufzucht Aldi Süd: 9,99 Euro, Aldi nur online nachgeschaut.
Das Biofleisch, Schweinefilet, welches gerade bei mir im Kühlschrank liegt, Rewe, Bio Siegel EU und Naturland, definitiv nicht bei Tönnies geschlachtet...29,90 Euro.
Ähnlich beim Klassiker Schnitzel, konventionell etwa 2- 5 Euro das Kilo bei Aldi, Bio Fleisch Rewe um die 17 Euro das Kilo.
Ups. So groß hatte ich die Differenz nicht eingeschätzt.
Da ist im Bereich der konventionellem Aufzucht aber ziemlich viel Luft nach oben, ohne dass es unbezahlbar wird.

Es gibt in der momentanen Situation auch noch ein weiteres Problem. Die Aufzucht, Schlachtung, Verarbeitung und Verkauf sind zeitlich extrem eng getaktet. Abhängig auch von der Tierart. Es ist ja auch ein grosser Schlachtbetrieb für Geflügel wegen Corona gerade stillgelegt, neben Tönnies waren und sind auch die Konkurrenten stillgelegt bzw. waren sie, wegen corona.
Die Tiere stehen jetzt bei den Bauern, und die Jungtiere kommen noch dazu. Es wird eng in den Ställen und auf der Wiese. Zu eng, wenn das weiter so geht. Es kann passieren, insbesondere bei Geflügel, dass Tiere getötet werden müssen. Auch die, die noch nicht zur Schlachtung vorgesehen sind. In den USA ist das schon passiert.



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Alethos
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Mo 29. Jun 2020, 19:33

Stefanie hat geschrieben :
Mo 29. Jun 2020, 18:34
Die Aufzucht, Schlachtung, Verarbeitung und Verkauf sind zeitlich extrem eng getaktet.
Das sind extreme Preisunterschiede und da fragt man sich doch schon auch, ob Ware und Wert noch in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Ich meine: Ein Kilo Fleisch für 5 Euro? Da kostet hier ja eine Tasse Kaffee mehr.

Mir klar, das passt alles nur bedingt zu Corona, aber ich habe heute mit einer Kollegin das Thema Hühnchenfleisch diskutiert. Wusstet ihr, dass die sogenannte Hünchenbrust von 4-Monate alten Küken stammt (habe es noch nicht verifiziert, aber so erzählte sie es mir). Ich meine, das ist doch verrückt: Da wird Leben gezüchtet, um es in hoher Kadenz zu vernichten.. Tod im Takt. Ich finde das ehrlich scheusslich. Natürlich liebe ich Fleisch.. hallo.. Ich bin Sohn eines Argentiniers und gebürtiger Uruguayer: Mir wurde das Rindfleischessen in die Wiege gelegt. Aber, wenn zu konsumieren bedeutet, das Leben anderer Wesen so wenig zu achten und wertzuschätzen, dann stimmt mit uns Menschen einfach etwas nicht mehr. Da haben wir es verdient, dass uns die Ökologie bestraft: Mit Viren und mit Krankheiten. Es tut mir leid, wenn ich mich anhöre wie ein Ökoterrorist, und ich wüschte mir in diesem
Punkt bei mir ja auch mehr "Reflektiertheit" und Besonnenheit - nur kriege ich mich nicht ein. Menschen, die empfindsame (!) Lebewesen auf so eine ihren Wert verachtende und ihre Würde erniedrigende Weise behandeln, was haben die verdient? Sicherlich keinen Podestplatz in moralischen Disziplinen, sondern einen 1. Platz in der Disziplin "Praxis, für die man sich schämen muss". Da können wir gleich einpacken und uns auf dem Mond vergraben.



