Künstliche Intelligenz

Es gibt heute kaum Bereiche des alltäglichen Lebens, die nicht in irgendeiner Weise mit dem World-Wide-Web zusammenhängen. Das Gleiche gilt für "künstliche Intelligenz". Was hat die Philosophie dazu zu sagen?
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Jörn P Budesheim
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Mo 30. Mär 2026, 08:47

Burkart hat geschrieben :
Sa 28. Mär 2026, 10:24
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Sa 28. Mär 2026, 10:17
Das heißt, du hast nur einen Teil des Textes in die Suche gegeben und nicht die Hinleitung und die Erläuterung?
Zum Heraushören reichte der restliche Teil ;)
Hier hat dir allerdings das gereicht, was deine Ansicht bestätigt hat. Während du mit einem anderen Prompt das hier bekommen hättest:

"Die Aussage, dass man „Was ist Kausalität?“ nur über verschiedene Bereiche und Kontexte verstehen kann, ist kein Relativismus. [...] Relativismus behauptet typischerweise, dass Wahrheit, Geltung oder Begriffsinhalte letztlich nur von Standpunkt, Kultur oder Paradigma abhängen und keine objektiven oder universellen Referenzen haben; das wird hier aber gar nicht ausgesprochen. [...] Kontextabhängigkeit ≠ Relativismus" (Perplexity.ai)

Sie hätte auch schreiben können: Relationalismus ≠ Relativismus. Das wird oft verwechselt. So glauben manche, die Relativitätstheorie würde den Relativismus bestätigen!



Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“

Burkart
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Mo 30. Mär 2026, 10:22

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 08:47
Burkart hat geschrieben :
Sa 28. Mär 2026, 10:24
Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Sa 28. Mär 2026, 10:17
Das heißt, du hast nur einen Teil des Textes in die Suche gegeben und nicht die Hinleitung und die Erläuterung?
Zum Heraushören reichte der restliche Teil ;)
Hier hat dir allerdings das gereicht, was deine Ansicht bestätigt hat. Während du mit einem anderen Prompt das hier bekommen hättest:
Dsa lag am Prompt. Und wie gesagt, mir ging es nur um das Heraushören, der Eindruck, keine tiefgehende Analyse.
"Die Aussage, dass man „Was ist Kausalität?“ nur über verschiedene Bereiche und Kontexte verstehen kann, ist kein Relativismus. [...] Relativismus behauptet typischerweise, dass Wahrheit, Geltung oder Begriffsinhalte letztlich nur von Standpunkt, Kultur oder Paradigma abhängen und keine objektiven oder universellen Referenzen haben; das wird hier aber gar nicht ausgesprochen. [...] Kontextabhängigkeit ≠ Relativismus" (Perplexity.ai)

Sie hätte auch schreiben können: Relationalismus ≠ Relativismus. Das wird oft verwechselt. So glauben manche, die Relativitätstheorie würde den Relativismus bestätigen!
Ehrlich? Relativitätstheorie ist ja "nur" Physik und Mathematik, Relativismus Philosophie.
Und sicher richtig, Beziehungen (Relationalismus) und Kontextabhängigkeit (Relativismus) sind natürlich verschiedene Dinge.



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

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Jörn P Budesheim
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Burkart hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 10:22
Kontextabhängigkeit (Relativismus)
Kontextabhängigkeit im obigen Sinn ist eben kein (!) Relativismus! Diese Kurzerläuterung der KI ist eigentlich nicht schlecht: Relativismus behauptet typischerweise, dass Wahrheit, Geltung oder Begriffsinhalte letztlich nur von Standpunkt, Kultur oder Paradigma abhängen und keine objektiven oder universellen Referenzen haben.



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Jörn P Budesheim
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Burkart hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 10:22
mir ging es nur um das Heraushören
Du konntest aber keinen Relativismus heraushören, weil keiner drin war! Der Punkt ist allerdings, dass du so gepromptet und gelesen hast, dass du dich am Ende bestätigt gefühlt hast. Gewissermaßen ein Teamwork von dir und KI.



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Burkart
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Mo 30. Mär 2026, 12:48

Jörn P Budesheim hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 11:24
Burkart hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 10:22
Kontextabhängigkeit (Relativismus)
Kontextabhängigkeit im obigen Sinn ist eben kein (!) Relativismus! Diese Kurzerläuterung der KI ist eigentlich nicht schlecht: Relativismus behauptet typischerweise, dass Wahrheit, Geltung oder Begriffsinhalte letztlich nur von Standpunkt, Kultur oder Paradigma abhängen und keine objektiven oder universellen Referenzen haben.
Was ist mit der Definition?
"Der Relativismus, gelegentlich auch Relationismus (entsprechend von lateinisch relatio, „Verhältnis“, „Beziehung“), ist eine philosophische Denkrichtung, welche die Wahrheit von Aussagen, Forderungen und Prinzipien als stets von etwas anderem bedingt ansieht und absolute Wahrheiten verneint."
Na ja, so unterschiedlich ist das auch nicht. Du hast ja auch u.a. vom "Standpunkt" gesprochen, klingt für mich schon irgendwie nach "Kontext", wobei sicher die Frage ist, wie eng oder weit man "Kontext" sieht.



