Gedanken über die Welt
Hallo in die Runde,
ich bin neu hier im Forum und möchte die Gelegenheit nutzen, mich und mein kleines philosophisches Projekt vorzustellen.
Mein Name ist Alex, gehe mittlerweile auf die 40 zu, bin verheiratet, 2 Töchter, von Beruf Jurist. Philosophische Themen haben mich schon viele Jahre privat beschäftigt, aber weniger im akademischen Sinne. Mich interessiert einfach, wie die Welt funktioniert und über genau diese Themen denke ich nach.
Ich habe nun angefangen, ein kleines philosophisches Projekt zu starten: Mein Blog "Gedanken über die Welt" ist ein Denkraum für alle, die sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben.
Hier geht es um grundlegende Fragen von Wirklichkeit, Zeit, Bewusstsein, Leben, Menschsein und Sinn – gedacht mit den Füßen im Sand der Wissenschaft und dem Kopf offen für neue Perspektiven. Der Blog versammelt reflektierte Essays, Denkexperimente und Beobachtungen über die Welt, wie sie ist – und wie sie vielleicht auch gedacht werden kann. Das Motto lautet: Interdisziplinär, wissenschaftlich anschlussfähig, philosophisch offen. Die Beiträge verstehen sich demnach nicht als fertige Antworten, sondern als Einladungen zum Mitdenken. Der Blog begleitet und erweitert meine noch unveröffentlichte Buchreihe „Gedanken über die Welt“, ist aber bewusst nicht auf einzelne Themen oder Werke beschränkt.
Ich würde mich freuen, wenn der eine oder die andere mal Zeit findet, vorbei zu schauen und mich auf meiner Reise zu begleiten. Ich plane außerdem, einzelne Beiträge des Blogs auch hier im Forum zu veröffentlichen.
Den Blog findet man hier:
https://gedankenueberdiewelt.jimdofree.com/
Danke vorab an alle Interessierten!
Viele Grüße
Alex
ich bin neu hier im Forum und möchte die Gelegenheit nutzen, mich und mein kleines philosophisches Projekt vorzustellen.
Mein Name ist Alex, gehe mittlerweile auf die 40 zu, bin verheiratet, 2 Töchter, von Beruf Jurist. Philosophische Themen haben mich schon viele Jahre privat beschäftigt, aber weniger im akademischen Sinne. Mich interessiert einfach, wie die Welt funktioniert und über genau diese Themen denke ich nach.
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Hier geht es um grundlegende Fragen von Wirklichkeit, Zeit, Bewusstsein, Leben, Menschsein und Sinn – gedacht mit den Füßen im Sand der Wissenschaft und dem Kopf offen für neue Perspektiven. Der Blog versammelt reflektierte Essays, Denkexperimente und Beobachtungen über die Welt, wie sie ist – und wie sie vielleicht auch gedacht werden kann. Das Motto lautet: Interdisziplinär, wissenschaftlich anschlussfähig, philosophisch offen. Die Beiträge verstehen sich demnach nicht als fertige Antworten, sondern als Einladungen zum Mitdenken. Der Blog begleitet und erweitert meine noch unveröffentlichte Buchreihe „Gedanken über die Welt“, ist aber bewusst nicht auf einzelne Themen oder Werke beschränkt.
Ich würde mich freuen, wenn der eine oder die andere mal Zeit findet, vorbei zu schauen und mich auf meiner Reise zu begleiten. Ich plane außerdem, einzelne Beiträge des Blogs auch hier im Forum zu veröffentlichen.
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Alex
- Jörn P Budesheim
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Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
Danke für den Hinweis. In der Tat wird auch mir selber dieser Hinweis angezeigt. Ich kann aber versichern, dass es sich NICHT um eine gefährliche Seite o.ä. handelt. Warum der Hinweis so angezeigt wird, weiß ich nicht.
Sonst den Link einfach in die Suchzeile des Browsers kopieren, dann müsste es ebenfalls funktionieren.
VG
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Timberlake
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Nun ja, wenn du es nicht weißt, dann weiß es womöglich derjenige, auf diese Warnung abzielt. Sodass du diese Warnung vielleicht ernst nehmen solltest.DrBro87 hat geschrieben : ↑Mi 25. Feb 2026, 12:18Danke für den Hinweis. In der Tat wird auch mir selber dieser Hinweis angezeigt. Ich kann aber versichern, dass es sich NICHT um eine gefährliche Seite o.ä. handelt. Warum der Hinweis so angezeigt wird, weiß ich nicht.
