Nietzsche: Erschließen, nicht errathen
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Roland_Kaschube
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@Timberlake
Hallo lieber Timberlake,
na, das freut mich.
Ja, Du hast Recht, das "Erschließen" ist bei Nietzsche positiv konnotiert. Das ist in der Tat ein wichtiger Schritt, um sich seine Werke zu erschließen.
Jetzt bin ich mal gespannt, was Du mit diesem Schlüssel zutage beförderst... Good luck!
Stay tuned
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Roland_Kaschube
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Hallo liebe Stefanie,
hab vielen Dank!
Liebe Grüße,
Roland
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Timberlake
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@Roland_KaschubeRoland_Kaschube hat geschrieben : ↑So 4. Feb 2024, 10:13@Timberlake
Hallo lieber Timberlake,
na, das freut mich.
Ja, Du hast Recht, das "Erschließen" ist bei Nietzsche positiv konnotiert. Das ist in der Tat ein wichtiger Schritt, um sich seine Werke zu erschließen.
Hallo lieber Roland_Kaschube
.. na das freut mich allerdings überhaupt nicht.
Denn wenn du meine Aufführungen sorgfältig durchgelesen hast , dann sollte eigentlich daraus das ganze Gegenteil hervorgegangen sein. War denn das Alles für umsonst!Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Fr 2. Feb 2024, 22:01@Timberlake
Hallo lieber Timberlake,
ja, ich habe mir Deine Aufführungen sorgfältig durchgelesen und bitte um Entschuldigung, wenn das von Dir gewünschte Ergebnis ausgeblieben ist.
Was hast du denn an dem "Gerücht" nicht verstanden ?Timberlake hat geschrieben : ↑Mi 31. Jan 2024, 20:51Aber Hallo lieber Roland_Kaschube ..Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Di 30. Jan 2024, 12:07Hallo liebe Leute,
Wenn nämlich Zarathustra das stringente Schließen dem denkfaulen oder unsicheren Erraten vorzieht, dann bedeutet das, dass Nietzsches Denken wesentlich logischer ausgerichtet ist, als man im allgemeinen annimmt. Gewiss war Nietzsche kein Logiker im Sinn eines Wittgenstein oder Frege, aber er war Rhetoriker. Als solcher war er gezwungen, um das Publikum zu überzeugen, seinen Worten präzise Ausrichtungen zu geben. Das bedeutet, dass er seine Begriffe fest determiniert hat. Der Interpretationsrahmen ist eher gering als weit.
Na das halte ich aber für ein Gerücht , dass Zarathustra das stringente Schließen dem denkfaulen oder unsicheren Erraten vorzieht. Ganz im Gegenteil , so zumindest gemäß meinen , hier in diesem Thread dazu geposteten Beiträgen.
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Timberlake
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Ich kann dir vielleicht verraten , warum für Nietzsche eine korrekte Interpretation dieses Zitats so wichtig ist ....Michael7Nigl hat geschrieben : ↑Di 30. Jan 2024, 00:23Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Mo 29. Jan 2024, 17:45„(…); und, wo ihr errathen könnt, da hasst ihr es, zu erschliessen (…).
Möchtest Du uns verraten, warum eine korrekte Interpretation ausgerechnet dieses Zitats für Dich so wichtig ist?
- "Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, –
euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, deren Seele mit Flöten zu jedem Irr-Schlunde gelockt wird:
– denn nicht wollt ihr mit feiger Hand einem Faden nachtasten; und, wo ihr erraten könnt, da haßt ihr es, zu erschließen –"
Nietzsche ... Also sprach Zarathustra
- Wenn ich mir das Bild eines vollkommnen Lesers ausdenke, so wird immer ein Untier von Mut und Neugierde daraus, außerdem noch etwas Biegsames, Listiges, Vorsichtiges, ein geborner Abenteurer und Entdecker. Zuletzt: ich wüßte es nicht besser zu sagen, zu wem ich im Grunde allein rede, als es Zarathustra gesagt hat: wem allein will er sein Rätsel erzählen?
Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, –
euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, deren Seele mit Flöten zu jedem Irrschlunde gelockt wird:
– denn nicht wollt ihr mit feiger Hand einem Faden nachtasten; und wo ihr erraten könnt, da haßt ihr es, zu erschließen...
