Du willst uns doch damit wohl sicherlich nicht andeuten, dass in Umkehrung dessen, damit zugleich die am meisten diskutierte Frage der Philosophie gelöst werden kann, wie etwas Mentales aus etwas Körperliches entsteht?Rudolf Pirnbacher hat geschrieben : ↑Sa 6. Jun 2026, 08:56Genau das ist es, was uns Bernd Lindemann in seiner Systemtheorie nahe bringen will, dass wir zwar aus Verständnisgründen komplexe Modelle im Stufenbau benötigen, um Erklärungsmodell liefern zu können, aber tatsächlich finden alle Vorkommnisse in der aller untersten Schicht, der ultimativen Nullebene statt. So kann auch eine der am meisten diskutierten Fragen der Physik, wie etwas Mentales auf etwas Körperliches wirken kann, gelöst werden. Mentales findet tatsächlich statt, aber eben auf der ultimativen Nullebene.
Wo wir schon mal dabei sind also, so "Rudolf Pirnbacher", das Mentales tatsächlich stattfindet, aber eben auf der ultimativen Nullebene, dazu nur mal zur Erinnerung, was sich meiner Meinung nach dafür anbietet .. .
Um an dieser Stelle zugleich auf Aristoteles aufmerksam zu machen ...Timberlake hat geschrieben : ↑Mi 3. Jun 2026, 23:36Substanz in diesem Sinne, also das der Begriff Substanz – grob gesagt – das selbstständig Seiende, also das, was z.b. nicht bloß die Eigenschaft von etwas anderem ist, gibt es allerdings nur dann nicht, wenn sich Dinge jeweils unendlich aus Eigenschaften von etwas anders ableiten lassen.
Übersicht mit KI
Als kleinstes unteilbares Teilchen gilt heute das Elementarteilchen. Nach dem Standardmodell der Teilchenphysik sind diese Bausteine nicht weiter aus kleineren Einheiten zusammengesetzt und haben keine räumliche Ausdehnung.
Die fundamentalen Bausteine der Materie
Unsere gesamte bekannte Materie besteht im Wesentlichen aus nur drei dieser unteilbaren Teilchen
- Quarks: Sie bilden die Bausteine für Protonen und Neutronen im Atomkern. Es gibt sechs verschiedene Arten (unter anderem Up-Quark und Down-Quark)
- Elektronen: Sie umkreisen den Atomkern und sind maßgeblich für chemische Verbindungen und elektrischen Strom verantwortlich. Sie gehören zur Familie der Leptonen
Was zumindest nach dem derzeitigen Standardmodell der Teilchenphysik, wonach es kleinste unteilbare Teilchen gibt, allerdings ausgeschlossen werden kann. Wie denn auch, wenn diese Teilchen keine räumliche Ausdehnung haben. Womit sich allerdings für mich, der kein Teilchenphysiker ist, die Frage stellt, wie daraus etwas unselbstständig Seiendes werden kann, das eine räumliche Ausdehnung hat.
So wie demzufolge diese kleinsten unteilbaren Teilchen, meiner Meinung nach, exemplarisch für das stehen, was nach Ansicht von Aristoteles Primärsubstanzen sind ...Consul hat geschrieben : ↑Sa 6. Jun 2026, 07:55Timberlake hat geschrieben : ↑Do 4. Jun 2026, 15:10So einfach lassen sich Prozess-Ontologie und Substanz-Ontologie unter einem Hut bringen. Wenn man den Substanz- und den Prozessbegriff, im aristotelischen Sinn und nicht zu vergessen (wie ich einmal annehme) im Sinn von Rudolf Pirnbacher interpretiert."In der Ontologie des Aristoteles sind Prozesse keine fundamentalen Entitäten, sondern vielmehr Modifikationen, Tätigkeiten oder Übergänge von Primärsubstanzen. Im Gegensatz zur modernen Prozessphilosophie – die postuliert, dass die Welt aus fließenden Ereignissen besteht – basiert das System des Aristoteles fest auf dem Substanzbegriff. Für ihn sind stabile Dinge (wie ein Mensch, ein Pferd oder ein Baum) die primären Realitäten, und „Prozesse“ sind schlicht das, was diese Substanzen tun oder was ihnen widerfährt.
Quelle: Google KI [übersetzt aus dem Englischen von Google]
... und zwar die Basis der "darüber" hinaus stattfindenden Prozesse.Timberlake hat geschrieben : ↑Sa 6. Jun 2026, 13:52Nur eben mit dem Unterschied, dass für Aristoteles Substanzen die Basis der Prozesse und deshalb die Prozesse nur der Überbau der Substanzen sind.Consul hat geschrieben : ↑Sa 6. Jun 2026, 08:18Jawohl, wobei ich als ontologischer Reduktionist denke, dass es keine Ebenen oder Schichten des Seins/der Wirklichkeit im Sinn des ontologischen Emergentismus gibt, sondern nur semiologische (auf Zeichen oder Repräsentationen bezogene) Ebenen oder Schichten der "Begreifung" (Begriffsbildung), Beschreibung und Erklärung des Seins/der Wirklichkeit. Das heißt, Systeme und Mechanismen als Ganzheiten befinden sich und operieren auf derselben Seinsebene—welche die einzige Seinsebene ist—wie ihre fundamentalen Teile (Elemente/Komponenten).
Aus der Sicht des ontologischen Reduktionismus ist das vertikale Basis-Überbau-Modell des ontologischen Emergentismus falsch, weil es keine Überbauten oberhalb der Grundebene gibt.