Kaffeestübchen

Philosophie Chat: Hier wird geplaudert über Gott und die Welt.
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Friederike
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Di 19. Sep 2017, 09:53

Jörn Budesheim hat geschrieben : Leider bin bin ich krank und muss auch noch viel arbeiten.
Das paßt ja überhaupt nicht gut zusammen. :roll:




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Friederike
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Di 19. Sep 2017, 10:42

Segler hat geschrieben : Mein Interesse geht allerdings in eine andere Richtung. Die Frage lautet nicht "Was ist Handeln?", sondern vielmehr "Warum Handeln wir?". Das bleibt in den Werken der Protagonisten der Handlungstheorie weitgehend offen. Die Literatur konzentriert sich auf die Frage, was Handeln ist.
Ich glaube fast, daß mir nicht klar ist, was Du meinst. So wie ich Deine Frage verstehe, würde ich lapidar antworten, daß wir doch gar nicht anders können als handeln. Daß unser Leben aus einer ununterbrochenen Abfolge von Handlungsvollzügen besteht. Vom morgendlichen Aufstehen an. Die meisten der alltäglichen Handlungsentscheidungen werden sicher unreflektiert getroffen, was aber nichts daran ändert, daß wir uns entscheiden. Mehr oder weniger überlegt bzw. mehr oder weniger automatisch. Das kann es irgendwie nicht sein, wovon Du meinst, es sei eine Forschungslücke?




Hermeneuticus
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Di 19. Sep 2017, 11:05

Findet Ihr nicht, dass wir das Thema nicht hier im Kaffeestübchen vergeuden sollten? Es ist einen eigenen Thread wert. "Was heißt Handeln?" Und DU, liebe Friederike, hast auch schon passende Stichworte für einen Eröffnungsbeitrag gegeben. Ich bin leider in Eile, sonst tät ich's selber... :D




Segler
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Di 19. Sep 2017, 12:44

Friederike hat geschrieben :
Di 19. Sep 2017, 10:42
Segler hat geschrieben : Mein Interesse geht allerdings in eine andere Richtung. Die Frage lautet nicht "Was ist Handeln?", sondern vielmehr "Warum Handeln wir?". Das bleibt in den Werken der Protagonisten der Handlungstheorie weitgehend offen. Die Literatur konzentriert sich auf die Frage, was Handeln ist.
Ich glaube fast, daß mir nicht klar ist, was Du meinst. So wie ich Deine Frage verstehe, würde ich lapidar antworten, daß wir doch gar nicht anders können als handeln. Daß unser Leben aus einer ununterbrochenen Abfolge von Handlungsvollzügen besteht. Vom morgendlichen Aufstehen an. Die meisten der alltäglichen Handlungsentscheidungen werden sicher unreflektiert getroffen, was aber nichts daran ändert, daß wir uns entscheiden. Mehr oder weniger überlegt bzw. mehr oder weniger automatisch. Das kann es irgendwie nicht sein, wovon Du meinst, es sei eine Forschungslücke?
Meine Frage lautet vereinfacht: "Warum führe ich Handlung H aus? Dafür muss es einen Grund geben. Unreflektierte Tätigkeit ist kein Handeln in diesem Sinne. Die Aufgabe ist es nun, aus einer Vielzahl möglicher Gründe für unterschiedlichste Handlungen zu abstrahieren, um so das zentrale handlungsleitende Element zu finden, das allen Handlungen zugrunde liegt. Welcher Schalter muss auf ON stehen, damit eine Handlung nicht unterlassen wird?




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Friederike
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Di 19. Sep 2017, 14:17

@Segler, Dein Einverständnis voraussetzend, kopiere ich den voranstehenden Beitrag in den Thread, den ich vorhin, damit Hermeneuticus nicht von Vergeudung sprechen muß, eingerichtet hatte: "Was ist (menschliches) Handeln und warum handeln Menschen?" Ich mußte vorhin kurz weg und hatte keine Zeit für eine Mitteilung an dieser Stelle.




