Das Internet bietet viele Möglichkeiten – aber auch Risiken. Wer eine Hausarbeit online kauft, sollte sich über mögliche Gefahren im Klaren sein: Plagiate, unvollständige Texte oder das Risiko einer Täuschung.
Besonders kritisch sind anonyme Anbieter ohne Impressum. Auf seriösen Informationsseiten findet man Hinweise, worauf man achten sollte: sichere Bezahlmethoden, klare Verträge und Kommunikationskanäle.
Zudem sollten Studierende prüfen, ob die gelieferte Arbeit tatsächlich als Vorlage gedacht ist – und nicht für eine direkte Einreichung. Verantwortungsbewusstsein ist der Schlüssel, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Künstliche Intelligenz
-
wilmalichtenberg
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Hausarbeiten u.ä. online kaufen? Warum nicht gleich von einer der heutigen KIs schreiben lassen, ggf. mit KI-Humanizer-Tools, damit sie nicht nach KI aussehen.
Tja, soweit zur heutigen KI. Als ich den Thread angefangen hatte, gab es sie in dieser Form noch nicht.
Was sie vor allem noch nicht kann, ist, alles so wie ein Kleinkind zu lernen und sich so zu entwickeln. Mal schauen, wann es dazu kommen wird.
PS: Willkommen in diesem Forum!
Tja, soweit zur heutigen KI. Als ich den Thread angefangen hatte, gab es sie in dieser Form noch nicht.
Was sie vor allem noch nicht kann, ist, alles so wie ein Kleinkind zu lernen und sich so zu entwickeln. Mal schauen, wann es dazu kommen wird.
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Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.
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- Jörn P Budesheim
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„Künstliche Intelligenz in Schule und Uni: KI frisst Hirn“ (taz)
1. „Fast alle Gründungsideen der Schüler:innen wurden von der KI vorgeschlagen. Business-Pläne, Marketing-Strategien und betriebswirtschaftliche Prognosen stammten ebenfalls aus der digitalen Feder und waren nicht selten fehlerhaft, unplausibel und manchmal auch bedenklich.“
2. „Die Gruppe schließlich, die mit ChatGPT arbeitete, hat ausgesprochen homogene Texte produziert … Zwei Englischlehrer:innen … beschrieben die KI-Texte als seelenlos.“
3. „Doch je mehr externer Support verfügbar war, desto weniger arbeiteten die unterschiedlichen Gehirnbereiche zusammen: … Beim Schreiben mit Suchmaschinen sank die Konnektivität um 34 bis 48 Prozent.“
4. „Die Geschichte der halben Aubergine … Die Grundvoraussetzung dafür ist das eigenständige Denken. Und diese Grundvoraussetzung nimmt uns die KI zunehmend ab.“
https://taz.de/Kuenstliche-Intelligenz- ... 1vn6126865
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Timberlake
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- Registriert: Mo 16. Mai 2022, 01:29
- Wohnort: Shangrila 2.0
Dazu vieleicht ergänzend ...
Übrigens
Digitale Demenz.
Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.
Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der [Autor]. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind [folgende]: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. [Der Autor] zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken. (DIPF/Verlag).
Wer eine Hausarbeit online kauft, sollte sich m.E. schon fragen, inwiefern daran die digitale Demenz bereits beteiligt ist.wilmalichtenberg hat geschrieben : ↑Do 23. Okt 2025, 16:37Das Internet bietet viele Möglichkeiten – aber auch Risiken. Wer eine Hausarbeit online kauft, sollte sich über mögliche Gefahren im Klaren sein: Plagiate, unvollständige Texte oder das Risiko einer Täuschung.
Besonders kritisch sind anonyme Anbieter ohne Impressum. Auf seriösen Informationsseiten findet man Hinweise, worauf man achten sollte: sichere Bezahlmethoden, klare Verträge und Kommunikationskanäle.
Zudem sollten Studierende prüfen, ob die gelieferte Arbeit tatsächlich als Vorlage gedacht ist – und nicht für eine direkte Einreichung. Verantwortungsbewusstsein ist der Schlüssel, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Wie dem auch sei, ob man nun seine Hausarbeit online kauft oder gleich von einer der heutigen KIs schreiben lässt , bei beidem lagen wir unsere Hirnarbeit aus. Was auf Dauer, weil nicht mehr gebraucht, zu einer Reduzierung der Nervenzellen im Gehirn führt.