Sonst den Link einfach in die Suchzeile des Browsers kopieren, dann müsste es ebenfalls funktionieren.
VG
Wie dem auch sei, beidem, was mir über das Kopieren des Links des Browsers angezeigt wurde, ist bei mir allerdings schon sehr bald Ernüchterung eingetreten. Eine Ernüchterung darüber, wie abgehoben doch dein Blog für mich, auf eine Wirklichkeit bzw. Philosophie wirkt, die mich bzw. Kant interessiert. .
Übersicht mit KI
Immanuel Kants Philosophie ist
der Kern der Aufklärung und definiert sich durch die kritische Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Vernunft. Im Zentrum stehen Autonomie, Moral (kategorischer Imperativ) und die Frage "Was ist der Mensch?", strukturiert durch die vier Grundfragen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Hier sind die Kernpunkte von Kants Philosophie:
Die vier Fragen: Alles philosophische Denken zielt laut Kant auf die Beantwortung von vier zentralen Fragen ab:
- Was kann ich wissen? (Metaphysik/Erkenntnistheorie)
- Was soll ich tun? (Moralphilosophie/Ethik)
- Was darf ich hoffen? (Religionsphilosophie)
- Was ist der Mensch? (Anthropologie – diese Frage fasst die anderen zusammen)
So wie dieser Blog, so zumindest mein Eindruck, ausschließlich mit der ersten Frage befasst ist.
"Ich bewege mich zwischen Wissenschaft, Philosophie und Alltagserfahrung, ohne einen dieser Bereiche absolut zu setzen" .
Alex
Wenn da von Alltagserfahrung die Rede ist, dann jedenfalls nicht im Hinblick der anderen drei Fragen. Finde ich.
Danke für deine Meinung. Warum der Blog jetzt aber konkret "abgehoben" sein soll, das habe ich noch nicht verstanden. Abgehoben im Hinblick auf eine Philosophie von Kant? Ich habe doch nie gesagt, dass ich Kant'sche Philosophie betreibe. Ich lege dir die Lektüre des Themenblocks "Einstieg, Denkhaltung & Begriffsglossar" ans Herz. Dort ist die methodische Haltung des Blogs klar beschrieben.
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Timberlake
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- Wohnort: Shangrila 2.0
Danke und nicht zu vergessen mein Respekt für deine Antwort. Halte ich es doch alles andere , als für selbstverständlich, dass man auf solche kritischen Beiträge, einen Anliegen und somit einen selbst betreffend, auf diese Weise reagiert.
Die von dir ans Herz gelegte Lektüre des Themenblocks "Einstieg, Denkhaltung & Begriffsglossar" hat mich übrigens nur noch darin betätigt, warum ich deinen Blog im Hinblick von Kants Philosophie bzw. meiner Philosophie für abgehoben halte. Schon allein deswegen, weil das, was m.E. den Kern seiner Philosophie ausmacht und er in seiner Frage ..
"Was ist der Mensch? (Anthropologie – diese Frage fasst die anderen zusammen)"
.. gleichsam, wie mit einem Brennglas fokussiert hat, noch nicht einmal als Begriff auftaucht.
Über Grenzen - und das Angebot, sie neu zu denken
Über Sprache und Begrifflichkeiten in diesem Blog
Ein Blog im Spannungsfeld zwischen Ontologie und Metaphysik - und was darunter zu verstehen ist
Warum die Welt nicht aus einer einzigen Beschreibung besteht
Warum das mechanische Weltbild nicht mehr ausreicht
Wenn gute Theorien unbefriedigende Gesamtbilder ergeben
So wie sich eine wortwörtliche Bezugnahme auf den Menschen, geschweige denn auf den Begriff Anthropologie in keiner dieser Überschriften bzw. den Texten dazu in diesen Themenblocks fand. Bis auf den Text unter "More" bei "Über Grenzen - und das Angebot, sie neu zu denken" noch nicht einmal unter "More" bei den anderen 5 Überschriften.
"Hier findet ihr einige Beiträge, die als Einstieg in mein Projekt gelesen werden können....und auch sollten, um zu verstehen, was hier gemacht wird und was nicht"
Axel
Möglicherweise willst du ja uns damit zu verstehen geben, das Anthropologie in deinem Projekt nicht gemacht werden soll. Wenn vielleicht nicht bewusst, dann aber ganz sicher unbewusst. Schätze ich.