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Stefanie
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Mo 29. Jun 2020, 19:42

Die corona warn app läuft bei mir nicht mehr rund, nach dem sie perfekt lief. Die Risikoermittlung läuft nicht mehr, keine Aktualisierung in der app. Im Hintergrund bei Google schon. Nach dem ich alle Schritte gemacht habe, die auf diversen Seiten empfohlen werden, es nichts brachte, habe ich dann heute die technische Hotline angerufen.
Verblüffung, keine Wartezeiten. Das war es aber schon. Helfen konnte man nicht. Meine Fehlermeldung ist neu, wie man mir sagte, und heute haben wohl noch mehr angerufen auch mit dem identischen Smartphone Huawei P8 lite. Auf diesen Smartphones ist ja Android noch drauf, ebenfalls die Google play Dienste und Google play Store, die sind ganz wichtig, wie ich lernte.
Der Grund ist....das Verhältnis zwischen Google und Huawei. Da gibt es wohl Stress. Man arbeite an den Fehlern. Warum die App erst ging, aber jetzt nicht mehr, wusste man nicht.
Als ich fragte, was ich jetzt machen soll, kam als Antwort, nicht deinstallieren, abwarten, auf Updates achten, und wenn es immer noch nicht läuft, in zwei Tagen noch mal anrufen. Bei einer Neuinstallation wäre der Fehler wieder zu erwarten, na toll.
Wem gebe ich jetzt die Schuld....Trump mit seiner bescheuerten Politik.



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Jörn Budesheim
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Mo 29. Jun 2020, 19:50

Bei mir läuft alles einwandfrei!



Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften!

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Stefanie
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Mo 29. Jun 2020, 19:58

Dann freu dich.
Es gab in den letzten Tagen bei vielen Smartphones mit Android eine identische Fehlermeldung, die war einfach zu beheben. Hier scheint es wohl wirklich daran zu liegen, dass es ein älteres Huawei ist. Der Fehler trat auf, nachdem Google ein Update der playdienste eingestellt hatte., was ich brav gemacht hatte. Seit dem läuft es nicht mehr rund. Ich ärgere mich. An dem Smartphones ist nichts dran, läuft ansonsten super, einfach zu bedienen. Ich kauf mir doch jetzt kein Samsung.



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Stefanie
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Di 30. Jun 2020, 22:32

Unter corona leidet auch die Kunst und Kultur, Musik, Theater, Opern, Museen, KünstlerInnen aller Bereiche, alle Arten von Musik und alle Arten von Veranstaltungen.
Wen das alles betrifft, an die man so nicht denkt, sah ich eben im Heute Journal.

Einen der ältesten, wenn nicht sogar der älteste Musikverlag der Welt. Der Schott Verlag. Er existiert dieses Jahr seit 250 Jahren. Zwei Weltkriege, und weitere Kriege, Weltwirtschaftskrisen, alles überstanden, aber ein Virus könnte den Verlag die Existenz kosten. Keine Konzerte, keine Opern, kein Orchester die Noten brauchen...Keine Einnahmen.

https://www.zdf.de/nachrichten/briefing ... e-100.html



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herbert clemens
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Mi 1. Jul 2020, 09:08

Meine Lieblings Schuh-, Betten, ... Firma
eine ökologische Genossenschaft in Österreich
www.gea.at
hat mir empfohlen, nach Johannes Mosmann Artikel zu Corona zu googeln.
Ein langer anstrengender Artikel, den ich mir noch einmal für ruhiges Lesen gespeichert habe.
Es ist ein kritischer Artikel, keine Verschwörungstheorie

https://anthroblog.anthroweb.info/2020/ ... cheideweg/

Danke fürs Lesen und Stellungnahmen




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Stefanie
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Mi 1. Jul 2020, 20:08