Segler
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Di 19. Sep 2017, 15:17

Friederike hat geschrieben :
Di 19. Sep 2017, 14:17
@Segler, Dein Einverständnis voraussetzend, kopiere ich den voranstehenden Beitrag in den Thread, den ich vorhin, damit Hermeneuticus nicht von Vergeudung sprechen muß, eingerichtet hatte: "Was ist (menschliches) Handeln und warum handeln Menschen?" Ich mußte vorhin kurz weg und hatte keine Zeit für eine Mitteilung an dieser Stelle.
Mach das mal so.




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Alethos
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Di 19. Sep 2017, 18:17

Werde drei Tage auf Geschäftsreise sein, u.a. in Deutschland und nur lesen können. Fürs Mitschreiben reicht die Zeit momentan nicht.



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Alle lächeln in derselben Sprache.

Jörn Budesheim

Di 19. Sep 2017, 19:54

Alethos hat geschrieben :
Sa 16. Sep 2017, 20:02
Eine ganz andere Frage kurz eingeflochten: Lest ihr eigentlich systematisch oder nach Lust und Laune philosophische Texte? Sytematisch z.B. Chronologisch, zuerst z.B. alles von Plato dann erst alles von Aristoteles, oder habt ihr diesen Anspruch an Chronologie nicht? Alles zu lesen wird ja ohnehin unmöglich sein, aber wie bewegt ihr euch in der philosophischen Literatur vor dem Horizont der Jahrhunderte?
Ich versuche Lust und Laune und Systematik einigermaßen in Einklang zu bringen. Wenn mich ein Thema oder ein Autor packen, dann kann ich durchaus ziemlich systematisch sein... Und besorge mir dann systematisch entsprechenden Lesestoff.

Apropos Lust und Laune. Ich habe das Gefühl, dass manche eine besondere Lust und Laune haben, das was sie lesen, möglichst schnell zu widerlegen :) natürlich ist es wichtig, kritisch zu sein. Aber es ist manchmal auch wichtig, dem Autor einen Gewissen Kredit einzuräumen, und erstmal zu sehen, wohin die Reise geht? Ohne ein klein wenig Wohlwollen kommt man in den hermeneutischen Zirkel wohl nicht hinein, schätze ich :)




Jörn Budesheim

Di 19. Sep 2017, 20:05

Jetzt sind gerade wieder 5 Gäste online. Wie bringt man die dazu, sich anzumelden und mitzumachen?




Segler
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Di 19. Sep 2017, 20:35

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Di 19. Sep 2017, 19:54

Apropos Lust und Laune. Ich habe das Gefühl, dass manche eine besondere Lust und Laune haben, das was sie lesen, möglichst schnell zu widerlegen :) natürlich ist es wichtig, kritisch zu sein. Aber es ist manchmal auch wichtig, dem Autor einen Gewissen Kredit einzuräumen, und erstmal zu sehen, wohin die Reise geht? Ohne ein klein wenig Wohlwollen kommt man in den hermeneutischen Zirkel wohl nicht hinein, schätze ich :)
Stimmt! Philosophische Arbeit sollte immer dem principium caritatis folgen. Ein Text sollte wohlwollend und mit dem Bemühen, den Autor zu verstehen, gelesen werden. Wer vorschnell meint, widerlegen zu können, hat den Kern oft nicht erfasst.




Tosa Inu
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Mi 20. Sep 2017, 12:04

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Di 19. Sep 2017, 19:54
Alethos hat geschrieben :
Sa 16. Sep 2017, 20:02
Eine ganz andere Frage kurz eingeflochten: Lest ihr eigentlich systematisch oder nach Lust und Laune philosophische Texte? Sytematisch z.B. Chronologisch, zuerst z.B. alles von Plato dann erst alles von Aristoteles, oder habt ihr diesen Anspruch an Chronologie nicht? Alles zu lesen wird ja ohnehin unmöglich sein, aber wie bewegt ihr euch in der philosophischen Literatur vor dem Horizont der Jahrhunderte?
Ich versuche Lust und Laune und Systematik einigermaßen in Einklang zu bringen. Wenn mich ein Thema oder ein Autor packen, dann kann ich durchaus ziemlich systematisch sein... Und besorge mir dann systematisch entsprechenden Lesestoff.