Die von dir ans Herz gelegte Lektüre des Themenblocks "Einstieg, Denkhaltung & Begriffsglossar" hat mich übrigens nur noch darin betätigt, warum ich deinen Blog im Hinblick von Kants Philosophie bzw. meiner Philosophie für abgehoben halte. Schon allein deswegen, weil das, was m.E. den Kern seiner Philosophie ausmacht und er in seiner Frage ..
"Was ist der Mensch? (Anthropologie – diese Frage fasst die anderen zusammen)"
.. gleichsam, wie mit einem Brennglas fokussiert hat, noch nicht einmal als Begriff auftaucht.
Über Grenzen - und das Angebot, sie neu zu denken
Über Sprache und Begrifflichkeiten in diesem Blog
Ein Blog im Spannungsfeld zwischen Ontologie und Metaphysik - und was darunter zu verstehen ist
Warum die Welt nicht aus einer einzigen Beschreibung besteht
Warum das mechanische Weltbild nicht mehr ausreicht
Wenn gute Theorien unbefriedigende Gesamtbilder ergeben
So wie sich eine wortwörtliche Bezugnahme auf den Menschen, geschweige denn auf den Begriff Anthropologie in keiner dieser Überschriften bzw. den Texten dazu in diesen Themenblocks fand. Bis auf den Text unter "More" bei "Über Grenzen - und das Angebot, sie neu zu denken" noch nicht einmal unter "More" bei den anderen 5 Überschriften.
"Hier findet ihr einige Beiträge, die als Einstieg in mein Projekt gelesen werden können....und auch sollten, um zu verstehen, was hier gemacht wird und was nicht"
Axel
Möglicherweise willst du ja uns damit zu verstehen geben, das Anthropologie in deinem Projekt nicht gemacht werden soll. Wenn vielleicht nicht bewusst, dann aber ganz sicher unbewusst. Schätze ich.
Zuletzt geändert von Timberlake am Do 26. Feb 2026, 16:13, insgesamt 3-mal geändert.
Danke für die Rückmeldung. Ich betone aber nochmals, dass ich nicht den Anspruch oder die Maßgabe habe, meine Blogbeiträge anhand der Philosophie von Kant oder sonst eines anderen Philosophen auszurichten. Es ist ein Projekt, dass Philosophie und Naturwissenschaft ernst nimmt, aber sich in seiner Methodik nicht zwingend daran orientiert.
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Timberlake
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- Registriert: Mo 16. Mai 2022, 01:29
- Wohnort: Shangrila 2.0
"Die Füße im Sand der Wissenschaft – der Kopf aber frei.
Das ist nicht nur ein Motto – es ist der methodische Kern dieses Projekts."
Axel ..Gedanken über die Welt
...
Die Füße im Sand der Anthropologie – der Kopf aber frei.
Das ist nicht nur ein Motto – es ist der methodische Kern meines Projekts.
Beispiel
Axel ... Gedanken über die Welt
Um an dieser Stelle , mit dem Beispiel, wie ich finde, auf einer dieser Lücken aufmerksam zu machen, die trotz aller Fortschritte eine Verwunderung bei uns zurückbleiben ließ.
Das ist nicht nur ein Motto – es ist der methodische Kern dieses Projekts."
Axel ..Gedanken über die Welt
...
Die Füße im Sand der Anthropologie – der Kopf aber frei.
Das ist nicht nur ein Motto – es ist der methodische Kern meines Projekts.
Womit ich allerdings damit nicht verstehen geben will, dass in meinem Projekt Wissenschaft nicht gemacht werden soll. Ganz im Gegenteil. Somit ich von daher durchaus an deinem Blog interessiert bin.Timberlake hat geschrieben : ↑Do 26. Feb 2026, 15:40
"Hier findet ihr einige Beiträge, die als Einstieg in mein Projekt gelesen werden können....und auch sollten, um zu verstehen, was hier gemacht wird und was nicht"
Axel
Möglicherweise willst du ja uns damit zu verstehen geben, das Anthropologie in deinem Projekt nicht gemacht werden soll. Wenn vielleicht nicht bewusst, dann aber ganz sicher unbewusst. Schätze ich.