Nietzsche ... Ecce Homo
.. und zwar weil Nietzsche sich von daher das Bild eines vollkommnen Lesers ausdenkt. Das scheint ihm sogar so wichtig zu sein , dass er an diese Stelle diesen Text aus "Also sprach Zarathustra" nochmal explizit wiederholt hat. So oft kommt das nun wahrlich nicht vor. Ich bin übrigens selbst erst über Roland_Kaschube auf diese Wichtigkeit , einer korrekte Interpretation dieses Zitats gestoßen. Man lernt doch nie aus. Wenngleich wiederum Roland_Kaschube möglicherweweise selbst , alles andere , als denn einer korrekten Interpretation erlegen ist. Wenn man sich das Bild eines vollkommnen Lesers ausdenkt , wäre es denn wirklich so einfach , wie es sich Roland_Kaschube mit seiner Interpretation gemacht hat. Das man nach Ansicht von Nietzsche , seine Hinterlassenschaft erschließen und nicht erraten soll?
Wenn es denn so einfach wäre , dann hätte Nietzsche sein Zarathustra auch sagen lassen können " .. und wo ihr erschließen könnt, da haßt ihr es, zu erraten" . Denkt mal drüber nach.
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Roland_Kaschube
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@Timberlake
Hi Timberlake,
ich sehe, Du näherst Dich der Thematik.
Allerdings würde ich die Aussage "Wo ihr erraten könnt, da hasst ihr es zu erschließen" nicht umkehren. Ich würde mich an Nietzsches Vokabular halten.
Einen weiteren Schlüssel gibt es in dem Beitrag, den ich am Freitag, den 8. Februar um 10.00 Uhr, veröffentlichen werde. Es geht um die "Morgenröte" am Anfang von Also sprach Zarathustra. Auch hier muss man sehr genau hinsehen. Nietzsche schreibt nicht, dass Zarathustra "Morgens im Frühtau, im Morgengrauen oder bei Sonnenaufgang" aufsteht - sondern "Morgens mit der Morgenröte". Nietzsche setzt glasklare Vorzeichen für den Verlauf von Also sprach Zarathustra dank der Morgenröthe.
Dieses Detail wird grundsätzlich überlesen! Ich habe es noch in keinem Kommentar gefunden.
Ich bin auf Meinung gespannt!
Hi Timberlake,
ich sehe, Du näherst Dich der Thematik.
Allerdings würde ich die Aussage "Wo ihr erraten könnt, da hasst ihr es zu erschließen" nicht umkehren. Ich würde mich an Nietzsches Vokabular halten.
Einen weiteren Schlüssel gibt es in dem Beitrag, den ich am Freitag, den 8. Februar um 10.00 Uhr, veröffentlichen werde. Es geht um die "Morgenröte" am Anfang von Also sprach Zarathustra. Auch hier muss man sehr genau hinsehen. Nietzsche schreibt nicht, dass Zarathustra "Morgens im Frühtau, im Morgengrauen oder bei Sonnenaufgang" aufsteht - sondern "Morgens mit der Morgenröte". Nietzsche setzt glasklare Vorzeichen für den Verlauf von Also sprach Zarathustra dank der Morgenröthe.
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Timberlake
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Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Do 8. Feb 2024, 11:53@Timberlake
Hi Timberlake,
ich sehe, Du näherst Dich der Thematik.
@Roland_Kaschube
Hi Roland_Kaschube
Welcher Thematik ? Einer Thematik , bei der , so deiner Meinung , Nietzsche das Erschließen, dem Erraten seiner Schriften vorzieht , doch wohl sicherlich nicht. Wie dem auch sei , hartnäckig bist du. Was mir allerdings nur recht sein soll. Habe ich doch noch längst nicht alle Argumente , die dagegen sprechen aufgeführt .
Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Do 8. Feb 2024, 11:53
Allerdings würde ich die Aussage "Wo ihr erraten könnt, da hasst ihr es zu erschließen" nicht umkehren. Ich würde mich an Nietzsches Vokabular halten.
. und so halte ich mich mal bei den nun folgenden Argumenten an eben dieses Vokabular und zwar mit der Mäeutik einer Methode , bei der man durch gezieltes Fragen einen Gesprächspartner von selbst zu den Antworten führt ..