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Timberlake
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Mo 30. Mär 2026, 15:29

Burkart hat geschrieben :
Sa 14. Mär 2026, 09:58
Ein neuer Beitrag zu KI: "Mathe, Medizin, Musik: Ohne Wissen macht KI nur Lärm" von Matthias Zehnder
Er spricht dort den Nutzen und Probleme von KI an (z.B. für heutige Schüler) und analysiert im Weiteren schön die Ebenen von:
- (Roh-)Daten
- Information (verarbeitetete Daten, damit anwendbar; diese stehen für wer/was-Fragen)
- Wissen (wie-Fragen, Nutzen für uns)
- Verständnis (systematisches Lernen, Erklärungen)
- Weisheit (richtige Dinge zu tun)
...und ihre Zusammenhänge von KI zu uns Menschen.


"Und das ist ein zentraler Unterschied. Die KI hat Daten und Informationen, die sie uns weitergeben kann. Wissen und Verständnis dagegen muss in unseren Köpfen entstehen .. 11:13 min"
Matthias Zehnder



.. und , ich ergänze, auch Weisheit (richtige Dinge zu tun) muss in unseren Köpfen entstehen. Das würde übrigens, denke ich, falsche Dinge nicht zu tun mit einschließen ..
euronews.com hat geschrieben :
Studie: KI-Chatbots greifen in 95% aller Kriegsspiele zur Atombombe

Forschende warnen: Künstliche Intelligenz könnte den Umgang mit Krisen grundlegend verändern – und Risiken verschärfen.

Millisekunden-Entscheidungen ohne menschliche Kontrolle

Besonders bedenklich erscheint der Hochfrequenzhandel, bei dem KI-Algorithmen innerhalb von Millisekunden auf Marktsignale reagieren. Während der normale Anleger noch die Schlagzeilen liest, haben die Maschinen bereits Milliardenbeträge umgeschichtet. Diese Entwicklung verstärkt die ohnehin schon bestehende Kluft zwischen institutionellen Anlegern und Privatinvestoren dramatisch.

....

Hochfrequenzhandel: Die Macht der Roboter

Der Hochfrequenzhandel übernimmt zunehmend die Macht über die Kurse. Im US-Aktienmarkt kontrollieren die virtuellen Händler bereits 40 bis 70 Prozent aller Transaktionen. Tendenz steigend.

Doch die Computer handeln längst nicht mehr nur mit Aktien. Mitten in der Euro-Krise erobern die Robohändler nun auch den hochsensiblen Devisenmarkt. Im täglichen Währungskrieg werden sie zum bestimmenden Faktor, zeigt eine aktuelle Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Sie schätzt den Marktanteil auf 24 bis 30 Prozent – das sind rund 1000 Milliarden Dollar Umsatz pro Tag.
rund 1000 Milliarden Dollar Umsatz pro Tag! ... dazu nur mal zum Vergleich die gut 525 Milliarden, die der Bund 2026 für das ganze Jahr ausgeben kann.

Soviel, und zwar als ein Beispiel dafür, zur Ebene (Roh-)Daten !




Burkart
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Di 31. Mär 2026, 09:14

Timberlake hat geschrieben :
Mo 30. Mär 2026, 15:29
Burkart hat geschrieben :
Sa 14. Mär 2026, 09:58
Ein neuer Beitrag zu KI: "Mathe, Medizin, Musik: Ohne Wissen macht KI nur Lärm" von Matthias Zehnder
Er spricht dort den Nutzen und Probleme von KI an (z.B. für heutige Schüler) und analysiert im Weiteren schön die Ebenen von:
- (Roh-)Daten
- Information (verarbeitetete Daten, damit anwendbar; diese stehen für wer/was-Fragen)
- Wissen (wie-Fragen, Nutzen für uns)
- Verständnis (systematisches Lernen, Erklärungen)
- Weisheit (richtige Dinge zu tun)
...und ihre Zusammenhänge von KI zu uns Menschen.


"Und das ist ein zentraler Unterschied. Die KI hat Daten und Informationen, die sie uns weitergeben kann. Wissen und Verständnis dagegen muss in unseren Köpfen entstehen .. 11:13 min"
Matthias Zehnder



.. und , ich ergänze, auch Weisheit (richtige Dinge zu tun) muss in unseren Köpfen entstehen. Das würde übrigens, denke ich, falsche Dinge nicht zu tun mit einschließen ..
euronews.com hat geschrieben :
Studie: KI-Chatbots greifen in 95% aller Kriegsspiele zur Atombombe

Forschende warnen: Künstliche Intelligenz könnte den Umgang mit Krisen grundlegend verändern – und Risiken verschärfen.