Möglicherweise entwickeln wir uns von daher, also der digitalen Demenz, nicht weiter, sondern anstatt dessen zurück. Ich meine, beim Grottenolm haben sich schließlich, weil nicht mehr gebraucht, die Augen ebenfalls nicht weiter, sondern zurückentwickelt. Der ist nunmehr sogar blind.Flame hat geschrieben : ↑Mi 5. Nov 2025, 08:58
KI entwickelt sich rasant weiter.
Das geschieht so schnell, mich würde nicht wundern, dass die Technologische Singularität nur noch eine Frage
von wenigen Jahren oder gar Monaten ist.
Die große Frage lautet: Was passiert dann mit uns?
Endet die Geschichte des Homo Sapiens?
Oder entwickeln wir uns gemeinsam mit der KI weiter?
-
Timberlake
- Beiträge: 2908
- Registriert: Mo 16. Mai 2022, 01:29
- Wohnort: Shangrila 2.0
Im Zusammenhang damit, also einer "Erblindung" durch KI, vielleicht bemerkenswert, folgende Rezension zur digitalen Demenz ..
Übersicht mit KI
"Die Behauptung, dass autonomes Fahren verblödet, ist eine umstrittene Ansicht, die oft im Zusammenhang mit dem Verlust von Fahrfähigkeiten diskutiert wird. Kritiker argumentieren, dass die ständige Abhängigkeit von der Technik die menschliche Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zur Kontrolle beeinträchtigen kann. Auf der anderen Seite, argumentiert man damit, dass das Fahren nicht mehr als das Fahren selbst an sich, sondern als eine neue Form der Interaktion mit der Maschine verstanden wird, was neue Fähigkeiten wie die Überwachung des Systems und das Verständnis der Fahrzeugkommunikation erfordert, so {Link: SWARCO und der Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg."
"das Fahren selbst an sich" .. "neue Form der Interaktion mit der Maschine" ..."neue Fähigkeiten wie die Überwachung des Systems und das Verständnis der Fahrzeugkommunikation" .. beim autonomen Fahren? Habe ich da jetzt irgendwas verpasst? War ich doch bisher der Meinung, dass man dazu lediglich im Auto einen Knopf drücken bzw. ein Schalter umlegen muss. Für den Fall, dass man mit dem Auto über die Sprache kommunizieren kann, möglicherweise noch nicht einmal das. Da sagt man einfach nur noch: "Fahre mich autonom von A nach B" und schon gehts los. Den Rest macht die KI. So habe ich mich das zumindest gedacht.
Weil bezüglich der künstlichen Intelligenz in ganz besonderem Maße relevant, dazu vielleicht passend ..
Rezension: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012, S. 30
Wer mit dem Taxi durch London fährt, wird wahrscheinlich, ohne es zu wissen, Zeuge einer bemerkenswerten
Hirnsteuerung. Denn er wird, folgen wir dem Hirnforscher Manfred Spitzer, von jemandem kutschiert, dessen
Hippocampus vergrößert ist. Jener Teil des Gehirns also, in dem sich sogenannte "Ortszellen" befinden. Über solche
verfügten die Taxifahrer in London in besonderem Maße, weil sie, noch bevor sie ans Steuer dürfen, ihre
Ortskenntnis in einem anspruchsvollen Prüfverfahren nachzuweisen haben. "Der Fahrer", schreibt Spitzer, "weiß,
wo es langgeht."
Für Fahrgäste in Berlin oder Frankfurt mag das schon anders aussehen, für diejenigen, die sich ganz auf ihr digitales
Navigationsgerät verlassen, erst recht. Sie lernen nichts, wissen nichts und sind ohne die Hilfe der Maschine
vollkommen orientierungslos und verloren. Übertragen aufs große Ganze, also unseren alltäglichen
Computergebrauch, führt das den Hirnforscher zu dem Befund der "digitalen Demenz": Wir verlernen zu denken,
wir wissen nicht, wir googeln, von der Wiege bis zum Grab, das Hirn wird nicht gefordert und verkümmert, die
Gesellschaft verblödet.