- "Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, –
euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, deren Seele mit Flöten zu jedem Irr-Schlunde gelockt wird:
– denn nicht wollt ihr mit feiger Hand einem Faden nachtasten; und, wo ihr erraten könnt, da haßt ihr es, zu erschließen –"
Nietzsche ... Also sprach Zarathustra
Wenn es hier heißt .. „denn nicht wollt ihr mit feiger Hand einem Faden nachtasten“ für welches „Vokabular“ würde das passen? Für das Erschließen oder das Erraten?
Wenn es in dem o.g. Zitat heißt .. „und, wo ihr erraten könnt, da haßt ihr es, zu erschließen –" und man mit „können“ etwas positiv konnotiert und mit "hassen" etwas negatives konnotiert , sollte man da nicht meinen , dass nach Nietzsches Vokabular demzufolge das Erraten positiv und das Erschließen negativ besetzt ist? War das etwa ein Versehen Nietzsches? Wollte er in Wirklichkeit , wie bereits im Beitrag 73733 erwähnt , seinen Zahrathustra sagen lassen. " .. und wo ihr erschließen könnt, da haßt ihr es, zu erraten" . Das wäre dann allerdings ganz in deinem Sinne stimmig und da gäbe es für mich dann daran auch überhaupt nichts aus zu setzten.Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Fr 2. Feb 2024, 22:01@Timberlake
Hallo lieber Timberlake,
. Einen Hinweis möchte ich Dir noch geben, Nietzsche arbeitet mit Konnotationen. Das hat mich auch sehr überrascht.
Du hast es hier ja aus "formal-logischer Sicht" ja selbst festgestellt, dass nach diesem Vokabular eine "bestimmte Personengruppe" das Errathen, dem Erschließen vorzieht.Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Mo 29. Jan 2024, 17:45
„(…); und, wo ihr errathen könnt, da hasst ihr es, zu erschliessen (…).
KSA 6, Seite 197, Z. 22/23
Nun die Frage an die Logiker unter euch: Wie seht ihr diesen Satz? Ich halte ihn, aus formal-logischer Sicht, für recht eindeutig. Eine bestimmte Personengruppe (die Adressaten sind eher unwichtig) hasst es zu erschließen, sie haben eine Abneigung gegen das Erschließen. Ergo: sie bevorzugen das Errathen. Auf Kosten des Erschließen, weil sie es hassen bzw. ablehnen.
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Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, –
euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, deren Seele mit Flöten zu jedem Irrschlunde gelockt wird:
– denn nicht wollt ihr mit feiger Hand einem Faden nachtasten; und wo ihr erraten könnt, da haßt ihr es, zu erschließen...
Nietzsche ... Ecce Homo
Ich bin auf deine Antworten gespannt!
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Roland_Kaschube
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@Timberlake
Hi Timberlake,
Danke für die Fragen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass wir uns im Kreis drehen.
Du schreibst:
" Habe ich doch noch längst nicht alle Argumente , die dagegen ((gegen das logische Erschließen)) sprechen aufgeführt . "
Hey, ich warte auf Deine Gegenargumente! Her damit
Du schreibst:
" bei der man durch gezieltes Fragen einen Gesprächspartner von selbst zu den Antworten führt .. "
Das ist goldrichtig! Ich sage doch, Du näherst Dich!
Die Adressaten der Botschaft - Erschließen, nicht erraten - sind auf die Leserschaft von Also sprach Zarathustra gemünzt.
Einen weiterer Hinweis steckt in dem neuesten Beitrag über die "Morgenröthe in Also sprach Zarathustra":
https://www.youtube.com/watch?v=qAfNkffW_7I&t=20s
Wohl bekomm's!
Hi Timberlake,
Danke für die Fragen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass wir uns im Kreis drehen.
Du schreibst:
" Habe ich doch noch längst nicht alle Argumente , die dagegen ((gegen das logische Erschließen)) sprechen aufgeführt . "
Hey, ich warte auf Deine Gegenargumente! Her damit
Du schreibst:
" bei der man durch gezieltes Fragen einen Gesprächspartner von selbst zu den Antworten führt .. "
Das ist goldrichtig! Ich sage doch, Du näherst Dich!
Die Adressaten der Botschaft - Erschließen, nicht erraten - sind auf die Leserschaft von Also sprach Zarathustra gemünzt.