Off topic zu corona nach Betrachten des Schuhangebots der von Herbert Clemens verlinkten Seite.
Warum eigentlich muss nachhaltige, ökologische Mode oft so unmodisch, und, sorry, teilweise hässlich sein? Die Damenschuhe für den Winter gehen ja noch. Aber die Sandalen und vor allem die Ballerinas, nee. Muss sich gute Qualität, Bequemlichkeit, Öko und Co. und pfiffiges Desgin und Eleganz ausschließen? Es entsteht der Eindruck, es wurde einfach das Herrendesign auf die Damenschuhe übertragen. Das funktioniert aber bei dem Thema Frauen und Schuhe nicht. Die Namensgebung ist auch...gewöhnungsbedürftig....Fräulein Mai oder Frau Schrems, echt jetzt? Ich bin durchaus bereit auch diese Preise zu bezahlen, wenn das Design etwas mehr pfiffig, eleganter und z. B. auch zu schicken, eleganten Hosen passt. Aber so, nein. Die Herrenschuhe gibt es namentlich passend zu den Damenschuhen, es gibt auch einen Herrn Schrems. Die Taschen sind zum Teil witzig, na geht doch, nur die sind mir echt zu teuer.



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herbert clemens
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Do 2. Jul 2020, 09:46

@Stefanie: Es stimmt, ich bin kein modischer Mann. Mich überzeugt die Qualität. Seit 6 Jahren trage ich ein Paar Halbschuhe und ein Paar halbhoher Winterschuhen. Sie fallen allerdings verschiedensten Frauen auf und werden schön wahrgenommen. Kurzlebig modisch sind sie sicherlich nicht, aber hässlich? Egal. Geschmacksache. Wichtiger:
Ich habe mich in letzter Zeit wenig um anthroposophische Gesprächszusammenhänge gekümmert.
Der Artikel von Mosmann ist zwar in diesem Zusammenhang entstanden, kann meines Erachtens aber gut auf dem Hintergrund eines philosophischen Realismus gelesen werden.
Sich gegen das Menschenbild eines unkritischen Naturalismus wendend.
Der Schlussabschnitt lautet: „Bill Gates ist ein wirklicher Menschheitsvertreter. Er hat der Menschheit unglaubliche technische Möglichkeiten geschenkt. Doch er denkt über die Welt so, wie man aus seiner Perspektive eben denken muss: als handle es sich um die Programmierung eines Betriebssystems. Und wenn Bill Gates nun die Gattung Mensch vor dem Aussterben retten will, müssen wir umgekehrt die Menschheit vor ihrer Reduktion auf den Gattungsbegriff retten. Covid-19 wird nicht das letzte Virus sein, das Menschenleben bedroht. Es wird eine Zukunft kommen, in der jede echte Begegnung ein Risiko birgt. Dann müssen wir uns entscheiden: wollen wir die Lebenserwartung menschlicher Körper verlängern um den Preis, dass keine Menschen mehr in diesen Körpern wohnen, oder wollen wir das menschliche Wesen erhalten und dafür Krankheit und Tod als eine Tatsache des Lebens akzeptieren? Anders gefragt: was ist eigentlich Sinn und Zweck einer menschlichen Gemeinschaft?“
Ich stimme mit einem kritischen Kommentar überein:
„Auch diese Darstellung ist leider einseitig . Es ist gut , Fakten und Zusammenhänge aufzuzeigen
Es wäre aber genauso wichtig und heilsamer , über die vielen „echtmenschlichen Vernetzungen “ und Initiativen zu berichten , die es auch gibt und die sicher ein nicht zu unterschätzendes Potential für eine neue spirituell – menschliche Sozialzialgestaltung bergen.“
Es gibt in der Tat eine Angstepidemie angesichts der Sterblichkeit des Menschen, es gibt aber in der Tat auch viel Solidarität, die manchmal halt verkürzt ist.
Und es gibt eine Wiedergeburt des politischen Bewusstseins und des politischen Handelns.
Dann habe ich dort einen alten, nicht veralteten Artikel entdeckt: https://anthroblog.anthroweb.info/2020/ ... das-virus/
Ich kann verstehen, wenn ihr keine Lust auf die Beschäftigung mit Corona habt. (Hier ist zudem die Terminologie ein wenig anthroposophischer, aber mit wacher Vernunft durchaus noch nachvollziehbar) Ich bin gespannt, wer sich daran macht.
Nachsatz: laut aufploppender Handynachricht vorgestern: nur zwei der Tönnies infizierten sind krank.
Zurecht werden die Massentierhaltung und Massenmenschenhaltung dort kritisiert, die Gefahr des Corona-Virus für ansonsten gesunde Menschen ist damit relativiert.




