Meditation und ihr philosophischer Gehalt

Aspekte metaphysischer Systementwürfe und der Ontologie als einer Grunddisziplin der theoretischen Philosophie können hier diskutiert werden.
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TsukiHana
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Mo 3. Jun 2019, 19:03

Ach, ich freue mich ja schon soooOOOooo… :D
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Wozu die Tage zählen!?
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Jörn Budesheim
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Mo 3. Jun 2019, 19:16

Oha!



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TsukiHana
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Mo 3. Jun 2019, 19:21

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Mo 3. Jun 2019, 19:16
Oha!
Ach... einfach herrlich...
Erstes Ziel: Insel Neuwerk!
Ein etwas abgelegener Stadtteil von Hamburg (ca. 100 Km weit wech)
Danach geht es weiter ins Wattenmeer... *freufreu* :D



Wozu die Tage zählen!?
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Jörn Budesheim
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Do 13. Jun 2019, 19:24

Boom der Bewusstseinsindustrie
Mit Achtsamkeit besser funktionieren
Überlegungen von Philip Kovce

... Wenn also beispielsweise der Waffenlobbyist dank Meditation weniger Bauchschmerzen und der Versicherungsvertreter dank Achtsamkeit noch mehr Kunden um den Finger gewickelt hat, dann scheint die gelungene Selbstoptimierung für Wirtschaft und Wissenschaft erwiesene Sache. ...

https://www.deutschlandfunkkultur.de/bo ... _id=451116



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Jörn Budesheim
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Mo 17. Jun 2019, 10:50

Ich hab ja schon erwähnt, dass ich zur Unterstützung beim Meditieren eine App nutze, zum Beispiel für den Start und Schlussgong (ich nutze auch zwei Zwischengongs). Die App hat auch eine automatische Statistikfunktion. Und heute habe ich "offiziell" meine 500. Sitzung gemacht :-)



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TsukiHana
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Mo 17. Jun 2019, 12:57

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Do 13. Jun 2019, 19:24
Boom der Bewusstseinsindustrie
Mit Achtsamkeit besser funktionieren
Überlegungen von Philip Kovce

... Wenn also beispielsweise der Waffenlobbyist dank Meditation weniger Bauchschmerzen und der Versicherungsvertreter dank Achtsamkeit noch mehr Kunden um den Finger gewickelt hat, dann scheint die gelungene Selbstoptimierung für Wirtschaft und Wissenschaft erwiesene Sache. ...

https://www.deutschlandfunkkultur.de/bo ... _id=451116
Pickt man sich aus dem breiten Thema "Meditation" nur den schmalen Aspekt der "Selbstoptimierung" heraus, kann man solche Schlüsse ziehen, wie Philip Kovce. Und ganz so neu ist diese Sichtweise nicht, jedoch kommt diese Form der Kritik immer von Menschen, die (leider!) gar keine Meditationserfahrungen haben.
Die wenig spirituelle Industrie, die sich inzwischen in dem Bereich gebildet hat, sollte man durchaus kritisch betrachten, denn es tummeln sich da auch reichlich "Scharlatane" herum.
An der Wirkung der Meditation ändert es nichts. Das ist auch gut so.



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Jörn Budesheim
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Tosa Inu hat geschrieben :
Sa 11. Aug 2018, 12:55
viele haben Meditation irgendwann mal probiert
Der Threa ist jetzt ziemlich genau ein Jahr alt und heute feiere ich ein Jahr Meditation :)



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Jörn Budesheim
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Do 3. Okt 2019, 12:58

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Gelegentlich hat das Meditieren auch ästhetische Folgen :)



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Sa 7. Dez 2019, 21:01

Im Zusammenhang mit meiner kleinen, kleinen Meditationspraxis gehe ich seit ein paar Tagen abends noch einmal den Tag durch und notiere, was ich bekommen, was ich gegeben und wo ich unbill verursacht habe.

Und jetzt die Frage: wo trage ich eine Zeichnung ein? Unter bekommen oder unter gegeben? Manche möglicherweise auch in die dritte Spalte :) wo würdet ihr es eintragen?

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Stefanie
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Sa 7. Dez 2019, 22:28

Unter gegeben.
Du gibst was von dir weg, was du geschaffen hast und gibst es anderen.
Damit meine ich nicht unbedingt das Geben der Sache im Sinne von Verkauf, Tausch, Verschenken, also nicht das körperliche geben.