Einen weiterer Hinweis steckt in dem neuesten Beitrag über die "Morgenröthe in Also sprach Zarathustra":
https://www.youtube.com/watch?v=qAfNkffW_7I&t=20s
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Timberlake
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Hat sich das nun dir erschlossen oder hast du das erraten?Dynamis hat geschrieben : ↑Mo 18. Mai 2026, 19:39Was Nietzsche hier vorschlägt, läuft ja letztlich auf eine Art Personenkult hinaus. Es soll nicht Jesus oder Buddha, sondern Zarathustra verehrt werden. Nun, Personenkult als politische Strategie gibt es, das hatten wir schon ausprobiert, mit Hitler, Stalin, Kim Jong Un usw. Auch unsere Demokratie enthält noch Elemente des Personenkults. Im Wahlkampf sieht man auf den Wahlplakaten keine Inhalte, sondern Gesichter.Timberlake hat geschrieben : ↑Mo 18. Mai 2026, 15:44"Dieses Werk steht durchaus für sich. Lassen wir die Dichter beiseite: es ist vielleicht überhaupt nie etwas aus einem gleichen Überfluß von Kraft heraus getan worden. Mein Begriff »dionysisch« wurde hier höchste Tat; an ihr gemessen erscheint der ganze Rest von menschlichem Tun als arm und bedingt. Daß ein Goethe, ein Shakespeare nicht einen Augenblick in dieser ungeheuren Leidenschaft und Höhe zu atmen wissen würde, daß Dante, gegen Zarathustra gehalten, bloß ein Gläubiger ist und nicht einer, der die Wahrheit erst schafft, ein weltregierender Geist, ein Schicksal –, daß die Dichter des Veda Priester sind und nicht einmal würdig, die Schuhsohlen eines Zarathustra zu lösen, das ist alles das wenigste und gibt keinen Begriff von der Distanz, von der azurnen Einsamkeit, in der dies Werk lebt. Zarathustra hat ein ewiges Recht zu sagen: »ich schließe Kreise um mich und heilige Grenzen; immer wenigere steigen mit mir auf immer höhere Berge – ich baue ein Gebirge aus immer heiligeren Bergen.« Man rechne den Geist und die Güte aller großen Seelen in eins: alle zusammen wären nicht imstande, eine Rede Zarathustras hervorzubringen. Die Leiter ist ungeheuer, auf der er auf und nieder steigt; er hat weiter gesehn, weiter gewollt, weiter gekonnt, als irgendein Mensch."
Nietzsche .. Ecce Homo
Nur scheint mir diese Leiter, wie es hier heißt, auf der er, also Zarathustra auf und nieder steigt und auf der er weiter gesehen, gewollt und gekonnt hat, als irgendein Mensch, nicht für jeden gemacht. Aber was könnte von seiner Dimension her, wenn wir von der Abschaffung des Geldes und somit des ganzen Geldsystems nicht geeignete sein, als eben diese Leiter?
Gehe ich doch einmal davon aus, dass du zumindest diesbezüglich, also bei dem wofür nach Ansicht von Nietzsche dieses Werk durchaus für sich steht, du zu dieser "bestimmte Personengruppe" gehörst. So wie du, was sicherlich naheliegend ist, aus dem o.g.Zitat auf eine Art Personenkult geschlossen hast. Das würde ich übrigens auch, wenn mir, ohne Kenntnis dessen, wofür dieses Werk für sich steht, nur dieses Zitat vorläge. Nur habe ich Kenntnis von diesem Werk, so das ich dieses Zitat, wie meine , einzuordnen weiß und danach wäre das, also dass das auf eine Art Personenkult hinaus läuft, tatsächlich nur noch bloß erraten. Du würdest doch wohl nicht auch, in dem du dessen Lobreden auf ihn, ebenfalls als eine Art Personenkult interpretierst, das abwerten wollen, wofür das Werk Einsteins für sich steht .. oder ? Denn darauf, auf eine Abwertung, läuft schließlich dein Vergleich mit Hitler, Stalin, Kim Jong Un usw. schließlich hinaus.Roland_Kaschube hat geschrieben : ↑Mo 29. Jan 2024, 17:45Hallo liebe Leute bei Dialogos,
ich lese gerade mal wieder "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche.
Im vorderen Bereich des drittens Teils der Zarathustra-Dichtung befindet sich das Kapitel "Vom Gesicht und Rätsel". In diesem befindet sich die von Zarathustra verkündete Botschaft:
„(…); und, wo ihr errathen könnt, da hasst ihr es, zu erschliessen (…).
