Ein NIUS-Video mit Julian Reichelt ist hetzerisch betitelt "Grünen-Chefin predigt Gleichschaltung – 'Der grüne Kollektivismus endet im Gulag'". Es ist unglaublich, dass sich der immer widerwärtiger werdende Reichelt nicht entblödet, Brantner als Stalinistin mit Gulagfantasien hinzustellen. Tja, wenn es ums Lügen geht, kennen Demagogen keine Scham und kein Gewissen.
Es gibt auch ein APOLLO-Video mit dem Titel "Grünen-Chefin gibt zu: Echte Freiheit soll beendet werden", in dem Larissa Fußer u.a. Folgendes behauptet:"…denn was Franziska Brandner dort sagt, ist einfach mindestens der Sozialismus eigentlich schon in der Auflösung des Individuums der Weg in den Kommunismus und Stalinismus. Das ist noch mal eine viel radikalere Form, die Franziska Brandner predigt." (J. Reichelt)
"Franziska Bandner ahnt gar nicht, wie sehr sie in geistiger Tradition der dunkelsten deutschen Stunden steht mit diesem Wahnsinn, den sie da erzählt." (J. Reichelt)
"Freiheit gibt es nur im Wir, das ist die Totalauflösung, die Totalabsorption des Individuums. Das ist der Gedanke der Gleichschaltung. Die Freiheit gibt es nur im Wir ist der Gedanke, dass der Kern von Gleichschaltung, den Franziska Brandner geprächt, das Schlimme ist, dass wir inzwischen ein Milieur herangezüchtet haben, was das für die neue Bürgerlichkeit hält." (J. Reichelt)
"Was für eine Schande für eine Partei im deutschen Bundestag. Äh was Sie hier verkündet, ist der der Kerngedanke und der Kernmechanismus der Gleichschaltung. Wo immer ihr sitzt im Verein oder vor dem Bildschirm, was ihr eigentlich frei entscheiden könnt, ihr müsst aufgehen. Ihr müsst aufgehen in der Lehre der Partei. Das ist die Gleichschaltung. Ist eine Gleichschaltungsrede von Franziska Brandner." (J. Reichelt)
Es gibt auch einen absurden Kommentar von Klaus-Rüdiger Mai bei TYCHIS EINBLICK:"'Frei sind wir nur im Wir' heißt aus dem Mund eines Politikers nichts anderes als allein interessierst du uns als Bürger nicht. Individualismus ist für Politiker allen voran für die Grünen ein Schimpfwort geworden. Sie sehen kein Wert darin, eine Politik zu machen, die möglichst vielen Bürgern eine freie Entfaltung nach ihren eigenen Vorstellungen ermöglicht. Denn diese Politiker sind überzeugt davon, es immer besser zu wissen als der Einzelne. Sie erzwingen ein Wir, das nicht gibt und wundern sich dann, wenn keiner sie mehr wählen will." (L. Fußer)
Wie hirnverbrannt: Brantner als angebliche ideologische Erbin von Stalin, Mao und Ulbricht…"Brantners Bekenntnis zum Totalitarismus: "Frei sind wir nur als Wir" – ein Satz, der das totalitäre und kollektivistische Denken der Grünen auf den Punkt bringt. Brantners Ausspruch ist kein Ausrutscher, sondern Programm. Franziska Brantner hat auf dem „Forum für Zukunft“ erneut der totalitären Ideologie des Kollektivismus der Grünen gehuldigt. Stalin, Mao und Ulbricht hätten es nicht schöner, nicht bündiger als Dogma formulieren können[.]"
(Im selben Artikel spricht Mai übrigens von "Klimatotalitarismus" und "Merkels Pandemie-Diktatur".)