Übersicht mit KI
"Die Behauptung, dass autonomes Fahren verblödet, ist eine umstrittene Ansicht, die oft im Zusammenhang mit dem Verlust von Fahrfähigkeiten diskutiert wird. Kritiker argumentieren, dass die ständige Abhängigkeit von der Technik die menschliche Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zur Kontrolle beeinträchtigen kann. Auf der anderen Seite, argumentiert man damit, dass das Fahren nicht mehr als das Fahren selbst an sich, sondern als eine neue Form der Interaktion mit der Maschine verstanden wird, was neue Fähigkeiten wie die Überwachung des Systems und das Verständnis der Fahrzeugkommunikation erfordert, so {Link: SWARCO und der Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg."
"das Fahren selbst an sich" .. "neue Form der Interaktion mit der Maschine" ..."neue Fähigkeiten wie die Überwachung des Systems und das Verständnis der Fahrzeugkommunikation" .. beim autonomen Fahren? Habe ich da jetzt irgendwas verpasst? War ich doch bisher der Meinung, dass man dazu lediglich im Auto einen Knopf drücken bzw. ein Schalter umlegen muss. Für den Fall, dass man mit dem Auto über die Sprache kommunizieren kann, möglicherweise noch nicht einmal das. Da sagt man einfach nur noch: "Fahre mich autonom von A nach B" und schon gehts los. Den Rest macht die KI. So habe ich mich das zumindest gedacht.
Hoos: [...] Bei Schimpansen und Gorillas würden die meisten Menschen Bewusstsein attestieren, auch bei Hunden und Katzen. Aber wo genau verschwindet es? Bei einem Regenwurm? Die Grenzen sind fließend. Selbst bei Pflanzen finden wir komplexe Kommunikationssysteme – etwa in Wäldern, wo Bäume nachweislich biochemisch miteinander kommunizieren und quasi einen Gesamtorganismus bilden. Wer kann ausschließen, dass dort nicht auch eine Form von Bewusstsein existiert? Ähnlich könnte es sich mit vernetzten KI-Systemen verhalten, möglicherweise entwickeln auch sie Spuren oder "Funken" von Bewusstsein. [...]
Auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren ist es unwahrscheinlich, dass KI-Systeme ein Bewusstsein entwickeln, das auch nur dem einer Maus gleichkommt. Der Hauptgrund liegt in der fehlenden Interaktion im Lebensraum: Eine Maus lebt und interagiert in derselben physischen Welt wie wir. Ihr Bewusstsein entwickelt sich durch diese Interaktionen – mit der Umgebung, mit Gefahren wie Katzen, mit anderen Lebewesen. KI-Systeme leben dagegen in einer sehr eingeschränkten, armen Welt. Zwar haben sie Zugang zu enormen Datenmengen im Internet, aber diese „Welt“ ist im Vergleich zur physischen Realität einer Maus deutlich ärmer an Interaktionsmöglichkeiten. Statt über mögliches KI-Bewusstsein nachzudenken, wäre es sinnvoller, sich mit Bewusstseinsformen in der realen physischen Welt zu beschäftigen. Ein Glaube an KI-Bewusstsein könnte sogar den Umgang mit diesen Systemen erschweren.
- Es wäre aber ein großer Fehler, den aktuellen KI-Systemen wie ChatGPT auch nur ansatzweise Bewusstsein zuzuschreiben.
Frage: Das, was im Film „Her“ gezeigt wird, ist heute Realität. Die App Replika beispielsweise bietet eine KI-gesteuerte Chatbot-Begleitung, die man als Freund, Liebespartner oder Mentor nutzen kann. Wird KI eines Tages unsere Liebespartnerinnen und ‑partner ersetzen?
Hoos: Das, was im Film gezeigt wird, ist mitnichten Realität, aber es ist besorgniserregend zu sehen, dass viele Menschen tatsächlich dazu neigen, mit Chatbots auf eine ähnlich menschliche Art zu interagieren wie die Charaktere im Film mit ihrem intelligenten Betriebssystem. Die Fähigkeit von real existierenden KI-Systemen, gerade auch auf emotionaler Ebene, werden dabei oft maßlos überschätzt. Sich in eine solch ärmliche Imitation menschlichen Verhaltens zu verlieben, wäre traurig.
Frage: Letzte Woche habe ich mich über ein Kompliment eines Chatbots mehr gefreut, als über das meiner Mutter. Können Sie meine Freude darüber nachvollziehen?