Apropos Lust und Laune. Ich habe das Gefühl, dass manche eine besondere Lust und Laune haben, das was sie lesen, möglichst schnell zu widerlegen :) natürlich ist es wichtig, kritisch zu sein. Aber es ist manchmal auch wichtig, dem Autor einen Gewissen Kredit einzuräumen, und erstmal zu sehen, wohin die Reise geht? Ohne ein klein wenig Wohlwollen kommt man in den hermeneutischen Zirkel wohl nicht hinein, schätze ich :)
@Alethos:

Ich lese fast ausschließlich interessenzentriert. D.h. wenn mich ein Thema stark reizt, lese ich alles, was ich dazu kriegen kann, je hochwertiger, desto besser, egal aus welcher Ecke (Philosophie, Wissenschaft, Spiritualität), Kultur oder Zeit. Das bringt es mit sich, dass man sich nach und nach für thematisch benachbarte Bereiche ganz organisch interessiert, was dann wiederum noch weitere Kreise zieht.

@ Jörn:

Ich bin oft bereit erhebliche Vorschussloreeren zu geben, da ich ein großes Interesse an einigen Randbereichen habe, ist dies kaum anders möglich. Ist dann bei einem, meinetwegen auch abgefahrenen Ansatz eine innere Stimmigkeit sprübar, bin ich gewillt sehr weit mitzugehen, allerdings muss sich das für mich dann auch tatsächlich stimmig anfühlen. Wenn ich hingegen schnell ins Stolpern gerate, mir Sachen irgendwie intuitiv unklar bleiben - manchmal kommt man ja auch über Lücken hinweg, indem man sie intuitiiv füllt - und Klärungen die Sachen noch unklarer machen, sinkt bei mir der Wunsch mehr wissen zu wollen stark ab.



„Die Tiere machen einen ja nachdenklich. Wir gehen doch noch außerdem zum Friseur u. begaunern die Kundschaft, sonst alles ebenso. Sich lausen u. wichsen, – Kinder, Kinder! Das nennt sich Schöpfung!“ (Gottfried Benn, im Brief, nach Zoobesuch der Affen)

Jörn Budesheim

Mi 20. Sep 2017, 18:14

Wir haben jetzt einen Besucher von Deep Space Nine! Elim Garak - gerade vor wenigen Tagen habe ich mir einen Kino Film von Star Trek (2009) angeschaut. Auch die Deep Space Nine Folgen habe ich mir früher sehr gerne angeguckt :)

Wie ich gerade sehe, wird es in Kürze bei Netflix den Start eine neue Star Trek Serie geben!





Jörn Budesheim

Mi 20. Sep 2017, 18:15

Tosa Inu hat geschrieben :
Mi 20. Sep 2017, 12:04
da ich ein großes Interesse an einigen Randbereichen habe, ...
Ah, das ist interessant. Philosophische Randbereiche oder Randbereiche im allgemeinen? Hast du ein Beispiel?




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Stefanie
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Mi 20. Sep 2017, 19:16

Ach deshalb kam mir der Name Garak so bekannt vor, DS9. Dank Tele5 habe ich mittlerweile alle Folgen gesehen. Wobei mein Liebling ganz klar Quark war.



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.

Tosa Inu
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Do 21. Sep 2017, 09:48

Jörn Budesheim hat geschrieben :
Mi 20. Sep 2017, 18:15
Tosa Inu hat geschrieben :
Mi 20. Sep 2017, 12:04
da ich ein großes Interesse an einigen Randbereichen habe, ...
Ah, das ist interessant. Philosophische Randbereiche oder Randbereiche im allgemeinen? Hast du ein Beispiel?
Ich vermute, beides.