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Friederike
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Do 2. Jul 2020, 18:01

herbert clemens hat geschrieben :
Do 2. Jul 2020, 09:46
@Stefanie: Es stimmt, ich bin kein modischer Mann. Mich überzeugt die Qualität. Seit 6 Jahren trage ich ein Paar Halbschuhe und ein Paar halbhoher Winterschuhen. Sie fallen allerdings verschiedensten Frauen auf und werden schön wahrgenommen. Kurzlebig modisch sind sie sicherlich nicht, aber hässlich? Egal. Geschmacksache.
Du bist ja auch ein Mann. Das weibliche Geschlecht hätte aber gerne weiblich kleidende Schuhe und keine männlichen Schuhe, die lediglich ein bißchen weniger klobig sind. Ich schließe mich Stefanies Bewertung in dieser Hinsicht völlig an.
Herbert hat geschrieben : Wichtiger:
Ich habe mich in letzter Zeit wenig um anthroposophische Gesprächszusammenhänge gekümmert.
Der Artikel von Mosmann ist zwar in diesem Zusammenhang entstanden, kann meines Erachtens aber gut auf dem Hintergrund eines philosophischen Realismus gelesen werden. Sich gegen das Menschenbild eines unkritischen Naturalismus wendend. Der Schlussabschnitt lautet: „Bill Gates ist ein wirklicher Menschheitsvertreter. Er hat der Menschheit unglaubliche technische Möglichkeiten geschenkt. Doch er denkt über die Welt so, wie man aus seiner Perspektive eben denken muss: als handle es sich um die Programmierung eines Betriebssystems. Und wenn Bill Gates nun die Gattung Mensch vor dem Aussterben retten will, müssen wir umgekehrt die Menschheit vor ihrer Reduktion auf den Gattungsbegriff retten. Covid-19 wird nicht das letzte Virus sein, das Menschenleben bedroht. Es wird eine Zukunft kommen, in der jede echte Begegnung ein Risiko birgt. Dann müssen wir uns entscheiden: wollen wir die Lebenserwartung menschlicher Körper verlängern um den Preis, dass keine Menschen mehr in diesen Körpern wohnen, oder wollen wir das menschliche Wesen erhalten und dafür Krankheit und Tod als eine Tatsache des Lebens akzeptieren? Anders gefragt: was ist eigentlich Sinn und Zweck einer menschlichen Gemeinschaft?“
Das ist schon s e h r zugespitzt.
Herbert hat geschrieben : Dann habe ich dort einen alten, nicht veralteten Artikel entdeckt: https://anthroblog.anthroweb.info/2020/ ... das-virus/
Ich kann verstehen, wenn ihr keine Lust auf die Beschäftigung mit Corona habt. (Hier ist zudem die Terminologie ein wenig anthroposophischer, aber mit wacher Vernunft durchaus noch nachvollziehbar) Ich bin gespannt, wer sich daran macht.
Wenn die Stufe der "Bewußtseinsseele" Zusammen-Schau bedeutet, dann mag sie von mir aus so heißen. Ich habe den Kommentar gelesen. Es ist mir alles zuuu groß und multiverknüpft. Ich blicke am Ende nicht mehr durch. Aber in diesem Artikel, im Unterschied zu dem von Mosmann, geht es doch mehr um unser europäisches Überleben denn dem der Menschheit. "Wir haben nicht an dem verdammten Virus sterben wollen".




