Gedankenschnipsel

Hannah Arendt war eine jüdische deutsch-amerikanische politische Philosophin, Theoretikerin und Publizistin.
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Stefanie
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Do 30. Mai 2024, 20:52

Eine lose Sammlung von Aussagen, Gedanken von Hannah Arendt, über die ich so stolpere, oder gerne auch andere stolpern.


Hannah Arendt Denktagebuch Seite 150, Piper Taschenbuchausgabe 2016

"Gesetze regeln den politischen, d.h. den Bereich des Zwischen der menschlichen Welt. Wo immer dies Zwischen, das zugleich Abstand und Verbindung herstellt und als solches den Raum konstituiert, in dem wir uns miteinander bewegen und gegeneinander verhalten, durchschlagen wird, also in der Liebe zum Beispiel, gelten Gesetze nicht mehr, verlieren sie ihre Relevanz.
Gesetze dürfen nie erlassen werden für irgendeinen Bereich ausser dem strikt politischen. Sie schützen mich vor dem Unrecht der Anderen, sie schützen die Anderen vor dem Unrecht, das ich ihnen tun kann. Sie dürfen aber nie vorgeben, mich vor mir selbst zu schützen - wie alle Gesetzgebung gegen Laster, Spiel, Trunksucht etc. Aller Einbruch der Moral ins Politische, d.h. moralisierenden Raisonierens, das über den Begriff des Unrechts, verübt am Andern, hinausgeht, ist immer ein Angriff auf die Freiheit.
Praktisch würde dies heissen: Eine Rauschgiftgesetzgebung darf bestrafen nur den, der Rauschgift auf dem Schwarzen Markt verkauft also einem Andern schadet dadurch, dass er sich an seiner Sucht bereichert -, nicht den Käufer, der das Morphium sich selbst spritzt. Dies geht niemanden etwas an, solange der Morphinist nicht kriminell wird."

Geschrieben November 1951



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Stefanie
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Fr 31. Mai 2024, 18:35

Denktagebuch, Seite 641
Unser Zeitbewusstsein richtet sich genau nach der Anzahl von Jahren, die wir gelebt haben. Je jünger man ist, desto länger ist ein Jahr, aber auch eine Stunde oder ein Tag. Wenn ich fünf Jahre alt bin, ist ein Jahr ein Fünftel meiner Lebenszeit; wenn ich fünfzig bin, aber nur ein Fünfzigstel. Das ändert sich erst, wenn man alt wird und beginnt, statt von der Geburt vom Tode her zu rechnen. Da werden die Jahre unmerklich wieder länger.
Mai 1965
Tja....so richtig nachvollziehen kann ich das nicht.



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Jörn Budesheim
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Fr 31. Mai 2024, 19:21

Was genau leuchtet dir nicht ein? Dass das Zeitempfinden mit der Lebensdauer korreliert oder dass es sich mit dem hohe Alter dreht?

Mir kommt diese Textpassage irgendwie bekannt vor, kann es sein dass wir das schon mal besprochen haben, vielleicht im Kaffeestübchen?




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Stefanie
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Fr 31. Mai 2024, 19:47

Diesen Text nicht, aber das Thema. Schon im alten Forum. Ich habe überlegt, ob sich in den letzten 20 Jahren etwas geändert hat. Bzgl. des Zeitempfindes je nach Alter. Ich weiß nicht mehr genau was ich damals gesagt habe, aber heute empfinde ich es, dass irgendwie alles schneller läuft und ich nicht mitkomme. Der Juni fängt jetzt an und ich wie jetzt schon?

Das ist mir zu hoch:
Unser Zeitbewusstsein richtet sich genau nach der Anzahl von Jahren, die wir gelebt haben. Je jünger man ist, desto länger ist ein Jahr, aber auch eine Stunde oder ein Tag. Wenn ich fünf Jahre alt bin, ist ein Jahr ein Fünftel meiner Lebenszeit; wenn ich fünfzig bin, aber nur ein Fünfzigstel.