Millisekunden-Entscheidungen ohne menschliche Kontrolle

Besonders bedenklich erscheint der Hochfrequenzhandel, bei dem KI-Algorithmen innerhalb von Millisekunden auf Marktsignale reagieren. Während der normale Anleger noch die Schlagzeilen liest, haben die Maschinen bereits Milliardenbeträge umgeschichtet. Diese Entwicklung verstärkt die ohnehin schon bestehende Kluft zwischen institutionellen Anlegern und Privatinvestoren dramatisch.

....

Hochfrequenzhandel: Die Macht der Roboter

Der Hochfrequenzhandel übernimmt zunehmend die Macht über die Kurse. Im US-Aktienmarkt kontrollieren die virtuellen Händler bereits 40 bis 70 Prozent aller Transaktionen. Tendenz steigend.

Doch die Computer handeln längst nicht mehr nur mit Aktien. Mitten in der Euro-Krise erobern die Robohändler nun auch den hochsensiblen Devisenmarkt. Im täglichen Währungskrieg werden sie zum bestimmenden Faktor, zeigt eine aktuelle Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Sie schätzt den Marktanteil auf 24 bis 30 Prozent – das sind rund 1000 Milliarden Dollar Umsatz pro Tag.
rund 1000 Milliarden Dollar Umsatz pro Tag! ... dazu nur mal zum Vergleich die gut 525 Milliarden, die der Bund 2026 für das ganze Jahr ausgeben kann.

Soviel, und zwar als ein Beispiel dafür, zur Ebene (Roh-)Daten !
Ich verstehe jetzt nicht recht, ob/was das mit Weisheit zu tun hat oder es das überhaupt sollte...
...aber, ach ja, könnte man viel Steuern eintreiben, wenn man jede Transaktion nur etwas besteuern würde...



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Burkart
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Sa 23. Mai 2026, 11:55

Ich habe Perplexity mal gefragt, was es so Neues in der KI gibt.
Der für mich wichtigste Punkt ist das Kommen physischer KI:
"Physische KI meint KI, die nicht nur Texte oder Bilder erzeugt, sondern in der echten Welt wahrnimmt, entscheidet und handelt. Bei Robotik heißt das: Roboter werden flexibler, lernen aus Daten und können sich besser an neue Situationen anpassen als klassische, starr programmierte Maschinen.
Der Kern ist die Verbindung von KI, Sensorik und Mechanik. Statt nur fest definierte Abläufe abzuarbeiten, sollen Roboter ihre Umgebung erkennen, Unterschiede verstehen und darauf reagieren."



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Sa 23. Mai 2026, 12:55

Burkart hat geschrieben :
Sa 23. Mai 2026, 11:55
Ich habe Perplexity mal gefragt, was es so Neues in der KI gibt.
Der für mich wichtigste Punkt ist das Kommen physischer KI:
"Physische KI meint KI, die nicht nur Texte oder Bilder erzeugt, sondern in der echten Welt wahrnimmt, entscheidet und handelt. Bei Robotik heißt das: Roboter werden flexibler, lernen aus Daten und können sich besser an neue Situationen anpassen als klassische, starr programmierte Maschinen.
Der Kern ist die Verbindung von KI, Sensorik und Mechanik. Statt nur fest definierte Abläufe abzuarbeiten, sollen Roboter ihre Umgebung erkennen, Unterschiede verstehen und darauf reagieren."
Ich habe deinen Text wiederum an perplexity gegeben. Auch wenn ich natürlich nicht mit allen Aspekten der Antwort übereinstimme, könnte es dich vielleicht interessieren, was das Programm "gesagt" hat:

"Das greift zu kurz. Die Beschreibung bleibt auf der Ebene funktionaler Leistungsfähigkeit (Wahrnehmen, Entscheiden, Handeln), ohne zwischen bloß mechanischer Kausalität und leiblich verfasstem, bewusstem Erleben zu unterscheiden.

Gerade diese Differenz ist zentral: Ein Roboter kann zwar sensomotorisch operieren und adaptiv lernen, aber das macht ihn noch nicht zu einem lebendigen oder gar bewussten Körper. Begriffe wie „Wahrnehmung“ oder „Entscheidung“ werden hier nur metaphorisch bzw. funktional verwendet. Ohne eine Klärung, ob und in welchem Sinne überhaupt phänomenales Bewusstsein, Intentionalität oder Selbstbezug vorliegen, bleibt „physische KI“ ontologisch unterbestimmt.

Kurz: Es wird Verhalten beschrieben, aber nicht geklärt, ob dahinter mehr steckt als komplexe Mechanik. Genau diese Frage ist aber philosophisch entscheidend."


Nach meinem Gefühl wird gutes "Prompten", inklusive guter Nachfragen eine der zentralen Fähigkeiten der Zukunft sein :)



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Burkart
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Sa 23. Mai 2026, 15:22

Natürlich sind mit den (weiteren) Ansätzen zur physischen KI nicht gleich alle Problem gelöst, aber es ist wichtiger Schritt hinsichtlich Verstehens durch KI. Solange sie die physische Welt nicht kennt, fehlt ihr diese Erfahrung jedenfalls und deshalb die Grundlage für Weiteres.



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