Reichelt & Fußer & Mai ignorieren ganz bewusst die Bedeutung des Satzes "Frei sind wir nur als wir" im Zusammenhang von Brantners Rede. Was steht darin? Unter anderem Folgendes:
Obgleich ich noch nichts weiter von ihr gelesen habe, verorte ich Brantner ideologisch im Sozialliberalismus, der mit seinem Begriff der positiven Freiheit die Bedeutung von relativer Gleichheit für die Verwirklichung der positiven Freiheit von Individuen immer betont hat. In einer sehr ungleichen Gesellschaft sind auch die Möglichkeiten und Gelegenheiten zur freien individuellen Selbstentfaltung/-entwicklung/-verwirklichung sehr ungleich verteilt."…Aber zur Ehrlichkeit gehört auch, dass wir – auf der anderen Seite – Freiheit auch verknappt haben. Auf individuelle Lebensverwirklichung, auf Identität, Sprache, auf Selbstverwirklichung. Das verteidige ich von ganzem Herzen. Aber es reicht nicht.
…
Freiheit ohne Gleichheit verkümmert. Von beiden Seiten verkürzt, trägt sie nicht mehr. Dass Freiheit nur verwirklicht ist, wenn sie nicht auf der Unfreiheit und Ungleichheit anderer beruht, hat uns Grüne immer angetrieben." (F. Brantner, S. 3-4)
"Zugehörigkeit entsteht nicht durch Worte allein. Sie entsteht in Räumen. Zwischen Menschen. In dem, was zwischen Individuum und Staat liegt. Wir haben uns auf das Individuum berufen und auf seine Möglichkeiten zur Entfaltung. Das war richtig. Aber es war nicht genug. Eine Gesellschaft, in der es nur noch das Individuum gibt und den Staat – dazwischen nichts – ist keine schöne Vorstellung. Sie ist eine einsame Gesellschaft. Und Einsamkeit ist das Gegenteil von Freiheit." (F. Brantner, S. 6)
"Ich glaube, dass wir ein Bild von Freiheit übernommen haben, das vor allem aus Amerika kam: Freiheit als das, was ich habe, wenn man mich in Ruhe lässt. Freiheit als Privatbesitz. Freiheit als Abwesenheit der anderen. Aber das war nie die europäische Idee! Die europäische Tradition hat Freiheit immer als Praxis gedacht. Hannah Arendt hat es so gesagt: Frei sein ist eine Tätigkeit. Sie existiert nur, solange sie ausgeübt wird.
Freiheit ist nicht, was man hat. Freiheit ist, was man tut.
Freiheit entsteht im Raum zwischen den Menschen. Dort, wo sie gemeinsam handeln. Stattdessen sitzen wir allein vor unseren Bildschirmen und nennen das: Freiheit. Aber es ist das Gegenteil. Es ist Vereinzelung. Wer allein sitzt, ist nicht frei. Er ist allein.
Freiheit ist, was man tut, wenn man zusammen ist. Frei sind wir nur im wir.
Was bedeutet das konkret? Wir müssen den Kampf gegen die Einsamkeit aufnehmen. Wir müssen die Räume zwischen den Menschen wieder bauen. Das sind keine abstrakten Räume. Das ist der Stammtisch, die Nachbarschaft, der Sportplatz, auf dem man sich kennt. Die Bibliothek, in der man sitzen darf, ohne etwas kaufen zu müssen. Der Verein, der einem sagt: Du gehörst dazu." (F. Brantner, S. 8)
Quelle: https://franziska-brantner.de/news/frei ... r-als-wir/
Brantner hat insofern unrecht, als der Begriff der negativen Freiheit im Sinn von Nichteinmischung (noninterference) durch andere keineswegs eine amerikanische Erfindung ist, und es falsch ist, dass "die europäische Tradition…Freiheit immer als Praxis gedacht [hat]."
"Zugehörigkeit entsteht nicht durch Worte allein. Sie entsteht in Räumen. Zwischen Menschen. In dem, was zwischen Individuum und Staat liegt." – Dazwischen liegt die Zivilgesellschaft. Ich mag mich irren, aber ich verstehe Brantner so, dass sie mit "Freiheit im Wir" für einen kommunitären Liberalismus und gegen den libertären Liberalismus argumentiert. (Wohlgemerkt: Kommunitarismus ≠ Kommunismus!)
Ich musste auch an Honneths Begriff der sozialen Freiheit denken:
Was versteht Alex Honneth unter sozialer Freiheit?