KSA 6, Seite 197, Z. 22/23
Nun die Frage an die Logiker unter euch: Wie seht ihr diesen Satz? Ich halte ihn, aus formal-logischer Sicht, für recht eindeutig. Eine bestimmte Personengruppe (die Adressaten sind eher unwichtig) hasst es zu erschließen, sie haben eine Abneigung gegen das Erschließen. Ergo: sie bevorzugen das Errathen. Auf Kosten des Erschließen, weil sie es hassen bzw. ablehnen.
Es freut mich, dass du mir wenigstens dies zugestehst.Timberlake hat geschrieben : ↑Di 19. Mai 2026, 00:08Das würde ich übrigens auch, wenn mir, ohne Kenntnis dessen, wofür dieses Werk für sich steht, nur dieses Zitat vorläge.
Nur ist das Werk hier nicht der relevante Kontext. Den Kontext, den du hier ausblendest, liefert unsere Diskussion über das Geldsystem. Wenn wir darüber diskutieren, dass unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem Zwänge erzeugt und die Frage stellen, welche Alternativen es dazu gibt, wirkt es schon merkwürdig, wenn du ein Nietzsche-Zitat präsentiert, welches von Selbstverherrlichung nur so strotzt und völlig an der Sache vorbeigeht. Der Textauszug aus dem "Ecce homo" basiert auf Selbsterhöhung, indem er Nietzsches Werk dem Rest der Menschheit gegenüberstellt und dann behauptet, verglichen mit diesem Werk "erscheint der ganze Rest von menschlichem Tun als arm und bedingt".Timberlake hat geschrieben : Nur habe ich Kenntnis von diesem Werk, so das ich dieses Zitat, wie meine , einzuordnen weiß und danach wäre das, also dass das auf eine Art Personenkult hinaus läuft, tatsächlich nur noch bloß erraten.
Daran kritisiere ich, dass man diese Art von Selbstüberhöhung gar nicht braucht, um den Kapitalismus zu kritisieren. Was mich angeht, ich habe nichts gegen Nietzsche, immerhin besitze ich eine Gesamtausgabe seiner Werke von ihm. Auf viele Menschen wirkt diese Form der Megalomanie jedoch abschreckend. Und zwar mit guten Grund, dazu komme ich gleich. Wenn man sie nicht braucht - und man braucht sie nicht - um den Kapitalismus zu kritisieren, dann kann man das auch gleich bleiben lassen, da es im Argument nichts beiträgt.
Außerdem kritisiere ich daran, dass hier ein Einzelgängertum zelebriert wird. Nietzsche spricht hier von der "azurnen Einsamkeit, in der dies Werk lebt". In diesem Dasein als Einzelgänger gelingt es ihm irgendwie irgendetwas aus einem "Überfluß von Kraft" zu erschaffen - und das wird dann abgefeiert. Solche Fälle gibt es, manchmal gelingt es manchen Menschen sich in der Isolation zu sammeln und daraus Kraft zu ziehen. Aber ein politisch tragfähiges Konzept ergibt sich daraus noch nicht. Vor allem wird dabei nicht ausgesprochen, dass Kraft auch aus dem Kollektiv, aus der Kooperation, aus der Solidarität, aus Empathie und gemeinschaftlich geleisteter Care-Arbeit erwachsen kann.
Naja, eigentlich ist es Nietzsche, der das Werk Einsteins abwertet, indem er den ganzen "Rest von menschlichem Tun als arm und bedingt" abwertet.Timberlake hat geschrieben : Du würdest doch wohl nicht auch, in dem du dessen Lobreden auf ihn, ebenfalls als eine Art Personenkult interpretierst, das abwerten wollen, wofür das Werk Einsteins für sich steht .. oder ? Denn darauf, auf eine Abwertung, läuft schließlich dein Vergleich mit Hitler, Stalin, Kim Jong Un usw. schließlich hinaus.