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Stefanie
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Fr 3. Jul 2020, 18:32

Kleines Update zum Umstand, dass bei mir die corona warn App nicht richtig läuft, obwohl sie ja lief.
Trump ist nicht schuld.
Es stellt sich heraus, dass es viele betrifft, und zwar alle, die Android 6 oder 6.01 haben. Es betrifft Huawei, LG, Honor, Sony usw. und auch Samsung. Ursache war bei wohl allen ein Update vom google play Services.
Das RkI postet fleissig in den Rezessionen, man kennt den Fehler, bittet um Geduld, man soll die App nicht deinstallieren, und man arbeite mit Google daran. Immerhin es wird reagiert. Nur es dauert jetzt eine Woche, für die Apple Smartphones, wo es auch hakte und hakt, gibt es mittlerweile ein Update von iOS, nur Google kommt nicht in die puschen. Neuer Schuldiger: Google.
Ich finde es irgendwie faszinierend, wie das alles zusammenhängt, und welche Macht so ein großer Player wie Google hat, weil so viel in der digitalen Technik von einem Betriebssystem wie Android abhängt.
Mal abgesehen davon, habe ich mein Smartphone jetzt erst richtig kennengelernt. : - )



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Stefanie
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Fr 3. Jul 2020, 21:53

Die USA gesamt hatten gestern über 50.000 Neueinfektionen. Diese Wochenende dürfte die Anzahl von 3. Mio an Infektionen erreicht werden, in absoluten Zahlen die weltweit höchste Anzahl, bei einer Bevölkerungsanzahl vom 330 Mio. Vergleich die EU hat etwas über 500 Mio. Einwohner.
Florida:
Aus einem Spiegel Artikel, der zwar nicht öffentlich-rechtlich ist, aber von einigen wohl auch Propaganda-Techniken unterstellt wird.
"Rund 160.000 Infektionen und 3550 Todesopfer zählte der "Sunshine State" bisher. Mittlerweile kommen täglich mehrere Tausend neue Fälle hinzu, mehr als in jedem anderen US-Bundesstaat. Am Donnerstag wurden dann sogar mehr als 10.000 neue Fälle registriert - so viele wie noch nie an einem Tag in dem Bundesstaat mit seinen 21 Millionen Einwohnern.*
(...)
Und fast die Hälfte sind diesmal Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, nicht Senioren wie im April."

In einem Fernsehbericht, öffentlich-rechtlich, berichtete ein Krankenhausarzt, dass in seiner völlig überlasteten Intensivstation sehr viele junge Menschen behandelt werden, und nicht wie in den Monaten zuvor, ältere Menschen.

In Alabama wird gerade untersucht, ob tatsächlich Studenten corona Parties veranstaltet haben, um sich absichtlich anzustecken. Es dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall gewesen sein.

Bei den jetzt betroffenen Altersgruppen lässt sich davon ausgehen, dass die wenigsten Vorerkrankungen haben, also gesund sind. Da kann man nur hoffen, dass das was aus dem einen Krankenhaus berichtet wurde, sich nicht noch weiter ausweitet.
Zynisch gesprochen... es brauchen wohl offensichtlich Einige, nicht nur in den USA, den großen Knall, um zu verstehen, was an Corona so gefährlich ist.

Meiner Meinung nach sind die Inhalte beider Artikel, die hier verlinkt wurden, absolut verantwortungslos. Sie relativieren und verharmlosen die Gefahr dieses Virus.
Und die Anhänger der Bill Gates Verschwörungstheorie sind wenigsten so konsequent und verwenden Apple Produkte und Open Source Programme, damit er und seine Stiftung nicht noch mehr Unheil anrichten. Achtung Ironie.

*
Deutschland hat 82 Mio. Einwohner, und bei uns Betrug der Höchststand an Infektion für eine Tag knapp 7000.



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