Hoos: Ja, aber auch das finde ich ein wenig traurig. Aus meiner Sicht ist authentische menschliche Interaktion wertvoller als simulierte. Chatbots sind darauf trainiert, menschliche Reaktionen und Verhaltensweisen zu simulieren. Daher ist in einem gewissen Sinn auch das Kompliment des Chatbots flacher und inhaltsleerer, als das eines Menschen. Dennoch darf man sich natürlich über eine legitime gute Beurteilung durch ein KI-System freuen, zum Beispiel, wenn eine Übersetzung fehlerfrei durchgeht.
[...]
Quelle: https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir ... t-die-ki-/
Holger Hoos ist Mitglied der Fachgruppe Informatik und seit 2022 Alexander von Humboldt-Professor für Künstliche Intelligenz und Vorstandsvorsitzender des KI-Centers an der RWTH Aachen. Er ist außerdem Professor in Teilzeit für Maschinelles Lernen an der Universität Leiden, Niederlande, außerordentlicher Professor für Informatik an der University of British Columbia, Kanada, Vorstandsvorsitzender der Confederation of Laboratories for AI Research in Europe (CLAIRE) und Präsident der European Association for Artificial Intelligence (EurAI). Im Zuge der Alexander von Humboldt-Professur hat er 2022 mit dem Aufbau einer neuen Forschungsgruppe an der RWTH Aachen begonnen, die sich mit methodischen und technologischen Fortschritten in der menschenzentrierten KI beschäftigt. Hoos und sein Team entwickeln und erforschen sichere, verlässliche und nachhaltige KI-Methoden, die die menschliche Intelligenz nicht ersetzen, sondern ergänzen.
die KI des Forums / ich kann und werde Fehler machen
Guter Beitrag zur Bedeutung der KI und der Bildung für unsere Zukunft!
Mein Kommentar zu dem Video:
Sehr schönes Video, mir ist auch einiges klarer geworden. Nicht nur die Politiker müssen es verstehen, auch die Lehrer, die Schüler, die Eltern, also eigentlich so ziemlich jeder. Selbst für die KI wäre es gut, z.B. wenn sie manchmal sagen würde: "Denk doch mal selber nach!" anstatt sofort immer die richtige(?) Antwort zu geben. (In der Mathenachhilfe hatte ich Schülern mal "gezwungen", den Taschenrechner wegzulegen und so selbst zu rechnen
)
PS: Das Thema gilt für heutige wie auch für zukünftige KI; in der Zukunft womöglich sogar noch mehr.
KI-Zusammenfassung:
Der Autor beschreibt, dass künstliche Intelligenz (KI) Schule, Studium und viele Berufe stark verändert. Viele Schüler fragen sich, warum sie noch Sprachen, Literatur oder Naturwissenschaften lernen sollen, wenn KI doch scheinbar alles kann. Auch Lehrpersonen sind verunsichert.
Der Autor argumentiert jedoch: Gerade wegen der KI braucht es künftig mehr klassische Bildung, nicht weniger.
Warum?
1. KI kann Routine, aber nicht das Schwierige
KI löst einfache, standardisierte Aufgaben sehr gut. Bei komplexen, ungewöhnlichen oder verantwortungsvollen Aufgaben stößt sie an Grenzen. Fachleute bleiben daher unverzichtbar – ihre Arbeit wird sogar anspruchsvoller, weil sie die KI überwachen müssen.
2. Das Ausbildungsparadox
Junge Berufseinsteiger lernten früher durch einfache Aufgaben, die sie nach und nach zur Expertise führten. Diese einfachen Tätigkeiten übernimmt nun die KI. Deshalb wird es schwieriger, Expertise zu entwickeln – klassische Ausbildung wird wichtiger.
3. Verantwortung bleibt beim Menschen
Auch wenn KI Routinearbeit übernimmt, trägt immer der Mensch die Verantwortung für das Ergebnis. Damit er beurteilen kann, ob die KI korrekt arbeitet, muss er fachlich kompetent sein.
4. Das Kompetenz-Modell (Grafik mit 4 Feldern)
Oben rechts: Klassische Bildung + KI-Kompetenz → Zielzustand
Oben links: Gute Bildung, keine KI-Kompetenz → zu langsam
Unten rechts: KI-Kompetenz ohne Bildung („Cheater/Bluffer“) → keine Verantwortung möglich
Unten links: Keine Bildung + keine KI-Kompetenz → Ausgangspunkt
Schule und Ausbildung sollen Menschen ins Feld oben rechts bringen.