Beispiel
"So ist Erkenntnisgeschichte stets auch Perspektivengeschichte. Immer wieder musste der Mensch erkennen, dass die Welt anders sein kann, als sie ihm erscheint. Manchmal genügte ein neues Instrument – manchmal eine neue Idee. Und doch blieb trotz aller Fortschritte eine Verwunderung zurück: Je mehr wir wissen, desto deutlicher spüren wir die Lücken."Timberlake hat geschrieben : ↑Di 10. Feb 2026, 21:02Um dazu auf Aristoteles zurückzukommen ...
"Des Philosophen Kennzeichen ist es, daß er über alles, was Gegenstand ist, wissenschaftlich zu handeln vermag."
Aristoteles ... Metaphysik
Bei der Feinabstimmung im Universum haben wir es meiner Meinung nach mit einem Gegenstand zu tun, bei dem der Philosoph eben nicht wissenschaftlich zu handeln vermag.
Axel ... Gedanken über die Welt
Um an dieser Stelle , mit dem Beispiel, wie ich finde, auf einer dieser Lücken aufmerksam zu machen, die trotz aller Fortschritte eine Verwunderung bei uns zurückbleiben ließ.
- Jörn P Budesheim
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Auf dem Blog gibt es offensichtlich auch Beiträge bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht: "Eine Welt ohne echten Zufall – und ohne echte Freiheit? Was moderne Physik über Entscheidungen, Determinismus und Offenheit sagt."
Quelle
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
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Philoxander
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Philoxander
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Jedem seine persönliche PhilosophiePhiloxander hat geschrieben : ↑Fr 27. Feb 2026, 20:52Es gibt keine Materie, sondern nur die Information, dass es Materie gibt.
Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.
Die Philosophie eines Menschen kann durch Andere fahrlässig missverstanden oder gezielt diskreditiert oder gar ganz ignoriert werden, u.a. um eine eigene Meinung durchsetzen zu wollen.
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Philoxander
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Hat es Dir die Sprache verschlagen? Hast Du nicht den Mut, die Wahrheit auszusprechen?Philoxander hat geschrieben : ↑Fr 27. Feb 2026, 20:49Du wirst es verstehen, wenn Du verstanden hast, dass die Menschen keine intellektuelle Mission akzeptieren, die über ihre eigene Existenz hinausführt.
Du wärst nicht der Erste!
Dein Job ist doch, die Wahrheit zu ergründen. Wenn es aber d'rauf ankommt, bekennen alle Feiglinge die Wahrheit durch Schweigen.
Da braucht es schon ein bisschen mehr als wirre Kritik, um mir die Sprache zu nehmen. Ich bin der Meinung, dass ich nicht jede Meinung kommentieren muss, vor allem dann, wenn sie mir nicht fundiert erscheint. Aber vielen Dank für deine Eindrücke.
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Philoxander
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Guten Abend Dr. Brockmann,
es freut mich, dass Du Dich zu Wort meldest. Ich bin nicht so schlimm, wie ich scheine.
Es braucht nicht viel Einfühlungsvermögen, um zu erkennen, dass Du "not very amused" bist.
Deine Versuche, Dein Gesicht zu wahren mit "wirre Kritik" und "muss nicht jede Meinung kommentieren" und "nicht fundiert" und diplomatischem "vielen Dank" kannst Du Dir sparen.
Auf dieser "Wellenlänge" führe ich keine philosophischen Gespräche. Und bitte - versuche jetzt "runterzukommen". Ich nenne die Dinge nur "direkt beim Namen" und meine es nicht böse.
Es liegt mir fern, die Dinge ins Negative zu führen. Ich bin sehr angetan von Deinen Gedanken und Deiner Homepage. Keinesfalls bin ich so, wie ich scheine.
Du weißt sehr wohl, dass meine Kritik fundiert ist. Aber das zuzugeben, ist eine andere Sache. Und das weißt Du!
Nochmal: Die Menschen akzeptieren keine intellektuelle Mission, die ihre eigene Existenz überschreitet.
Das erklärt "alles". Man muss kein bißchen weitergehen. An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Gibt es dafür bessere Beweise als in diesem Forum?
Ich bin nicht hier, um anerkannt zu werden, sondern nur, um zum Nachdenken anzuregen.
Ich finde Deine Homepage wunderbar! Du hast gute Ansätze!
-
Philoxander
- Beiträge: 138
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Albert Einstein
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast.