Man kann sich aber spaßeshalber auch mal vorstellen, was passieren würde, wenn man Nietzsches Rhetorik kopiert, um Einstein zu zelebrieren. Dann wäre Einstein der einzige geniale Physiker, den es je gegeben hat, während alle anderen Physiker wie z.B. Newton, Heisenberg usw. alle bestenfalls mediokre Handwerker seien. Es gibt einen Unterschied zwischen Wertschätzung und dieser krassen Megalomanie, die man bei Nietzsche findet. Um Leute wie Einstein für ihre wissenschaftlichen Beiträge wertzuschätzen, muss man sie nicht in dem Ausmaß überhöhen, wie es Nietzsche in seiner Rhetorik getan hat.
Mein Vergleich kann als Abwertung interpretiert werden, er enthält jedoch auch einen sachlichen Punkt. Dem Personenkult liegt nun einmal ein Idealisierung des Staatsoberhaupt zugrunde, eine Verherrlichung des durchsetzungsstarken Machers, der seine Gewalt nur zum Wohle aller einsetzt. Viele Leute finden so etwas gruselig - ein Blick in die Geschichte zeigt, warum. Also: Auf diese Art von Idealisierung, wie Nietzsche sie in "Ecce Homo" betreibt und die man in Kontext seines Werkes auch ganz unterhaltsam finden kann, kann in der Politik getrost verzichtet werden.
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Timberlake
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"Grundsatz. – Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer doch mächtiger als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (gleich dem christlichen Glauben). Auf die Dauer: das heißt hier auf hunderttausend Jahre hin"
Nietzsche, Friedrich Die fröhliche Wissenschaft
Unter Bezugnahme auf ...
" Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer .. und einer umfangreichen Liste mit einer Nähe zur Hypothese ... doch mächtiger, als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (gleich dem christlichen Glauben). Auf die Dauer und einer umfangreichen Liste: das heißt hier auf hunderttausend Jahre und hunderttausend Hypothesen hin.
Weil, wie meine, diese Selbstbestimmtheit unterwandernd, so würde mich allerdings schon interessieren,ob vielleicht nicht unbedingt diese , sondern eine Unterwanderung darin überhaupt erwähnt wird. Würde zumindest ich davon ein Kauf abhängig machen wollen. Denn Bücher die nicht müde werden, das hohe Lied der Selbstbestimmtheit anzustimmen, dies als solches zum Selbstverständnis unser eins machen, öden mich nur noch an. Was allerdings bei jemand, der seine Heimat bei Nietzsche gefunden hat, nicht verwundern sollte.
Nietzsche, Friedrich Die fröhliche Wissenschaft
Unter Bezugnahme auf ...
.. ich ergänze!Rudolf Pirnbacher hat geschrieben : ↑Di 30. Jun 2026, 18:29Anbei eine umfangreiche Liste mit einer Nähe zum Thema Bewusstsein: https://www.newdualism.org/online-articles.htm
" Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer .. und einer umfangreichen Liste mit einer Nähe zur Hypothese ... doch mächtiger, als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (gleich dem christlichen Glauben). Auf die Dauer und einer umfangreichen Liste: das heißt hier auf hunderttausend Jahre und hunderttausend Hypothesen hin.
Selbstbestimmt
Gedanken über unser Selbstverständnis
von Rudolf Pirnbacher
Kurzbeschreibung des Verlags
Das Essay "Selbstbestimmt, Gedanken über unser Selbstverständnis" versucht eine Vielzahl einzelner Thesen aus Einzelwissenschaften wie Biologie, Psychologie, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Kognitionswissenschaft, Neurowissenschaft, sowie aus der Philosophie zu einer Synthese zusammenzufassen. Diese Synthese will einen Beitrag zum Selbstverständnis des Menschen liefern. Dabei ist sich der Autor bewusst, dass ein solcher Versuch mit vielen Unsicherheiten behaftet ist und nur vorläufig bleiben kann.
Weil, wie meine, diese Selbstbestimmtheit unterwandernd, so würde mich allerdings schon interessieren,ob vielleicht nicht unbedingt diese , sondern eine Unterwanderung darin überhaupt erwähnt wird. Würde zumindest ich davon ein Kauf abhängig machen wollen. Denn Bücher die nicht müde werden, das hohe Lied der Selbstbestimmtheit anzustimmen, dies als solches zum Selbstverständnis unser eins machen, öden mich nur noch an. Was allerdings bei jemand, der seine Heimat bei Nietzsche gefunden hat, nicht verwundern sollte.