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Jörn Budesheim
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Fr 31. Mai 2024, 20:14

Es ist klar, dass sie die Zeit nicht absolut betrachtet, sondern relativ zur bisherigen Lebenszeit. Wenn ich ein Jahr gelebt habe, dann ist ein Jahr meine ganze Lebenszeit, aber wenn ich 100 Jahre alt bin, dann ist die gleiche Zeit nur ein Prozent. So viel ist klar. Wo liegt nun der Haken? Ist die Argumentation das Problem oder ist das Problem, dass es nicht mit dem übereinstimmt, was du fühlst oder wie oder was?




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Stefanie
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Fr 31. Mai 2024, 20:30

Na ja, das ist ein Mischmasch.
Die mathematische Herleitung verstehe ich schon nicht. Wenn ich 100 Jahre alt bin, ist meine Lebenszeit 100 Jahre, wieso ist das 1 % und von was 1 %? Meine Lebenszeit ist 100 Jahre und nicht 1 Jahr.
Und dann steht zuerst Zeitbewusstsein, aber das ist doch was anderes, als eine Prozentrechnung.



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Jörn Budesheim
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Fr 31. Mai 2024, 20:38

Bist du 1 Jahr alt, dann ist 1 Jahr 100% deiner Lebenszeit.
Bist du 100 Jahre alt, dann ist 1 Jahr 1% deiner Lebenszeit.




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Stefanie
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Fr 31. Mai 2024, 22:10

Rein rechnerisch verstehe ich das jetzt. Nur wieso das etwas über das Zeitbewusstsein oder Zeitempfinden aussagt, verstehe ich nicht.



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Burkart
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Sa 1. Jun 2024, 00:33

Stefanie hat geschrieben :
Fr 31. Mai 2024, 22:10
Rein rechnerisch verstehe ich das jetzt. Nur wieso das etwas über das Zeitbewusstsein oder Zeitempfinden aussagt, verstehe ich nicht.
Dein Bewusstsein bezieht sich auf dein ganzes Leben, du bist sozusagen deine ganze Vergangenheit. Das bezieht sich dann auch auf dein Zeitbewusstsein: In z.B. einem heutigen Tag erlebst du gefühlt nur noch einen kleineren Bruchteil als in deinen jüngeren Jahren, weil du heute schon mehr (bewusst) erlebt und z.B. auch im Langzeitgedächtnis hast als früher.
Du hast also schon viel erlebt, was Neues eher seltener macht; Neues ist für längere subjektive Zeit mit verantwortlich.
So ungefähr...



Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.

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Quk
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Sa 1. Jun 2024, 02:33

Stefanie hat geschrieben :
Fr 31. Mai 2024, 19:47
Diesen Text nicht, aber das Thema. Schon im alten Forum.
Daran erinnere ich mich. Dazu hatte ich auch ein Bildchen gezeichnet, um zu illustrieren, dass mit zunehmendem Alter nicht nur das gefühlte Tempo zunimmt, sondern dass auch vorherige Jahrhunderte näher kommen. Beispiel: Ich bin 1963 geboren. Als ich 6 Jahre alt war, war das Jahr 1957 eine ganze Lebensspanne entfernt von meiner Geburt. 1957 war die graue Vorzeit für mich. Jetzt mit 60 ist das Jahr 1957 nur noch so etwas wie der Vortag vor meiner Geburt, und das damalige Entfernungsgefühl zu 1957 gilt jetzt für 1903. Das heißt, der Zweite Weltkrieg, beispielsweise, ist mir heute viel näher als damals, und die Grausamkeiten werden dadurch noch realistischer. 20 Jahre vor meiner Geburt war also noch Krieg. Für mich als Kind war das weit weg. Heute sind 20 Jahre ein Klacks. Somit ist auch der Krieg für mein heutiges Gefühl nur ein Klacks von meinem Leben entfernt.

Auch die ganzen Epochen -- Barock, Renaissance, Antike -- kommen immer näher. Die Menschheitsgeschichte ist verdammt kurz ...