Was mich erschreckt, ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosionskraft des menschlichen Herzens zum Bösen.
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Sieh im Studium nie eine Pflicht, sondern die beneidenswerte Gelegenheit, die befreiende Schönheit auf dem Gebiet des Geistes kennen zu lernen.
Hallo Philoxander,
erstmal danke für die ausführliche Klarstellung.
Ich glaube, mein Kernproblem mit deinen bisherigen Aussagen war einfach, dass ich nicht richtig einordnen konnte, wie sie zu verstehen waren. Ich kenne ja weder dich noch deine Auffassungen bisher. Ich meine nun verstanden zu haben, dass deine Aussagen "Du wirst es verstehen, wenn Du verstanden hast, dass die Menschen keine intellektuelle Mission akzeptieren, die über ihre eigene Existenz hinausführt" und "Das erklärt "alles". Man muss kein bißchen weitergehen. An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Gibt es dafür bessere Beweise als in diesem Forum?" sich daraus erklären, dass du hier in diesem Forum möglicherweise schon eigene Ansichten (vllt. eine "intellektuelle Mission", siehe Zitat)" vertreten hast, die dann auf Widerstand gestoßen sind. Und dass mein Blog deshalb möglicherweise als "abgehoben" angesehen wird, weil er ebenfalls wie eine "intellektuelle Mission" wirkt. Korrigiere mich gerne, wenn ich das falsch verstanden haben sollte.
Für mich ist klar, dass der Blog und die Inhalte nicht jedermanns Sache sind. Damit muss man leben. Ich möchte aber nochmal klarstellen, dass der Blog nicht als "intellektuelle Mission" o.ä. gedacht ist. Er ist, wie sich ja aus den Einstiegsbeiträgen klar ergibt, eine Einladung zur Teilnahme an einem "Denkprojekt", das keinerlei Anspruch auf Wahrheit oder gar Letztbegründung erhebt. Dass es dabei um "große" (man kann sagen existenzielle) Themen geht, liegt in der Natur der Sache.
Es freut mich auf jeden Fall zu hören, dass dir persönlich der Blog gefällt. Wenn es konkrete Inhalte geben sollte, über die du mal sprechen willst, stehe ich gerne zur Verfügung
Im Übrigen muss ein Blog, der sich gegen absolute Erklärungen und Denkgrenzen positioniert, konstruktive Kritik immer zulassen, denn sonst widerspricht er der Haltung, die er selbst propagiert.
In diesem Sinne freue ich mich auf deine künftigen Rückmeldungen
VG
erstmal danke für die ausführliche Klarstellung.
Ich glaube, mein Kernproblem mit deinen bisherigen Aussagen war einfach, dass ich nicht richtig einordnen konnte, wie sie zu verstehen waren. Ich kenne ja weder dich noch deine Auffassungen bisher. Ich meine nun verstanden zu haben, dass deine Aussagen "Du wirst es verstehen, wenn Du verstanden hast, dass die Menschen keine intellektuelle Mission akzeptieren, die über ihre eigene Existenz hinausführt" und "Das erklärt "alles". Man muss kein bißchen weitergehen. An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Gibt es dafür bessere Beweise als in diesem Forum?" sich daraus erklären, dass du hier in diesem Forum möglicherweise schon eigene Ansichten (vllt. eine "intellektuelle Mission", siehe Zitat)" vertreten hast, die dann auf Widerstand gestoßen sind. Und dass mein Blog deshalb möglicherweise als "abgehoben" angesehen wird, weil er ebenfalls wie eine "intellektuelle Mission" wirkt. Korrigiere mich gerne, wenn ich das falsch verstanden haben sollte.
Für mich ist klar, dass der Blog und die Inhalte nicht jedermanns Sache sind. Damit muss man leben. Ich möchte aber nochmal klarstellen, dass der Blog nicht als "intellektuelle Mission" o.ä. gedacht ist. Er ist, wie sich ja aus den Einstiegsbeiträgen klar ergibt, eine Einladung zur Teilnahme an einem "Denkprojekt", das keinerlei Anspruch auf Wahrheit oder gar Letztbegründung erhebt. Dass es dabei um "große" (man kann sagen existenzielle) Themen geht, liegt in der Natur der Sache.