Unter sozialer Freiheit versteht der Sozialphilosoph Axel Honneth eine Form der Freiheit, die nur in und durch die Teilhabe an gelingenden, gemeinschaftlichen Beziehungen verwirklicht werden kann. In seinem Hauptwerk [Das Recht der Freiheit](https://www.suhrkamp.de/buch/axel-honne ... 3518296486) argumentiert er, dass echte menschliche Freiheit kein rein individuelles Projekt ist, sondern auf wechselseitiger Anerkennung und Kooperation basiert. [1, 2]
## Die Abgrenzung zu anderen Freiheitsbegriffen
Honneth entwickelt die soziale Freiheit in Abgrenzung zu zwei unvollständigen, traditionellen Modellen: [1, 2]
* Negative Freiheit: Das bloße Fehlen von äußeren Hindernissen und staatlichen Eingriffen (z. B. rechtliche Schutzräume). Sie bleibt isoliert, da sie den Anderen oft nur als Schranke wahrnimmt. [2, 3, 4]
* Reflexive Freiheit: Die rein innere Selbstbestimmung und moralische Urteilskraft des Individuums (im Sinne Kants). Sie bleibt abstrakt, solange sie nicht in der gesellschaftlichen Realität verankert ist. [2, 5]
## Kernmerkmale der sozialen Freiheit
* Das Prinzip des „Beisichselbstseins im Anderen“: In Anlehnung an G.W.F. Hegel sieht Honneth das deutlichste Modell sozialer Freiheit in Beziehungen wie Liebe und Freundschaft. Hier erfährt das Individuum die Wünsche und Bedürfnisse des Gegenübers nicht als Einschränkung, sondern als Erweiterung und Ergänzung des eigenen Selbst. [3]
* Intersubjektive Anerkennung: Freiheit gelingt nur, wenn sich Individuen gegenseitig als gleichberechtigte Partner mit legitimen Bedürfnissen anerkennen und wertschätzen. [2, 6]
* Verankerung in Institutionen: Soziale Freiheit ist keine reine Theorie, sondern muss in den praktischen Kernbereichen moderner Gesellschaften gelebt werden können. Honneth analysiert dies anhand von drei Sphären: den persönlichen Beziehungen (Familie/Freundschaft), dem wirtschaftlichen Leben (dem Markt) und der politischen Öffentlichkeit (Demokratie). [1, 5, 7]
* Kritik als Pathologie: Wo soziale Institutionen oder Wirtschaftssysteme (wie unregulierte Märkte) diese wechselseitige Fürsorge und Kooperation verhindern, spricht Honneth von sozialen Pathologien oder Fehlentwicklungen, die die Freiheit real einschränken. [1, 4]
[1] [https://www.praktische-philosophie.org](https://www.praktische-philosophie.org/ ... e/view/490)
[2] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Honneth)
[3] [https://www.deutschlandfunk.de](https://www.deutschlandfunk.de/sozialph ... n-100.html)
[4] [https://www.linkes-forum-oldenburg.de](https://www.linkes-forum-oldenburg.de/t ... r-freiheit)
[5] [https://www.suhrkamp.de](https://www.suhrkamp.de/buch/axel-honne ... 3518296486)
[6] [https://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de](https://www.erziehungswissenschaften.hu ... heorie.pdf)
[7] [https://www.soziopolis.de](https://www.soziopolis.de/gesellschafts ... iheit.html)
Quelle: Google KI
Was ist der Kommunitarismus?