Nur Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.
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Jörn Budesheim
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So 8. Dez 2019, 07:28

Ja, es gehört in verschiedenen Sinnen zum Geben.

Mir fällt in diesem Zusammenhang das Wort "Eingebung" ein. "Einfall" klingt so ähnlich. So betrachtet ist es auch ein Bekommen. Das entspricht (vielleicht nicht grundsätzlich, aber oft) auch meinem Gefühl. Eine Zeichnung ist etwas, was (auch) von außen kommt.



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Stefanie
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So 8. Dez 2019, 08:08

Die drei Punkte beziehen sich diese auf das Verhältnis zu anderen Menschen, oder auch auf sich selbst? Ich war das am überlegen.

Wenn sie sich auch auf sich selbst beziehen, ist die Zuordnung sowohl in bekommen wie auch in gegeben sinnig.
Die Frage, wo habe ich Unbill verursacht, müsste sich dann auch auf das Unbill beziehen, dass man sich selber zufügt, ohne dass dabei andere involviert sein müssen.



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So 8. Dez 2019, 08:39

Diese Übung stammt aus einer Tradition, die sich Naikan nennt. Ich kenne das praktisch nicht. Der Vorschlag stammt von einer Meditationslehrerin und sie hat es (bisher) nicht im Detail ausgebreitet. Ich habe es so verstanden, dass man notieren soll, was man bekommen, was man begeben und inwiefern man jemand gestört hat.



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Stefanie
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So 8. Dez 2019, 19:38

Natürlich habe ich Naikan gegoogelt. Wie üblich gibt es durchaus Varianten in der Formulierung der Fragen, aber bei den drei Fragen braucht es immer eine Bezugsperson, zunächst eine Person und kann man es auf Themen ausweiten.

Aus https://www.naikan.eu/naikan-methode.html
Ich erforsche mein eigenes Leben und strukturiere die Ereignisse, an die ich mich erinnern kann:

Ins Zentrum der Betrachtung stelle ich eine Bezugsperson (zuerst Mutter, danach Vater, Geschwister, Partner ...). Später kann auch ein Thema (Beruf, Gesundheit ...) mit Naikan geprüft werden.
Ich betrachte einen klar begrenzten Zeitraum und folge dabei meinem eigenen Lebensweg (als ich 0-6 Jahre alt war, danach 6-10 usw. bis heute).
Meine Erinnerungen durchleuchte ich im Hinblick auf 3 Fragen.

Die drei Naikan-Fragen sind:
Was hat die Person, die ich betrachte, in diesem Zeitraum für mich getan?
Was habe ich für diese Person getan?
Welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person verursacht?



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So 8. Dez 2019, 20:20

Ich habe natürlich auch kurz danach gegoogelt, aber nicht besonders intensiv. Wir machen diese Version und die habe ich jetzt seit Mittwoch immer abends ausprobiert.

Das bekommen und gegeben auseinanderzuhalten, ist grundsätzlich schwierig, weil vieles, was man macht, auf Gegenseitigkeit beruht. Insgesamt ist es übrigens so, dass ich jeden Tag deutlich mehr bekomme als ich gebe, eine gewisse Ungerechtigkeit...

In der Spalte der Störung fällt mir in der Regel nicht viel ein, entweder bin ich blind dafür oder ich störe selten :)



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Stefanie
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So 8. Dez 2019, 20:30

Es gibt Menschen, denen wird nicht viel gegeben, weil der, der gerne geben möchte, erahnt oder weiß, dass der Andere oder die Andere das nicht schätzt, egal ist, oder nicht erkennt, keine Respekt zeigt. Dann ist die wechselseitige Gegenseitigkeit nicht gegeben. Eigentlich sollte es aber kein aufrechnen sein, oder?
Ich meine freiwilliges geben, nicht normale pflichtbewusste Handlungen, oder notwendige Handlungen, oder Worte und so.



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So 8. Dez 2019, 20:37

In diese Liste kann alles rein. Man kann zum Beispiel ein Brötchen auflisten, auch wenn man es bezahlt hat. Auch die Arbeit, die man von nine-to-five erledigt, kann in die Liste. Im Grunde kann man die Liste nicht perfekt führen. Man bekommt viel zu viel, da weiß man gar nicht, wo man anfangen und wo man aufhören soll.



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