Timberlake
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Sa 1. Jun 2024, 02:42

.. jetzt wo du es sagst , ich , der ich 1961 geboren wurde , kann dem nur zustimmen.
Stefanie hat geschrieben :
Fr 31. Mai 2024, 18:35
Denktagebuch, Seite 641

Unser Zeitbewusstsein richtet sich genau nach der Anzahl von Jahren, die wir gelebt haben. Je jünger man ist, desto länger ist ein Jahr, aber auch eine Stunde oder ein Tag. Wenn ich fünf Jahre alt bin, ist ein Jahr ein Fünftel meiner Lebenszeit; wenn ich fünfzig bin, aber nur ein Fünfzigstel. Das ändert sich erst, wenn man alt wird und beginnt, statt von der Geburt vom Tode her zu rechnen. Da werden die Jahre unmerklich wieder länger.
Mai 1965
Hanna Ahrendt ist übrigens Jahrgang 1906 und war zu diesem Zeitpunkt in etwa so alt wie wir.




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Quk
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Sa 1. Jun 2024, 02:50

Es gibt für diesen Effekt noch weitere wichtige Faktoren:

Je jünger man ist, desto unwissender ist man; das heißt, zu Beginn lernt man enorm viel in kurzer Zeit, und jede neue Erkenntnis ist aufregend. Ein Tag, an dem man lernt, wie Holzklötzchen zu stapeln sind und wie Zucker schmeckt und wie Erdbeeren riechen -- das ist am Ende ein gigantisch ereignisreicher Tag. Das ist wie eine wochenlange Forschungsexpedition. Wenn das erste Jahr mit solchen ereignisreichen Tagen ausgefüllt wird, dann fühlt sich auch dieses Jahr an wie eine ewig lange Lebensepoche. Mit zunehmendem Alter kennt man solche Sachen schon und man begeistert sich nicht mehr alle fünf Minuten für jede Banalität. Die Entdeckungsfreude erscheint seltener und die Emotionsdichte entlang des Jahres nimmt ab; die Apathie-Zeiten zwischen den emotionalen Ereignissen werden länger und diese werden auch nicht im Gedächtnis gespeichert, weil sie belanglos sind. Blendet man 300 unwichtigen Tage aus, so ist das Jahr im Gedächtnis nur noch 65 Tage lang.




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Quk
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Sa 1. Jun 2024, 03:00

Ha! :-) Ich sehe gerade in mein uraltes Archiv und staune: Das Bildchen hab ich sogar noch -- plus ein paar weitere aus der Zeit ... Höhöhö ...

Soll ich die nochmal zeigen ...? :-)




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Jörn Budesheim
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Sa 1. Jun 2024, 08:03

Quk hat geschrieben :
Sa 1. Jun 2024, 02:50
Je jünger man ist, desto unwissender ist man; das heißt, zu Beginn lernt man enorm viel in kurzer Zeit, und jede neue Erkenntnis ist aufregend
Lernen wir nicht gerade heute jeden Tag dazu, weil sich unsere Lebenswelten ständig und immer schneller verändern? Es ist unglaublich, was jeden Tag passiert. Ich sehe, wie ein verurteilter Krimineller sich anschickt, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, und wie die Nazis überall auf der Welt erstarken. Ich kann jetzt mit den Wänden sprechen - weil ich, wenn ich den täglichen Lernzyklen folge, mit Computern Dinge tun kann, von denen ich vor ein paar Jahren nicht einmal geträumt hätte. Kriegsgebiete rücken immer näher, und solche mörderischen und unmenschlichen Konflikte bringen Brüche auch in mein unmittelbares Umfeld. Ich muss lernen, damit umzugehen. Andererseits bin ich mit Künstlerkolleginnen und -kollegen auf der ganzen Welt verbunden und trage das Wissen der Menschheit in meiner rechten Hosentasche mit mir herum. Der Klimakollaps ist eine bedrohliche Realität, deshalb löffele ich vegetarisches Essen - aus Plastikverpackungen. Was ich auf einem Blatt Papier mit einem einfachen Stift und bloßen Händen alles machen kann, ist unerschöpflich, da hört mein Lernen nie auf!

Ich habe wirklich das Gefühl, dass sich die Erde immer schneller dreht und immer verrücktere Dinge passieren. Die Zeit ist zerrissen, neben viel Gutem geschieht so viel Schrecklicheres.