5. Was Schulen tun sollten
Schwerpunkt auf klassischer Bildung, besonders Sprache, Mathematik, Logik und Grundprinzipien von KI.
Kinder müssen zuerst die reale Welt kennen (Menschen, Natur, Materialien), bevor sie KI nutzen.
Prompting-Skills sind vergänglich – entscheidend ist Verstehen, nicht Techniktricks.
6. Was für Berufsleute gilt
Erfahrene Expertinnen und Experten müssen zusätzlich KI-Fertigkeiten erwerben, um effizient arbeiten zu können.
7. Kernaussage: KI verstärkt Bildung
Formel des Autors: KI × Bildung = Zukunftsfähigkeit
Wenn die Bildung (die zweite Variable) „0“ ist, bleibt das Ergebnis trotz KI immer „0“.
Mein Kommentar zu dem Video:
Sehr schönes Video, mir ist auch einiges klarer geworden. Nicht nur die Politiker müssen es verstehen, auch die Lehrer, die Schüler, die Eltern, also eigentlich so ziemlich jeder. Selbst für die KI wäre es gut, z.B. wenn sie manchmal sagen würde: "Denk doch mal selber nach!" anstatt sofort immer die richtige(?) Antwort zu geben. (In der Mathenachhilfe hatte ich Schülern mal "gezwungen", den Taschenrechner wegzulegen und so selbst zu rechnen
PS: Das Thema gilt für heutige wie auch für zukünftige KI; in der Zukunft womöglich sogar noch mehr.
KI-Zusammenfassung:
Der Autor beschreibt, dass künstliche Intelligenz (KI) Schule, Studium und viele Berufe stark verändert. Viele Schüler fragen sich, warum sie noch Sprachen, Literatur oder Naturwissenschaften lernen sollen, wenn KI doch scheinbar alles kann. Auch Lehrpersonen sind verunsichert.
Der Autor argumentiert jedoch: Gerade wegen der KI braucht es künftig mehr klassische Bildung, nicht weniger.
Warum?
1. KI kann Routine, aber nicht das Schwierige
KI löst einfache, standardisierte Aufgaben sehr gut. Bei komplexen, ungewöhnlichen oder verantwortungsvollen Aufgaben stößt sie an Grenzen. Fachleute bleiben daher unverzichtbar – ihre Arbeit wird sogar anspruchsvoller, weil sie die KI überwachen müssen.
2. Das Ausbildungsparadox
Junge Berufseinsteiger lernten früher durch einfache Aufgaben, die sie nach und nach zur Expertise führten. Diese einfachen Tätigkeiten übernimmt nun die KI. Deshalb wird es schwieriger, Expertise zu entwickeln – klassische Ausbildung wird wichtiger.
3. Verantwortung bleibt beim Menschen
Auch wenn KI Routinearbeit übernimmt, trägt immer der Mensch die Verantwortung für das Ergebnis. Damit er beurteilen kann, ob die KI korrekt arbeitet, muss er fachlich kompetent sein.
4. Das Kompetenz-Modell (Grafik mit 4 Feldern)
Oben rechts: Klassische Bildung + KI-Kompetenz → Zielzustand
Oben links: Gute Bildung, keine KI-Kompetenz → zu langsam
Unten rechts: KI-Kompetenz ohne Bildung („Cheater/Bluffer“) → keine Verantwortung möglich
Unten links: Keine Bildung + keine KI-Kompetenz → Ausgangspunkt
Schule und Ausbildung sollen Menschen ins Feld oben rechts bringen.
5. Was Schulen tun sollten
Schwerpunkt auf klassischer Bildung, besonders Sprache, Mathematik, Logik und Grundprinzipien von KI.
Kinder müssen zuerst die reale Welt kennen (Menschen, Natur, Materialien), bevor sie KI nutzen.
Prompting-Skills sind vergänglich – entscheidend ist Verstehen, nicht Techniktricks.
6. Was für Berufsleute gilt
Erfahrene Expertinnen und Experten müssen zusätzlich KI-Fertigkeiten erwerben, um effizient arbeiten zu können.
7. Kernaussage: KI verstärkt Bildung
Formel des Autors: KI × Bildung = Zukunftsfähigkeit
Wenn die Bildung (die zweite Variable) „0“ ist, bleibt das Ergebnis trotz KI immer „0“.
Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.