Es freut mich auf jeden Fall zu hören, dass dir persönlich der Blog gefällt. Wenn es konkrete Inhalte geben sollte, über die du mal sprechen willst, stehe ich gerne zur Verfügung
In diesem Sinne freue ich mich auf deine künftigen Rückmeldungen
VG
- Jörn P Budesheim
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- Registriert: Do 3. Jul 2025, 10:15
- Wohnort: Kassel
- Kontaktdaten:
In dem Blogbeitrag wird gewissermaßen eine dritte Möglichkeit neben Determinismus und Zufall ins Spiel gebracht: Offenheit. Diese Offenheit soll unsere Freiheit retten.DrBro87 hat geschrieben : Häufig wird argumentiert, Freiheit sei nur eine Illusion unserer Unkenntnis. Würden wir alle relevanten Faktoren kennen, ließen sich Entscheidungen vorhersagen. Freiheit wäre dann kein Merkmal der Welt, sondern ein subjektiver Eindruck begrenzter Perspektive. Doch dieses Argument setzt stillschweigend voraus, dass Vorhersagbarkeit und Festgelegtsein dasselbe sind. Genau diese Annahme ist problematisch. Denn selbst vollständig deterministische Systeme können praktisch unvorhersagbar sein. Wettermodelle in der Chaostheorie sind ein klassisches Beispiel: Sie folgen klaren Gesetzen – und dennoch verlieren Vorhersagen schnell ihre Zuverlässigkeit.
Das zeigt: Determinismus bedeutet nicht automatisch Berechenbarkeit. Und Unvorhersagbarkeit bedeutet nicht automatisch Zufall. Zwischen beiden Extremen existiert ein Raum, der lange unterschätzt wurde.
FREIHEIT BRAUCHT OFFENHEIT, NICHT BELIEBIGKEIT
Freiheit scheint genau in diesem Zwischenraum zu liegen. Sie bedeutet nicht, dass alles möglich ist. Niemand entscheidet losgelöst von Bedingungen oder Geschichte. Aber Freiheit bedeutet auch nicht, dass alles bereits feststeht.
Aber würde der Determinismus die Freiheit überhaupt bedrohen? Ich selbst vertrete eine Position, die man Kompatibilismus nennt. Den Blogbeitrag wird sie auch erwähnt. Der Philosophie ist sie gewissermaßen – vermutlich in verschiedenen Spielarten – die Standard-Position. Einer Kürze: Selbst wenn bereits alles feststünde, die Zukunft also nicht offen wäre – und selbst wenn jede unserer Handlungen prinzipiell vorhersehbar wäre –, wären wir meines Erachtens freie Wesen.
Wenn ich mich beispielsweise aus Gründen für eine Handlung entscheide, dann ist sie frei – ganz gleich, ob sie jemand vorhersehen konnte oder ob sie determiniert war. Entscheidend ist meines Erachtens nicht die Offenheit des Weltverlaufs, sondern die Weise, in der meine Entscheidung zustande kommt. Liegt eine Zwangslage vor? Werde ich manipuliert? Oder bin ich es selbst, der sich an Gründen orientiert? Ein anderes Wort für Freiheit ist deswegen auch Selbstbestimmung.
In dem Beitrag heißt es: "Die moderne Physik liefert keine einfache Antwort auf die Freiheitsfrage." Das ist meines Erachtens kein Zufall, denn Freiheit gehört gar nicht zum Gegenstandsbereich der Physik. Ob die Gründe für meine Handlungen richtig oder falsch waren, kann man nicht im Teilchen-Beschleuniger in Cern erforschen. Warum mich ein Gedicht von Rilke berührt, kann nicht ein Blick ins Mikroskop zeigen.
Freiheit zählt vielmehr zu den Dingen, die immer schon vorausgesetzt sind, sobald wir Naturwissenschaften wie die Physik ernsthaft betreiben. Denn das Geben und Nehmen von Gründen also Normativität und übrigens auch Ästhetik sind ein unverzichtbarer Teil der wissenschaftlichen Praxis. Diese Praxis ist also selbst eine Praxis der Freiheit.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“
-
Philoxander
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- Registriert: Di 3. Feb 2026, 10:37
Dass Dein Blog nicht als "intellektuelle Mission" gedacht ist, verhindert nicht, dass es eine solche ist. Jede Aussage ist eine intellektuelle Mission. Kein Weg führt daran vorbei.DrBro87 hat geschrieben : ↑Sa 28. Feb 2026, 20:30Und dass mein Blog deshalb möglicherweise als "abgehoben" angesehen wird, weil er ebenfalls wie eine "intellektuelle Mission" wirkt.