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Stefanie
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Sa 1. Jun 2024, 17:28

Arendt schreibt an anderer Stelle: Unser Staunen nimmt ab in dem Maße, wie wir mit der Welt bekannt werden. (S. 781 Denktagebuch. Mai 1970)

Der Umstand, dass ich Arendt mag, bedeutet nicht, dass ich alles von ihr verstehe oder immer mit ihr einer Meinung bin. Diesen Satz oben kann ich nicht unterschreiben. Ich finde nicht, dass das Staunen abnimmt, wenn man älter wird.
Das liegt ja auch daran, dass wir Menschen immer neues entdecken und neues erfinden. Auch können es Kleinigkeiten sein, über die ich noch staunen kann. In dem Gebäude, in dem mein Büro ist, ist nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Frühförderung. Deren Therapiematerialien sind Spielzeuge in allen möglichen Varianten. Eine Quelle ständiger Begeisterung, was da so alles gibt, gekauftes und selbstgemachtes. Therapieböhnchen...Die sind so cool. Oder umfuktionierte Pringles Dosen.
Das alles zu verarbeiten und zu behalten, was einem so begegnet, ist allerdings etwas anstrengender geworden. Denke ich mal. Die Pausen, die entstehen, sind nicht Apathie, sondern Erholung. Ich sage manchmal scherzhaft, man müsste seinen "Kopf" mal wie eine Festplatte defragmentieren können, oder den Arbeitsspeicher leeren können, um das alles sortieren zu können.
Ich würde vieles nicht unbedingt als lernen bezeichnen, sondern tatsächlich als Staunen. Und ich finde nicht, dass dies weniger wird, nur weil wir älter werden.
Quk hat geschrieben :
Sa 1. Jun 2024, 03:00
Ha! :-) Ich sehe gerade in mein uraltes Archiv und staune: Das Bildchen hab ich sogar noch -- plus ein paar weitere aus der Zeit ... Höhöhö ...

Soll ich die nochmal zeigen ...? :-)
Also zumindest dass zu dem Thema hier. An das kann ich mich nicht erinnern, wahrscheinlich irgendwo in einer Ecke meiner Erinnerungen verbuddelt.



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Quk
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Sa 1. Jun 2024, 17:43

Naja, ein Baby staunt alle fünf Minuten. Ein Greis alle fünf Stunden. Die Intervalle zwischen den Überraschungen werden länger, oder nicht? Weil man im Alter halt schon so viel kennengelernt hat, dass Entdeckungen seltener werden.

Humor arbeitet ja auch mit Überraschungen. Als Kind habe ich über jeden Furz gelacht, weil alles neu und aufregend war; aber je älter ich werde, desto ungewöhnlicher muss eine Pointe sein, um mich zum Lachen zu bringen. Weil ich mehr und mehr Effekte vorausahne.




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Quk
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Sa 1. Jun 2024, 17:50

EmpfundeneZeit01.gif
EmpfundeneZeit01.gif (37.05 KiB) 591 mal betrachtet
Datiert Mai 2005. Im dortigen Forum war ich um diese Zeit in meiner "Endphase" und hatte mich umbenannt von Pjotr zu Eierdieb (signiert mit "00dieb", also mit zwei Eiern).




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Stefanie
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Sa 1. Jun 2024, 19:17

Danke für die Zeichnung.
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Woran merkt man, das es so ist, wie in der Zeichnung?

Ich glaube, wir verwenden Staunen etwas anders. Wir staunen doch nicht nur über Neues, sondern auch über schon Bekanntes, weil es uns z.B. fasziniert.



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Jörn Budesheim
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Sa 1. Jun 2024, 20:58

Quk hat geschrieben :
Sa 1. Jun 2024, 17:43
... aber je älter ich werde, desto ungewöhnlicher muss eine Pointe sein, um mich zum Lachen zu bringen.
Vielleicht staut und lacht man zwar seltener, aber dafür tiefer?




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Quk
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So 2. Jun 2024, 03:51

Tja, was genau ist "Staunen" eigentlich? Vielleicht ein Gefühls-Cocktail, und dessen Zutaten sind ...?




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