Der Kommunitarismus ist eine politische und soziale Philosophie, die die Bedeutung der Gemeinschaft, gemeinsamer Werte und der sozialen Verantwortung des Einzelnen in den Vordergrund stellt. Er entstand in den 1980er Jahren in den USA als direkte Gegenbewegung (Reaktion) zum radikalen liberalen Individualismus. [1, 2, 3, 4, 5]
## Kernmerkmale des Kommunitarismus:
* Gemeinschaft formt Identität: Menschen existieren nicht als isolierte Wesen („atomisierte Individuen“), sondern formen ihre Identität, Werte und Moral erst durch die Zugehörigkeit zu Gemeinschaften wie Familie, Nachbarschaft oder Kultur. [1, 2, 6]
* Gleichgewicht von Rechten und Pflichten: Während der Liberalismus stark die individuellen Rechte betont, fordert der Kommunitarismus, dass Bürger auch soziale Pflichten und Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen müssen. [1, 2, 6]
* Stärkung zivilgesellschaftlicher Institutionen: Lokale Netzwerke, Vereine, Kirchen und freiwillige Organisationen gelten als emotionale und moralische Fundamente der Gesellschaft. [7, 8]
* Kritik am Sittenverfall: Kommunitaristen warnen vor einer Vereinsamung in der Konsumwelt, dem Zerfall von Familienstrukturen und einer sinkenden Bereitschaft zur politischen Teilhabe. [4, 6, 9]
## Der Hauptkonflikt: Liberalismus vs. Kommunitarismus:
Der fundamentale Unterschied der beiden Denkschulen lässt sich leicht gegenüberstellen:
| Merkmal [1, 2, 3, 6, 10, 11] | Liberalismus | Kommunitarismus |
|---|---|---|
| Fokus | Das freie, selbstbestimmte Individuum. | Die eingebettete Gemeinschaft. |
| Ziel | Maximale persönliche Freiheit und staatliche Neutralität. | Gemeinsinn, Solidarität und soziale Bindungen. |
| Werte | Universelle Menschenrechte. | Partikulare, historisch gewachsene Kulturwerte. |
## Wichtige Vertreter:
* Amitai Etzioni: Gilt als Gründervater des soziologischen, programmatischen Kommunitarismus und forderte eine Erneuerung des Bürgersinns.
* Michael Sandel: Kritisierte scharf die liberale Gerechtigkeitstheorie von John Rawls.
* Charles Taylor: Betonte, dass gemeinsame Werte nur gemeinschaftlich bewahrt werden können.
* Michael Walzer & Alasdair MacIntyre: Wichtige philosophische Vordenker der Strömung. [6, 11, 12]
## Kritik am Kommunitarismus:
Kritiker (oft Liberale) werfen dem Kommunitarismus vor, er könne zu Zwang, sozialer Kontrolle und Ausgrenzung führen. Wenn die Gemeinschaft über alles gestellt wird, drohen die Unterdrückung von Minderheiten, gesellschaftlicher Konformismus und ein Rückfall in traditionelle, intolerante Rollenbilder. [13, 14, 15]
[1] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunitarismus)
[2] [https://www.studysmarter.de](https://www.studysmarter.de/schule/poli ... itarismus/)
[3] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/po ... itarismus/)
[4] [https://www.spektrum.de](https://www.spektrum.de/lexikon/psychol ... ismus/7985)
[5] [https://www.ipg-journal.de](https://www.ipg-journal.de/rubriken/zuk ... halt-8697/)
[6] [https://www.ipg-journal.de](https://www.ipg-journal.de/rubriken/zuk ... halt-8697/)
[7] [https://en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Communitarianism)
[8] [https://www.bka.de](https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads ... onFile&v=2)
[9] [https://campus.de](https://campus.de/wissenschaft/philosop ... s/CAM36832)
[10] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=OueyVl9NM0U)
[11] [https://campus.de](https://campus.de/wissenschaft/philosop ... s/CAM34742)
[12] [https://link.springer.com](https://link.springer.com/chapter/10.10 ... -98529-3_4)
[13] [https://www.studysmarter.de](https://www.studysmarter.de/schule/poli ... itarismus/)
[14] [https://www.zora.uzh.ch](https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/20862 ... rismus.pdf)
[15] [https://krautreporter.de](https://krautreporter.de/geschlecht-und ... ch-erklart)
Quelle: Google KI
Was ist der kommunitäre Liberalismus?