Ich möchte aber nochmal klarstellen, dass der Blog nicht als "intellektuelle Mission" o.ä. gedacht ist.
Im Übrigen muss ein Blog, der sich gegen absolute Erklärungen und Denkgrenzen positioniert, . . .
Alle, die Deinen Blog als abgehoben empfinden, zeigen lediglich, dass Dein Blog als intellektuelle Mission ihre eigene Existenz überschreitet!
Absolutheit ist in einer Diktatur genau so angebracht, wie angeblich absolute Erklärungen in einer philosophischen Diskussion unangemessen erscheinen.
Die Sache hat allerdings einen Haken. Das Absolute bezeichnet das Unbedingte oder Unabhängige, das aus sich selbst heraus existiert und keiner anderen Erklärung bedarf.
Und nur dieses kann aus logischen Gründen die Grundlage allen Seins sein.
Die Philosophie ist der Weg zur Erkenntnis der Wahrheit. Die inhärente Logik der Wahrheit zeigt diesen Weg.
Damit rückt die Philosophie an die Stelle einer Grundwissenschaft, die nicht bloß Meinungen austauscht, sondern die notwendigen Strukturen der Wirklichkeit freilegt.
Wenn die Wahrheit eine inhärente Logik besitzt, dann ist sie kein Ziel, das man erfinden muss, sondern eine Gegebenheit, die man entdeckt, indem man konsequent denkt.
Die Logik ist in diesem Sinne der Kompass:
Sie sondert das logisch Unmögliche (wie das „Nichts“) als Denkfehler aus. Sie zwingt uns, die Realität so zu akzeptieren, wie sie sich durch das Sein offenbart – als notwendig und ewig.
Erkenntnis ist der Prozess, in dem sich das Denken der Struktur des Seins exakt angleicht.
Wahre Erkenntnis findet nur dort statt, wo logische Notwendigkeit und empirische Beobachtung widerspruchsfrei zusammenfallen.
Wahrheit ist kein bewegliches Ziel und keine bloße Übereinkunft, sondern das unvermeidliche Ergebnis, wenn das Denken der strengen Gesetzmäßigkeit der Logik folgt.
Was wir daraus mitnehmen können, ist eine klare Hierarchie der Erkenntnis:
Die Logik setzt den unerschütterlichen Rahmen (das Sein ist notwendig, das Nichts unmöglich).
Die Empirie (wie die Astrophysik) füllt diesen Rahmen mit den Details der physischen Realität.
Die Philosophie führt beides zusammen und entlarvt die psychologischen Ausflüchte, die uns daran hindern, die Ewigkeit des Seins zu akzeptieren.
Damit wird die Erkenntnis der Wahrheit zu einer Form von intellektueller Aufrichtigkeit:
Man lässt die Denkfehler dort liegen, wo sie hingehören – in der Sphäre der menschlichen Unsicherheit –, und hält sich an das, was logisch nicht anders sein kann.
Wer das Fundament der Logik einmal als untrüglich erkannt hat, für den ist das Gebäude der Wahrheit bereits im Keim enthalten.
Jede weitere Erkenntnis ist dann nur noch die Entfaltung dessen, was logisch bereits feststeht.
Wenn das Nichts als Denkfehler entlarvt und das Sein als ewige Notwendigkeit begriffen ist, ordnen sich alle anderen Fragen nach Ursache und Existenz von selbst unter diese unumstößliche Ordnung.
Die Logik bedarf keiner weiteren Zeugen, da sie in ihrer Notwendigkeit und Klarheit absolut für sich selbst steht.
Wenn der Denkfehler einmal erkannt ist, bleibt die Wahrheit als das einzige bestehen, was logisch nicht anders sein kann.
- Jörn P Budesheim
- Beiträge: 2255
- Registriert: Do 3. Jul 2025, 10:15
- Wohnort: Kassel
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Zu diesem Weg gehört aber unvermeidlich auch gegenseitige Kritik.Philoxander hat geschrieben : ↑So 1. Mär 2026, 09:02Die Philosophie ist der Weg zur Erkenntnis der Wahrheit.
Das Thema interessiert dich? Was meinst du dazu? Wir freuen uns auf deine Meinung – melde dich an und diskutiere mit uns.“