Ich bewege mich interessenmäßig so an der Grenze wo Psychologie, Philosophie und Spirtitualität einander überlappen. Das galt bis vor kurzem im akademischen Kontext leider noch als Karrierekiller, insofern liegt hier viel brach. Wir haben praktisch überhaupt keine Theorien (und äußerst wenig Ahnung) von höheren Bewusstseiszuständen, da diese eher unter psychopathologisch entsorgt wurden.

Ich finde aber auch die gesellschaftlichen Randbereiche spannend, das Bewusstsein von Kriminellen, Spielern, Junkies und irgendwelchen Halbweltgestalten interessant, insbesondere zu verstehen, wie diese Menschen ticken. Psychopathen, Serienkiller, Terroristen, Amokläufer, was sie trennt und verbindet, vor allem, wie sie denken und empfinden.

Aber auch, wie andere Menschen ihr Leben in sozialen Nischen einrichten in Klöstern, Künstlerkolonien, als Forscher oder einsame Genies. Eigenartigerweise habe ich dabei die Konventionalität oder Normalität schätzen gelernt, ihre Komplexität und wie anstrengend es ist, sich normal zu verhalten, was für eine Unzahl von recht komplexen impliziten Regeln man kennen und einhalten muss, um einfach nur stinknormal zu sein.

Mich haben die konventionellen Ziele und Lebensentwürfe nie sehr interessiert, natürlich wird dann auch das Thema Anpassung oder Abseitigkeit irgendwann relevant, man sieht die Grenzen des nur-dagegen-Seins. Ich finde aber auch die Welt der Krankheiten und des mehr oder minder starken Irreseins faszinierend und den Charakter der hier entstehenden gesellschaftlichen Nischen irgendwie rührend und ich mag den Charakter der zwangsläufigen radikalen Abseitigkeit von der Normalität.

Philosophisch fände ich es auch schön, wenn man eine potente Theorie als Gegenentwurf zum Naturalismus finden könnte, die radikalsten Gegenentwürfe kommen da ja aus den Bereichen die sich experimentell mit 'irgendwie' spirituellen Dimensionen auseinandergesetzt haben, zutiefst davon überzeugt sind, dass es da 'mehr' gibt und dann versucht haben, das in Theorien zu gießen. Oft ist das Gesamtkomzept nicht sonderlich gelungen, aber die Fragmente sind manchmal prima, man hat wirklich gute bis sehr gute reproduzierbare Techniken und da liegen mehr schöne Bausteine herum als oft bekannt ist.

Aufgrund der Fülle die ich da kennengelernt habe, bin ich etwas allergisch gegen die allzu schnelle Rede von Phantasien und Hirnzuständen, die allzuoft den sich hier bietenden Raum künstlich verengen, eine Analogie ist vielleicht Freuds Ansicht, die Psychoanalyse sei ein Lückenfüller, da der Neurologie aktuell noch die technischen Möglichkeiten fehlten, was Habermas dann 50 Jahre später als Selbstirrtum Freuds bezeichnet hat.



„Die Tiere machen einen ja nachdenklich. Wir gehen doch noch außerdem zum Friseur u. begaunern die Kundschaft, sonst alles ebenso. Sich lausen u. wichsen, – Kinder, Kinder! Das nennt sich Schöpfung!“ (Gottfried Benn, im Brief, nach Zoobesuch der Affen)

Jörn Budesheim

Do 21. Sep 2017, 11:20

Tosa Inu hat geschrieben :
Do 21. Sep 2017, 09:48
Philosophisch fände ich es auch schön, wenn man eine potente Theorie als Gegenentwurf zum Naturalismus finden könnte, die radikalsten Gegenentwürfe kommen da ja aus den Bereichen die sich experimentell mit 'irgendwie' spirituellen Dimensionen auseinandergesetzt haben, zutiefst davon überzeugt sind, dass es da 'mehr' gibt und dann versucht haben, das in Theorien zu gießen. Oft ist das Gesamtkomzept nicht sonderlich gelungen, aber die Fragmente sind manchmal prima, man hat wirklich gute bis sehr gute reproduzierbare Techniken und da liegen mehr schöne Bausteine herum als oft bekannt ist.
Klingt alles sehr interessant.