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Ich bin kein Nietsche Kenner, aber ich glaube schon dass ein Unterwandern im Sinne von Nietzsche das Essay unterstützt. Der Begriff „unterwandern“ kommt allerdings nicht vor. Wer genaues wissen will, anbei ein kostenloser Downloadlink für oben genanntes Essay:Timberlake hat geschrieben : ↑Mi 1. Jul 2026, 17:49
.. ich ergänze!
" Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer .. und einer umfangreichen Liste mit einer Nähe zur Hypothese ... doch mächtiger, als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (gleich dem christlichen Glauben). Auf die Dauer und einer umfangreichen Liste: das heißt hier auf hunderttausend Jahre und hunderttausend Hypothesen hin.
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Das Essay "Selbstbestimmt, Gedanken über unser Selbstverständnis" versucht eine Vielzahl einzelner Thesen aus Einzelwissenschaften wie Biologie, Psychologie, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Kognitionswissenschaft, Neurowissenschaft, sowie aus der Philosophie zu einer Synthese zusammenzufassen. Diese Synthese will einen Beitrag zum Selbstverständnis des Menschen liefern. Dabei ist sich der Autor bewusst, dass ein solcher Versuch mit vielen Unsicherheiten behaftet ist und nur vorläufig bleiben kann.
Weil, wie meine, diese Selbstbestimmtheit unterwandernd, so würde mich allerdings schon interessieren,ob vielleicht nicht unbedingt diese , sondern eine Unterwanderung darin überhaupt erwähnt wird. Würde zumindest ich davon ein Kauf abhängig machen wollen. Denn Bücher die nicht müde werden, das hohe Lied der Selbstbestimmtheit anzustimmen, dies als solches zum Selbstverständnis unser eins machen, öden mich nur noch an. Was allerdings bei jemand, der seine Heimat bei Nietzsche gefunden hat, nicht verwundern sollte.
https://www.researchgate.net/publicatio ... ssenschaft
Und hier ein Link zum Lesen für oben genanntes Essay: http://www.conscious.at/Dindex.htm
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Timberlake
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Danke , dass du uns das hier auch kostenlos zur Verfügung stellst.
"Er verortet sich selbst weltanschaulich in der Position des evolutionären Humanismus, wie er sich etwa bei dem zeitgenössischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon findet."
Übrigen ist mir darin besonders dieser Satz haften geblieben. So das ich sogleich daran gemacht habe, Erkundigungen diesbezüglich zu Michael Schmidt-Salomon einzuholen. Da bin ich dann dazu wiederum zu ihm auf folgendes gestoßen ...
In dem dieses Video mit dem Satz ... ich zitiere ..
"Julian Huxley der Begründer des evolutionären Humanismus betrachtete den Menschen ... "
.. beginnt, so hat der evolutionären Humanismus, in dem er den Menschen betrachtet, schon mal das Anthropozän, meiner Meinung nach, richtig adressiert. Allerdings wohl eher nicht, was sich unter dieser Adresse bei Nietzsche findet.
Nach dem ich bei meiner Recherche dazu "nur" auf diese Kundenrezensionen gerstoßen bin , kann ich mir nun mehr selbst ein Bild davon machen
Selbstbestimmt: Gedanken über unser Selbstverständnis
von Rudolf Pirnbacher
Kundenrezensionen
Pirnbacher erklärt in seiner Einleitung seine Absicht mit dem Buch: Er möchte einen Beitrag zum Selbstverständnis des Menschen liefern, wobei er sich der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet fühlt. Dabei geht er davon aus, dass Selbstbestimmtheit, menschliche Freiheit und freier Wille Dinge sind, die nicht einfach vorgegeben sind, sondern die wir uns erarbeiten müssen, wobei auch soziales und kulturelles Umfeld eine Rolle spielen. Für ihn ist außerdem Bewusstsein nur im gegenwärtigen Augenblick des Hier und Jetzt erfahrbar. Daraus leitet er dann ein Prinzip der Einheit des Geistes jenseits von Raum und Zeit ab. Er bezeichnet sein Buch als Essay. Am Ende gibt er einige Begriffserklärungen zum Besten und Hinweise zur Positionierung seines Textes. Er verortet sich selbst weltanschaulich in der Position des evolutionären Humanismus, wie er sich etwa bei dem zeitgenössischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon findet. Er wendet sich gegen Dogmen, aber auch gegen einen Relativismus, der seiner Meinung nach den humanistischen Prinzipien entgegengesetzten Weltanschauungen nichts entgegenzusetzen vermag. Er vertritt desweiteren einen hypothetischen Realismus der davon ausgeht, dass es eine vom Menschen unabhängige Realität gibt, die eine Struktur hat. Es gibt Ursache-Wirkungsbeziehungen und diese Strukturen sind zumindest teilweise erkennbar. Um zu wahrhafter Selbstbestimmung zu kommen sollten wir uns seiner Meinung nach an Prinzipien der Vernunft und an der Wahrheit orientieren.
