Gehe ich also demzufolge richtig in der Annahme, dass es von daher durchaus in deiner Absicht lag, dass in deinem Beitrag nicht zu erwähnen?Consul hat geschrieben : ↑So 30. Nov 2025, 00:15Wenn Seinsursprünglichkeit in den Substanzbegriff hineingepackt wird, dann bleiben nur wenige Kandidaten übrig.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 29. Nov 2025, 01:30Eine seinsursprüngliche Gegenständlichkeit, die mich , unter Bezugnahme darauf, hat schlussfolgern lassen …Somit ich mich an dieser Stelle schon frage, ob das von dir lediglich übersehen wurde oder ob es durchaus in deiner Absicht lag, mit deinem Beitrag davon abzulenken.Timberlake hat geschrieben : ↑Fr 28. Nov 2025, 01:36Schließlich folgt nach Ingarden daraus, daß diese Objekte durch keinen anderen Gegenstand vernichtet werden können. Pferde können bekanntlich durch Gegenstände vernichtet werden. Welches reale Objekt würde auch nicht durch einen Gegenstand vernichtet werden können.
Übrigens!
Übrigens!Jörn P Budesheim hat geschrieben : ↑Di 18. Nov 2025, 21:15
- Substanzen sind das, was unabhängig von allem anderen für sich allein existieren könnte.
- Nichts kann unabhängig von allem anderen für sich allein existieren.
- Also gibt es keine Substanzen.
Danach gäbe es überhaupt keine Kandidaten. Vor dem Hintergrund, dass hier dennoch eine Diskussion stattfindet, frage ich mich allerdings schon, ob man sich hier in seinen Beiträgen auf diese Kandidaten bezieht? Dass man, um dennoch "mangels Kandidaten" weiter diskutieren zu können, sich womöglich gar nicht mehr dafür interessiert. Also für den Beitrag, mit dem Jörn in das Thema dieses Threads eingestiegen ist. Zumal ich meines wissen bisher der einzige gewesen bin, der sich darauf bisher explizit bezogen. Wenn das als solches die Diskussionsgrundlage dieses Threads gewesen sein sollte, wovon ich ausgehe, so frage ich mich allerdings schon, inwiefern diese Grundlage in den anderen Beiträgen überhaupt noch eine Rolle spielt.
Beispiel
Wenn hier von solchen Dingen die Rede ist, die nicht seinsautonom, sondern seinsheteronom (in Ingardens Sinn) sind, dann sind das Dinge, die meiner Ansicht nach weder was mit der Seinsursprünglichkeit (in Ingardens Sinn) noch etwas mit dem Substanzbegriff (in Jörns Sinn) zu tun haben.Consul hat geschrieben : ↑So 30. Nov 2025, 01:37
Das In-Beziehungen-Stehen eines Dinges macht es natürlich nicht zu einem Nichts. Ich habe aber von Dingen gesprochen, deren gesamte Bestimmtheit oder Beschaffenheit ausschließlich in äußeren Beziehungen zu anderen Dingen, in relationalen, extrinsischen Eigenschaften besteht – also von Dingen ohne intrinsische Eigenschaften, ohne eigene Qualitäten, ohne ein inneres Wesen (eine intrinsische Natur).
Solche Dinge sind nicht seinsautonom, sondern seinsheteronom (in Ingardens Sinn). Ich bezweifle die ontologische Möglichkeit der Existenz derartiger Dinge. Ich habe allerdings bemerkt, dass seinsheteronome Dinge für Ingarden selbst keine Nichtse (Nonentitäten) sind. Er nennt rein intentionale Gegenstände als Beispiele für seinsheteronome Entitäten, die ich hingegen als Nichtse, als nichtseiende Gegenstände betrachte – ebenso wie alle fiktiven oder reinmöglichen Gegenstände.