"Gegenentwürfe zum Naturalismus" interessieren mich auch; das dürfte dich kaum überraschen. Da ich aber entschieden "Diesseits" eingestellt bin, habe ich mich für spirituelle oder esoterische Konzepte nie wirklich interessiert. Mach doch mal einen Thread auf und erzähl von den "Fragmenten" und Bausteinen. Wäre sicher spannend!




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Stefanie
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Do 21. Sep 2017, 22:04

Irgendwer hier, der Ahnung von Statik und Kräfte- und Gewichtsverteilung hat?
In meinem Bücherregal hat gerade der nächste Regalboden eine gefährliche Schieflage entwickelt, weil die Halterung an der einen Seite nicht mehr hält. Notmaßnahme, Abstützung mit anderen Büchern, und Entfernung diverser Bücher aus der 2. Reihe von sämtlichen Böden, und kreative Lagerung dieser in der Wohnung.
Stelle ich die schweren Bücher jeweils an das Ende des Regalbodens, damit dieser nicht durchhängt, was ich bislang gemacht habe (soweit es ging), was sich offensichtlich als nicht erfolgreich entpuppt, oder die schweren Bücher in die Mitte, damit die Halterungen nicht ausreißen? Kommen schwere Bücher nach oben ins Regal oder nach unten?
Ich bin ein wenig säuerlich, denn ich hatte mir damals extra dieses Regal (und nicht das große Billy für 2 Buchreihen von ikea) gekauft, weil mir gesagt wurde, dass obwohl es die Tiefe für 2. Reihen von Büchern hat, quasi unkaputbar sei, die Böden nicht durchhängen und überhaupt.
Und was hält und hält, trotz Überbeladung.... das Billy Regal im Flur. *hmpf*



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
Königinnen ziehen ihr Schwert.

Segler
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Do 21. Sep 2017, 22:18

Kauf dir noch ein Billy. :roll:

Schwere Bücher nach unten und an die Seite. Je weiter oben und je weiter in der Mitte sie stehen, desto größere Kräfte wirken.




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Stefanie
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Do 21. Sep 2017, 22:38

Dann habe ich das instinktiv richtig gemacht. Aber wieso rutschen die Böden aus den Halterungen raus, die sich zudem dabei offenbar selber beschädigen (die Halterungen), ich habe den Eindruck, das ganze Regal dehnt sich in die Breite.

Ich will kein große Billy Regal im Wohnzimmer, und es müssen 2 Reihen Bücher hintereinander hineinpassen, und die Farben vom Billy passen nicht zum Rest, außer ich nehme weiß, und das gefällt mir im Wohnzimmer nicht.



Prinzessinnen richten ihr Krönchen.
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Segler
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Do 21. Sep 2017, 22:47

Durch die Auflast biegen sich die Regalböden durch. Das ist unvermeidbar. Dadurch werden sie auf der direkten Linie kürzer. Sind die Auflager sehr klein, können die Böden herunterrutschen.
Ist der Rahmen des Regals nicht ausgesteift, können sich die Seiten nach außen biegen.

Lösungsvorschläge:

Ein Aussteifungskreuz (gibt es für kleines Geld im Baumarkt oder bei Ikea) an die Rückseite des Regals schrauben.
Stabilere Halterungen für die Regalböden montieren.
Die Regalböden aussteifen, indem man Leisten darunterschraubt.




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