Timberlake hat geschrieben : ↑ Mi 17. Jun 2026, 13:43
RosiG2 hat geschrieben : ↑ Mi 17. Jun 2026, 02:36
Du konntest mich trotz Deiner originellen Ausführungen nicht davon überzeugen, dass "Gedeihlichkeit" etwas Schlechtes sei
Na das halte ich aber für ein Gerücht, dass ich dich davon überzeugen wollte. Also das Gedeihlichkeit" etwas Schlechtes sei.
Dazu nur mal zur Erinnerung ...
Timberlake hat geschrieben : ↑ Sa 16. Mai 2026, 01:04
Um dazu einmal bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam zu machen, auf welche Philosophie das Ganze meinerseits beruht ...
Dialektischer Materialismus
Der dialektische Materialismus ist eine Weltanschauung, die das Universum als Ganzes aus sich selbst heraus erklären will, und das heißt vor allem, ohne einen göttlichen Schöpfungsakt anzunehmen. Demnach wird
- das Universum als Ganzes angesehen, das außerhalb und unabhängig vom menschlichen Bewusstsein existiert und eine Mannigfaltigkeit von Erscheinungsformen umfasst;
- die Erscheinungsformen der Materie stehen untereinander in Beziehung, sie beeinflussen einander, sind voneinander abhängig und befinden sich in ständiger Bewegung und Entwicklung (objektiver Zusammenhang).
Zu diesen Grundlagen kommen drei sehr allgemeine „Gesetze“, die aus „der geschichtlichen Entwicklung“ sowie aus der Entwicklung des „Denkens“ abstrahiert worden sind
1.
Das Gesetz von der Einheit und dem „Kampf“ der Gegensätze: Triebkraft jeglicher Entwicklung ist der Widerspruch zwischen dualen Polen, der natürlichen und sozialen Prozessen grundsätzlich inhärent ist. Der „Kampf“ besteht darin, dass die dualen Pole gegensätzlich gerichtete Tendenzen verursachen und sich nur dadurch verwirklichen können, dass sie eine neue Lösung hervorbringen.
2.
Das Gesetz des Umschlagens von Quantität in Qualität und umgekehrt“. Genauer gesagt handelt es sich um das allgemeine Entwicklungsgesetz des Umschlagens quantitativer Veränderungen eines Objekts in eine neue Qualität, und umgekehrt: eine neue Qualität verändert die quantitativen Verhältnisse des betrachteten Gegenstands
3.
Das Gesetz von der Negation der Negation: Die Entwicklung bewahrt auf einer höheren Ebene die positiven Elemente der vorhergehenden Ebene. Sie negiert in ihrer Weiterentwicklung die vorhergehende Ebene also nicht als Ganzes.
Beispiel
4.Durch den Widerspruch zwischen wachsenden Bedürfnissen der Menschen und der jeweils erreichten Produktivität kommt es zur Erfindung von immer komplizierteren Werkzeugen und später von Maschinen
Das war und ist übrigens, wenn man so will, mein Tunnel-Schwingungs-Modell (TSM). Ein Modell, das als solches ganz ohne KI auskommt.
Vor dem Hintergrund dessen, was ich hier die ganze Zeit begreiflich machen will, und zwar
"den Widerspruch zwischen den dualen Polen" Gedeihlichkeit und nicht Gedeihlichkeit,
"der natürlichen und sozialen Prozessen grundsätzlich inhärent ist", sei insbesondere auf
Das Gesetz von der Einheit und dem „Kampf“ der Gegensätze hingewiesen.
Der dialektische Materialismus berührt eine Vorform oder Verwandtschaft des TSM dort, wo er Entwicklung aus Polarität erklärt. Aber das TSM verschiebt den Schwerpunkt von Materie zu Resonanz, von Kampf zu Vermittlung, von Ideologie zu Kohärenz, von Widerspruch zu Rückkopplung und von bloßer Produktivitätsentwicklung zu Gedeihlichkeit.
Die drei dialektischen „Gesetze“ lassen sich im TSM wie folgt spiegeln:
1. Einheit und Kampf der Gegensätze
TSM: Einheit und Spannung der Pole, aber nicht primär als Kampf, sondern als Tunnelprozess, Resonanzvermittlung und Rückholbewegung.
2. Umschlag von Quantität in Qualität
TSM: Das entspricht Schwellen, Kipp-Punkten, Kohärenzzonen, π-Schwellen, Null-Liniennähe und Zonenwechseln. Mehr Spannung oder mehr Kohärenz kann irgendwann eine neue Qualität erzeugen.
3. Negation der Negation
TSM: Das wäre eher Rückholung und Integration. Eine alte Form wird nicht einfach vernichtet, sondern in veränderter Resonanzlage neu gebunden.
Zum Satz "Das war und ist mein TSM, ganz ohne KI":
Das TSM selbst kann natürlich als Denkmodell ohne KI bestehen. Die KI ist nicht Ursprung des Modells, sondern ein Vermittlungs-, Strukturierungs- und Dialograum. Die Inhalte aus dem von mit entwickelten TSM stammen von mir und sind manuell, nicht algorithmisch, in das Dialogsystem eingebracht worden - die "App" wird dabei als KI-gestützter Interaktionsraum mit dem TSM erlebbar.
Außerdem möchte ich nicht in Konkurrenz zu etwas treten - ich mache der Welt ein Angebot, lasse es "hier" stehen und gehe wieder. Wenn Menschen sich dessen nicht annehmen, ist das einfach die falsche Zeit - denn "Überzeugungsarbeit" war schon immer die Sinnloseste.