Der kommunitäre Liberalismus (oft auch als liberaler Kommunitarismus bezeichnet) ist eine politische Synthese, die die individuelle Freiheit des klassischen Liberalismus mit der sozialen Verantwortung und dem Gemeinsinn des Kommunitarismus verbindet. Er entstand als Reaktion auf die philosophische Debatte zwischen [Reinsform-Liberalen (wie John Rawls)](https://link.springer.com/content/pdf/1 ... 68-0_5.pdf) und ihren gemeinschaftsorientierten Kritikern. [1, 2, 3, 4, 5]
## Kernmerkmale im Überblick:
* Das eingebettete Individuum: Im Gegensatz zum klassischen Liberalismus, der den Menschen oft als isoliertes, rein rationales Wesen begreift, sieht diese Strömung das Individuum als sozial eingebettet. Freiheit existiert nicht im luftleeren Raum, sondern wird erst durch eine funktionierende Gemeinschaft und gemeinsame Werte ermöglicht. [2, 4, 6]
* Rechte und Pflichten in Balance: Bürger haben nicht nur unveräußerliche Grundrechte, sondern tragen auch eine moralische Mitverantwortung für das Wohlergehen der Gesellschaft. [2, 7]
* Stärkung der Zivilgesellschaft: Der Fokus liegt auf der Förderung von intermediären Institutionen wie Familien, Nachbarschaften, Vereinen und Schulen, die den sozialen Zusammenhalt stärken. [8]
## Wichtige Vertreter und Vordenker:
* Amitai Etzioni: Gilt als Begründer des reizmenschlichen, pragmatischen Kommunitarismus. In seinem Werk Die Verantwortungsgesellschaft plädiert er für ein Gleichgewicht von individuellen Rechten und gesellschaftlichen Pflichten.
* Michael Walzer: Verteidigt liberale Grundwerte wie Pluralismus und Toleranz, betont aber, dass Gerechtigkeit immer nur innerhalb des spezifischen kulturellen Kontextes einer Gemeinschaft verstanden werden kann (Sphären der Gerechtigkeit).
* Charles Taylor: Kritisiert das atomistische Menschenbild des reinen Liberalismus und betont die Bedeutung von Anerkennung und Identität durch die Gemeinschaft. [9, 10, 11]
## Abgrenzung der Positionen:
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Position des kommunitären Liberalismus zwischen den beiden Extremen:
| Kriterium [1, 2, 4, 6, 8, 12, 13, 14] | Radikaler Liberalismus | Radikaler Kommunitarismus | Kommunitärer Liberalismus |
|---|---|---|---|
| Fokus | Das Individuum hat absoluten Vorrang. | Die Gemeinschaft steht über dem Einzelnen. | Gleichgewicht zwischen Individuum und Gemeinschaft. |
| Wertebasis | Universelle Menschenrechte und formale Gesetze. | Gewachsene Traditionen und geteilte Moral. | Liberale Rechte, gestützt durch aktiven Gemeinsinn. |
| Rolle des Staates | Neutraler Schiedsrichter (Nachtwächterstaat). | Gestalter und Hüter der kollektiven Identität. | Förderer von Bürgerengagement und Sozialraum. |
## Relevanz heute
Dieses Denken prägt moderne politische Konzepte wie die "Zivilgesellschaft" und die "soziale Marktwirtschaft". Es liefert Argumente in Debatten, bei denen reine Marktmechanismen oder staatliche Verbote versagen – etwa bei der Ausgestaltung von Sozialsystemen, der Integration von Einwanderern oder der Bewältigung des demografischen Wandels.
[1] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunitarismus)
[2] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/po ... itarismus/)
[3] [https://de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus)
[4] [https://en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Communitarianism)
[5] [https://link.springer.com](https://link.springer.com/content/pdf/1 ... 68-0_5.pdf)
[6] [https://www.grin.com](https://www.grin.com/document/101779)
[7] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=OueyVl9NM0U)
[8] [https://www.herder.de](https://www.herder.de/staatslexikon/art ... itarismus/)
[9] [https://link.springer.com](https://link.springer.com/chapter/10.10 ... -97432-7_3)
[10] [https://www.springerprofessional.de](https://www.springerprofessional.de/han ... s/17375364)
[11] [https://bankstil.de](https://bankstil.de/charles-taylor-phil ... nalbanken/)
[12] [https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de](https://www.philosophie-wissenschaft-ko ... beralismus)
[13] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=v3Oohgy8azY)
[14] [https://www.bpb.de](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/a ... n-theorie/)
Quelle: Google KI