Das Büchlein ist ziemlich dünn und zum Lesen habe ich keine Stunde gebraucht. Die Gestaltung auch mit ein paar netten farbigen Grafiken ist ansprechend. Was man bekommt sind tatsächlich Gedanken die einen zu eigenen Überlegungen anregen können und die auf aktueller Forschung aufsitzen. Um zu überzeugen müsste die Argumentation aber meiner Meinung nach dichter sein. Persönlich gar nichts kann ich mit dem Ansatz des Autors von einer Mystik des Einsseins anfangen. Zum einen verstehe ich sein Intuition nicht (ein bisschen eine Mystik ohne Gott), die er in nur ein paar Zeilen darstellt noch halte ich es wirklich für ein ergiebiges philosophisches Thema. Es gehört für mich eher in die Kategorie Religion oder Esoterik. Vielleicht interessiert aber gerade diese Art der Zusammenschau andere Leser, dann müssen sie sich allerdings wirklich auf ein kurzes Vergnügen einstellen, wenn sie zu diesem Buch greifen.
"Er verortet sich selbst weltanschaulich in der Position des evolutionären Humanismus, wie er sich etwa bei dem zeitgenössischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon findet."
Übrigen ist mir darin besonders dieser Satz haften geblieben. So das ich sogleich daran gemacht habe, Erkundigungen diesbezüglich zu Michael Schmidt-Salomon einzuholen. Da bin ich dann dazu wiederum zu ihm auf folgendes gestoßen ...
Wo sich schlussendlich dann doch sich auf Nietzsche bezogen wurde ( vermutlich mehr erraten , als ersschlossen) Weil mir diese Beispiele unpassend erschienen, zumindest im Vergleich zu dem, worauf ich mich fokussiert habe - Das Anthropozän, wollte ich darüber etwas von Michael Schmidt-Salomon erfahren. Dazu fand ich auf Youtube das ..
Bioethik im Evolutionären Humanismus
Michael Schmidt-Salomon
Der Begriff des "Evolutionären Humanismus" wurde Anfang der 1960er Jahre von dem Evolutionsbiologen und ersten Generaldirektor der UNESCO, Sir Julian Huxley, geprägt. Die Vorläufer dieser Weltsicht reichen allerdings weit zurück in die Antike – etwa zu dem griechischen Philosophen Epikur, der vor 2.300 Jahren bereits wesentliche Erkenntnisse der Moderne vorweggenommen hat, u.a. die Lehre vom atomaren Aufbau der Welt, vom Aufstieg und Untergang der Arten, der Unendlichkeit des Weltalls, der Sterblichkeit der Seele, dem Gesellschaftsvertrag und dem individuellen Streben nach Glück als Dreh- und Angelpunkt einer menschengerechten Ethik und Politik. Teils inspiriert durch Epikur, teils unabhängig von ihm, schufen in späteren Jahrhunderten unkonventionelle Denker wie Giordano Bruno, Montaigne, La Mettrie, Jefferson, Paine, Darwin, Marx, Nietzsche, Einstein, Russell oder H.G. Wells wesentliche Grundlagen für das Konzept des Evolutionären Humanismus, auf die Julian Huxley Mitte des 20. Jahrhunderts zurückgreifen konnte.
Beispiel Sterbehilfe
Beispiel Schwangerschaftsabbruch / Embryonenschutz
In dem dieses Video mit dem Satz ... ich zitiere ..
"Julian Huxley der Begründer des evolutionären Humanismus betrachtete den Menschen ... "
.. beginnt, so hat der evolutionären Humanismus, in dem er den Menschen betrachtet, schon mal das Anthropozän, meiner Meinung nach, richtig adressiert. Allerdings wohl eher nicht, was sich unter dieser Adresse bei Nietzsche findet.